Entstehung neue Garagenwerkstatt

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Garak359
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Re: Entstehung neue Garagenwerkstatt

Beitragvon Garak359 » Do 30. Aug 2018, 20:25

Hallo Christian.

Hast völlig recht. Das hatte ich auch schon beim Schreiben des Beitrags gemerkt... Ehrlich gesagt, hatte ich gestern auch schon alles so ein getippt, es dann aber verworfen zu Posten. Heute dann eben doch weil ich die ganze Zeit wieder drüber nachdenke :roll:

Einfach abwarten, was er so meint...
Das gute ist, er ist auch Holzwerker :)

Ich berichte natürlich trotzdem weiter - auch über die Elektrik. :idea:
Gruß,
Christoph

Lars
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Re: Entstehung neue Garagenwerkstatt

Beitragvon Lars » Mi 12. Sep 2018, 16:05

Hi Christoph,

ich weiß ja nicht, ob dein Elektriker schon da war und dir zu einer Lösung geraten hat... Es hört sich so an, dass du das Kabel sowieso neu legst. Daher würde ich dir ein 5x16mm² empfehlen. Das kann mit bis zu 63A belastet werden und bei einer Länge von 35 Metern in den genannten Bereichen in denen es verlegt wird bei Häufung 1, sprich das Kabel liegt alleine (die Häufung, also wieviele Kabel liegen unmittelbar nebeneinander/aufeinander, ist bei der Dimensionierung auch sehr wichtig und nicht zu verachten!). Weiter interessiert bei der Dimensionierung immer nur der schlechteste Fall der Leitung. Auch wenn dieser Fall nur auf einer Strecke von 1m vorliegt, muss die Leitung für diesen einen Meter dimensioniert werden. Es bringt ja nichts, wenn 34m top ausgelegt sind und dieser eine Meter versagt, denn kaputt ist kaputt!

Bei 6A für den Drehstrom würde ich ja noch mitmachen, da werde ich normal nicht drüber weg kommen.

ich weiß nicht wie du auf die 6A kommst. 3,5kW bei Drehstrom entsprechen einem Strom von 9,76A bei einem Cos-Phi von 0.9. Der Cos-Phi müsste bei den entsprechenden Maschinen auf dem Typenschild angegeben sein. Bei einem Cos-Phi von 0,8 liegen wir schon bei 10,98A! Und ein Motor hat immer einen Cos-Phi zur Folge.

Es blieben also 3 Phasen mit 10A übrig, die ich nutzen könnte

Auch nicht ganz richtig, denn du musst immer die Selektivität zur Vorsicherung im Auge behalten.
Faustformel: Vorsicherung 2 Größen größer als folgende Sicherung.
ein 10A Leitungsschutzschalter ist nicht selektiv zur einer 16A Schmelzsicherung, das kann ich dir direkt sagen.

Aber ist das wirklich so? Der Neutralleiter in der Zuleitung wird ja nach der Aufteilung in 3 230V Stränge unsymmetrisch - und damit wohlmöglich weit übe 16A - belastet, das sagt mir zumindest mein Laiengehirn dazu.

Absolut richtig! 2 Phasen mit 16A belastet, eine Phase mit 0A belastet, haben in jedem Fall mehr als 16A auf dem Neutralleiter zur Folge! Das ist die schlechteste Lösung überhaupt!

Ich rate dir also beim Querschnitt nicht zu geizen! Denn nichts wandelt sich in einem Gebäude mehr als die Elektrotechnische Anlage, da ist Reserve das A&O. In einer Werkstatt noch viel mehr, denn da wird laufend hier und dort noch was angeschafft bzw. geändert. Selten macht sich da wer Gedanken über die Leitungslängen und deren Belastung.
Grüße Lars

Derhobbist
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Re: Entstehung neue Garagenwerkstatt

Beitragvon Derhobbist » Mi 12. Sep 2018, 18:33

Da stimme ich zu.

Wir haben es leider vor 8 Jahren bei der Sanierung versäumt, Drehstrom in den Keller zu setzen.
Aber wer ahnte damals, was ich mal vorhabe? Würde mir liebend gerne eine kleine 400V drehe hinstellen, aber das wird erst mal nichts werden.

Also immer schön in Reserve planen.

Und wens erst mal nur in der Hohlwanddose endet.

Dann muss man nicht mehr so weit verlegen, falls gebraucht.
Was ist schlimmer als ein angebissener Apfel mit einem Wurm drin? Ein angebissener Apfel mit einem HALBEN Wurm drin! Bastelblog
Gruß Stephan

Lars
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Re: Entstehung neue Garagenwerkstatt

Beitragvon Lars » Fr 14. Sep 2018, 08:02

Moin,

Und wens erst mal nur in der Hohlwanddose endet.

Also ein 5x16mm² endet nicht mal eben in einer Hohlwanddose :lol:
Das ist ja schon ein Kabel, dass man nicht mit einem 3x1,5mm² vergleichen kann. Und der Biegeradius ist auch beachtlich. Da wird der Unterputz-Kasten schon recht groß um es einfach nur enden zu lassen. Kostentechnisch ist man bei der nötigen Größe des Kastens dann auch nicht mehr weit von einer kleinen Verteilung entfernt und dann kann man es auch direkt richtig machen. Da hat man die Folgekosten und besonders die Arbeit gespart die man hätte, wenn man den Kasten wieder entfernen und stattdessen eine UV einsetzen muss. Mit bisschen Pech passt dann was nicht und man ändert wieder an der Wand rum...
Grüße Lars

Garak359
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Re: Entstehung neue Garagenwerkstatt

Beitragvon Garak359 » So 16. Sep 2018, 11:04

Danke für eure Beiträge.

Der Elektriker kommt vll morgen. Haben es bislang also noch nicht geschafft das aml genau zu besprechen.
Letztendlich nehme ich schon mal mit, dass Baumbart völlig recht hat. Es ist nur begrenzt Sinnvoll, dass ich das hier geneuer besprechen, dafür verstehe ich davon zu wenig.

Als 2. nehem ich mit, dass die Dimensionierung eher großzügig erfolgen sollte.
Wobei auch ganz klare Grenzen beim Bedarf gezogen werden können. Das ist und bleibt eine kleine Hobbywerkstatt, in der maximal drei große Verbraucher gleichzeitig benutz werden werden.

Einzig hier möchte ich noch kurz Fragen:
ich weiß nicht wie du auf die 6A kommst. 3,5kW bei Drehstrom entsprechen einem Strom von 9,76A bei einem Cos-Phi von 0.9.

Verteilen sich die benötigten ca. 10A nicht auf die 3 Phasen? Davon bin ich nämlich ausgegangen. Sonst wüsste ich auch nicht, wie man einem 16A CEE Stromkreis maximale ca. 11kW entnehmen könnte.

Aber auch hier gilt: Ich löchere lieber meinen Elektriker um mein Verständnis für die Materie etwas zu steigern.


Langsam kann es auch weiter gehen mit der eigentlichen Hardware der Werkstatt!
Der Beton ist eingebracht. Nut Zeit hab ich leider eher weniger gerade :? . Aber das wird schon noch bis zum Winter :)

Leider habe ich den Zeitpunkt zum Glätten verpasst :roll:. Aber zumindest ist der Boden im ganzen wirklich sehr eben geworden.
Alle Arebitsflächen auf eine einheitliche Höhe zu bekommen sollte also kein Problem sein. Und vll gibts ja auch noch mal nen warmen Fußbodenbelag.
DSC_0151.JPG

Unbenannt.jpg
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Gruß,
Christoph

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Re: Entstehung neue Garagenwerkstatt

Beitragvon Derhobbist » So 16. Sep 2018, 13:32

Garak359 hat geschrieben:Danke für eure Beiträge.

Der Elektriker kommt vll morgen. Haben es bislang also noch nicht geschafft das aml genau zu besprechen.
Letztendlich nehme ich schon mal mit, dass Baumbart völlig recht hat. Es ist nur begrenzt Sinnvoll, dass ich das hier geneuer besprechen, dafür verstehe ich davon zu wenig.

Als 2. nehem ich mit, dass die Dimensionierung eher großzügig erfolgen sollte.
Wobei auch ganz klare Grenzen beim Bedarf gezogen werden können. Das ist und bleibt eine kleine Hobbywerkstatt, in der maximal drei große Verbraucher gleichzeitig benutz werden werden.

Einzig hier möchte ich noch kurz Fragen:
ich weiß nicht wie du auf die 6A kommst. 3,5kW bei Drehstrom entsprechen einem Strom von 9,76A bei einem Cos-Phi von 0.9.

Verteilen sich die benötigten ca. 10A nicht auf die 3 Phasen? Davon bin ich nämlich ausgegangen. Sonst wüsste ich auch nicht, wie man einem 16A CEE Stromkreis maximale ca. 11kW entnehmen könnte.

Aber auch hier gilt: Ich löchere lieber meinen Elektriker um mein Verständnis für die Materie etwas zu steigern.


Langsam kann es auch weiter gehen mit der eigentlichen Hardware der Werkstatt!
Der Beton ist eingebracht. Nut Zeit hab ich leider eher weniger gerade :? . Aber das wird schon noch bis zum Winter :)

Leider habe ich den Zeitpunkt zum Glätten verpasst :roll:. Aber zumindest ist der Boden im ganzen wirklich sehr eben geworden.
Alle Arebitsflächen auf eine einheitliche Höhe zu bekommen sollte also kein Problem sein. Und vll gibts ja auch noch mal nen warmen Fußbodenbelag.
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Unbenannt.jpg


Du, ich frage, wenn der Heizungsmann oder so kommen auch lieber mehrmals nach allem möglichen, denn wir profitieren gegenseitig.

Ich verstehe mehr von jemandem, der es gelernt hat und er muss nicht wegen jedem Popel raus fahren.

Und zum Beton:
So schlecht ist der doch gar nicht abgezogen. Da hatten wir bei der Garage schlimmeres.
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Gruß Stephan

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Re: Entstehung neue Garagenwerkstatt

Beitragvon Garak359 » Di 9. Okt 2018, 14:02

So, letzte Woche kam dann das Material an.
Ist schon ein kleiner Haufen :)
Mal sehen wie schnell ich das alles verbaut bekomme.
:roll:
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Gruß,
Christoph

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Re: Entstehung neue Garagenwerkstatt

Beitragvon Garak359 » Di 9. Okt 2018, 19:27

Der Stand von heute..
Die erste Wand ist fertig.
Da die Wand im oberen Bereich einige cm zurück springt, habe ich dort Klemmfilz eingebracht.
Danach zwischen die UK noch Styrodurplatten gedrückt und die OSB Platten angeschraubt.
Sehr angenehm: ich muss die Platten nicht ablängen.
So ein Zufall 8-)
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Gruß,
Christoph


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