Werkzeug aufarbeiten, Flohmarktfund
Werkzeug aufarbeiten, Flohmarktfund
Einen wunderschönen guten Morgen
Im Urlaub hatte ich Zeit, mal wieder einen Flohmarkt zu besuchen. Ich brauchte zwar nichts, dachte ich, bin dann aber doch fündig geworden. Ein Dechsel, zwei Axtköpfe, zwei Rindenschäler (vermute ich) und zwei Zieh- bzw Zugmesser. Das ganze zusammen für 30€ im Paket.
Was ich vorhabe? Für Grünholzarbeiten möchte ich mir eine kleine Kiste bauen, in der ich das Werkzeug verstauen kann. Einen Teil relativ guterhaltener Werkzeuge habe ich schon. Die neuen Fundstücke sollen jetzt auch etwas aufgehübscht werden. Zum einen würde ich gerne die Zunderschicht/Schmiedehaut an Dechsel, Axtköpfen und Rindenschälern zumindest etwas vom Rost befreien, ohne dass die Schmiedehaut darunter leidet. Kennt da jemand eine Möglichkeit? Viel Hoffnung habe ich ja nicht.
Bei einem Axtkopf würde ich auch gerne die Schneidgeometrie etwas ändern für Schnitzrbeiten. Ich hatte überlegt, das mit dem Bandschleifer grob vorzuschleifen, um sie danach dann zu schärfen. Spricht eurer Meinung nach, etwas dagegen? Zwischendrin kühlen ist klar.
Dann noch eine Frage zu den Rindenschälern. Ich kannte bisher nur die rechte Variante. Ist die linke für Arbeiten seitlich des Stammes, oder hat die eine ganz andere Funktion.
Im Urlaub hatte ich Zeit, mal wieder einen Flohmarkt zu besuchen. Ich brauchte zwar nichts, dachte ich, bin dann aber doch fündig geworden. Ein Dechsel, zwei Axtköpfe, zwei Rindenschäler (vermute ich) und zwei Zieh- bzw Zugmesser. Das ganze zusammen für 30€ im Paket.
Was ich vorhabe? Für Grünholzarbeiten möchte ich mir eine kleine Kiste bauen, in der ich das Werkzeug verstauen kann. Einen Teil relativ guterhaltener Werkzeuge habe ich schon. Die neuen Fundstücke sollen jetzt auch etwas aufgehübscht werden. Zum einen würde ich gerne die Zunderschicht/Schmiedehaut an Dechsel, Axtköpfen und Rindenschälern zumindest etwas vom Rost befreien, ohne dass die Schmiedehaut darunter leidet. Kennt da jemand eine Möglichkeit? Viel Hoffnung habe ich ja nicht.
Bei einem Axtkopf würde ich auch gerne die Schneidgeometrie etwas ändern für Schnitzrbeiten. Ich hatte überlegt, das mit dem Bandschleifer grob vorzuschleifen, um sie danach dann zu schärfen. Spricht eurer Meinung nach, etwas dagegen? Zwischendrin kühlen ist klar.
Dann noch eine Frage zu den Rindenschälern. Ich kannte bisher nur die rechte Variante. Ist die linke für Arbeiten seitlich des Stammes, oder hat die eine ganz andere Funktion.
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- Holzduebel
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Re: Werkzeug aufarbeiten, Flohmarktfund
Moin,
Du unterschlägst ja das Beste, wo ist das Drechseleisen?
Selbst wenn das Heft schlecht ist, das bekommst du ja schnell wieder hin.
Du unterschlägst ja das Beste, wo ist das Drechseleisen?
Selbst wenn das Heft schlecht ist, das bekommst du ja schnell wieder hin.
Gruß Uli
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Re: Werkzeug aufarbeiten, Flohmarktfund
Dechsel, nicht Drechsel... du hast auch nur eins im Kopf
Gruß Michael
Gruß Michael
- Holzduebel
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Re: Werkzeug aufarbeiten, Flohmarktfund
Ah OK.... Eisen gibt es leider nur selten in der Wühlkiste.
Gruß Uli
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Re: Werkzeug aufarbeiten, Flohmarktfund
Das ist leider so. Hunderte von Stemmeisen, oder wenn mal ein Drechseleisen, dann nur eines der einfachen, meist in schlechter Qualität.
Gruß Michael
Gruß Michael
- Holzduebel
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Re: Werkzeug aufarbeiten, Flohmarktfund
Bei Kleinanzeigen werden oft welche aus Nachlässen angeboten, falls du was suchst.
Schlechte Qualität (außer es steht Record Power drauf
) gibt es eigentlich nicht, nachschärfen muss man eigentlich immer.
Schlechte Qualität (außer es steht Record Power drauf
Gruß Uli
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- michaelhild
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Re: Werkzeug aufarbeiten, Flohmarktfund
Nein.pumuckel hat geschrieben: Mi 28. Okt 2026, 08:28 Spricht eurer Meinung nach, etwas dagegen? Zwischendrin kühlen ist klar.
Normale Vorgehensweise. Der Stahl darf halt nicht zu heiß werden.
Re: Werkzeug aufarbeiten, Flohmarktfund
Sehr schöner Flohmarktfund. Was machst du mit dem Dechsel? Willst du jetzt einen Brunnen oder einen Wassertrog bauen?
Die Zugeisen sind auf jeden Fall brauchbar, wenn du Schnittholz entrinden möchtest. Die kann man immer brauchen. Die Schäleisen auch.
Ich beiden Äxte sind auch gut. Was hast du für alles zusammen bezahlt? Nur rein interessehalber
Die Zugeisen sind auf jeden Fall brauchbar, wenn du Schnittholz entrinden möchtest. Die kann man immer brauchen. Die Schäleisen auch.
Ich beiden Äxte sind auch gut. Was hast du für alles zusammen bezahlt? Nur rein interessehalber
Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Claus
Claus
Re: Werkzeug aufarbeiten, Flohmarktfund
Aber bei der Standzeit. Vielleicht bin ich da auch etwas verwöhnt mit HSS EisenSchlechte Qualität (außer es steht Record Power drauf) gibt es eigentlich nicht, nachschärfen muss man eigentlich immer.
Danke, dann probiere ich das mal soNormale Vorgehensweise. Der Stahl darf halt nicht zu heiß werden.
Hallo Claus
Alles zusammen 30€, hatte ich auch oben schon so geschrieben. In erster Linie hatte ich es auf den Dechsel abgesehen, der Rest war mehr so Zugabe, das meiste davon habe ich schon in irgendeiner Form. Ist aber immer ganz praktisch, mehrere scharfe Ziehmesser zu haben. Ich schärfe die nicht so gerne.
Mit dem Dechsel möchte ich hauptsächlich die Vorarbeiten für Sitzflächen von Stühlen machen, so zumindest der Plan.
Gruß Michael
Re: Werkzeug aufarbeiten, Flohmarktfund
Grüß Euch,
meine bescheidene Meinung zum Schärfen dieser schönen Werkzeuge
Rindenschöpser und Zugmesser mit einer Schlichtfeile und dann mit einem nicht zu feinen und teueren Stein abziehen, Diamant etc war früher auch nicht vorhanden, den Dechsel auch mit einer Halbrundfeile (da kommt man sonst nicht hinein)
der einseitige Schöpser müßte eigentlich einen spiegelgleichen "Partner" haben - vielleicht zur Gewinnung von großflächigen Rindenstücken?
Bitte nicht zu stark entrosten (keine rotierende Bürste, nicht schleifen) und wie früher mit einer Speckschwarte oder Unschlitt (Rindertalg) abreiben.
Das ergibt einen authentischen Charakter.
Und die Werkzeuge blieben ferüher durch Arbeiten und Benützung rostfrei
Habedieehre
meine bescheidene Meinung zum Schärfen dieser schönen Werkzeuge
Rindenschöpser und Zugmesser mit einer Schlichtfeile und dann mit einem nicht zu feinen und teueren Stein abziehen, Diamant etc war früher auch nicht vorhanden, den Dechsel auch mit einer Halbrundfeile (da kommt man sonst nicht hinein)
der einseitige Schöpser müßte eigentlich einen spiegelgleichen "Partner" haben - vielleicht zur Gewinnung von großflächigen Rindenstücken?
Bitte nicht zu stark entrosten (keine rotierende Bürste, nicht schleifen) und wie früher mit einer Speckschwarte oder Unschlitt (Rindertalg) abreiben.
Das ergibt einen authentischen Charakter.
Und die Werkzeuge blieben ferüher durch Arbeiten und Benützung rostfrei
Habedieehre
