Meine geplante Werkbank

Fragen vor Planung und Baubeginn
Sven K
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Meine geplante Werkbank

Beitragvon Sven K » Di 19. Feb 2019, 22:24

Moin,
bitte schaut euch mal meine geplante Werkbank an und sagt mir, ob diese Konstruktion so gut ist.

Grunddaten:
Rahmen:
Rahmenholz 58 x 95mm gehobelt und gefast


Werkplatte:
Leimholz keilverzinkt 27mm Stark 2000 x 800mm
20mm Löcher werden dort gebohrt zum Werkstücke zu spannen , sägen etc.


Längsstreben:
-30mm Verblattung in den Beinen
- Obere Längsstrebe wird eine T-Nut eingelassen, wo man Werkstücke einklemmen kann, sowie meine Führungsschiene befestigt wird um Schnitte zu machen

Querstreben:
werden 25mm in die Beine eingelassen

Freue mich jetzt schon auf eure Meinungen
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Mario
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Re: Meine geplante Werkbank

Beitragvon Mario » Mi 20. Feb 2019, 00:14

Hallo Sven
Also ich sehe da erstmal keinen Grund, das nicht so umzusetzen, meine Werkbank ist annährend identisch aufgebaut außer, dass ich keine Schubfächer eingebaut, eine schwächere Arbeitsplatte und vorne vier statt drei Beine eingebaut habe. Seitlich ist meine Werkbank auch offen, und ich habe andere Maße.

Grüße, Mario!

Sven K
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Re: Meine geplante Werkbank

Beitragvon Sven K » Mi 20. Feb 2019, 08:14

Zu viele Löcher oben in der Platte oder ist das noch ok?

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Holzbock
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Re: Meine geplante Werkbank

Beitragvon Holzbock » Mi 20. Feb 2019, 08:36

Guten Morgen Sven und herzlich Willkommen

du hast diesen Beitrag ja nahezu identisch im Nachbarforum gepostet und dort auch schon konstruktiv Rückmeldung erhalten. Passen dir die Antworten da drüben nicht? :lol:

Spaß beiseite:

So wie ich Dich verstanden habe, soll der Werktisch Dein Werstattmittelpunkt werden auf dem alles an Arbeiten ausgeführt werden soll, was so anfällt.
Für die meisten Arbeiten dürften selbst deine zuerst angenommenen Maße für die Kanthölzer (54x54) ausreichen.

Ich habe mir für meine Werkstatt einen ähnlichen Tisch gebaut (Kanthälzer 70x70) und komme damit gut zurecht, an die Stabilität und das Gewicht einer richtigen Hobelbank kommst du damit aber nicht.
Beim Hobeln oder Stemmen wirst du dich aber vermutlich über jedes Kilo mehr an Tischgewicht freuen.
Beste Grüße

Nico

Sven K
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Re: Meine geplante Werkbank

Beitragvon Sven K » Mi 20. Feb 2019, 08:44

Im bachbarforum würde eher nur negativ darüber gesprochen, das es so garnicht ginge sowie kauf dir lieber ne hobelbank etc.
Habe nun andere Balken für den Rahmen geplant,da ich sie günstig bekomme nur überlege ich noch , ob ich sie nur 2000mm lang mache oder direkt von Wand zu Wand, dann wären es 3400mm lang. Was würdet ihr dazu sagen? Wenn ich auf 3400mm gehen würde wie würdet ihr oben die lochreihen dann anordnen?

HolzFelix
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Re: Meine geplante Werkbank

Beitragvon HolzFelix » Mi 20. Feb 2019, 11:28

Hallo Sven!

Ich schließe mich den Vorrednern an: Grundsätzlich sieht das gut so aus! Meine eigene Werkbank habe ich sehr ähnlich gebaut.

Ein paar Detailanmerkungen:
  • Bei einer 27mm Platte wirst Du die Festool/Bessey-Hebelzwingen nicht mehr durch die 20mm Löcher fädeln können. Es sei denn, Du fast die Löcher (von unten) stark an. Zu dem Thema gab es auch schon einige Diskussionen hier im Forum.
  • Wieso "zu viele Löcher"? Man kann gar nicht genug Löcher haben! Ich habe ein durchgängiges Lochraster; das ist bei dieser Plattenstärke überhaupt kein Problem mit der Stabilität.
  • Ich würde die äußeren Lochreihen randnäher anbringen, also über den Kanthölzern. Da kann man da zwar nichts mehr durchstecken, aber für Benchdogs etc. reicht als Einstecktiefe die Plattenstärke.
  • Ich habe auch in den senkrechten Streben T-Nut-Schienen eingelassen - sehr praktisch zum Spannen oder als Auflager (Bankknecht).
  • Bei mir gehen die Schubladen nicht bis direkt unter den Rahmen, sondern da ist eine ca. 17cm hohe freie Ebene. Diese nutze ich
    • um auch von unten Hebelzwingen durchfädeln zu können bzw. Sternschraubengriffe gegenschrauben zu können.
    • als Ablage für Opferhölzer
    • als "schnelle Ablage" für Dinge, die ich sehr bald wieder benötige, die aber für den nächsten Arbeitsschritt weg von der Arbeitsfläche sollen.
    • um an den Schmutz/die kleinen Dinge, die durch die Löcher fallen, zu kommen.
    Durch diese freie Ebene liegen dann auch die Unterseiten der oberen Kanthölzer frei und man kann randnah mit normalen Schraubzwingen spannen.
  • Auf der Zeichnung ist es nicht genau zu erkennen, da nicht bemaßt: Sind die Füße (der Werkbank) hoch genug, damit Du Deine eigenen Füße bequem darunter bekommst? Das ist wichtig, weil man oft ganz nah an der Bank stehen will.

Ich hoffe, Dir damit noch ein paar Tipps gegeben zu haben.

Viele Grüße, Felix.

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Mario
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Re: Meine geplante Werkbank

Beitragvon Mario » Mi 20. Feb 2019, 12:06

Hallo Sven
Im Prinzip hat der Felix genau das gesagt, was ich auch schreiben wollte.
Außerdem finde ich schon, dass die Werkbank gut zum Hobeln zu gebrauchen ist. Die ist recht groß und damit schon gut Gewicht. Zusätzlich wirst Du ja anscheinend auch noch recht viel unterbringen, da kommt dann sicher mehr als genug auf die Waage. Es sei denn, Du möchtest nur Deine Federbetten darin verstauen. :o :shock: :? :lol:

Grüße, Mario!

Sven K
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Re: Meine geplante Werkbank

Beitragvon Sven K » Mi 20. Feb 2019, 12:08

70mm Luft ist unten, zur längsstrebe.

Diese Spannmöglichkeiten gehen doch bei einer 27mm Starkenplatte mit einer 20mm Lochreihe oder nicht?
Ich werde die heute nochmal optimieren und dann nochmal vorstellen mit der Optimierung zwingen von unten einfädeln kappt bei der dicken Platte nicht aber schon recht das man kurz was ablegen kann.
Was haltet ihr davon lieber nur eine 2000mm Länge der Werkbank oder doch komplett über die ganze Seite von 3400mm Länge?
Meine werkstatt ist 3400x4400mm groß auf die lange Seite wird bald meine Bosch GTS 10XC hinkommen auf Rollen.

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Servus, der Lothar

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Re: Meine geplante Werkbank

Beitragvon HolzFelix » Mi 20. Feb 2019, 13:40

Hallo Sven!

Was die 70mm "Fußfreiheit" angeht - das klingt erstmal schon gut, aber: Versuch macht klug! Bring Dir mal eine Latte in 70mm Höhe an und schau, wie weit Du da mit Deinem Fuß drunter kommst. Wenn Du z.B. Arbeitsschuhe mit dicken Sohlen hast, kann das rasch knapp werden und Du stößt immer mit dem Spann an.

Die von Dir gezeigten Spannwerkzeuge machen alle mit 20mm Löchern in einer 27mm dicken Platte kein Problem.

Mit "Hebelzwinge" meinte ich z.B. diese hier:
https://www.festool.de/zubehoer/491594---fs-hz-160

Die (oder vergleichbare von anderen Herstellern) wirst Du sicher auch einsetzen wollen, weil Du T-Nut-Schienen planst.

Ich persönlich befürchte bei Werkzeugniederhaltern, die große Hebelkräfte auf die Löcher aufbauen, also z.B. so etwas:
https://www.feinewerkzeuge.de/spannelemente.html
immer, dass die Löcher ausleiern. Bei einer Hobelbank mit 50mm Plattenstärke ist das kein Thema, aber bei meiner 20mm-Platte würde ich immer einen Gegenhalter von unten dagegen schrauben.

Für die Kniehebelspanner von Bessey verwende ich z.B.
https://www.senecawoodworking.com/products/clamp-dog
und schraube mit der Sterngriffschraube von unten dagegen.

Da sind Hebelzwingen deutlich schneller auf- und abgebaut, daher würde ich meinen Tisch immer wieder "hebelzwingenkompatibel" bauen!

Viele Grüße, Felix.

Sven K
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Re: Meine geplante Werkbank

Beitragvon Sven K » Mi 20. Feb 2019, 13:51

Das heisst den lieber doch auf eine 19mm Platte gehen damit man zwingen durch stecken kann oder


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