Schneidbrett - Resteverwertung in Ahorn, Buche und Bunt

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Jana
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Schneidbrett - Resteverwertung in Ahorn, Buche und Bunt

Beitragvon Jana » So 1. Dez 2019, 14:44

Hallo zusammen,

die frisch geschlüpften Holzwürmer kennen das Problem vielleicht: überall im Netz finden sich tolle Restholz-Projekte, unter anderem die berühmten Hirnholz Schneidbretter. Ach, wie oft habe ich neidisch dabei zugeschaut wie Hirnholzklötzchen zu kleinen Kunstwerken zusammengesetzt wurden, ganz ohne Kosten, im Grunde sogar aus einer Not heraus geboren!

Verzweifelt nicht, ihr frisch geschlüpften Holzwürmer, auch für euch besteht noch Hoffnung! Denn nach einigen Jahren kommt vielleicht auch für euch endlich der Moment, in dem ihr euch dann tatsächlich fragt was ihr aus all den Massivholzresten noch bauen könntet, um sie vor dem Holzofen zu retten.

So wie für mich letzte Woche. Achtung also, das wird jetzt nicht übermäßig spannend. Schicke Schneidbretter hatten wir hier ja schon bei Micha und Klaus, aber vielleicht kann man davon ja auch nie genug haben...
Und außerdem gibt es für euch auch noch etwas zu tun! :P

Etwas Ahorn - praktischerweise schon als Leimholz in Klötzchen verleimt - stand eigentlich schon seit dem Küchenbuffet hier herum. Vom Wohnzimmertisch stapelten sich ein paar Erle-Reste. Und dann kamen auchnoch ein paar Buche Leimholz-Reste vom Bau eines Küchenschranks mit einem Kollegen dazu. Das sollte reichen für ein Schneidbrett.
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Nur ein paar Klötzchen aneinander leimen ist aber doch irgendwie ein bisschen langweilig, oder? Wäre doch auch mal wieder eine prima Gelegenheit, ein bisschen Furnier loszuwerden. Treue Leser erinnern sich vielleicht, davon liegen noch Massen bei mir herum, Erb-Massen.
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Das hier ist nur ein Teil davon, ich habe mich am Ende für Blau und Rot entschieden.

Furnier schneidet man am besten mit einer Furniersäge. Leider habe ich die aus der Erbmasse nicht mitgenommen. Vermutlich wusste ich damals gar nicht mehr, was das sein soll, und konnte mich nicht erinnern wozu man eine so komische Säge braucht (meine erste aktive Furnier-Zeit war zu Grundschulzeiten...). Mit einer Japansäge geht es aber auch mäßig, zumindest wenn man nicht unbedingt eine perfekt gerade Kante braucht. Ein gerades Stück Holz fest auf das Furnier gepresst hilft als Referenz.
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So irgendwie soll das mit dem Furnier zwischen dem Ahorn mal aussehen.
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Zu diesem Zeitpunkt war mir noch nicht klar, welches Holz ich für eine Umrandung verwenden möchte. Daher habe ich mit etwas Verdünnung eine Farbprobe gemacht, oben Erle, dann Ahorn, dann Buche. Am Ende habe ich mich für die Buche entschieden, nicht nur wegen der Farbe, sondern auch wegen der Festigkeit.
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Die Erle wurde dann doch noch dem Ofen überantwortet. Eine warme Stube ist ja auch nicht verkehrt.

Als erstes müssen die Furnierstreifen zusammen geleimt werden.
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Da ja gerade wieder Weihnachts-Backzeit ist: Silikonpinsel und Dauerbackfolie kann ich fürs Verleimen durchaus empfehlen. Der Leim lässt sich nach dem Trocknen davon rückstandslos abziehen.

Hier dann auch noch einmal in Aktion.
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Bitte einmal kräftig pressen.
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Ja, ihr seht schon, ich brauche noch mehr kurze Korpuszwingen. Am besten schreibe ich die auch gleich auf den Wunschzettel.

Nachdem die Furnier Päckchen verleimt sind, braucht es natürlich noch eine möglichst gerade Kante. Dafür habe ich sie zwischen 2 Platten eingespannt und erst einmal grob abgesägt.
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Danach können Sie mit dem kleinen Handhobel gehobelt werden.
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So sieht es schon etwas besser aus.
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Auf dem Boden sieht es eher nach Party aus.
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Wenn ich einmal keine Lust mehr auf meinen Job habe, dann nehme ich mir mein Erb-Funier und produziere biologisch abbaubare Partydeko, natürlich handgehobelt. Kann man sicher für ein Vermögen verkaufen.

Aber soweit ist es nicht. Ich mag meinen Job, und Hobeln bleibt erstmal nur ein Hobby. Auf geht es zum Verleimen, natürlich im Versuch alles schon möglichst eben zu bekommen. (Holzleisten oben und unten drüber spannen ging leider nicht, da die Furnierstreifen leichtes Übermaß hatten.).
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Nachdem ich mir auch noch ein paar Buche-Klötzchen geschnitten und zu langen Streifen verleimt habe, kommen auch diese noch an die Seite.
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Pro-Tipp: hatten wir hier zwar auch schon irgendwo, aber Tipps kann man ja nicht oft genug zeigen. Wenn bei den Korpuszwingen der letzte Zentimeter fehlt, dann kann man oben noch die Kappen abmachen. Man muss nur etwas aufpassen, dass die Spannbacke nicht über die Schiene hinausgleitet, ansonsten funktioniert es tadellos wie gewohnt.
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Nach zwei Schnitten an der Säge ist das Brett dann auch rechteckig.
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Ich hatte überlegt, oben und unten auch noch einen Buche-Rand anzufügen, habe mich aus optischen Gründen aber dagegen entschieden.

Ich zitiere mich selbst : "Auf geht es zum Verleimen, natürlich im Versuch alles schon möglichst eben zu bekommen."
Leider blieb es nur beim Versuch. Das Ergebnis war etwas ernüchternd... und irgendwie muss das ganze nun plan werden. Als erstes kam mir der Bandschleifer in den Sinn. Ein uraltes Gerät, aus der Zeit, als Black&Decker noch halbwegs vernünftige Maschinen hatte, gefunden in der Erbmasse unseres Hauses. Der größte Nachteil: ein rechteckiger Staubsaugeranschluss. 
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Naja, mit etwas Tape geht alles.
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Leider hat das gute Gerät nur 500 Watt, und irgendwie hatte ich nicht das Gefühl mit P60er Band voranzukommen.

Daher bin ich dann doch zurück zum Exzenterschleifer mit dem harten Schleifteller.
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Aber auch hier, mit Körnung P40 und P60 habe ich das Gefühl es geht viel zu langsam.

An diesem Punkt habe ich dann aufgehört. Als nächstes werde ich wohl doch den Dickenhobel auspacken und mal schauen, ob ich mit sehr viel Gefühl und in Zehntelmillimeter-Schritten nicht doch schneller voran komme. Oder was meint ihr, wird das mit dem Hirnholz ein Problem?

Viele Grüße und einen schönen ersten Advent!
Jana
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Matthias
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Re: Schneidbrett - Resteverwertung in Ahorn, Buche und Bunt

Beitragvon Matthias » So 1. Dez 2019, 18:54

Servus Jana,

sieht doch schon ganz gut aus, für solche Spielereien aus kleinen Klötzchen fehlt mir irgendwie die Geduld :lol:
Mit ganz wenig Abnahme und gut schneidenden Hobelmessern kann man im Normalfall auch die Hirnholzbretter durch den Dickenhobel lassen. Eventuell noch über Hirn vorrübergehend eine Leiste anleimen damit dort nichts ausreißt.

Deine nächsten Furnierzuschitte kannst mal auf der Kreissäge probieren, das geht etwas schneller und außerdem gehört die doch genutzt :D
Wenn man die Furnier nach dem Zuschneiden noch zwischen zwei Bretter spannt kann man alles im Paket über die Abrichte schieben. Dann hat man zum zusammensetzen schöne Kante auch ohne Furnierfügemaschine. Müsste sogar mit dem Handhobel gehen wenn man damit eine gerade Kante zusammenbekommt.

Fürs Zusammenleimen mit den Korpuszwingen weiß ich auch noch was :mrgreen:
Die schwarzen Abstandhalter hast du beim verleimen sicher abgenommen und die Schiene hoffentlich abgeklebt damit sie nicht voller Leim ist. Wenn du dann so wie bei dir auf den Bildern zusammenleimst und die Zwingen noch nicht ganz angezogen hast kann man Normalerweise mit nem Gummihammer noch die ein oder andere Korrektur in der Höhe vornehmen. Wenn man alles schön gegen die Schienen der Zwingen klopft hat man zumindest eine Seite mit kaum Versatz.
Grüße Matthias

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Mandalo
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Re: Schneidbrett - Resteverwertung in Ahorn, Buche und Bunt

Beitragvon Mandalo » So 1. Dez 2019, 20:15

Jana hat geschrieben:...Als nächstes werde ich wohl doch den Dickenhobel auspacken und mal schauen, ob ich mit sehr viel Gefühl und in Zehntelmillimeter-Schritten nicht doch schneller voran komme. Oder was meint ihr, wird das mit dem Hirnholz ein Problem?...

Du musst sehr viel Glück haben wenn dir da am Ende des Hobelvorgang nichts ausbricht, ich spreche aus Erfahrung (Hirnholzboden). Du kannst dem etwas entgegenwirken indem du am Ende eine Opferleiste anbringst.

Eigentlich ist es ein Fall für die Zylinderschleifmaschine. Da unsereins so etwas aber nicht hat, ein Fall für die Tisch-Bandschleifmaschine. Da du da aber auch keine hast, würde ich es mit einem Oberfräsenschlitten plan fräsen. So wie es die Kollegen immer bei den alten Hobelbänken machen. Immer schön von außen nach innen...
Mit nichts ist man großzügiger als mit gutem Rat!
Es grüßt euch Dieter

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Re: Schneidbrett - Resteverwertung in Ahorn, Buche und Bunt

Beitragvon Klaus » Mo 2. Dez 2019, 00:09

Hallo Jana,

schöne Idee mit den bunten Furnieren, bin mal gespannt wie das dann rauskommt. Der Vorschlag mit der Abrichte zum Planhobeln scheitert an dem vorhandensein einer selbigen - ich weiss jetzt nicht, ob Du eine Flachwinkelraubank oder was ähnliches hast. Dieses Werkzeug wurde doch ursprünglich für Metzer-Hackstöcke entwickelt wenn ich mich nicht irre. Sollte also auch mit Deinen Brettern klarkommen.

Ich hatte ja bei meinen Brettern das gleiche Problem und hab sie eben mit der Raubank plan bekommen. Die Tischplatte hab ich dann nach dieser Erfahrung Lamellenweise zusammen geleimt und die einzelnen Lamellen vor dem verleimen plan gehobelt. Damit konnte ich dann wie gewohnt die Platte plandrücken. Ob sich das bei Deinem Hirnholz auch so machen lässt? Bin ich jetzt grad überfragt.

Aber so wie ich Dich inzwischen kenne kommst Du nach etwas Bedenkzweit wieder mit einer praktischen Lösung um die Ecke :)

Gruss, Klaus

Günter Löffler
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Re: Schneidbrett - Resteverwertung in Ahorn, Buche und Bunt

Beitragvon Günter Löffler » Mo 2. Dez 2019, 05:46

Mandalo hat geschrieben:
Jana hat geschrieben:...Als nächstes werde ich wohl doch den Dickenhobel auspacken und mal schauen, ob ich mit sehr viel Gefühl und in Zehntelmillimeter-Schritten nicht doch schneller voran komme. Oder was meint ihr, wird das mit dem Hirnholz ein Problem?...


Hallo Jana,
bei meinem ADH hinterlässt die Einzugwalze ein Prägemuster im Holz. Das ist gefühlt 2-3 Zehntel mm tief. Damit man das nachher nicht sieht, muss bei mir die minimale Hobelstärke ca. 3/10 bis 4/10 mm sein. Also erst mal mit einem Opferstück probieren. Ich würde auch den Oberfrässchlitten nehmen.

VG, Günter
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Jana
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Re: Schneidbrett - Resteverwertung in Ahorn, Buche und Bunt

Beitragvon Jana » Mo 2. Dez 2019, 18:48

Hallo zusammen,

Danke für eure Vorschläge! Ich hätte die Internet - Anleitungen doch vorher mal bis zum Ende lesen sollen ... :?

Matthias hat geschrieben:Deine nächsten Furnierzuschitte kannst mal auf der Kreissäge probieren, das geht etwas schneller und außerdem gehört die doch genutzt :D
Wenn man die Furnier nach dem Zuschneiden noch zwischen zwei Bretter spannt kann man alles im Paket über die Abrichte schieben. Dann hat man zum zusammensetzen schöne Kante auch ohne Furnierfügemaschine. Müsste sogar mit dem Handhobel gehen wenn man damit eine gerade Kante zusammenbekommt.

Ich wusste doch, dass ich was vergessen habe ... die Kreissäge! Ja, wozu steht die hier eigentlich rum? :lol:
Nein, ganz im Ernst, auf die Idee bin ich gar nicht gekommen. Funktioniert das nur im Paket oder auch mit einem einzelnen Funnierblatt? Werde ich auf jeden Fall austesten, Danke für den Tipp!

Matthias hat geschrieben:Fürs Zusammenleimen mit den Korpuszwingen weiß ich auch noch was :mrgreen:
Die schwarzen Abstandhalter hast du beim verleimen sicher abgenommen und die Schiene hoffentlich abgeklebt damit sie nicht voller Leim ist. Wenn du dann so wie bei dir auf den Bildern zusammenleimst und die Zwingen noch nicht ganz angezogen hast kann man Normalerweise mit nem Gummihammer noch die ein oder andere Korrektur in der Höhe vornehmen. Wenn man alles schön gegen die Schienen der Zwingen klopft hat man zumindest eine Seite mit kaum Versatz.

Ah...ja... du hast es sicher schon zwischen den Hölzern durchblicken sehen... ich habe nicht abgeklebt. Ich habe aber gelernt, dass das besser wäre. :roll:

Mandalo hat geschrieben:Du musst sehr viel Glück haben wenn dir da am Ende des Hobelvorgang nichts ausbricht, ich spreche aus Erfahrung (Hirnholzboden). Du kannst dem etwas entgegenwirken indem du am Ende eine Opferleiste anbringst.

Eigentlich ist es ein Fall für die Zylinderschleifmaschine. Da unsereins so etwas aber nicht hat, ein Fall für die Tisch-Bandschleifmaschine. Da du da aber auch keine hast, würde ich es mit einem Oberfräsenschlitten plan fräsen. So wie es die Kollegen immer bei den alten Hobelbänken machen. Immer schön von außen nach innen...

Hm, das klingt nicht so als wollte ich den Dickenhobel austesten.
Oberfräsenschlitten... ja... ich hatte auf etwas ohne Bastelei gehofft, aber das macht wohl Sinn.

Klaus hat geschrieben:schöne Idee mit den bunten Furnieren, bin mal gespannt wie das dann rauskommt. Der Vorschlag mit der Abrichte zum Planhobeln scheitert an dem vorhandensein einer selbigen - ich weiss jetzt nicht, ob Du eine Flachwinkelraubank oder was ähnliches hast. Dieses Werkzeug wurde doch ursprünglich für Metzer-Hackstöcke entwickelt wenn ich mich nicht irre. Sollte also auch mit Deinen Brettern klarkommen.

Ich habe nur eine "normale" Raubank und weiß diese auch nur mäßig zu nutzen. Vielleich probiere ich es aber einfach mal.

Günter Löffler hat geschrieben:bei meinem ADH hinterlässt die Einzugwalze ein Prägemuster im Holz. Das ist gefühlt 2-3 Zehntel mm tief. Damit man das nachher nicht sieht, muss bei mir die minimale Hobelstärke ca. 3/10 bis 4/10 mm sein. Also erst mal mit einem Opferstück probieren. Ich würde auch den Oberfrässchlitten nehmen.

Gut, dass du es erwähnst, daran habe ich gar nicht gedacht! Aber mein Hobel hinterlässt auch solche Spuren - und das nicht zu knapp!

Also, ich probiere mal die Raubank (mit wenig Hoffnung) und danach den Oberfräsenschlitten. Wird aber wohl Samstag bis es soweit ist.

Danke für eure Hilfe!
Jana

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Klaus
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Re: Schneidbrett - Resteverwertung in Ahorn, Buche und Bunt

Beitragvon Klaus » Mo 2. Dez 2019, 20:56

Hallo Jana,

viel Glück und Erfolg dabei - so eine Raubank, zumal wenn gut geschärft sollte das schon schaffen. Zumindest wenn sie in der Hand einer fähigen Frau liegt ;)

Gruss, Klaus

Matthias
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Re: Schneidbrett - Resteverwertung in Ahorn, Buche und Bunt

Beitragvon Matthias » Mo 2. Dez 2019, 21:52

Hallo Jana,

Jana hat geschrieben:Ich wusste doch, dass ich was vergessen habe ... die Kreissäge! Ja, wozu steht die hier eigentlich rum? :lol:
Nein, ganz im Ernst, auf die Idee bin ich gar nicht gekommen. Funktioniert das nur im Paket oder auch mit einem einzelnen Funnierblatt? Werde ich auf jeden Fall austesten, Danke für den Tipp!

Selber hab ich mit der normalen Kreissäge bis jetzt nur Stark- bzw Sägefurnier geschnitten. Das ging mit einzelnen Furnierblättern problemlos.
Ich kann auf den Fotos nicht genau erkennen wie dick deine Furnier ist, sieht aber dicker als die Standartfurnier mit 0,5mm Stärke aus. Ich würde es mal mit nem ganz feinen Blatt mit einer untergelegten Platte probieren.

Bei den Furniersägen wird ja die Furnier zwischen 2 Balken eingeklemmt und dann hingeschnitten. Da funktioniert es mit nur einem Blatt auch. Nur das Nachfräsen ist mit einem einzelnen Blatt je nach Holzart nicht optimal, aber das betrifft dich ja auch der Formatsäge nicht ;)
Grüße Matthias

MOORI
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Re: Schneidbrett - Resteverwertung in Ahorn, Buche und Bunt

Beitragvon MOORI » Do 5. Dez 2019, 11:46

Hallo Jana,
ich habe auch eingefärbte Furniere und verwende sie auch manchmal, dann auch sehr gerne.
Ich hatte mal ein Schneidbrett, bei dem die Leimfugen aufgegangen waren.
Die habe ich aufgetrennt und die Schnittbreite des Blattes mit Furnier gefüllt.
Das ging alles ganz gut, bis ich überlegt habe, womit haben die das Furnier wohl eingefärbt...
Seitdem liegt das Schneidbrett in der Werkstatt und wartet darauf was geschehen mag.
Es mag etwas über vorsichtig sein, aber mache Färbemittel sind nicht gerade gesund.

Ansonsten find ich das toll, mir gefällts.

Gruß
Haluk


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