hochfahrbarer Besprechungstisch
hochfahrbarer Besprechungstisch
Nachdem mein großer Schreibtisch fertig ist, geht es mein einem ähnlichen Projekt weiter. Wie im Betreff schon genannt, möchte ich mir einen schönen großen Besprechungstisch für mein Büro bauen.
Die Breite steht noch nicht ganz fest. Das hängt davon ab, was ich aus den Bohlen rausbekomme. Die größere Bohle ist am Stock genau 900 breit.
Von der schmäleren Bohle hab ich scheinbar schon mal ein Stück abgetrennt.
Die beiden Bohlen sind anscheinend benachbart. Der eingewachsene Ast findet sich in beiden Bohlen wieder. Die Risse sind auch zum Teil spiegelbildlich. Ich lasse beide mal durch die Dicke und dann wird man sehen, was daraus wird.
Eine Stelle war auch dabei, die war etwas faul und Rinde war auch eingewachsen. Das Ausarbeiten ging aber recht gut.
Fortsetzung folgt....
Die Breite steht noch nicht ganz fest. Das hängt davon ab, was ich aus den Bohlen rausbekomme. Die größere Bohle ist am Stock genau 900 breit.
Von der schmäleren Bohle hab ich scheinbar schon mal ein Stück abgetrennt.
Die beiden Bohlen sind anscheinend benachbart. Der eingewachsene Ast findet sich in beiden Bohlen wieder. Die Risse sind auch zum Teil spiegelbildlich. Ich lasse beide mal durch die Dicke und dann wird man sehen, was daraus wird.
Eine Stelle war auch dabei, die war etwas faul und Rinde war auch eingewachsen. Das Ausarbeiten ging aber recht gut.
Fortsetzung folgt....
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Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Claus
Claus
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Re: hochfahrbarer Besprechungstisch
Wieder ein schönes Projekt von dir, danke fürs teilen!
Sind die Bohlen wieder Esche?
Sind die Bohlen wieder Esche?
Gruß Uli
Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie, Sarkasmus und Haselnüssen enthalten.
Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie, Sarkasmus und Haselnüssen enthalten.
Re: hochfahrbarer Besprechungstisch
Ja, sind aus Esche. Die letzten, die ich noch von meinem Holzeinkauf für die Hobelbank übrig habe.
Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Claus
Claus
Re: hochfahrbarer Besprechungstisch
Ich bin gespannt, Popcorn steht bereit.
Soll der Stil des Schreibtisches weiter geführt werden oder willst du einen Kontrast setzen?
Soll der Stil des Schreibtisches weiter geführt werden oder willst du einen Kontrast setzen?
live long and prosper
Sebastian
Sebastian
Re: hochfahrbarer Besprechungstisch
Guten Morgen Sebastian,
der Besprechungstisch soll ja auch in meinem Büro stehen. Insofern wird er vom Stil her gleich wie der Schreibtisch. Der wesentliche Unterschied ist, dass er keinen Schubladenblock bekommt, sondern nur eine niedrige Schublade für Stifte (Bordmarker).
Aber ich möchte wieder mit eingesetzten Gratleisten arbeiten und die höhenverstellbaren Beine habe ich auch schon. Die Hubsäulen werden mittig angeordnet und die Füße werden diesmal symmetrisch. Normalerweise sollte der Schreibtisch bis Mitte September fertig sein.
Die aufwändigste Arbeit ist immer die Vorbereitung: Risse füllen, boe ties setzen, schleifen...
Aber ich weis ja jetzt wie es geht. Meist gibt es dann doch irgendwelche Überraschungen und dann kommt alles anders als man denkt. Aber das macht ja den Reiz an der Sache aus.
Übrigens das Projekt danach ist auch schon in meinem Kopf. Da wird es um Werkstattordnung gehen. Ich brauche unbedingt ein fahrbares Regal für die ganzen Elektrogeräte mit oder ohne Koffer. Mich nervt tierisch, dass überall irgendwo ein Makita MakPac rumsteht und Platz wegnimmt. Das kann auf Dauer so nicht bleiben. Auf Lothars Werkstattbilder habe ich schon so etwas gesehen, das ich bauen will. Nur dass er seine Festool(s) verstaut hat meine sind eben blau. Aber das kommt noch...
Ein Schuhregal brauch ich auch noch und im Bad ein Kastl für die Putzsachen,...
Die Arbeit geht mir nie aus. Es gibt immer was zu tun.
der Besprechungstisch soll ja auch in meinem Büro stehen. Insofern wird er vom Stil her gleich wie der Schreibtisch. Der wesentliche Unterschied ist, dass er keinen Schubladenblock bekommt, sondern nur eine niedrige Schublade für Stifte (Bordmarker).
Aber ich möchte wieder mit eingesetzten Gratleisten arbeiten und die höhenverstellbaren Beine habe ich auch schon. Die Hubsäulen werden mittig angeordnet und die Füße werden diesmal symmetrisch. Normalerweise sollte der Schreibtisch bis Mitte September fertig sein.
Die aufwändigste Arbeit ist immer die Vorbereitung: Risse füllen, boe ties setzen, schleifen...
Aber ich weis ja jetzt wie es geht. Meist gibt es dann doch irgendwelche Überraschungen und dann kommt alles anders als man denkt. Aber das macht ja den Reiz an der Sache aus.
Übrigens das Projekt danach ist auch schon in meinem Kopf. Da wird es um Werkstattordnung gehen. Ich brauche unbedingt ein fahrbares Regal für die ganzen Elektrogeräte mit oder ohne Koffer. Mich nervt tierisch, dass überall irgendwo ein Makita MakPac rumsteht und Platz wegnimmt. Das kann auf Dauer so nicht bleiben. Auf Lothars Werkstattbilder habe ich schon so etwas gesehen, das ich bauen will. Nur dass er seine Festool(s) verstaut hat meine sind eben blau. Aber das kommt noch...
Ein Schuhregal brauch ich auch noch und im Bad ein Kastl für die Putzsachen,...
Die Arbeit geht mir nie aus. Es gibt immer was zu tun.
Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Claus
Claus
Re: hochfahrbarer Besprechungstisch
Servus Claus,
das wird ganz sicher wieder so ein Schmuckstück wie der Schreibtisch. Eine Eschenbohle mit 900mm Breite - Reschpekt! Die faulen Stellen schneidest Du aber schon raus, oder? Mal schauen, was für eine Maserung der Hobel diesmal freilegt
Gruss, Klaus
das wird ganz sicher wieder so ein Schmuckstück wie der Schreibtisch. Eine Eschenbohle mit 900mm Breite - Reschpekt! Die faulen Stellen schneidest Du aber schon raus, oder? Mal schauen, was für eine Maserung der Hobel diesmal freilegt
Gruss, Klaus
Re: hochfahrbarer Besprechungstisch
Hallo Klaus,Klaus hat geschrieben: Di 30. Jun 2026, 17:51 Die faulen Stellen schneidest Du aber schon raus, oder?
die faulen Stellen werden natürlich entfernt, das heißt aber nicht zwingen, dass ich komplette Teile aus den Bohlen herausschneiden werde. Teilweise habe ich eingewachsene Rinde, die man nur auf einer Seite sieht und die andere Seite ist komplett i. O.
Diese Stellen arbeite ich mechanisch (mit Lochbeitel oder Stemmeisen) soweit es geht heraus und bürste sie mit einer groben Stahlbüste und Winkelschleifer oder Bohrmaschine bis ich auf gesundes Holz stoße. Teilweise werde ich ein Füllstück aus Holz einsetzen. Teilweise werde ich - auch wenn das von einigen Foristen auf Widerspruch stößt - mit Epoxy füllen. Dies gilt insbesondere für Risse.
Eines steht auf jeden Fall fest, Faulstellen im Holz sind inakzeptabel und werden repariert. Welche Methode zum Einsatz kommt hängt von der Größe der Faulstelle ab und muß vom Fall zu Fall entschieden werden. Manche Stellen sind dann hinterher genau die Hingucker in so einer Platte, weil sie eben den Charakter des Holzes betonen.
Auf die Maserung bin ich auch gespannt. Teilweise hab ich die Bohlen schon mit dem Handhobel angehobelt. Die Maserung ist sehr ausgeprägt und wird auf jeden Fall sehr lebhaft und keinesfalls monoton. Muß man mögen, aber mir gefällt solches Holz, hab ich ja schon mehrfach gesagt. Das passt auch zu mir, den ich bin auch wie Iggy Pop ein "Wild one". Wem Iggy Pop nichts sagt, der hat die 80er verpasst.
Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Claus
Claus
Re: hochfahrbarer Besprechungstisch
Servus Claus,
danke Dir für die umfangreiche Info. Mit Epoxi hab ich's auch nicht so, manchmal muss es halt sein, bei mir bisher nur einmal.
Und der Iggy Pop lebt ja immer noch - und hat 2023 sogar nochmal was rausgehauen. Bei DEM Lebenswandel ein wandelndes Vorbild
Gruss, Klaus
danke Dir für die umfangreiche Info. Mit Epoxi hab ich's auch nicht so, manchmal muss es halt sein, bei mir bisher nur einmal.
Und der Iggy Pop lebt ja immer noch - und hat 2023 sogar nochmal was rausgehauen. Bei DEM Lebenswandel ein wandelndes Vorbild
Gruss, Klaus
Re: hochfahrbarer Besprechungstisch
Heute habe ich meine große Hobelmaschine aufgestellt und die Bohlen gehobelt. Zwischendurch war noch der Schreiner bei mir, bei dem ich die Nußbaumbohlen gekauft habe. Er hatte ein paar Eichen (80dick und 750 breit) zu hobeln. Das werden mal wunderschöne Tischchen. Die kommen auf ein Gußgestell von alten Nähmaschinen. Die Eichen waren sehr astig und auch rissig. Genau mein Fall. Wenn die mal gespachtelt und geschliffen sind, ein echter Hingucker.
Aber nun zu meinen Bohlen. Die breitere Bohle habe ich noch ein bisschen zugeschnitten. Sie ist 850 breit, die schmälere habe ich nicht gemessen, wird aber auch so um die 500 breit sein. Nach dem Hobeln messen beide noch 45 in der Dicke.
Leide rkann ich das Bild nicht drehen, sodass es senkrecht steht, wie es sich gehört. Morgen gehts ans Aufstellen von den beiden Schreibtischen.
Aber nun zu meinen Bohlen. Die breitere Bohle habe ich noch ein bisschen zugeschnitten. Sie ist 850 breit, die schmälere habe ich nicht gemessen, wird aber auch so um die 500 breit sein. Nach dem Hobeln messen beide noch 45 in der Dicke.
Leide rkann ich das Bild nicht drehen, sodass es senkrecht steht, wie es sich gehört. Morgen gehts ans Aufstellen von den beiden Schreibtischen.
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Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Claus
Claus
Re: hochfahrbarer Besprechungstisch
Gestern habe ich die Bohlen zu einer Platte verleimt. Mann, ist die schwer!
Das Monster wiegt bestimmt 100 bis 120 kg.
Verleimt habe ich die beiden Hälften wie meine Tischplatte vom Schreibtisch auch. Erst beide Ränder besäumt, dann mit dem Falzhobel noch eben gehobelt. Dann in die Längsseiten mit dem T- Nutenfräser und Anlaufring Längsrillen gefräst (eine oben und eine unten). Dann falsche Federn eingesetzt. So ist die Lage exakt definiert. Höhenversatz der beiden Hälften nur minimal 0,1 bis 0,2mm. Das ist nichts.
Die Risse habe ich mit Keilen stabilsiert, damit sich die Rissen nicht verschieben und spanungsfrei bleiben.
(hier wie der Riss mit Butterflies aussieht)
(In der Rahmenpresse)
Das Schleifen habe ich mit dem Bandschleifer vorgenommen, weil ich die Länge nicht in meine Langbandschleifmaschine bekomme. Dazu müssen erst die Stirnseiten auf Maß geschnitten sein und dann wirds noch knapp (3m Länge).
Aber egal, geht auch so.
Damit die Stirnseiten gerade bleiben, habe ich einfach Leisten mit 6er Schrauben angeschraubt. So hat sich die Platte aufgrund der Risse nicht in der Rahmenpresse verschoben.
Das Monster wiegt bestimmt 100 bis 120 kg.
Verleimt habe ich die beiden Hälften wie meine Tischplatte vom Schreibtisch auch. Erst beide Ränder besäumt, dann mit dem Falzhobel noch eben gehobelt. Dann in die Längsseiten mit dem T- Nutenfräser und Anlaufring Längsrillen gefräst (eine oben und eine unten). Dann falsche Federn eingesetzt. So ist die Lage exakt definiert. Höhenversatz der beiden Hälften nur minimal 0,1 bis 0,2mm. Das ist nichts.
Die Risse habe ich mit Keilen stabilsiert, damit sich die Rissen nicht verschieben und spanungsfrei bleiben.
(hier wie der Riss mit Butterflies aussieht)
(In der Rahmenpresse)
Das Schleifen habe ich mit dem Bandschleifer vorgenommen, weil ich die Länge nicht in meine Langbandschleifmaschine bekomme. Dazu müssen erst die Stirnseiten auf Maß geschnitten sein und dann wirds noch knapp (3m Länge).
Aber egal, geht auch so.
Damit die Stirnseiten gerade bleiben, habe ich einfach Leisten mit 6er Schrauben angeschraubt. So hat sich die Platte aufgrund der Risse nicht in der Rahmenpresse verschoben.
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Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Claus
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