Hallo zusammen,
Günter Löffler hat geschrieben:
echt tolles Projekt! Gefällt mir super gut von der Optik!
Hoffentlich sieht meine Frau das nicht, sonst muss/darf ich das mit unserer Küche auch machen

Ich bleibe auf jeden Fall dran und freue mich schon auf weitere Bilder.
Vielen Dank für deinen netten Kommentar!
Neue Bilder gibt es direkt im Anschluss. Und das nicht nur heute. Denn ich fürchte, mein 1. Mai wird doch noch ein Tag der Arbeit. Wie immer habe ich den Aufwand unterschätzt und die letzten Arbeiten dauern nun am längsten (zumindest gefühlt...).
Aber erst einmal zurück zum Sonntag: Los ging es nochmal mit TecOil, aber davon gibt es kein Bild. Ebenso wenig vom Entfernen (Loch gebohrt und mit viel Gewalt raus gezogen), Neusägen, bzw. Anpassen der Regal-Rückwand.
Erst wieder vom Spülmaschinensockel. Den habe ich nach Vorschlag und Maß des Schreiners gebaut. Der Sockel darf nur so hoch sein, dass später die Spülmaschinenfront daran vorbei kommt.
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Wie gesagt, nach Maß. Nur leider kam die
Front um ca.5 mm nicht vorbei. Ich wollte daher erstmal auf des Meisters Rat warten, aber im Zweifelsfall einfach die
Front kürzen. Das wäre insofern kein Problem, da die neue
Front ca 7cm höher als die alte (minimale) ist.
Zur Schublade über dem Kühlschrank fehlte noch die Reeling. Also diese gesägt...
KuechenUmbau_1430.jpg
Und Löcher gebohrt. Da der kleine CXS sowieso in der Küche lag mit den Festool-Bohrern. Geht gut und sauber.
KuechenUmbau_1440.jpg
Schon war die Reeling in der Schublade und die Schublade im Schrank.
KuechenUmbau_1450.jpg
Hier sieht man mal, wie hoch die Küche ist - im Vergleich mit einem zufällig neugierig durch die Küche stromernden Normalgrößen- Modell (1.72cm).
KuechenUmbau_1460.jpg
Die Schublade wird vermutlich unser "Friedhof der unbenutzten Küchengeräte" - sowas wie das Fondue-Set oder die Terrine vom Essgeschirr.

Aber einen Klapphocker werde ich wohl dennoch bauen (oder einfach schnell kaufen) müssen. Vielleicht könnte ich mich doch mal an dem
Luban-Hocker versuchen.
Anschließend habe ich begonnen die Schubladen wieder einzubauen.
Hatte ich schon von meinem letzten Nerv berichtet? Gut, dass ich ihn nicht eingebüßt hatte, denn für die Anbringung der Schubladenfronten konnte ich ihn gut gebrauchen. Wegen der neuen Positionen konnte ich die alten Schraublöcher nicht verwenden. Die Schubladen-Anbring-Hilfe von
Rockler fiel auch aus, weil rechts und links ja kein Freiraum ist...
Doppelseitiges Klebeband hat nicht gehalten und die Nagelstifte in den Schubladen haben die
Front auch nicht fixiert (wozu sie meiner Vermutung nach angebracht sind...).
Also mit Messen, ...
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Anzeichnen, ...
KuechenUmbau_1410.jpg
Herumprobieren, Schrauben festziehen, ...
KuechenUmbau_1420.jpg
... wieder lösen, neu schrauben, *Argh*, etc. ausrichten.
Am Ende passt es halbwegs - zumindest so gut wie es mit alten Möbeln geht. Da steckt eben schon Geschichte in den Fugen, bei einem Korpus habe ich auch noch einen Millimeter Spalt gefunden. Da wackeln dann die Führungen schon drin. Diese werde ich wohl nochmal unterfüttern (denn besser unterfüttert, als überfüttert

).
KuechenUmbau_1510.jpg
Man sieht auch, dass ganz links die untere Abdeckplatte noch nicht stimmt. Da muss ich also nochmal ran.
Ein kleines Beispiel für weitere Frickelei: Fugenbild perfekt.
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Schublade geht gut auf.
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Dann aber, wenn der Überauszug auf die dritte Schiene wechselt klemmt's auf einmal.
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Zum Glück sind die Innenkästen aus Massivholz - wunderschöne Erle - so dass ein paar Hobelzüge das Problem lösen.
KuechenUmbau_1500.jpg
Das war mein Sonntag. Sonderlich viel übrig vom Tag war dann schon nicht mehr.
Am Montag morgen ging es dann noch vor der Schreinerwerkstatt bei mir weiter. Zuerst die neue Dekorplatte an die Kücheninsel geschraubt.
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Dann los in die Werkstatt, Nischenwand zuschneiden. Da habe ich noch etwas entdeckt, das in Lothars Zwingenschranknoch fehlt: überdimensionale Zwingen! Beim Schrankbau ab und an hilfreich.
KuechenUmbau_1530.jpg
Aber zurück zur Nische. Auf der Formatkreissäge wurden beide Teile zurecht geschnitten. Der hintere Schnitt auf diesem Bild mit Einsatzsägen (also Sägeblatt absenken, Brett positionieren, laufendes Sägeblatt nach oben fahren).
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Die Querschnitte wurden dann mit der Stichsäge gesägt. Immer von unten für einen sauberen Schnitt. Und Wahnsinn, wie gerade der Schreinermeister das schafft! Ich glaube, das muss ich auch mal ein bisschen üben...
Zurück im Haus und - zack - steht die erste Wand.
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Naja, so schnell ging das natürlich nicht. Bei schiefen Wänden musste etwas angepasst werden und auch die Steckdosen gesägt, etc.. Aber das war alles nicht sonderlich fotogen.
Gleiches auf der anderen Seite - zack - ist die Nischenverkleidung dran und die Umlufthaube montiert. Die Spüle haben wir noch angeschlossen, Passleisten zur rechten Wand gesetzt, den Spülmaschinensockel gekürzt und die Blende angebracht und Silikon gezogen.
Nach Feierabend habe ich die Spülentür eingehängt, eine Abschlussleiste auf die rechte Nischenwand, die Leiste für den Türrahmen verbohrt (muss ich morgen neu kaufen), den Sockel für die rechten Unterschränke angepasst und begonnen die Türen für die Hängeschränke einzuhängen.
KuechenUmbau_1560.jpg
KuechenUmbau_1570.jpg
An den wenigen Bildern davon seht ihr schon, dass mir so langsam die Luft ausgeht. Den heutigen Tag werde ich aber wohl auch wieder komplett verbauen, um dann hoffentlich am Mittwoch einräumen zu können. (Wie oft habe ich diesen Termin jetzt schon verschoben?

)
Viele Grüße,
Jana (gleich zurück in der Küche)
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