Kurze Frage - kurze Antwort!

Hier könnt ihr "off topic" qautschen, bis die Späne rauchen...)
McGandolf
Beiträge: 12
Registriert: Mi 1. Jan 2020, 17:21

Re: Kurze Frage - kurze Antwort!

Beitragvon McGandolf » Mi 15. Sep 2021, 07:08

Fred hat geschrieben:Für genaue Bearbeitung mußt du eben mal deinen Maschinenpark entsprechend kalibrieren, daß du wiederholbare Abmessungen fertigen kannst.


Mit der Montagesäge CS50 ist das ein hoffnungsloses Unterfangen. Dafür ist sie auch nicht ausgelegt. Und derzeit muss ich noch eine Weile damit auskommen. Also nicht daß sie schlecht wäre. Im Gegenteil. Für allgemeine Holzarbeiten bin sehr zufrieden. Aber hochpräzise ist sie nicht und kann sie auch nicht sein.

Fred hat geschrieben:Und ggf. auch das Verfahren wechseln, also Vorsägen und die Endbearbeitung auf Maß dann fräsen.


Ah, das ist interessant. :o

Ich säge ja jetzt schon großzügiger vor, aber dann habe ich abgeschliffen bis es passte: Fehlerträchtig und viele zweifelhafte Messungen. Darum auch die Anfrage.

Dabei verfüge ich ja über eine hochpräzise Tischfräse von Incra mit dem LS Positioner. Hier kann ich theoretisch sogar auf einen 1/10 Fräsen. Und ich kann den Endwert exakt einstellen - auch ohne Musterplatte und Endmaßreferenz. Warum bin ich da nicht selbst drauf gekommen ? Zumindest für die kleineren Module bis 640mm müsste ich das Problem dadurch lösen können.

Super Idee. Danke. :D

Meinen langen Holz-Messschieber aus dem Anbaumessschieber werde ich mir aber trotzdem bauen - zur Kontrolle und weil ich es jetzt einfach wissen will. :geek:

Woswasi
Beiträge: 1147
Registriert: Mi 26. Sep 2018, 06:24

Re: Kurze Frage - kurze Antwort!

Beitragvon Woswasi » Mi 15. Sep 2021, 13:37

Lass uns dann bitte am Bau deiner Möbel teilhaben. Find das Tetris das du vorhast interessant
LG Gerald

oldtimer
Beiträge: 6704
Registriert: Do 30. Jun 2016, 16:29

Re: Kurze Frage - kurze Antwort!

Beitragvon oldtimer » Mi 15. Sep 2021, 16:46

McGandolf hat geschrieben:Ich säge ja jetzt schon großzügiger vor, aber dann habe ich abgeschliffen bis es passte:


Ich habe zwölf Jahre sehr viel mit der ähnlichen CS70 zugeschnitten und den Schnitt immer mit einem harten Bleistift angerissen. Die optische Kontrolle beim Schneiden bringt viel und das geht ja gerade bei den CS durch die Plexihaube sehr gut. Nicht angerissen ergaben sich oft Toleranzen, weil ich anfänglich eben öfter das Werkstück dann mit ungleichem Druck über die Maschine geschoben habe, da sind die leichten Maschinen etwas empfindlich. Dazu spielte oft auch die Eigenspannung der Plattenwerkstoffe eine negative Rolle.

McGandolf
Beiträge: 12
Registriert: Mi 1. Jan 2020, 17:21

Re: Kurze Frage - kurze Antwort!

Beitragvon McGandolf » Mi 15. Sep 2021, 21:02

Woswasi hat geschrieben:Lass uns dann bitte am Bau deiner Möbel teilhaben. Find das Tetris das du vorhast interessant


Mache ich gerne. Im Augenblick baue ich ein paar Prototypen.

oldtimer hat geschrieben:Ich habe zwölf Jahre sehr viel mit der ähnlichen CS70 zugeschnitten und den Schnitt immer mit einem harten Bleistift angerissen. Die optische Kontrolle beim Schneiden bringt viel und das geht ja gerade bei den CS durch die Plexihaube sehr gut.


Dauerhaft will ich das zwar nicht machen - dafür habe ich ja den Parallelanschlag - aber es scheint mir eine gute Idee um den Schnitt mal eine Weile zu zu kontrollieren. Mach ich.

Dozent
Beiträge: 832
Registriert: Mo 4. Jul 2016, 00:38
Wohnort: Region Hannover

Re: Kurze Frage - kurze Antwort!

Beitragvon Dozent » Mi 15. Sep 2021, 23:33

So ganz hoffnungslos würde ich das mit den Montagesägen nicht sehen. Für die GTS hatte ich mir mal eine Einstellung des Parallelanschlags mit digitalem Anbaumessschieber gebaut. Der hat allerdings nur 200 mm Kapazität, die längeren waren mir „zum Spielen“ zu teuer :)

viewtopic.php?f=47&t=322&start=30#p4247
(weit unten in dem Beitrag)

Damit habe ich, zumindest bei kleinen Teilen und Hartholz, schon mehrfach die Hatz nach dem Zehntel geschafft. Das Ding zeigt auch durchaus an, wenn man zu feste drückt. (Wobei der Parallelanschlag bei der GTS schon sehr stabil ist.) Insofern würde ich da auch eine Chance auf Wiederholgenauigkeit sehen.

War für mich aber eher so ein Will-wissen-ob-ich-es-kann-Projekt. Habe ich noch nicht oft wirklich gebraucht :mrgreen:

Bei größeren Teilen mache ich es so wie Volker und reiße zusätzlich an. Die Ergebnisse sind in der Regel ebenfalls sehr gut, ich habe sie allerdings noch nie auf 1/10 genau vermessen (womit und wozu auch).

Der wesentliche Punkt ist, glaube ich, dass ich ein recht gutes Gefühl für meine Säge entwickelt habe. Irgendwie „weiß“ ich einfach, wie feste ich wo randrücken muss.

Daniel


Zurück zu „<< Holzwurmstammtisch >>“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: thschi und 12 Gäste