Nachdem Dirk schon ein bisschen was zum Thema Diamantschärfplatten geschrieben hat und ich auch ein wenig Erfahrung damit sammlen konnte mache ich hier einen neuen Post auf. Vielleicht können die Admins die Themen aus dem Einkaufsthread hier hin verschieben. Leider kann ich die Kommentarfunktion so auch nicht benutzen ich hoffe ihr beide: Dirk und Michael lest trotzdem mit.
Was das Thema Verfärbung angeht, das habe ich. Genau wie Michael, wasche ich die Diamantplatten sofort nach dem Schärfen unter fließendem Wasser ab. Man spürt praktisch den Abrieb unter den Fingern. Danach werden die Platten mit einem Baumwolltuch abgetrocknet und mit Pressluft noch trocken geblasen. So habe ich das Problem mit Flugrost nicht.
Ach ja, die rot- braune Verfärbung ist Flugrost. Das ist normal, schließlich bestehen sehr gute Messer oder auch sämtliche Hobeleisen, Stemmeisen und Hobelmesser aus Carbonstahl (Stahl mit hohem Kohlenstoffanteil). Nichtrostende Messer kann man bedingt durch den hohen Chromgehalt nicht so scharf bekommen wie Carbonstähle. Das gilt auch für die höherlegierte Werzeugstähle wie zB. HSS Co18. Diese Stähle bekommen die Härte durch Carbidbildner wie Nickel oder Kobalt. Diese Carbidbildner werden extrem hart und brechen Kornweise aus der Schneide. Deswegen lassen sich diese höherlegierten Stähle besser mit Diamantplatten schärfen als mit Wasser- oder Ölsteinen.
Normale Hobeleisen oder Stemmeisen sind aus Kohlenstoffstahl, weil sie nicht so hohen thermischen Belastungen ausgesetzt sind. Diese kann man mit normalen Wasser- oder Ölsteinen sehr gut auf Schärfe bringen.
Schärfen mit Steinen und Diamantschärfern
Schärfen mit Steinen und Diamantschärfern
Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Claus
Claus
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Re: Schärfen mit Steinen und Diamantschärfern
Moin Claus,
Ich verwende eine 200mm bei 1200U/min CBN Scheibe, da arbeitet sich nichts ein und es wird auch nichts blau.
Ich schleife Röhren, Meißel aber auch Hobel- & Stemmeisen. Man nimmt nur minimal Material ab. Vielleicht wäre das eine Alternative, die Grundanschauungen sind zwar nicht gering aber das Ergebnis spricht für sich.
Auch wenn ich eine Röhre umschleife wäre ein Langsamläufer wie zB eine von Tormek (mir) viel zu lahm, mit der CBN klappt das in Minuten.
Ich verwende eine 200mm bei 1200U/min CBN Scheibe, da arbeitet sich nichts ein und es wird auch nichts blau.
Ich schleife Röhren, Meißel aber auch Hobel- & Stemmeisen. Man nimmt nur minimal Material ab. Vielleicht wäre das eine Alternative, die Grundanschauungen sind zwar nicht gering aber das Ergebnis spricht für sich.
Auch wenn ich eine Röhre umschleife wäre ein Langsamläufer wie zB eine von Tormek (mir) viel zu lahm, mit der CBN klappt das in Minuten.
Gruß Uli
Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie, Sarkasmus und Haselnüssen enthalten.
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Re: Schärfen mit Steinen und Diamantschärfern
Hallo Uli
Welcher Langsamläufer dreht denn nur mit 1200 Umdrehungen? Schleifst du echt Röhren um? Ich bin schon froh, wenn ich keine Ausbrüche habe. Manchmal passierts halt doch, wenn wieder irgendwelche Einschlüsse im Holz sind. Aber freiwillig umschleifen, ...die Geduld hätte ich gerne.
Gruß Michael
Welcher Langsamläufer dreht denn nur mit 1200 Umdrehungen? Schleifst du echt Röhren um? Ich bin schon froh, wenn ich keine Ausbrüche habe. Manchmal passierts halt doch, wenn wieder irgendwelche Einschlüsse im Holz sind. Aber freiwillig umschleifen, ...die Geduld hätte ich gerne.
Gruß Michael
