Ist da wirklich eine alte Karosserie verarbeitet worden? Oder hat das jemand als optischen Gag nachgebaut? Die Teile sehe auf dem Foto so glatt und sauber aus, dass ich ersteres kaum glauben mag.oldtimer hat geschrieben:Natürlich Frevel
Wohnwagenreparatur
Re: Wohnwagenreparatur
Re: Wohnwagenreparatur
Hallo Heike
es sieht wirklich nach einem alten Citroen aus, zumindest der Vorderbau und Radstand. Teilweise wirkt er - zumindest auf der anderen Seite, als ob er mal als Verkaufswagen diente.
Gruß
Volker
es sieht wirklich nach einem alten Citroen aus, zumindest der Vorderbau und Radstand. Teilweise wirkt er - zumindest auf der anderen Seite, als ob er mal als Verkaufswagen diente.
Gruß
Volker
Re: Wohnwagenreparatur
Hallo Volker,
das muss für einen Oldtimer-Fan ja wirklich Frevel sein. Andererseits: Wenn man ihn so vor dem Verschrotten bewahren kann - warum nicht?
Viele Grüße auf die Insel
Heike
das muss für einen Oldtimer-Fan ja wirklich Frevel sein. Andererseits: Wenn man ihn so vor dem Verschrotten bewahren kann - warum nicht?
Viele Grüße auf die Insel
Heike
Re: Wohnwagenreparatur
Hallo zusammen,
damals ging es so weiter:
Ungefähr zwei Wochen, bevor wir mit dem Wohnwagen in den Urlaub aufbrechen wollten, bin ich angefangen, ihn von innen gründlich sauber zu machen. Also alle Fächer leerräumen, alles aus- und abwischen. Im Wohnbereich befindet sich an der Ecke vorne links, direkt hinter dem Gaskasten, das Bett und darunter ein Fach, in dem wir das Vorzelt aufbewahren.
Als ich dort den Boden und die Wand abwischte, fühlte sich das nicht an wie eine Wand, sondern eher wie Pudding. Mein erster Gedanke: Da wird die Feuchtigkeit wohl vom Boden ein paar Zentimeter in die Wand gezogen sein. Das können doch höchstens ein paar Zentimeter sein? Ein paar Zentimeter höher fühlte sich das aber immer noch wie Pudding an und noch ein paar Zentimeter höher auch noch. Kurz gesagt: Bis unter die Decke war da keine stabile Wand mehr, sondern Wackelpudding.
Innen ist an die Wände eine Art d-c-fix-Folie mit einem Holzdekor geklebt. Als ich das teilweise abgerissen hatte, kam das hier zum Vorschein: So ein Mist! Der Schaden kam gar nicht vom Boden. Und das Loch, das mein Mann gebohrt hatte, war auch nicht die Ursache. Das Wasser kam von oben! So wie Christoph schon gewarnt hatte!
Als ich dann auf eine Leiter gestiegen bin und mir den Bereich von außen angesehen habe, mochte ich meinen Augen kaum trauen. Da hatte jemand fein säuberlich mehrere Löcher dicht am Rand ins Dach gebohrt.
Von den Löchern kann ich leider kein Foto zeigen, weil ich viel zu perplex war, als dass ich ans Fotografieren gedacht habe. Das Fotografieren kam mir erst in den Sinn, nachdem ich die Löcher zugestopft hatte: Diesem Mistkerl, der das gemacht hat, hätte ich am liebsten ein paar Löcher in den Schädel gebohrt.
Den geplanten Urlaub konnten wir so jedenfalls nicht antreten, stattdessen stand Reparieren auf dem Programm. Und ziemlich viel Frust.
Fortsetzung folgt.
Viele Grüße
Heike
damals ging es so weiter:
Ungefähr zwei Wochen, bevor wir mit dem Wohnwagen in den Urlaub aufbrechen wollten, bin ich angefangen, ihn von innen gründlich sauber zu machen. Also alle Fächer leerräumen, alles aus- und abwischen. Im Wohnbereich befindet sich an der Ecke vorne links, direkt hinter dem Gaskasten, das Bett und darunter ein Fach, in dem wir das Vorzelt aufbewahren.
Als ich dort den Boden und die Wand abwischte, fühlte sich das nicht an wie eine Wand, sondern eher wie Pudding. Mein erster Gedanke: Da wird die Feuchtigkeit wohl vom Boden ein paar Zentimeter in die Wand gezogen sein. Das können doch höchstens ein paar Zentimeter sein? Ein paar Zentimeter höher fühlte sich das aber immer noch wie Pudding an und noch ein paar Zentimeter höher auch noch. Kurz gesagt: Bis unter die Decke war da keine stabile Wand mehr, sondern Wackelpudding.
Innen ist an die Wände eine Art d-c-fix-Folie mit einem Holzdekor geklebt. Als ich das teilweise abgerissen hatte, kam das hier zum Vorschein: So ein Mist! Der Schaden kam gar nicht vom Boden. Und das Loch, das mein Mann gebohrt hatte, war auch nicht die Ursache. Das Wasser kam von oben! So wie Christoph schon gewarnt hatte!
Als ich dann auf eine Leiter gestiegen bin und mir den Bereich von außen angesehen habe, mochte ich meinen Augen kaum trauen. Da hatte jemand fein säuberlich mehrere Löcher dicht am Rand ins Dach gebohrt.
Von den Löchern kann ich leider kein Foto zeigen, weil ich viel zu perplex war, als dass ich ans Fotografieren gedacht habe. Das Fotografieren kam mir erst in den Sinn, nachdem ich die Löcher zugestopft hatte: Diesem Mistkerl, der das gemacht hat, hätte ich am liebsten ein paar Löcher in den Schädel gebohrt.
Den geplanten Urlaub konnten wir so jedenfalls nicht antreten, stattdessen stand Reparieren auf dem Programm. Und ziemlich viel Frust.
Fortsetzung folgt.
Viele Grüße
Heike
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Re: Wohnwagenreparatur
Heike hat geschrieben:
Diesem Mistkerl, der das gemacht hat, hätte ich am liebsten ein paar Löcher in den Schädel gebohrt.
Den geplanten Urlaub konnten wir so jedenfalls nicht antreten, stattdessen stand Reparieren auf dem Programm. Und ziemlich viel Frust.
Viele Grüße
Heike
Aber ich kann Dich voll verstehen.
Viele Grüße
Mario
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leisengarten
- Beiträge: 172
- Registriert: So 24. Jul 2016, 13:23
- Wohnort: im schönen RheinlandPfalz
Re: Wohnwagenreparatur
Guten Tag liebe Heike,
euren Frust und Deine guten Wünsche kann ich nur zu gut verstehen. Wer aber mag die Löcher ins Dach gebohrt haben? Wenn ihr den Wohnwagen neu gekauft habt scheidet ein Vorbesitzer aus. Dann kann es allenfalls auf einem Campingplatz passiert sein oder aber dort wo ihr den Wohnwagen überwintert habt. Wie auch immer, das grenzt schon fast an Sabotage. Der Täter wird sich nur durch Zufall ermitteln lassen. Du kennst das ja, Anzeige bei der Polizei und Wochen oder Monate später ein Schreiben, Täter könnte nicht ermittelt werden
Was aber mindestens genauso wichtig ist, habt ihr die Orkane der letzten Tage und die Sturmflut heil überstanden? Bei euch muß es ja mächtig geweht haben.
Bei allem Unbill, lasse Dich nicht verdrießen. Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und eine angenehme Woche
Bernhard
euren Frust und Deine guten Wünsche kann ich nur zu gut verstehen. Wer aber mag die Löcher ins Dach gebohrt haben? Wenn ihr den Wohnwagen neu gekauft habt scheidet ein Vorbesitzer aus. Dann kann es allenfalls auf einem Campingplatz passiert sein oder aber dort wo ihr den Wohnwagen überwintert habt. Wie auch immer, das grenzt schon fast an Sabotage. Der Täter wird sich nur durch Zufall ermitteln lassen. Du kennst das ja, Anzeige bei der Polizei und Wochen oder Monate später ein Schreiben, Täter könnte nicht ermittelt werden
Was aber mindestens genauso wichtig ist, habt ihr die Orkane der letzten Tage und die Sturmflut heil überstanden? Bei euch muß es ja mächtig geweht haben.
Bei allem Unbill, lasse Dich nicht verdrießen. Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und eine angenehme Woche
Bernhard
Re: Wohnwagenreparatur
Moinleisengarten hat geschrieben:Guten Tag liebe Heike,
euren Frust und Deine guten Wünsche kann ich nur zu gut verstehen. Wer aber mag die Löcher ins Dach gebohrt haben? Wenn ihr den Wohnwagen neu gekauft habt scheidet ein Vorbesitzer aus.
Bernhard, schau Dir auf der ersten Seite den vierten Satz an...
Grüße Mario
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leisengarten
- Beiträge: 172
- Registriert: So 24. Jul 2016, 13:23
- Wohnort: im schönen RheinlandPfalz
Re: Wohnwagenreparatur
Vielen Dank Mario,
was bin ich froh daß da jemand ist der aufpasst.
. Ja, das hatte ich leider vergessen. Die grauen Zellen halt. Die lassen einen im fortgeschrittenen Alter zuweilen im Stich. Soll nicht wieder vorkommen, ich werde mich bemühen.
Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag sowie eine angenehme Woche
Bernhard
was bin ich froh daß da jemand ist der aufpasst.
Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag sowie eine angenehme Woche
Bernhard
Re: Wohnwagenreparatur
Lieber Bernhard,leisengarten hat geschrieben:... Wer aber mag die Löcher ins Dach gebohrt haben? ...
ich weiß nicht, wer es war, aber ich habe einen dringenden Verdacht.
Wir haben bei uns zu Hause keine Möglichkeit, den Wohnwagen unterzubringen, weil wir relativ zentral in der Stadt wohnen und es auf unserem Grundstück keine Parkfläche gibt. Außerdem hatte mein Mann das Bedürfnis, öfter mal rauszukommen. Deshalb hatten wir einen festen Stellplatz auf einem Campingplatz gemietet. Der lag an der Schlei und landschaftlich gefiel und gefällt es uns dort sehr gut. Leider bekamen wir nach etwa zwei Jahren einen Kotzbrocken zum Nachbarn. Regeln einzuhalten hielt der für überflüssig und Rücksichtnahme auch: Er rückte mit seinem Wohnwagen sämtliche vorgeschriebene Mindestabstände missachtend unzulässig dicht an unseren Platz, wohnte von März bis November auf dem Platz (obwohl nur eine Wochenend- und Feriennutzung zulässig ist), hörte von früh bis spät so laut Radio, dass die Nachbarn alle mitbeschallt wurden (was wir öfter zum Anlass nahmen, ihn zu bitten, das Radio leiser zu stellen), parkte sein Auto, das eigentlich jeder auf seinem Platz parken soll, auf dem Weg davor, am liebsten unmittelbar vor unserem Platz, so dass die Leute Probleme hatten, mit ihren Gespannen vorbei zu kommen, mitunter parkte er auch einfach auf unserem Platz, er rauchte in den Sanitärräumen, buddelte den an seinen Platz grenzenden Knick aus (vermutlich, weil die Sonne hinter dem Knick schon am frühen Nachmittag verschwand, so dass die Plätze von da an im Schatten lagen; die Knicks – so heißen hier die die Landschaft durchziehenden Wallhecken – sind hier in Schleswig-Holstein streng geschützt und schon das Beschneiden ist nur in engen Grenzen erlaubt) und beschimpfte den Betreiber der angeschlossenen Gastwirtschaft mit ausländerfeindlichen Parolen, weswegen er sogar strafrechtlich belangt und mit einer Geldstrafe bedacht worden war. Wahrscheinlich habe ich bei dieser Aufzählung noch die Hälfte vergessen. Ich hatte immer Sorge, dass er sich mal aus Rache dafür, dass wir uns ständig über ihn beschwerten, an unserem Wohnwagen vergreift, hatte dabei allerdings mehr an eingeschlagene Fenster und zerstochene Reifen gedacht.
Der Platzbetreiber machte trotz alledem nicht die geringsten Anstalten, ihn davonzujagen. So haben wir dann – durchaus schweren Herzens, denn wir hatten mit Pflanzen einer Hecke und Bau eines Schuppens für Paddelboote und Fahrräder ziemlich viel Arbeit in den Platz gesteckt – gekündigt.
Ich nehme stark an, dass die Löcher das Werk dieses Nachbarn sind. Beweisen kann ich das allerdings nicht. Anzeige habe ich nicht erstattet, weil ich darin keinen Sinn gesehen habe. Bemerkt habe ich die Löcher ja auch erst Monate, nachdem wir den Platz schon verlassen hatten.
Wir haben alles gut überstanden. Die Ausläufer des letzten Sturms ziehen hier gerade noch durch, danach soll es dann endlich ruhig werden.leisengarten hat geschrieben:... habt ihr die Orkane der letzten Tage und die Sturmflut heil überstanden? ...
Viele Grüße
Heike
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Re: Wohnwagenreparatur
Oh man, so ein Ars.......ch!
Jetzt kann ich Dich noch viel besser verstehen Heike. Für den würde ich Dir sogar noch einen extra großen Bohrer spendieren und rüberschicken.
Viele Grüße
Mario
Jetzt kann ich Dich noch viel besser verstehen Heike. Für den würde ich Dir sogar noch einen extra großen Bohrer spendieren und rüberschicken.
Viele Grüße
Mario
