Kleine Probleme mit den Dübelspitzen.

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Derhobbist
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Kleine Probleme mit den Dübelspitzen.

Beitragvon Derhobbist » Sa 11. Aug 2018, 22:20

Eigentlich finde ich diese Dübelspitzen für Holzdübel ja richtig super, hatte aber beim Plattenmaterial meiner Tischsteckdose leichte Probleme damit gehabt.

Und zwar habe ich immer in die Stirnseiten der Platten gebohrt, dann die Spitzen rein.
Dann in einen Rahmen, der garantiert 90 Grad hat eingelegt und mit dem Holzhammer übertragen.

Dann gebohrt, alles zusammen und da war auf einmal 1 mm Überstand, der vorher nicht da war.
Gut, war kei Problem, habe ich halt zwei Umleimer übereinandergepappt und die Platte so aufgedickt.

Wie macht ihr es denn, damit es passt?

Entweder mache ich was falsch oder bin zu pingelig.
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Gruß Stephan

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michaelhild
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Re: Kleine Probleme mit den Dübelspitzen.

Beitragvon michaelhild » So 12. Aug 2018, 08:29

Moin.

Kurztipp

Dübelspitzen helfen beim exakten Positionieren
der Dübellöcher der Gegenseite.

:D

Die Reihenfolge ist schon mal richtig. Zuerst die Stirnseiten und dann die Fläche. Ist zwar bei so einem Aggregatzustand von Holz wie Spanplatte nciht so wichtig, dafür umso mehr bei Massivholz.

Absolut genau wird das mit solchen Spitzen nicht, aber unter 1 mm sollte schon möglich sein.
Mir fallen da zwei mögliche Fehlerquellen ein:
-Die Referenzseite beim Zusammenbau verwechselt.
-Beschichtete Platten haben eine harte und glatte Oberfläche, vielleicht sind die Dübelspitzen verrutscht.
Grüße
Micha

Was man tut, kann man auch gleich richtig machen.
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Ralf Franke
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Re: Kleine Probleme mit den Dübelspitzen.

Beitragvon Ralf Franke » So 12. Aug 2018, 09:01

Ich kann da dem Micha nicht ganz zustimmen,
der wie Mich geschrieben hat Aggregatzustand von Spanplatte ist auf Grund unterschiedlich harter Späne nich so ganz einfach beim dübeln, darum sind dann auch irgend wann einmal die Flachdübel (Lamellos) entwickelt worden.
Aus der zeit wo wir in der Tischlerei noch mit den üblichen Holzdübeln gearbeitet haben, konnte ich deutlich beobachten wie sich selbst die kurzen Dübelbohrer in der Dübelbohrmaschine schräg weggedrückt haben beim bohren in Spanplatte.
Wenn Du dann noch frei Hand bohren must, zumindest in der Kante, in der Fläche hast Du vielleicht eine Bohrständer benutzt und dann noch mit einem deutlich längeren Bohrer als die 40 mm langen Dübelbohrer einer Dübelbohrmaschine wird das ganze schon recht schwierig.

MfG
Ralf

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RockinHorse
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Re: Kleine Probleme mit den Dübelspitzen.

Beitragvon RockinHorse » So 12. Aug 2018, 10:20

Moin Ralf,

Ralf Franke hat geschrieben:Aus der Zeit wo wir in der Tischlerei noch mit den üblichen Holzdübeln gearbeitet haben, konnte ich deutlich beobachten, wie sich selbst die kurzen Dübelbohrer in der Dübelbohrmaschine schräg weggedrückt haben beim Bohren in Spanplatte.
Wenn Du dann noch frei Hand bohren must, zumindest in der Kante, in der Fläche hast Du vielleicht eine Bohrständer benutzt und dann noch mit einem deutlich längeren Bohrer als die 40 mm langen Dübelbohrer einer Dübelbohrmaschine wird das ganze schon recht schwierig.


Wenn auch der Fachmann mit Profiausrüstung beim Dübeln schon seine geregelten Schwierigkeiten hat, wie soll dann ein wenig geübter Laie mit solchen vom Hobbyisten ohne Vornamen verwendeten Hilfsmitteln zum Ziel kommen? Diese Hilfsmittel implizieren eine Genauigkeit, die nur selten erreichbar ist und wenn, dann ist das meistens dem Zufall zu verdanken.
LG aus der Heide
Hubert

Wer nicht mehr will, als er kann, bleibt unter seinem Können. Herbert Marcuse

Derhobbist
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Re: Kleine Probleme mit den Dübelspitzen.

Beitragvon Derhobbist » So 12. Aug 2018, 11:46

RockinHorse hat geschrieben:Moin Ralf,

Ralf Franke hat geschrieben:Aus der Zeit wo wir in der Tischlerei noch mit den üblichen Holzdübeln gearbeitet haben, konnte ich deutlich beobachten, wie sich selbst die kurzen Dübelbohrer in der Dübelbohrmaschine schräg weggedrückt haben beim Bohren in Spanplatte.
Wenn Du dann noch frei Hand bohren must, zumindest in der Kante, in der Fläche hast Du vielleicht eine Bohrständer benutzt und dann noch mit einem deutlich längeren Bohrer als die 40 mm langen Dübelbohrer einer Dübelbohrmaschine wird das ganze schon recht schwierig.


Wenn auch der Fachmann mit Profiausrüstung beim Dübeln schon seine geregelten Schwierigkeiten hat, wie soll dann ein wenig geübter Laie mit solchen vom Hobbyisten ohne Vornamen verwendeten Hilfsmitteln zum Ziel kommen? Diese Hilfsmittel implizieren eine Genauigkeit, die nur selten erreichbar ist und wenn, dann ist das meistens dem Zufall zu verdanken.


Gut, dass es wenigstens nicht nur an mir liegt.

Vielleicht gehe ich, wenn es um Werkstattmöbel geht, auch auf Lamello.
Scheint mir ja mit der Fräse weitaus genauer zu gehen.

MFG.

Stephan.
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Gruß Stephan


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