Kleiner Schreibtisch aus Esche
Re: Kleiner Schreibtisch aus Esche
Heute habe ich zwei Zapfenlöcher nochmal ein wenig nachgeputzt. Jetzt läßt sich die Ablage bis zum Grund fügen. Geht schon streng aber es geht.
In die beiden Ausklinungen kommen später noch je ein Kantel. Das wird dann mit der Ablage verdübelt und verschliffen. So wird das Brett in der Höhe nochmals gesichert.
Die Fugen auf der Sichtseite werden sich beim Auskeilen schließen. Die Keile kann ich heute nicht vorbereiten. Dazu müßte ich ein Brett von dem Kirschholz um 2 bis 3 mm dünner hobeln. Aber das macht zu viel Lärm. Auf die richtige Breite muß ich dann die Leiste auch noch sägen.
Da bekomme ich Ärger mit der Nachbarschaft.
Deshalb habe ich heute kurzer Hand von meiner Abrichte die Messer geschliffen und wieder eingebaut. Jetzt sind sie wieder schön scharf.
Die Fugen auf der Sichtseite werden sich beim Auskeilen schließen. Die Keile kann ich heute nicht vorbereiten. Dazu müßte ich ein Brett von dem Kirschholz um 2 bis 3 mm dünner hobeln. Aber das macht zu viel Lärm. Auf die richtige Breite muß ich dann die Leiste auch noch sägen.
Da bekomme ich Ärger mit der Nachbarschaft.
Deshalb habe ich heute kurzer Hand von meiner Abrichte die Messer geschliffen und wieder eingebaut. Jetzt sind sie wieder schön scharf.
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Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Claus
Claus
Re: Kleiner Schreibtisch aus Esche
Servus Claus,
wieder sehr interessant zu lesen und zu gucken. Beeindruckend, wie klein der Tisch in der gigantischen Hobelbank aussieht
Die Technik mit den verkeilten Zapfen werde ich auch interessiert weiter verfolgen.
Gruss und schönen restlichen Sonntag
Klaus
wieder sehr interessant zu lesen und zu gucken. Beeindruckend, wie klein der Tisch in der gigantischen Hobelbank aussieht
Gruss und schönen restlichen Sonntag
Klaus
Re: Kleiner Schreibtisch aus Esche
Ich freu mich schon, wenn uns Claus einlädt und wir dann Kaffee und Kuchen an dem kleinen Schreibtisch zu uns nehmen dürfen 
Gruß Dirk
Re: Kleiner Schreibtisch aus Esche
Dikado hat geschrieben: So 22. Feb 2026, 14:45 Ich freu mich schon, wenn uns Claus einlädt und wir dann Kaffee und Kuchen an dem kleinen Schreibtisch zu uns nehmen dürfen![]()
Vorbeikommen kannst auch so, wenn du in der Gegend bist.
Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Claus
Claus
Re: Kleiner Schreibtisch aus Esche
Hallo Claus,
ich weiß gar nicht was ich lieber sehen würde, Deinen Schreibtisch oder Deine Werkstatt und die Werkstätten von Konstantin und Bernd. Ich hoffe im Sommer mal wieder in Erlangen zu sein.
Gruß
Volker
ich weiß gar nicht was ich lieber sehen würde, Deinen Schreibtisch oder Deine Werkstatt und die Werkstätten von Konstantin und Bernd. Ich hoffe im Sommer mal wieder in Erlangen zu sein.
Gruß
Volker
Re: Kleiner Schreibtisch aus Esche
Am besten beides. Monentan steht er noch in der Werkstatt. Bis Ostern sollte er dann doch fertig werden. Dann steht er in der Nähe von Erlangen.
Wenn du mal wieder in Erlangen bist, ist es nur 1 Std bis zu mir.
Wenn du mal wieder in Erlangen bist, ist es nur 1 Std bis zu mir.
Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Claus
Claus
Re: Kleiner Schreibtisch aus Esche
Schöner Fortschritt
Ich bin gespannt wie der Kontrast zwischen Esche und den Krische Keilen zur Wirkung kommt.
Ich bin gespannt wie der Kontrast zwischen Esche und den Krische Keilen zur Wirkung kommt.
live long and prosper
Sebastian
Sebastian
Re: Kleiner Schreibtisch aus Esche
So, weiter gehts.
Gestern habe Keile zum Auskeilen der Zapfen vorbereitet. Das war ein ganzer Schwung. Den Keil hab ich auf der Kantenschleifmaschine angeschliffen. Dann anschließend mit der Bandsäge den Keil von der Lamelle abtrennen.
Danach habe ich mich um die Leisten für die Schubläden gekümmert und die Schubläden eingeteilt. Unten möchte ich einen hohen Schubladen haben. Der erste Schubladen wird sehr flach, für große Zeichnungen und flache Gegenstände.
Am Nachmittag hab ich mich dann ums Verleimen gekümmert. Leider konnte ich nur wenige Fotos machen, da es eher schnell gehen mußte, bis alle Teile gefügt waren. Die Zapfen passen erstaunlich gut. Auf der Unterseite sieht man praktisch keinen Spalt. Das freut mich, dass der Plan aufgeht.
Die Beine sind exakt im Winkel und der Schubladenschrank passt auch. So gefällt mir das.
Die Teile habe alle gepasst, so wie das sein soll. Morgen wird der ausgetretene Leim noch entfernt.
Zum Schluß hab ich die Zapfen ausgekeilt. Das war eine ganz schöne Sauerei. Die Überstände von den Keilen werden morgen abgesägt und die Zapfen dann verschliffen. Ich habe mich entschieden die Tischplatte nochmals über die Abrichte zu schieben. Da durch das Arbeiten auch ein paar Kratzer entstanden sind. .
Die Ablage im Eck habe ich auch schon eingeleimt und verkeilt. Jetzt fehlen nur noch die Abstützungen. Damit habe ich schon angefangen, aber keine Bilder mehr davon gemacht.
Morgen gehts weiter.
Gestern habe Keile zum Auskeilen der Zapfen vorbereitet. Das war ein ganzer Schwung. Den Keil hab ich auf der Kantenschleifmaschine angeschliffen. Dann anschließend mit der Bandsäge den Keil von der Lamelle abtrennen.
Danach habe ich mich um die Leisten für die Schubläden gekümmert und die Schubläden eingeteilt. Unten möchte ich einen hohen Schubladen haben. Der erste Schubladen wird sehr flach, für große Zeichnungen und flache Gegenstände.
Am Nachmittag hab ich mich dann ums Verleimen gekümmert. Leider konnte ich nur wenige Fotos machen, da es eher schnell gehen mußte, bis alle Teile gefügt waren. Die Zapfen passen erstaunlich gut. Auf der Unterseite sieht man praktisch keinen Spalt. Das freut mich, dass der Plan aufgeht.
Die Beine sind exakt im Winkel und der Schubladenschrank passt auch. So gefällt mir das.
Die Teile habe alle gepasst, so wie das sein soll. Morgen wird der ausgetretene Leim noch entfernt.
Zum Schluß hab ich die Zapfen ausgekeilt. Das war eine ganz schöne Sauerei. Die Überstände von den Keilen werden morgen abgesägt und die Zapfen dann verschliffen. Ich habe mich entschieden die Tischplatte nochmals über die Abrichte zu schieben. Da durch das Arbeiten auch ein paar Kratzer entstanden sind. .
Die Ablage im Eck habe ich auch schon eingeleimt und verkeilt. Jetzt fehlen nur noch die Abstützungen. Damit habe ich schon angefangen, aber keine Bilder mehr davon gemacht.
Morgen gehts weiter.
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Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Claus
Claus
Re: Kleiner Schreibtisch aus Esche
Hallo Claus
Die intensive Maserung fasziniert mich jedes Mal. Da bist du ja ein gutes Stück weiter gekommen. Die Details mit den Keilen aber auch die Schubladen und die Beine hast du schön ausgearbeitet.
Ich bin gespannt wie es weitergeht.
Die intensive Maserung fasziniert mich jedes Mal. Da bist du ja ein gutes Stück weiter gekommen. Die Details mit den Keilen aber auch die Schubladen und die Beine hast du schön ausgearbeitet.
Ich bin gespannt wie es weitergeht.
live long and prosper
Sebastian
Sebastian
Re: Kleiner Schreibtisch aus Esche
Danke Sebastian.
So nachdem der Leim getrocknet ist, habe ich die Überstände abgesägt. Die seitliche Ablage sieht nach dem Verschleifen ganz ordentlich aus.
Die Tischplatte hingegen ist nicht ganz so schön. Ich habe lang hin und herüberlegt.
Nach dem Beischleifen der Überstände sah das ganze dann schon nicht mehr so vogelwild aus wie am Anfang.
Irgendwann muß man eine Entscheidung treffen: so lassen und reparieren, oder abhobeln. Also hab ich kurzer Hand einen Spachtel aus PU- Leim und Schleifstaub angemischt um die Chips zu füllen. Die Masse ließ sich recht gut verarbeiten. Ich hab mir gedacht, ja mei, wenn es schiefgeht, kann ich immer noch den Spachtel eben schleifen und die Tischplatte abhobeln oder Leisten einsetzen.
Die Ausbrüche sind auf jeden Fall zu. Vor dem Mittag hat man schon gesehen, dass dort wo der Spachtel viel Material auffüllen mußte, Bläschen entstanden sind. PU- Leim quillt ja. Ob man das Ergebnis lassen kann, wird sich spätestens heute Abend zeigen. Wenn es nicht sonderlich schön wird, dann schmeiß ich den Schreibtisch auf die Abrichte und hobel einfach 1 bis 2mm ab und der Drops ist gelutscht.
Übrigens als Tipp: Den Eichenspatel hab ich mir für genau solche Arbeiten aufgehoben. Das war mal ein Abfall, der beim Besäumen von Eiche mit der Formatkreissäge abgefallen ist. Damit läßt sich sehr gut spachteln und wenn der Kleber ausgehärtet ist, kann man den getrockneten Kleber wieder mit dem Bandschleifer oder der Kantenschleifmaschine abschleifen. So nutze ich den Spatel mehrfach. So wird nicht immer der Schaber oder die guten Spachteln versaut.
So nachdem der Leim getrocknet ist, habe ich die Überstände abgesägt. Die seitliche Ablage sieht nach dem Verschleifen ganz ordentlich aus.
Die Tischplatte hingegen ist nicht ganz so schön. Ich habe lang hin und herüberlegt.
Nach dem Beischleifen der Überstände sah das ganze dann schon nicht mehr so vogelwild aus wie am Anfang.
Irgendwann muß man eine Entscheidung treffen: so lassen und reparieren, oder abhobeln. Also hab ich kurzer Hand einen Spachtel aus PU- Leim und Schleifstaub angemischt um die Chips zu füllen. Die Masse ließ sich recht gut verarbeiten. Ich hab mir gedacht, ja mei, wenn es schiefgeht, kann ich immer noch den Spachtel eben schleifen und die Tischplatte abhobeln oder Leisten einsetzen.
Die Ausbrüche sind auf jeden Fall zu. Vor dem Mittag hat man schon gesehen, dass dort wo der Spachtel viel Material auffüllen mußte, Bläschen entstanden sind. PU- Leim quillt ja. Ob man das Ergebnis lassen kann, wird sich spätestens heute Abend zeigen. Wenn es nicht sonderlich schön wird, dann schmeiß ich den Schreibtisch auf die Abrichte und hobel einfach 1 bis 2mm ab und der Drops ist gelutscht.
Übrigens als Tipp: Den Eichenspatel hab ich mir für genau solche Arbeiten aufgehoben. Das war mal ein Abfall, der beim Besäumen von Eiche mit der Formatkreissäge abgefallen ist. Damit läßt sich sehr gut spachteln und wenn der Kleber ausgehärtet ist, kann man den getrockneten Kleber wieder mit dem Bandschleifer oder der Kantenschleifmaschine abschleifen. So nutze ich den Spatel mehrfach. So wird nicht immer der Schaber oder die guten Spachteln versaut.
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Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Claus
Claus
