Womit der Oliver ( aka @the_black_tie_diyer ) so werkelt...

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the_black_tie_diyer
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Re: Womit der Oliver ( aka @the_black_tie_diyer ) so werkelt...

Beitragvon the_black_tie_diyer » Mi 17. Apr 2019, 18:45

Klaus hat geschrieben:Hallo Oliver,

ist ja recht gut geworden, Deine Schönheitsreparatur. Ist ja eigentlich nur eine Kleinigkeit aber wenn es Dich so ärgert umso besser wenn die Ursache beseitigt ist :)

Gruss, Klaus


Hallo Klaus,

Danke! Mich ärgerte vor allem die Geschichten drumherum ((Haupt-)Auftragnehmer, zeitlicher Ablauf, Kosten), und das ich explizit diesen Teil - letztlich - nicht verhindert habe: Als ich die mit dem Acryl rumschmieren sah, wusste ich schon das wird auf Dauer nichts, weil das eben kein Spachtel ist. Und jedesmal wenn ich reinkomme sah ich diese schrumpeligen Acrylflecken die einfach anders altern/aussehen als der (ehemals zu dünne) Lack.

Aber jetzt ist alles gut, und ich erfreue mich wieder daran. :)

tmaey hat geschrieben:
Klaus hat geschrieben:Hallo Oliver,

ist ja recht gut geworden, Deine Schönheitsreparatur. Ist ja eigentlich nur eine Kleinigkeit aber wenn es Dich so ärgert umso besser wenn die Ursache beseitigt ist :)

Gruss, Klaus

Aber ich kenne das. Es sieht kein Mensch, aber man selber sieht es IMMER, und macht einen wahnsinnig :P


So isses. Wenn ich jetzt "irgendwen" gebeten hätte sowas zu bauen & einzudecken, dann kann man mit sowas vielleicht sogar leben. Aber so, nee. ;)

oldtimer hat geschrieben:Hallo Oliver,

immer diese fürchterlichen Kleinarbeiten, die man(n) ewig vor sich herschiebt. Anregend finde ich auch, den Modellierspachtel zum Popeln zu nehmen. Es ist schon komisch, wenn man erst einmal eingefahren ist, ich kenne das Ding nur als Modellierspachtel, zum Popeln wird anderes genommen. Werde also das nächste Mal auch wahrscheinlich zum Spachtel greifen.


Ich gehe einfach davon aus, dass die Jansen Materialien zufrieden stellend sind.



Gruß

Volker


Hallo Volker,

Ja, und wenn man dann zusätzlich auch nicht immer in der Lage ist die Arbeiten zu erledigen, dauert es halt leider. Ganz ehrlich, extra deswegen hatte ich den gekauft, der sah so handlich aus - und die Blatt-förmige Spitze - ideal zum kratzen und popeln. :lol:

Absolut TOP, die Farbe und die Spachtelmasse von Jansen! Danke!! :)

Viele Grüße,
Oliver
Viele Grüße,
Oliver

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the_black_tie_diyer
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Re: Womit der Oliver ( aka @the_black_tie_diyer ) so werkelt...

Beitragvon the_black_tie_diyer » Fr 19. Apr 2019, 15:23

Hi!

WERBUNG wegen sichtbarer Werkzeuge von Klein Tools, ihr kennt das ja mittlerweile ...

Ich hatte mich Dienstag und Mittwoch noch um was anderes zu kümmern, ein Teil der Zuleitung für meine Gartenpumpe war kaputtgegangen.

Dazu muss man wissen, ich fange das Wasser des hinteren Dach, und der Terassenüberdachung in 2 vergrabenen, miteinander verbundenen, IBC Cotainern auf und bewässere damit den Garten.

Pumpe erstmal ausschalten, neuen Schlauch bereitlegen.

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Dem alten Schlauch folgen.

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Nach einigem graben habe ich die richtige Stelle gefunden.

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Hatte das sogar mit Steinplatten, zusätzlich abgesichert, wusste ich schon nicht mehr.

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Aha.

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Wasser steht bis in den Überlauf - das ist sehr gut! An der Stelle habe ich dann Dienstag Feierabend gemacht.

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Da die Zuleitung zur Pumpe aus 2 Schläuchen besteht, und ich noch immer keine Verbindung gefunden hatte - also den Tankdeckel öffnen.

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Zu meinem erstaunen, kristallklares Wasser, man kann bis auf den Boden schauen - und sieht da auch dass, was ich ehemals zum beschweren des Schlauch verwendet habe.

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Die beiden Schläuche trennen.

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Säubern, O-Ringe fetten und wieder zusammen setzen.

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Unerschrockener Besucher.

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Da ich es jetzt eh auf hatte, habe ich den alten Laptop mit USB Endoskop geholt und mir mal alles angeschaut.

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Test.

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Verschraubungen endgültig festziehen und den Griff der Pumpe nachziehen.

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Als ob ich es nie aufgegraben hätte - und alles funktioniert.

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Bin ziemlich happy das der Gesamtzustand so gut war, klares Wasser, kein Geruch - die Container stehen noch vernünftig, sind nicht abgesackt und die Verbindung zwischen den beiden ist ebenfalls OK. (OK, es ist nur der 2. Container - den ersten wollte ich nicht auch noch frei legen und ich konnte das USB Endoskop nicht durch die Verbindung in Tank 1 manövrieren. Da wird vermutlich etwas mehr Sediment drin sein.)

Kind regards,
Oliver
Viele Grüße,
Oliver

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Jana
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Re: Womit der Oliver ( aka @the_black_tie_diyer ) so werkelt...

Beitragvon Jana » Sa 20. Apr 2019, 11:48

Hallo Oliver,

sieht wie immer top aus - und nach viel Buddelei! Dafür kannst du das schöne Osterwetter im Garten sitzen ohne daran denken zu müssen, dass du bei der Sonne bald schon wieder gießen musst. :)

Von so etwas träume ich ja auch - automatische Bewässerung mit versteckten Tanks... wenn ich mal groß alt reich bin, lasse ich mir das auch eingraben. 8-) (Zum selber einbuddeln bin ich einfach nicht gemacht...).

Grüße, Jana

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the_black_tie_diyer
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Re: Womit der Oliver ( aka @the_black_tie_diyer ) so werkelt...

Beitragvon the_black_tie_diyer » Sa 20. Apr 2019, 15:59

Hallo Jana,

Danke! :)

Automatische Bewässerung wäre mit diesem Setup zwar möglich, aber ich mach es manuell. Zumal auch die derzeitige Pumpe z.B. nicht merkt wenn die Tanks leer sind.

Wenn Du sowas in Angriff nimmst, sprich vorher auch mal mit Dieter - der hat eine richtige Zisterne: viewtopic.php?f=45&t=960&p=33111&hilit=zisterne#p33111

Das ist deutlich wartungsfreundlicher und besser zugänglich.

Wovon ich aber nach wie vor absolut überzeugt bin ist die Steuerung Garden Control von NaturaGart NG-GC-2.

Viele Grüße,
Oliver
Viele Grüße,
Oliver

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Klaus
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Re: Womit der Oliver ( aka @the_black_tie_diyer ) so werkelt...

Beitragvon Klaus » Sa 20. Apr 2019, 20:38

Hallo Oliver,

hab mich erst mal durch die Bilderflut kämpfen müssen ... ;)

Wir haben einfach eine Zisterne, aus der ein "Hauswasserwerk" beim Öffnen des Hahns Wasser zapft. Das Wasser in der Zisterne ist für die Bewässerung von Gemüsepflanzen (Gurken, Tomaten, Chilli, ...) viel zu kalt, kommt also erst mal ein eine Tonne zum aufwärmen. Von dort dann mit einem System von Gardena langsam an die Pflanzen. Also viel einfacher und weniger techniklastig - weniger Technik, weniger potentielle Problempunkte :)

Gruss, Klaus

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Mandalo
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Re: Womit der Oliver ( aka @the_black_tie_diyer ) so werkelt...

Beitragvon Mandalo » Sa 20. Apr 2019, 21:16

Nach dem letzten Sommer, bei dem es in meiner Region so gut wie gar nicht geregnet hatte, wird die Bedeutung einer Zisterne immer bedeutender. Ich möchte sie nicht mehr missen und wünschte mir ein paar mehr unter der Erde. 6.000 Liter hört sich nach viel an, ist aber auch leer zu bekommen.

Ich habe an einem Zisternen-Wasserhahn einen Gardena-4fach-Verteiler angeschlossen. Die 4 Gartenschläuche die daran hängen laufen unterirdisch in 100mm KG-Rohren zu diversen Entnahmestellen im Garten. Eine davon befindet sich links meiner Hütte, im Eichenpfosten. Allesleser wissen was ich meine.

Ich schreibe das da ich dir, Oliver, solltest du wieder mal dran müssen, nur raten kann deine Saugleitung und sonstiges in Leerrohre zu packen. Das erspart dir unter Umständen einiges an Buddelei.

Ansonsten sauber gearbeitet, wie immer! *Daumen hoch!*
Mit nichts ist man großzügiger als mit gutem Rat!
Es grüßt euch Dieter

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Re: Womit der Oliver ( aka @the_black_tie_diyer ) so werkelt...

Beitragvon Fred » Sa 20. Apr 2019, 23:37

Wenn es allerdings nicht oder nicht genügend regnet, nützt die beste Zisterne nix. Dann ist wieder das teure Trinkwasser angesagt, oder man hat einen eigenen Brunnen. Der muß dann aber auch qualitatives Wasser liefern, um z.B. für Gießautomatiken geeignet zu sein. Eisenhaltiges Wasser ist der Tod aller Gießschläuche und Kapillaren

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Re: Womit der Oliver ( aka @the_black_tie_diyer ) so werkelt...

Beitragvon the_black_tie_diyer » So 21. Apr 2019, 15:06

Klaus hat geschrieben:Hallo Oliver,

hab mich erst mal durch die Bilderflut kämpfen müssen ... ;)

Wir haben einfach eine Zisterne, aus der ein "Hauswasserwerk" beim Öffnen des Hahns Wasser zapft. Das Wasser in der Zisterne ist für die Bewässerung von Gemüsepflanzen (Gurken, Tomaten, Chilli, ...) viel zu kalt, kommt also erst mal ein eine Tonne zum aufwärmen. Von dort dann mit einem System von Gardena langsam an die Pflanzen. Also viel einfacher und weniger techniklastig - weniger Technik, weniger potentielle Problempunkte :)

Gruss, Klaus


Hallo Klaus,

ich wusste gar nicht das Wasser für die genannten Gemüse(pflanzen) zu kalt sein kann :idea: Danke für den Hinweis! Werde das mal berücksichtigen und das Hochbeet nur noch mit wärmeren Wasser gießen.

Mandalo hat geschrieben:Nach dem letzten Sommer, bei dem es in meiner Region so gut wie gar nicht geregnet hatte, wird die Bedeutung einer Zisterne immer bedeutender. Ich möchte sie nicht mehr missen und wünschte mir ein paar mehr unter der Erde. 6.000 Liter hört sich nach viel an, ist aber auch leer zu bekommen.

Ich habe an einem Zisternen-Wasserhahn einen Gardena-4fach-Verteiler angeschlossen. Die 4 Gartenschläuche die daran hängen laufen unterirdisch in 100mm KG-Rohren zu diversen Entnahmestellen im Garten. Eine davon befindet sich links meiner Hütte, im Eichenpfosten. Allesleser wissen was ich meine.

Ich schreibe das da ich dir, Oliver, solltest du wieder mal dran müssen, nur raten kann deine Saugleitung und sonstiges in Leerrohre zu packen. Das erspart dir unter Umständen einiges an Buddelei.

Ansonsten sauber gearbeitet, wie immer! *Daumen hoch!*


Hallo Dieter,

Danke! Ja, Du hast absolut recht - den Schlauch, bzw. die Schläuche wie bei Dir in KG-Rohr zu legen, das wäre gut gewesen! Ich denke, wenn ich das nochmal alles auf habe, dann werde ich das auch machen! Man lernt ja immer dazu! :)

Fred hat geschrieben:Wenn es allerdings nicht oder nicht genügend regnet, nützt die beste Zisterne nix. Dann ist wieder das teure Trinkwasser angesagt, oder man hat einen eigenen Brunnen. Der muß dann aber auch qualitatives Wasser liefern, um z.B. für Gießautomatiken geeignet zu sein. Eisenhaltiges Wasser ist der Tod aller Gießschläuche und Kapillaren


Hallo Fred,

da sagst Du was wahres. Mit ein Grund mal genau nachzuschauen war auch, das sich die Filter in meinen Gartenbrausen teilweise recht schnell zusetzen. Wobei - wie geschrieben - ich sehr überrascht war, das dort wo angesaugt wird verhältnismässig wenig Sediment vorhanden war, deutlich weniger als erwartet. Man müsste das Wasser mal analysieren. :)

--

Tatsache ist, trotz der Tanks haben wir letzten Sommer ordentlich Trinkwasser verbraucht, aber Verhältnismässig immer noch nicht "genug" das sich wie (wieder)Anschaffung einer 2. Wasseruhr zu "Bereinigung" der Wasserrechnung auch nur ansatzweise gelohnt hätte.

Bin mal gespannt wie sich das entwickelt. Wenn es so weiter geht, wird das evtl. wieder interessant.

Viele Grüße,
Oliver
Viele Grüße,
Oliver

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Klaus
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Re: Womit der Oliver ( aka @the_black_tie_diyer ) so werkelt...

Beitragvon Klaus » So 21. Apr 2019, 20:15

the_black_tie_diyer hat geschrieben:Tatsache ist, trotz der Tanks haben wir letzten Sommer ordentlich Trinkwasser verbraucht, aber Verhältnismässig immer noch nicht "genug" das sich wie (wieder)Anschaffung einer 2. Wasseruhr zu "Bereinigung" der Wasserrechnung auch nur ansatzweise gelohnt hätte.


Hallo Oliver,

wir haben damals beim Hausbau auch überlegt, teilweise mit Zisternenwasser zu arbeiten um z.B. Klospülung oder Waschmaschine damit zu betreiben. Auch beim Bau der Zisterne hab ich nochmal gerechnet. Ergebnis: ein ROI von >20 Jahren für beide Vorhaben, deshalb haben wir das mit dem zweiten Wassersystem im Haus auch gelassen. Die Zisterne ist einfach eine Beruhigung des Gewissens wenn an einem schönen Sommertag mal 400 Liter gegossen werden, rechnen tut sich das eher nicht.

Gruss, Klaus

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Re: Womit der Oliver ( aka @the_black_tie_diyer ) so werkelt...

Beitragvon sascha_s_ws » So 21. Apr 2019, 21:03

Hallo Oli und Klaus,

die Kosten für die "Zweite" Wasseruhr muss mn den Einsparungen beim Abwasser gegenüberstellen.
Hinzu kommt das man das ja eh erstmal mit der Kommune klären muss, denn nicht jede Kommune macht das mit.

Desweiteren ist ja auch der Preis für den m³ Trinkwasser und Abwasser nicht Bundesweit identisch.

Und dann muss man natürlich rechnen wieviel Nutzfläche hier in die Zisterne geht und wieviel Sickerfläche wird damit beregnet. Wenn man z.B. die Grundstückszufahrt mit Rasengitterstein verlegt und die Kommune diese als versiegelte Fläche betrachtet kann das in der Rechnung böse nach hinten los gehen wenn man mal 500m Zufahrt hat... ;)

Aber was ich grundsätzlich sagen möchte, bitte die eigenen Berechnung nicht zur Grundlage für Ratschläge an andere heranziehen, denn hier sind kommunaleunterschiede sehr heftig.

Beste Grüße
Sascha
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