Nacharbeit des Tisches von Michas Tellerschleifer

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michaelhild
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Re: Nacharbeit des Tisches von Michas Tellerschleifer

Beitragvon michaelhild » Di 8. Mai 2018, 14:13

Ja der Wahnsinn.
Vielen Dank auch an dieser Stelle.
Bin gespannt. Mit den Miniminiminihubbelchen kann ich locker leben.
Grüße
Micha

Was man tut, kann man auch gleich richtig machen.
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Baumbart
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Re: Nacharbeit des Tisches von Michas Tellerschleifer

Beitragvon Baumbart » Di 8. Mai 2018, 20:31

Hallo Benedikt,
seht interessante Arbeit, wenn man sieht was für ein Aufwand du betreibst um den Tisch zu 99% gerade zu bekommen, ist es schon ärgerlich das man für das Geld was man für die Maschine ausgibt keinen Tisch erhält der 100% Plan ist :o

Danke für die Einblicke in deine Arbeit und die Videos sind sehr informativ, daran sieht man das so ein Manko nicht einfach mit ein paar Feilhieben beseitigt werden kann!
Gruß Christian
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DaGirgel
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Re: Nacharbeit des Tisches von Michas Tellerschleifer

Beitragvon DaGirgel » Di 8. Mai 2018, 20:40

Wow, toll. Interessant das mal zu sehen. Da kann ich ja von Glück (?) reden, denn das Teil an meinem Record Power Tellerschleifer ist (natürlich genau nachgemessen) definitiv plan. Gekauft 2011 und viel genutzt. Scheint also schon das eine oder andere Mal auch plane Tische zu geben.

Gruß
Girgel
Gruß
Girgel

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haifisch18
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Re: Nacharbeit des Tisches von Michas Tellerschleifer

Beitragvon haifisch18 » Di 8. Mai 2018, 21:05

Hi Christian,

das mit dem Aufwand hielt sich noch in Grenzen da in der Lehrwerkstatt auch nur begrenzte Mittel zur Verfügung standen. Eigentlich war die Maschine auch zu klein, ich habe 2mal umspannen müssen. Allerdings waren sich alle anwesenden Meister einig, dass wir keinen großen Maschinenbau anfangen werden. Normalerweise hätte man den Tisch mit Hasberg Folien unterfüttern müssen, die gibt es im 100stel Millimeter Bereich. Dann hätte man sämtliche Unebenheiten ausgeglichen und am besten von den Seiten spannen.
Mein Kollege und ich (die anwesenden Meister) haben beide schon erlebt, wenn man Planlos an Gußteilen rumfräst und daher möglichst wenig weggenommen. Sonst setzen sich Spannungen frei, aufgespannt auf der Maschine ist noch alles gut, danach verzieht es sich aber sofort beim runternehmen und der Spaß wird noch schlimmer. Das sollte man im Hinterkopf behalten.

Zum finanziellen Aspekt:
Insgesamt ist ein ganzer Vormittag mit Fahren draufgegangen. Angesetzt hatte ich 30 Minuten, dass hätte mit oben genannten Hilfsmitteln auch funktioniert. Wenn man das in der Produktion fest mit einplant und den Aufwand mal mit 15€ Zusatzkosten ansetzt, sind das bestimmt 10% des Kaufpreises. Ich kann also durchaus verstehen, das der Tisch eines Tellerschleifers für Verkaufspreis 250€ nicht aufwändig plangefräst wird (gerade weil es auch ne Menge Ausschuss bringen kann) sonder einfach nur auf der Oberseite saubergeschliffen. Da ist dann die Ebenheit vom Gußergebniss, dem Können, der Motivation und der Zeit des Nachbearbeiters mit dem Schleifgerät abhängig.
Lese ich Michas Bericht, bekomme ich den Eindruck, das man das Geld lieber in andere wichtige Dinge wie eine vernünftig justierbare Winkeleinstellung, Planheit des Tellers u.ä. gesteckt hat.

Mit Feilen ist es in diesem Fall echt nicht getan. Man hätte eher noch mit ner Lage CPL o.ä. auf dem Teller aufbauen können. Oder großflächig mit Flüssigmetall füllen und dann schleifen. Das könnte man jetzt immer noch als Spachtel einsetzen wenn der Tisch nicht glatt genug ist, allerdings ist er bis Körnung 180 verschliffen. :D

@Micha:
Mir fällt ein das wir die Senkungen nicht kontrolliert haben, die musst du eventuell nochmal nachsetzen!
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Benedikt ;)

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michaelhild
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Re: Nacharbeit des Tisches von Michas Tellerschleifer

Beitragvon michaelhild » Di 8. Mai 2018, 21:39

Kein Thema. Bekomm ich hin.
Grüße
Micha

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Baumbart
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Re: Nacharbeit des Tisches von Michas Tellerschleifer

Beitragvon Baumbart » Di 8. Mai 2018, 21:58

Hallo Benedikt,
mit dem finanziellen Aufwand des Herstellers gesehen eine Bauteil zu produzieren das eine einwandfrei Funktion der Maschine gewährleistet oder eine Maschine zu produzieren die nicht 100 % genau ist um sie günstiger zu produzieren ist für mich persönlich ein Manko das nur schwer zu akzeptieren ist.
Ich sehe das so, wenn mir der Hersteller eine Maschine zum Preis XY anbietet dann erwartet ich auch eine Qualität zu diesem Preis, sprich wenn ich das Gerät für beispielsweise 350€ bekomme möchte ich auch das alles so ist das ich damit genau arbeiten kann. Das ich dann für den Preis kein Gehäuse aus Edelstahl sondern nur aus Plastik bekomme muss ich dann einkalkulieren aber trotzdem sollte man damit genau arbeiten können.
Was nützt mir beispielsweise ein drehzahlgeregelter Motor, wenn ich einen Tisch oder Schleifteller habe der ungenau ist. Da ist es mit lieber etwas mehr auszugeben und dann dafür auch eine Drehzahlregelung zusätzlich zu erhalten.
Gruß Christian
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Re: Nacharbeit des Tisches von Michas Tellerschleifer

Beitragvon the_black_tie_diyer » Mi 9. Mai 2018, 22:39

Hallo Zusammen,

Eine wirklich großartige Aktion, klasse!

Viele Grüße,
Oliver
Viele Grüße,
Oliver


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