Die Hatz nach dem letzten Zehntel

Hier könnt ihr "off topic" qautschen, bis die Späne rauchen...)
Dozent
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Re: Die Hatz nach dem letzten Zehntel

Beitragvon Dozent » Di 30. Jun 2020, 11:47

Und jetzt habe ich ihn erwischt! :lol:

Hier ein Zitat aus dem Haus- und Hof-Thread des Grafen :P

Mandalo hat geschrieben:Ja, nur über Probeschnitte. In dem Fall habe ich aber nur grob eingestellt, eine Probenut gesägt und meine Leisten auf das Maß gehobelt. Bei der Herstellung eines Gitters darf die Einstellung kein Zehntel mm daneben gehen.


Manchmal lohnt sich die Hatz halt doch. Die Kunst ist halt zu wissen, wann – und da ist das mal ein gutes Beispiel.

Da ich keine Hobelmaschine habe, hätte ich wohl erst die Nuten in möglichst große Stücke gemacht gemacht und danach daraus die Leisten mit der TKS auf die passende Breite geschnitten – und mich über die Genauigkeit gefreut.

Grüße,

Daniel

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Mandalo
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Re: Die Hatz nach dem letzten Zehntel

Beitragvon Mandalo » Di 30. Jun 2020, 12:18

Als ich das gestern geschrieben hatte musste ich ehrlich auch an diesen Thread denken... :lol:

...aber bei so vielen Passungen in nächster Nähe ist das notwendig. Stimmt es nicht gibt es Spannungen oder noch schlimmer, dein Holz platzt, splittert und reißt. Auf der anderen Seite gibt es Spalten und das möchte auch kein Mensch sehen.

Zudem bezieht sich die „Jagt“ ja auf das „letzte Zehntel“ bei Werkzeug und Maschinen, und da liege ich wieder richtig. Da ich das mit Scheppachmaschinen angefertigt habe, die meilenweit von „letzten Zehntel“, Präzision und Handwerkerqualität entfernt sind. Und wie man sieht, es kommt nur darauf an was hinten rauskommt... ;)
Mit nichts ist man großzügiger als mit gutem Rat!
Es grüßt euch Dieter

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Re: Die Hatz nach dem letzten Zehntel

Beitragvon oldtimer » Di 30. Jun 2020, 12:42

Da gibt es im Nachbarforum gerade einen Holzwerkerneulingprofi, der eine Lochplatte bauen möchte und sich das Parf Guide System in den Kopf gesetzt hat, vorher klappte nichts.
Mal war es die alte, gebrauchte OF, mal der Festool Fräser schuld, dann waren die Löcher zu groß. Und der Festool MFT ist das Letzte, er hat ja schließlich Videos gesehen.
Aber er als großer angehender Holzwerker will die 100%.
Selbst Guido Henn hat sich mühevoll an ihm abgearbeitet.

Nun hat er endlich das Parf Guide (ich schreibe hier nichts gegen dieses System, Bekannte nutzen es erfolgreich.) Bei den ersten Probebohrungen fällt ihm der Bohrer auf den Fliesenboden. Das neue Drama für den Holzwerkerneulingprofi.

Mal sehen wann er seine 100% erreicht. Und ob dann die stolz vorgestellten Möbel zusammen gespaxt sind, und die Herkunft des hochwertigen Baumaterials sich in den fertigen Möbeln durch nicht entfernte Baumarkaufkleber annonciert?

Aber bestimmt wurde irgendwo das letzte Zehntel erreicht.


PS: Ich mache bei meinem aktuellen Kästchen wieder Zugeständnisse, die Eiche wehrt sich gegen das letzte Zehntel :mrgreen:

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Re: Die Hatz nach dem letzten Zehntel

Beitragvon Der_Oesi » Di 30. Jun 2020, 13:33

oldtimer hat geschrieben:Da gibt es im Nachbarforum gerade einen Holzwerkerneulingprofi, der eine Lochplatte bauen möchte und sich das Parf Guide System in den Kopf gesetzt hat, vorher klappte nichts.


PS: Ich mache bei meinem aktuellen Kästchen wieder Zugeständnisse, die Eiche wehrt sich gegen das letzte Zehntel :mrgreen:


Hast du ggf einen Link zum Nachbarforum?

und:
an dein PS angelehnt:
Was kümmert es die deutsche Eiche, wenn sich der Fräser dran reibt..... :D

Herzlichst,

Der Ösi

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Re: Die Hatz nach dem letzten Zehntel

Beitragvon oldtimer » Di 30. Jun 2020, 13:51


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Re: Die Hatz nach dem letzten Zehntel

Beitragvon Klaus » Di 30. Jun 2020, 14:14

Hab den Thread grad auch nochmal überflogen - schon spassig zu lesen :)

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Re: Die Hatz nach dem letzten Zehntel

Beitragvon Klaus » Di 30. Jun 2020, 14:16

oldtimer hat geschrieben:Aber bestimmt wurde irgendwo das letzte Zehntel erreicht.


Jaaaaa, bei mir vorletztes Jahr (oder das Jahr davor?). Bin dann gleich zum Lottospielen gegangen, der Glücksvorrat war damit aber schon aufgebraucht und ich hab die Domino doch vom sauer verdienten Geld bezahlen müssen ... :oops:

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Re: Die Hatz nach dem letzten Zehntel

Beitragvon oldtimer » Di 30. Jun 2020, 15:20

Dozent hat geschrieben:Und jetzt habe ich ihn erwischt! :lol:

Hier ein Zitat aus dem Haus- und Hof-Thread des Grafen :P




Grüße,

Daniel



Auch der Graf entwickelt sich weiter :lol:


Hier gab es doch mal einen, der hat sich ständig weiterentwickelt, und ständig war das Vorhergehende schlecht, mal traf es Festool, mal andere Hersteller. Wer war das noch mal? Wie hieß er, der Wendehals? Ich komme partout nicht auf den Namen :mrgreen:

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Re: Die Hatz nach dem letzten Zehntel

Beitragvon Mandalo » Di 30. Jun 2020, 17:38

oldtimer hat geschrieben:Bitteschön https://www.woodworker.de/forum/threads ... ost-720073

Klaus hat geschrieben:Hab den Thread grad auch nochmal überflogen - schon spassig zu lesen :)

Also ich hatte mir vorgenommen den Thread zu lesen aber es ist mir echt um die Zeit. Mich wundert es dass du, Volker, dort mit Antworten so viel Zeit verplemperst!? :?

Das ist doch alles wie schon so oft. Statt dass die mal ein paar Euro in die Hand nehmen, um ihr Ziel schnell und einfach zu erreichen, denken sie, sie sind ganz gewieft und meinen, das selbst anfertigen zu müssen. Unterm Strich haben sie es meist nicht drauf, mehr Geld dafür ausgegeben um dann etwas zu besitzen das ungenauer und sinnfreier ist als das Original.

Und was machen die dann unterm Strich mit ihrem so tollen „Mega-zehntelgenauen-Eigenbau“? Einen Nistkasten oder ein Vesperbrettchen anfertigen? Danach sind die „ich-bau-mir-eine-ganz-tolle-OSB-Werkstatt“-Helden so oft verschwunden. Sie sind nie wieder gesehen und haben ganz plötzlich beruflichen Stress und „im Moment“ gaaaaar keine Zeit mehr für‘s Hobby.

Ich habe diese „Gewieften“ und „Ich - einfach YouTuber“, die unterm Strich nichts, aber auch rein gar nichts erschaffen, sondern nur mitteilen was man wie machen muss, so satt. Dann aber über den Bastel-Truppe herziehen - da muss ich bekennen, ich schaue ihn mir gern an. Er besteht darauf “Bastler“ zu sein, aber was er über die Jahre anfertigt und herstellt - Respekt! Ob man seine Art mag sei mal außer acht gelassen.

Ich war auch mal Hobby-Anfänger, zu einer Zeit in der es weder/noch gab. Im Leben wäre mir da nicht eingefallen meine Zeit in eine Werkstatt oder Werkstattmöbel zu investieren. Da habe ich mit meinem spärlichen Werkzeug nur eins im Sinn gehabt: Das anzufertigen was ich nicht kaufen konnte, weil es das einfach nicht gab. So habe ich mein Wissen erlernt und das Geld für weiteres Werkzeug erspart...
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Re: Die Hatz nach dem letzten Zehntel

Beitragvon tmaey » Di 30. Jun 2020, 18:03

Also der Tread war teilweise recht anstrengend zu lesen. Und wenn man bedenkt, dass es dabei nur um eine Lochplatte ging... und immer lag der Fehler am Fräser, an der Schablone, an weiss ich was.
Da fällt mir nur eins ein: wenn der Bauer nicht schwimmen kann liegt es immer an der Badehose.


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