Die immer zu kleine Werkstatt

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Mario
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Re: Die immer zu kleine Werkstatt

Beitragvon Mario » Di 5. Okt 2021, 11:13

Moin
Die FS Hebelzwingen sind auf jeden Fall schwerer, allerdings rattern die Piher auch. Die Piher haben aber auch den Vorteil, dass sie nicht den langen und oftmals störenden Hebel haben. Die Kraft der Hebelzwingen braucht man für den Einsatz mit den Führungsschienen auch gar nicht.
Der Vorteil gegenüber den FS Schraubzwingen ist, dass sie sich einfacher spannen lassen und auch nicht lösen können.
Alles in allem finde ich diese Art Zwingen, wie die Piher, auch viel praktischer an Führungsschienen.

Grüße Mario

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Klaus
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Re: Die immer zu kleine Werkstatt

Beitragvon Klaus » Di 5. Okt 2021, 12:07

Hallo Volker,

schöne neue Platte ist das geworden bei Dir. Hast mir damit aber einen Floh ins Ohr gesetzt - meine vom MFT/3 ist auch nicht mehr wirklich ansehlich ...

Hast Du mit dem 20mm Fräser durchgefräst und nimmt der das in MPX nicht recht übel? Alternative wäre halt mit dem Fräser vorzuarbeiten und mit dem Forstner den Rest. Aber ist halt schon wieder ein Arbeitsschritt mehr.

Für die Führungsschienen verwende ich inzwischen gerne die neuen von Bessey (EZR15-6), scheinen ja recht ähnlich wie die Piher zu sein.

Gruss, Klaus

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Re: Die immer zu kleine Werkstatt

Beitragvon oldtimer » Di 5. Okt 2021, 16:17

Hallo Klaus,

ich habe durchgefräst, da mir die Unterseite wirklich egal ist, wegen der Aufdoppelung kann ich sie sowieso nicht mehr wenden. Falls Du Dir jetzt eine fräst, kannst Du ja dem Michael gleich eine mit fräsen :mrgreen: :mrgreen:
Meine muss jetzt erst einmal wieder mindestens fünf Jahre halten.

Und morgen gibt es einen neuen Floh für Dich, Bilder von der Sata :lol:

Auch wenn die Festool-FS-Hebelzwingen an der Schiene nicht mein Favorit sind finde ich sie auf dem MFT brauchbar.


Gruß
Volker

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Re: Die immer zu kleine Werkstatt

Beitragvon oldtimer » Di 5. Okt 2021, 18:17

Nachdem wir heute Mittag etwas länger auf dem Rheinsteig unterwegs waren,

IMG_20211005_125157.jpg


mit Pause,

IMG_20211005_130647.jpg


habe ich dann eben meine Platte grundiert und eher als gedacht für Klaus
oldtimer hat geschrieben:Und morgen gibt es einen neuen Floh für Dich, Bilder von der Sata :lol:

ein schönes Bildchen :mrgreen:

IMG_20211005_172338.jpg



Lackiert habe ich im Clousystem mit Mattlack

IMG_20211005_173455.jpg
IMG_20211005_174246.jpg
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Klaus
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Re: Die immer zu kleine Werkstatt

Beitragvon Klaus » Mi 6. Okt 2021, 17:04

Moin Volker,

oldtimer hat geschrieben:ich habe durchgefräst, da mir die Unterseite wirklich egal ist

mir auch - ging eher um die Lebensdauer des Fräsers :)


oldtimer hat geschrieben:Und morgen gibt es einen neuen Floh für Dich, Bilder von der Sata :lol:

Uiuiui ... bin gespannt aber führe mich nicht in Versuchung (heisst es zumindest in einem alten Buch). Allerdings muss ich mich aktuell zurückhalten, nächstes Jahr gibt's eine grössere Anschaffung.

oldtimer hat geschrieben:Auch wenn die Festool-FS-Hebelzwingen an der Schiene nicht mein Favorit sind finde ich sie auf dem MFT brauchbar.

Das sind sie auch sehr gut und vor allem etwas länger und mit mehr Ausladung als die Zwingen mit Gewinde. Manchmal schon wichtig.

Gruss, Klaus

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Re: Die immer zu kleine Werkstatt

Beitragvon oldtimer » Mi 6. Okt 2021, 18:08

Hallo Klaus,


Klaus hat geschrieben:Moin Volker,

oldtimer hat geschrieben:ich habe durchgefräst, da mir die Unterseite wirklich egal ist

mir auch - ging eher um die Lebensdauer des Fräsers :)

ich nehme dafür die preiswerten Bosch-Fräser, zwei solcher Platten schaffen sie ... und dann ist egal. Was habe ich mich geärgert, als ich einen teuren Festool-Fräser an Siebdruckplatten nieder gefahren habe :( .




Heute habe ich dann die Platte fertig gestellt.

Beim Grundieren hatten sich die Fasern hochgestellt und ich habe sie mit 400er Papier auf dem Rutscher bei niedriger Drehzahl abgefahren.

IMG_20211006_132336.jpg


Nun ist sie schön glatt.

IMG_20211006_143411.jpg


Auf dem Untergestell habe ich die Platte mit Stuhlwinkeln von unten befestigt.

IMG_20211006_145338.jpg
IMG_20211006_150213.jpg


Anschließend den Rali-Schraubstock wieder montiert. Leider habe ich den passenden Montagesatz nicht gefunden, also war Frickel angesagt.

IMG_20211006_165720.jpg
IMG_20211006_165905.jpg


Da mich vorher schon der Überstand des U-Profils geärgert hat, habe ich es gekürzt.

IMG_20211006_170419.jpg
IMG_20211006_170708.jpg


Ich denke, dass für meine Zwecke die Anzahl der Befestigungswerkzeuge nun ausreichend ist.

IMG_20211006_172019.jpg





Bei den letzten Fräsarbeiten war ich nicht mehr ganz zufrieden mit dem Zug der Rollen meines Vorschubs. Und da dies gerade bei woodworker ein Thema ist, habe ich einen Tipp sofort ausprobiert, 40er Papier auf ein Brettchen geheftet und unter den Rollen stehen lassen

IMG_20211006_173110.jpg


und nun ziehen meine Rollen wieder besser.


Gruß
Volker
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Nichts Konkretes

Beitragvon oldtimer » Di 12. Okt 2021, 11:32

Irgendetwas Unspektakuläres gibt es immer zu tun. Am Wochenende waren Freunde da und jeder benötigte etwas Kleines, einer Zuschnitte, der andere einen Winkel.
Also ein Grund, ein wenig in der Werkstatt mit den neueren Sachen zu spielen.

Samstag früh begann mit Acrylzuschnitten und der TS55F

IMG_20211009_094521.jpg


Auch hier zeigte das dünne Blatt hervorragende Leistung und auch hier wieder durch das schmale Blatt wieder weniger Späne, also auch gut für die Absaugung.
Das war mir auch schon aufgefallen, als ich die aufgedoppelte Lochplatte auf Maß geschnitten hatte. Hier hatte ich bei 36mm MPX den Schnitt genau geprüft, alles winkelig und kein Verlauf. Die oft geäußerten Bedenken zu den dünnen Sägeblättern kann ich nicht bestätigen - zum Glück.

Aber was widerfährt einem, wenn man manch neues Gerät nicht so häufig benutzt? Gut, bei mir war es der Midi bzw. meine eigene Blödheit. Die letzten Wochen hatte ich nur mit dem CT 22 abgesaugt und der hat eben die Steckdose nur geschaltet, wenn der Schalter am Sauger entsprechend geschaltet ist. Anders beim Midi, da ist eben Dauerstrom auf der Dose sobald der Sauger am Netzt ist.
Also habe ich die TS eingeschaltet, mein Hirn stand noch auf faul, oder, läuft die TS läuft auch der Sauger. Und so passierte es, dass die Späne erst einmal auf dem Boden landeten. Nach dem dritten Schnitt bin ich dann aufgewacht :roll: Zu meiner Entschuldigung kann ich nur sagen, es war Samstag früh und der Handwerkerkumpel neben mir hat auch nichts gemerkt. Der hat sich nur über den sauberen Schnitt gefreut.

Weiter ging es dann mit dem Bau eines Winkels, der später als Abtrennung auf einem Schreibtisch stehen soll.

Die Freunde konnten hier die Spannvorrichtungen auf der Lochplatte ausprobieren, sowohl den Rali-Schraubstock beim Flächen und Kantenschliff,

IMG_20211011_154821.jpg
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als auch Hebelzwinge und Flachdingens beim Dübellöcher fräsen, beim Verleimen oder leichtem Anfasen mit dem Duplex.

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Abschließend haben wir noch einige Brettchen auf dem BS geschliffen. Es ist ganz angenehm, dass die Nippel unter der Stationäreinrichtung ins 96er Lochrastersystem passen. Das gibt dem Schleifer einen festen Stand.

IMG_20211011_201414.jpg


Und natürlich gab es zwischendurch auch mal eine Stärkung.

IMG_20211008_211126.jpg



Gruß
Volker
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Re: Nichts Konkretes

Beitragvon michaelhild » Di 12. Okt 2021, 17:32

oldtimer hat geschrieben:Die oft geäußerten Bedenken zu den dünnen Sägeblättern kann ich nicht bestätigen - zum Glück.


Betrifft eher Massivholz, also bei nicht homogenen Material.
Grüße
Micha

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Re: Nichts Konkretes

Beitragvon oldtimer » Mi 13. Okt 2021, 17:17

michaelhild hat geschrieben:
oldtimer hat geschrieben:Die oft geäußerten Bedenken zu den dünnen Sägeblättern kann ich nicht bestätigen - zum Glück.


Betrifft eher Massivholz, also bei nicht homogenen Material.


Aha. Das zeigt, dann auch, dass ich mich mit dem Thema nicht befasst habe. Ich würde eine Bohle auch höchstens besäumen und sie dann auf der FKS zu schneiden.
Und nun gönne ich mir noch ein wenig Werkstattzeit.


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