Garten, Zaun und mehr

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Threedots
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Re: Garten, Zaun und mehr

Beitragvon Threedots » Mi 19. Jul 2017, 23:13

Hallo Dieter,

wenn es sich um einen UV beständigen Kunststoff handelt, wirst Du gewiß Recht haben. Wir haben vor vier Jahren Gartenmöbel neu gekauft. Die Tischflächen sind aus WPC. Und das Zeug rottet regelrecht vor sich hin. Schön ist da was anderes. Daher habe ich die von Dir gerade gennnte Möglichkeit erst gar nicht in Erwägung gezogen, sowas aus Recycling-Kunststoff bauen zu wollen.
____________
LG

Roland

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the_black_tie_diyer
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Re: Garten, Zaun und mehr

Beitragvon the_black_tie_diyer » Mi 19. Jul 2017, 23:30

Mandalo hat geschrieben:
Threedots hat geschrieben:?..Das ganze solltest Du aus einem beständigeren Holz wie Lärche/Douglasie oder gar Eiche (wenn Du günstig dran kommst) bauen. Das hält dann 'ne halbe Ewigkeit...

...oder du nimmst viel Geld in die Hand (wie ich) und kaufst es aus Recycling-Kunststoff. Das hält vielleicht sogar 2 Ewigkeiten!?
http://planex24.de/Komposter:::6.html?XTCsid=c496b06cda0b31f023d58c9f26f69bec


Hallo Dieter,

sehr interessante Lösung, damit hatte ich jetzt nicht gerechnet!

Ansonsten schließe ich mich Volker an, wirklich äusserst interessant an was du uns hier teilhaben lässt! Vielen Dank Dafür!

Viele Grüße,
Oliver
Viele Grüße,
Oliver

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Mandalo
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Re: Garten, Zaun und mehr

Beitragvon Mandalo » Mi 19. Jul 2017, 23:57

Vielen Dank für euer Feedback! Das freut mich sehr!

Konstruktionsbedingt ist bei den Sichtschutzelementen noch sehr viel Luft nach oben. Bretter senkrecht, dazwischen etwas Abstand zum besseren abtrocknen... usw
Ich hatte jedoch meine Gründe für diese Bauart und denke dass es wohl 10 Jahre überlebt. 1 bis 2x erneuern, der Aufbau ist ja echt einfach, und ich bin über 80 Jahre alt... Mal schaun ob ichs erlebe.

Die zwei Komposter habe ich absichtlich in hochwertigen Kunststoff gewählt. Das selbe System gibt es mit Betonpfosten und Holzbrettern. Da die Bretter jedoch ständig Kontakt mit Komposterde haben, ziehe ich da schon Kunststoff vor. Ich bin da zuversichtlich dass die in dieser Preisklasse unkaputtbar sind.
Mit nichts ist man großzügiger als mit gutem Rat!
Es grüßt euch Dieter

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Re: Garten, Zaun und mehr

Beitragvon oldtimer » Do 20. Jul 2017, 09:00

the_black_tie_diyer hat geschrieben:
Ansonsten schließe ich mich Volker an, wirklich äusserst interessant an was du uns hier teilhaben lässt!



Da ist wohl meine Aussage leider zu allgemein rüber gekommen. Ich wollte hier nicht nur einen schönen Bericht und Bilder bejubeln, sondern es geht mir eher darum:

Die Arbeitsschritte von Dieter sind mir grundsätzlich bekannt. Ich freue mich aber, hier einmal seine Tischfräse zu sehen. Und die Kombination mit dem Vorschub sorgt schon für bessere Ergebnisse, als wenn ich über das CMS Modul einen Balken ziehe.
Nun habe ich in 2009 das CMS zusammen mit der OF 2200 und einigem Zubehör für damals (Festools bescheuerte Festpreisbindung) ca 2000.- € angeschafft.
Dies war aber der absolut erforderlichen Mobilität geschuldet. Für das Geld hätte ich auch schon eine Tischfräse bekommen. Und dies würde ich heute auch nur noch so handhaben.
Also sind schon einmal ganz deutlich die Unterschiede zwischen Tischfräse und jeglicher Art von Frästisch (die leider nur oftmals mögliche kleinere Alternative) erkennbar.

Auch hat nicht jeder auf dem Schirm zwei Kanthlölzer nebeneinander durch eine kleinere ADH zu jagen.

Aus diesen Gründen finde ich Dieters Darstellungen sehr gut. Sobald jemand ein bisschen Erfahrung mit diesen Arbeiten hat, sind sie hilfreich. Ich reflektiere dann auch meine eigenen Handgriffe.
Gesendet von meinem Klapprechner

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Klaus
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Re: Garten, Zaun und mehr

Beitragvon Klaus » Do 20. Jul 2017, 13:10

Hallo Dieter,

vielen Dank für die auführlichen und interessanten Details. Besonders gut hat mir aber die Öko-Ecke und vor allem der dahinter liegende Gedanke gefallen. Durch die mit Pestiziden verseuchten und "geleckten" Gärten werden Insekten und damit auch Vögel immer seltener - schade. Hast ja auch schon an anderer Stelle ein paar Anregungen dazu geliefert.

Gruss und weiter frohes Schaffen
Klaus

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Re: Garten, Zaun und mehr

Beitragvon Mandalo » Do 20. Jul 2017, 21:55

Vielen Dank für eure Kommentare, das hilft sehr bei der Überlegung was man mitteilt und was nicht.
Ist es von Interesse von meinen Maschinenarbeiten zu schreiben, wo viele im Forum doch eher mit einer kleineren Ausführung arbeiten und auch damit zurecht kommen? Volker sagt ja.
Ist es von Interesse wenn ich davon berichte, meine verfaulten Bretter nicht der Mülltonne zukommen zu lassen? Klaus sagt ja.
Es ist schön zu erfahren dass fast alle Themen seine Leser finden. :D

***

Ich habe heute Abend die restlichen 2 Zapfen geschnitten und damit beide Kanthölzer auf die richtige Länge gebracht. Sie unterscheiden sich um 18mm in der Länge und somit sind sie zu kennzeichnen. Ich kann nur empfehlen euch Schlagzahlen anzuschaffen, ich verwende sie wirklich oft und es macht Werkstücke unverwechselbar, auch nach dem Streichen und auch nach Jahren. Ich glaube die Holzschatulle hat bei Norma keine 20€ gekostet.

.
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Re: Garten, Zaun und mehr

Beitragvon Klaus » Do 20. Jul 2017, 22:11

Mandalo hat geschrieben:Vielen Dank für eure Kommentare, das hilft sehr bei der Überlegung was man mitteilt und was nicht.
Ist es von Interesse von meinen Maschinenarbeiten zu schreiben, wo viele im Forum doch eher mit einer kleineren Ausführung arbeiten und auch damit zurecht kommen? Volker sagt ja.
Ist es von Interesse wenn ich davon berichte, meine verfaulten Bretter nicht der Mülltonne zukommen zu lassen? Klaus sagt ja.


Hallo Dieter,

ich schliesse mich auch Volker an, es muss ja nicht alles zweimal gesagt werden ;)

Gruss, Klaus

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Re: Garten, Zaun und mehr

Beitragvon Mandalo » Do 20. Jul 2017, 22:19

Die Kanthölzer ergeben ja den oberen Abschluss der Sichtschutzwände und werden - wie hatte ich so schön geschrieben - von senkrechten Alustäben getragen. Es sind ganz einfache 10mm Alurohre, die in gebohrte Löcher gesteckt werden.
Das heisst, oben in das letzte Brett der Sichtschutzwände und unten in die zwei eben hergestellten Kanthölzer müssen Löcher gebohrt werden. Senkrecht und vor allem an der richtigen Stelle. 5mm daneben, so dass ein Alustab nicht im rechten Winkel zum Rest steht würde das geübte Auge sofort sehen. Ich habe mich für 5 Alustäbe je Kantholz entschieden, das macht 20 Löcher die ich genau übereinander haben möchte.
Ich muss keinem von euch sagen wie schnell man trotz (oder wegen) höchster Konzentration einen Messfehler begeht und ihn im Nachhinein in keinster Weise versteht wie das überhaupt passieren konnte, oder?
Bei einem wiederkehrenden Maß (hier 40,3cm) gehe ich da gern auf Nummer sicher. Nachdem ich meinen Abstand ermittelt habe, fertige ich mir eine "Schablone" an. Ausgehend von der Mitte zeichne ich mir meine Abstände in jede Richtung an. Später auch auf der gegenüberliegenden Seite. So wird das Ablesen einer falschen Zahl auf dem Meterstab fast gänzlich beseitigt.

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Re: Garten, Zaun und mehr

Beitragvon Mandalo » Do 20. Jul 2017, 22:33

Nun baue ich meine Hobelmaschine um. Ein Deckel lässt sich an der Seite öffnen und durch wenige Handgriffe ist der Keilriemen umgelegt. Zum einen wird ein Keilriemen aufgezogen der ein Bohrfutter antreibt, zum anderen ein anderes Übersetzungsrad gewählt, dass die Umdrehung pro Minute von 6500 auf 3000 Upm abändert. Das Bohrfutter habe ich eigentlich immer an der Maschine montiert, die Langlochbohreinrichtung wird nur eingehängt und arretiert.
Diese Einrichtung ist Gold wert. Mit ihr lässt es sich absolut winkelig an genau der Stelle ein Loch bohren an der man es wünscht. Es gibt viele Einstellmöglichkeiten die sich selbst erklären. Auch Langlöcher mit dem richtigen Bohrer sind kein Problem - Domino lässt grüßen...! Aber ich möchte ja nicht Marios Erbe antreten und einen Koffer Dominos kaufen ohne die entsprechende Festoolmaschine zu besitzen. :lol:

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Re: Garten, Zaun und mehr

Beitragvon Mandalo » Do 20. Jul 2017, 22:38

Ruckzuck ist die Maschine eingestellt und ruckzuck sind die Löcher gebohrt. Das macht Spaß und ich bin mir sicher das passt später mal!

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