Gestern habe ich den Hocker verleimt. Funktionierte genau so, wie ich mir das vorgestellt habe. Die Dübellöcher haben exakt zueinander gepasst. Am Vormittag habe ich zwei Hälften verleimt. Bis zum Abend war der Leim ausgehärtet. Dann hab ich gleich noch die beiden Hälften miteinander verleimt.
Heute habe ich dann den ausgetretenen PU- Leim entfernt. Die Außenflächen waren minimal unterschiedlich, also hab ich sie mit der Bandschleifmaschine nochmals sauber verschliffen und dann die Fasen ausgearbeitet. Mit dem Simshobel ging das ganz gut. Die restlichen Fasen habe ich ebenfalls nachgearbeitet und nochmals sauber verschliffen. Das auskratzen von dem PU- Leim war recht mühsam. Ich hatte zwar die Ecken mit Klebeband abgeklebt, aber der Leim war recht hartnäckig.
Man sollte ja in den Fugen keine Rückstände sehen. also habe ich die Ecken mit den Seitenkante mit alten Schleifpapier von der Langbandschliefmaschine ausgearbeitet. Dann alles 2x mit Hartöl geölt und dann zum Schluß mit Hartwachsöl die Flächen nochmals eingeölt. Das ist das Ergebnis.
Die konkave Sitzfläche ist sehr angenehm. Ich werde mir nur noch ein dünnes Kissen besorgen, damit es sich bequemer sitzen läßt.
Backenzahn als Hocker
Re: Backenzahn als Hocker
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Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Claus
Claus
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Re: Backenzahn als Hocker
Habedere Claus,
sauba sog i... der dat mir a gfolln...
Servus, da Lothar
sauba sog i... der dat mir a gfolln...
Servus, da Lothar
Re: Backenzahn als Hocker
Danke Lothar,Bavarian-Woodworker hat geschrieben: Sa 2. Mai 2026, 21:54 Habedere Claus,
sauba sog i... der dat mir a gfolln...
Servus, da Lothar
ich hätte noch 2 Balken aus Eiche rumliegen. Der eine ist sehr stark gerissen, aber das meißte fällt weg. Der 2. ist auch brauchbar. Wenn du sie willst, kannst du sie holen.
Oder komm einfach vorbei und bau sie in meiner Werkstatt. Ich weiß ja jetzt wie es geht.
Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Claus
Claus
Re: Backenzahn als Hocker
Servus Claus,
wunderschöne Hocker, die Du da gebaut hast. Und es ist immer wieder schön, Dir in der Werkstatt über die Schulter zu schauen
Das Nachthemd ist auch schon zum Trocknen aufgehängt, kannst Dich also gleich zur Ruhe betten und von neuen Projekten träumen
Gruss, Klaus
wunderschöne Hocker, die Du da gebaut hast. Und es ist immer wieder schön, Dir in der Werkstatt über die Schulter zu schauen
Das Nachthemd ist auch schon zum Trocknen aufgehängt, kannst Dich also gleich zur Ruhe betten und von neuen Projekten träumen
Gruss, Klaus
Re: Backenzahn als Hocker
Hallo Claus
Der Hocker ist richtig toll geworden.
Du hast ja auch vor dem Leimen geölt. Weißleim hält ja schlecht auf Öl, da wäre die Nacharbeit weniger aufwändig. Gilt das auch für PU Leim?
VG
Sebastian
Der Hocker ist richtig toll geworden.
Du hast ja auch vor dem Leimen geölt. Weißleim hält ja schlecht auf Öl, da wäre die Nacharbeit weniger aufwändig. Gilt das auch für PU Leim?
VG
Sebastian
live long and prosper
Sebastian
Sebastian
Re: Backenzahn als Hocker
Guten Morgen Sebastian,
danke. Ich freue mich, dass dir mein Hocker gefällt. Ja, das stimmt. Ich habe in dem Fall mit PU- Leim gearbeitet, weil der PU- Leim Spalte besser durch das Aufquellen füllt. In dem Fall habe ich alle Flächen, die später nicht geleimt werden, vor dem Verleimen schon geölt. Dabei habe ich darauf geachtet, möglichst wenig Öl auf die Leimflächen zu bekommen. Ganz läßt sich dies aber nicht vermeiden, da das Holz das Öl gut aufnimmt und das Öl an Stellen austritt, wo man nicht damit rechnet. Der Vorteil ist, dass der austretende Leim nicht mehr so gut an den geölten Flächen haftet. Das ist bei Weißleim nicht anders als bei PU- Leim. Das Öl unterdrückt das Anbinden.
Trotzdem war das Entfernen des austretenden Leims recht aufwändig, weil der Leim ansich schon recht hart wird. Beim Aneinanderleimen von Lamellen zu Leimholz spielt das keine Rolle. Da werden die Lamellen ja nochmals durch die Dicke geschickt und dann ist der Leim abgetragen.
Daß die Flächen vor dem Leimen geölt werden habe ich hier das erste mal ausprobiert. Normalerweise leime ich zuerst und öle hinterher.
Aber bei der Methode werde ich bleiben. Man kommt sehr gut in die Ecken und kann das Öl gleichmäßiger auftragen. Nach dem Leimen bleibt unweigerlich in den Ecken mehr Öl stehen, was wieder Läufer ergibt, die man abnehmen muß. Bei Weißleim würde ich es genauso machen. Allerdings würde ich ein bisschen weiter von der Leimfuge mit dem Ölen aufhören, damit der Leim gut abbinden kann.
danke. Ich freue mich, dass dir mein Hocker gefällt. Ja, das stimmt. Ich habe in dem Fall mit PU- Leim gearbeitet, weil der PU- Leim Spalte besser durch das Aufquellen füllt. In dem Fall habe ich alle Flächen, die später nicht geleimt werden, vor dem Verleimen schon geölt. Dabei habe ich darauf geachtet, möglichst wenig Öl auf die Leimflächen zu bekommen. Ganz läßt sich dies aber nicht vermeiden, da das Holz das Öl gut aufnimmt und das Öl an Stellen austritt, wo man nicht damit rechnet. Der Vorteil ist, dass der austretende Leim nicht mehr so gut an den geölten Flächen haftet. Das ist bei Weißleim nicht anders als bei PU- Leim. Das Öl unterdrückt das Anbinden.
Trotzdem war das Entfernen des austretenden Leims recht aufwändig, weil der Leim ansich schon recht hart wird. Beim Aneinanderleimen von Lamellen zu Leimholz spielt das keine Rolle. Da werden die Lamellen ja nochmals durch die Dicke geschickt und dann ist der Leim abgetragen.
Daß die Flächen vor dem Leimen geölt werden habe ich hier das erste mal ausprobiert. Normalerweise leime ich zuerst und öle hinterher.
Aber bei der Methode werde ich bleiben. Man kommt sehr gut in die Ecken und kann das Öl gleichmäßiger auftragen. Nach dem Leimen bleibt unweigerlich in den Ecken mehr Öl stehen, was wieder Läufer ergibt, die man abnehmen muß. Bei Weißleim würde ich es genauso machen. Allerdings würde ich ein bisschen weiter von der Leimfuge mit dem Ölen aufhören, damit der Leim gut abbinden kann.
Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Claus
Claus

