Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn

Von der Bohrmaschine bis zur Oberfäse - Testberichte, Vorstellung, Besprechung
Dikado
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Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn

Beitrag von Dikado »

Oh Leute, das hat weh getan .....
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Gruß Dirk
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Bavarian-Woodworker
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Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn

Beitrag von Bavarian-Woodworker »

... wir fühlen mit Dir. :o

Aber Shit happens....meine FESTOOL-Schienen haben auch schon ein paar Macken.

Servus, der Lothar
Bild <<< never touch your holster unless you have a chance to draw... :lol: >>>
Dikado
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Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn

Beitrag von Dikado »

Bavarian-Woodworker hat geschrieben: Mo 31. Aug 2026, 10:32 ... wir fühlen mit Dir. :o
Danke Lothar. Der Anschlag ist in der Funktion nicht beeinträchtigt, aber sch.... sieht es trotzdem aus und man ärgert sich. Ist wie beim neuen Wagen, die erste Beule ist die schlimmste Beule, danach tut es nicht mehr so weh.

Jetzt bastel ich die Werkstückauflage zusammen. Der untere Korpus steht, die Seitenteile für die Schwenkauflage sind auch fertig nun brauche ich noch ein 24 mm Multiplex Platte 400 x 800. Da kaufe ich aber auch keine ganze Platte, denn 24 mm sind ja nicht so ganz preiswert.
Danach wird dann oben in die Auflage das Aluprofil eingefräst. Zwischendurch baue ich noch die Absaugung, allerdings drucke ich mir dafür noch einen Schlauchstutzen für meinen Sauger.
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Gruß Dirk
Dikado
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Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn

Beitrag von Dikado »

Heute hab ich zwar auch wieder Schrott produziert, aber trotzdem was geschafft. Die Tischplatte von der Werkstückauflage brauchte 4 Löcher, eine Ausklinkung für die Absaugung und eine Nut für das Alu-Profil. Sicherlich hätte ich das auch mit dem Forstnerbohrer hinbekommen, aber so sind die Löcher wirklich 20 mm groß, sogar etwas größer, aber nur 0,07 mm. Zuerst wurde die Platte mit den Dominosteinen beklebt, danach wurde der Arbeitsbereich mit der Shaper gescannt.
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Die Maße für die Löcher wurden aus dem Buch übernommen und dann gefräst. Damit die auch wirklich sauber werden, habe ich zuerst mit 0,2 mm weniger gefräst und mich dann Stück für Stück an das richtige Maß herangetastet. Das Endmaß war dann genau 20,07 mm. Damit passt die linke Klemme auf dem Foto, saugend und schmatzend hinein. Die rechte Zwinge muss man aber schon mit etwas Gewalt hineindrücken, aber man kann halt nicht alles haben. Mit der Zeit werden die Löcher eh noch größer.
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Beim Fräsen der Nut ist mir dann die Wendeplatte gebrochen, obwohl ich nur 5 mm zugestellt habe, egal, neue Platte drauf und weiter gefräst. Das Profil passt wieder richtig gut hinein.
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Jetzt wurde es aufwendig. Mit fünf Streichmaßen bin ich dann auf die genauen Maße gekommen, damit sich der Tisch auch klappen lässt. Ob alles passt, werde ich morgen sehen, aber erstmal muss ich nachher die Dominos fräsen und die Teile verleimen.
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Gruß Dirk
Dikado
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Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn

Beitrag von Dikado »

Zwei Schritte vor und einen zurück … oh man … aber der Reihe nach.

Heute hab ich dann die Scharniere angeschraubt und musste dann feststellen, dass ich vor dem Verleimen die Fase hätte anfräsen müssen. So musste ich auf der Stirnseite fräsen, was ganz schön wackelig war, aber es ging irgendwie. Der Schwenkbereich vom Tisch beträgt 39°, ich denke, dass das ausreichend ist.
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Beide Bauteile jetzt mal zusammen auf die Werkbank gestellt und festgestellt, dass die Bodenplatte von der Werkstückauflage 21 mm dick sein sollte, so wie auch unter dem Motorteil. Nicht so schlimm, macht aber Arbeit. Zum Glück ist die Platte nur geschraubt und mit Dominos verdübelt, kostet aber wieder Zeit.
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Das nächste Problem, auf das ich gestoßen bin, ist, dass Guido den Fräslift schräg eingebaut hat, also leicht verdreht. In meiner kindlichen Naivität sah ich darin aber keinen Vorteil und habe ihn gerade eingebaut … Jetzt weiß ich, warum er ihn verdreht hat. Der Feststeller stößt an die Linearlager an. Somit lässt sich der Fräser nicht mehr richtig ausfahren und es fehlen bestimmt 4 cm. Das kann natürlich nicht so bleiben. Da das Gewinde M5 ist, bestelle ich mir jetzt einen kleinen Schnellspanner, der müsste bis auf die Gewindelänge passen, aber das kann ich ja absägen.
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Den Werktisch werde ich auch noch grau streichen, aber der Tisch wird mit Hartwachs behandelt, die graue Farbe würde nicht lange halten.
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Gruß Dirk
Claus P
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Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn

Beitrag von Claus P »

Toller Bericht.

Auch wenn ich wahrscheinlich nie so eine Vorrichtung bauen werde, gefällt mit sehr was du da machst. Bei einem solchen Projekt ist das normal, dass es immer wieder Herausforderungen gibt, denen man sich stellen muß. Aber ich finde, das ist genau der Reiz an solchen Projekten und man lernt sehr viel dabei. So kann man sich weiter entwickeln und die Erfahrungen, die man selbst aneignet wirken nachhaltig.

Mir gehts ja auch so. Alles was mir selbst passiert ist - egal ob positiv oder negativ - bleibt besser hängen und man kann andere Ratschläge besser einschätzen.

Weiter so, ich freue mich auf den nächsten Bericht.
Liebe Grüße aus der Oberpfalz

Claus
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