Vorstellung: Mobile Funktion des Kreg Jig 4/5K

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Mandalo
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Re: Vorstellung: Mobile Funktion des Kreg Jig 4/5K

Beitragvon Mandalo » Sa 18. Nov 2017, 21:22

RudiHB hat geschrieben: ...würde ich morgen weiteres dazu liefern. Auch dazu, dass man dieses Ersatzteil vielleicht gar nicht benötigt...

Bitte nicht vergessen, ich interessiere mich sehr über deinen Bericht.
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Es grüßt euch Dieter

RudiHB
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Re: Vorstellung: Mobile Funktion des Kreg Jig 4/5K

Beitragvon RudiHB » Sa 18. Nov 2017, 21:46

Mandalo hat geschrieben:Bitte nicht vergessen, ich interessiere mich sehr über deinen Bericht.


Nein, ich vergesse das nicht. Die Frau und Tochter wollen morgen Nachmittag ohne mich weg. Sturmfreie Bude quasi. Ich habe heute morgen schon nach Holz dafür geschaut und das Teil in den Keller gelegt. Kommt morgen, versprochen!
Ich hab schon ganz andere Sachen in den Sand gesetzt...
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Mandalo
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Re: Vorstellung: Mobile Funktion des Kreg Jig 4/5K

Beitragvon Mandalo » Sa 18. Nov 2017, 21:55

Super, danke!
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Es grüßt euch Dieter

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Re: Vorstellung: Mobile Funktion des Kreg Jig 4/5K

Beitragvon haifisch18 » Sa 18. Nov 2017, 22:38

michaelhild hat geschrieben:Seit wann ist beim Wolfcraft ein Bohrer dabei? :lol:
Bohren kann man das nicht nennen, was das Ding da anrichtet.


Hast du deinen mal geschliffen? Das der Bohrer eher ein Schälwerkzeug ist, ist wirklich kaka
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Re: Vorstellung: Mobile Funktion des Kreg Jig 4/5K

Beitragvon michaelhild » So 19. Nov 2017, 08:49

Moin,

nöö hab ich nicht. Ich habe eh recht früh die Spitze abgebrochen und ihn dann gegen einen Kreg BOHRER :D ersetzt.
Grüße
Micha

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Re: Vorstellung: Mobile Funktion des Kreg Jig 4/5K

Beitragvon RudiHB » So 19. Nov 2017, 18:17

So, weiter geht es hier, was die "mobile" Tauglichkeit des Kreg Jig K4/K5 anbelangt. Mit der einen und anderen Erkenntnis.

Vorher würde ich gerne etwas loswerden. Mir geht es nicht um „Wolfcraft doof, Kreg suuuper“. Jedes Jig hat seine Daseins- und Nutzungsberechtigung, erst recht, wenn es dem Anwender gefällt. Mir geht es immer noch darum, dass ich nicht beides zwingend benötige, wenn ich das Kreg Jig K4/K5 habe. Über die Nutzung entscheidet jeder höchstpersönlich, nach welchen Kriterien auch immer.


Zur Ausgangslage zurück:
Auf den vorherigen Seiten ging es um die mobile Verwendung des „Bohrbuchsen-Einsatzes“. Ich hatte den im K4 mitgelieferten „Spacer block“ auf die zum K4 gehörende und entnehmbare Bohrbuchse gemacht, an das Ende einer 21er-MPX-Platte gesetzt und ein „Pocket hole“ gebohrt. Der Bohrer war auf „19mm-Materialstärke“ eingestellt. Somit erhielt ich (zufällig, da ohne Wissen) ein korrektes Pocket hole.

Würde ich nun einfach nur den Bohrer auf die Materialstärke 25mm einstellen und den gleichen Vorgang wiederholen, würde mir die zu verwendende Schraubenlänge aus dem Werkstück austreten. Soweit so schlecht mein Denkfehler. Ich muss also den Abstand der Bohrbuchse zum Rand des Werkstückes ebenfalls um X erhöhen.

Michael hatte darauf auch korrekterweise hingewiesen (im Übrigen: vielen Dank nochmal dafür).

Für das schnelle und wiederholgenaue Anlegen an langen Brettern oder Balken gibt es für die Bohrbuchse aus dem K4/K5 die „Portable Base“, eine mobile Version der „Bohrbuchsen“-Halterung des Kreg Jig.

Damit lassen sich in Sekundenschnelle die Bohrtiefen von 12 bis 38mm ein- und feststellen.

An dem Block sind weitere Funktionen enthalten, wie z.B. vorgegeben Löcher für die hochstehende Nutzung, zwei Arretierungsdrehknöpfe für die Originalzwingen. Hier sagen die Bilder eigentlich mehr aus:

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So, kaum angefangen, schon Pause. Ich muss den nächsten Beitrag auf später verschieben. Aber, der kommt nachher.
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Re: Vorstellung: Mobile Funktion des Kreg Jig 4/5K

Beitragvon RudiHB » So 19. Nov 2017, 21:07

So, weiter geht es (mit einer Schwangeren im fünften Monat diskutiert man nicht über die Nahrungszubereitung- und aufnahme…).

Für mich ging es heute Morgen im Keller allerdings eher darum, brauche ich dieses Zubehör wirklich? Gemessen an dem Anwendungsfall bei mir (meine Nutzung bezog sich in den letzten zwei Jahren eher auf 19 bis 22mm) sollte sich das im Verlauf relativ schnell klären.

Mal davon ausgehend, dass ich das Jig nur für die Brettstärken 19-21mm nutze (und das dürfte für die meisten von uns der Fall sein), benötige ich die portable Version nicht. Dafür ist ausschließlich der Space block, der mitgeliefert wurde im K4, ausreichend.

Die Abstände der Pocket holes sind mit und ohne gleich (bei dem „ohne“ habe ich wieder den Spacer block hinten dran gehängt).

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Nun zu den Größen, die nicht alltäglich sind: ich wollte sehen, ob ich eine „vernünftige“ Verbindung in einem 66 x 56mm Kantholz hinbekomme. Dazu wurde das Jig auf die Materialstärke 38mm eingestellt, an die Kante geschoben, der Bohrer an dem K4 auf 38 mm eingestellt und dann gebohrt. Und dann fiel mir ein, dass es clever gewesen wäre, für diesen Fall auch die korrekte Schraubenlänge an Tellerkopfschraubeda zu haben. Hatte ich aber nicht. Ich habe dann 5x60er Senkkopfschrauben genommen, keine ideale Schraube.

Die Schraube schaut entsprechend weit in das Holz hinein, allerdings würde hier natürlich definitiv eine Schraube der Länge keine stabile Verbindung herbei führen.

Somit wären hier weitere Pocket holes notwendig. Aber mit dem Jig in Sekundenschnelle wiederholbar. Keine Frage. Zwinge lösen, auf die nächste Seite legen, an die Kante anschieben, festzwingen, weiterbohren.

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So, gleich Teil 3 mit dem Rest (nicht ganz unwichtig) und einem persönlichen Fazit.
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Re: Vorstellung: Mobile Funktion des Kreg Jig 4/5K

Beitragvon RudiHB » So 19. Nov 2017, 21:23

Letzter Teil.

Hier noch die Schraube nach dem Auseinanderbauen und der Schraubenwinkel. Der ist bei dem schnellen Einrichten fast gleich. Und das reicht mir eigentlich aus.

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Nun stelle ich eine Theorie auf, die diskutiert werden kann. Ich habe an meiner Werkbank 96 Pocket holes gemacht, jeweils vier Stück an den Enden von 56 x 56mm Fichtebalken. Diese mit der 19mm Einstellung am K4. Die ganze Werkbank habe ich mit 4x30er Tellerkopfschrauben zusammen gesetzt. Das hält bombenfest. Auf die Idee, auf 24 oder 32mm und entsprechend längere Schrauben einzusetzen, wollte ich nicht umschwenken. Eben, weil das schon eine super Verbindung hergibt. Muss mehr sein? Muss ich immer die vollen Längen ausnutzen?

Zum Schluss (vorerst, wenn ich weiteres testen soll, bitte antworten) habe ich Euch die einzelnen Abstände in mm mal aufgeschrieben, die die Bohrbuchse ohne Spacer block vom Rand der jeweiligen Brettstärke für das Pocket hole wegliegen muss… Somit würde unter Zuhilfenahme von einer kleinen selbstgemachten Schablone die Anschaffung (eventuell) nicht nötig.

Die beiden "Nupsis" nochmal. Die machen nur Sinn (anscheinend), wenn ich die originalen Zwingen mit dem runden Teller benutze. Aber die Kliklamp macht das auch wunderbar, insofern keine Zwangsinvestition...

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Fazit: Gemessen daran, dass das Zubehör zurzeit 14,21 Euro kostet, für mich jetzt keine überdenkbare Investition. Die Bohrbuchse wird für den „schnellen“ wiederholfähigen Einsatz aufgewertet. Mehr aber auch nicht.

Es ergeben sich dadurch keine Zusatzfunktionen, die Bohrbuchse ließe sich auch ohne diesen Anschlag mit wenig Aufwand frei positionieren. Natürlich unter Einhaltung der oben zu sehenden Abstände zum Rand. Und mit 10 Sekunden Aufwand mehr.

Wer keine Gelegenheit aufgrund niedriger Deckenhöhe hat oder sehr lange Werkstücke mit Pocket holes bestücken möchte, dem kann ich für diesen Preis nur sagen: Schreib dir die Maße aus der Übersicht oben ab, baue dir eine kleine Anlegeschablone und nimm nur Deine Bohrerbuchse aus dem K4/ K5 …
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Re: Vorstellung: Mobile Funktion des Kreg Jig 4/5K

Beitragvon Mandalo » So 19. Nov 2017, 23:14

Hallo Rudi, super Bericht und sehr umfangsreich. 14,29€ kann man ausgeben, aber mit deine Info weiß man jetzt wenigstens schon mal für was. Vielen Dank!
Und zu deiner Frage: Nö, wenn bombenfest, dann bombenfest.
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Re: Vorstellung: Mobile Funktion des Kreg Jig 4/5K

Beitragvon RudiHB » Mo 20. Nov 2017, 08:31

Guten Morgen Dieter,

ja, leider sehr umfangreich und wenn ich überlege, dass das Teil, um das es ging, nur so klein ist... :oops: Beim nächsten Mal (so es denn eines gibt), werde ich das kürzer halten. Ich hatte nur das Gefühl, auch nichts vergessen "zu dürfen".

Und habe es trotzdem noch: um den Bohrer auf die richtige Länge zu justieren, kann man die Zoll/Inch-Angaben auf der Unterseite benutzen. Da sind die auf der Base "eingeritzt". Man kann also autark ohne das K4/K5 damit arbeiten.

Zudem habe ich gestern Abend noch ein 8 (!) Jahre altes Video zu dem K3 auf Youtube gefunden, welche knapp 2 Minuten die oben genannten Funktionen nochmal erklärt. Da wird unter Nutzung einer Faceclamp das schnelle Verschieben und Befestigen an einem Werkstück nochmal gezeigt. Ja, das geht in der Tat Knick-knack-auf-Zack.

Und bezüglich der Antwort auf meine Frage: Danke Dir für die Bestätigung. Etwas Unsicherheit ist da, wenn man sich erst im Nachgang mit einem Werkzeug auseinander setzt. Aber das mache ich ab sofort umgehend. Versprochen! ;)
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