Moin, Zockerbande...
da habt ihr beiden ja wieder mal ein Thema losgetreten, dass mich voll in der Breitseite trifft.
ZOCKEN IST MEIN ZWEITER VORNAME...
Mit 12 hab ich zu Weihnachten meine erste "Konsole" bekommen. Man musste das Teil mit einem total starren Kabel an der Antennenbuchse des Fernsehers anschließen, dann eine der Programmknöpfe am Fernseher so lange rumdrehen, bis das Menü angezeigt wurde. Hier konnte man dann unter ein paar Pixel-Games wählen. Tennis, sowas wie ein Autorennen mit einem Auto aus Klötzen usw. Es gab zwei Controller, die mit noch starreren Kabeln mit der Konsole verbunden waren. Natürlich waren die Kabel immer zu kurz und man musste sich immer zu zweit vor die Konsole quetschen.
Mit 17 Lenzen hab ich mir mein erstes Hand Held Game "geleistet". Hat damals stolze 70!! DM gekostet und konnte nur ein Game. Autorennen... naja, was man halt damals darunter verstanden hat. Grafik und Ton - ganz fürchterlich. Aber, Spielspaß ohne Ende gehabt damit. Leider weiß ich den Hersteller nicht mehr.
Vor ein paar Jahren hab ich mir wegen "Red Dead Redemption", das beste "Wild West Game" überhaupt, eine PS 4 angeschafft. Es waren im Bundle noch einige andere Games dabei, wie Rally-Fahren usw. leider konnte mich die Spiele-Auswahl in den folgenden Jahren nicht wirklich überzeugen, so dass ich mich wieder meiner wirklichen "Passion des Zockens" zugewandt habe.
DAS ZOCKEN AUF DEM PC!!!
Sollte man dass nicht auch als gangbare Alternative hier aufführen? Ich denke schon...
Vorteile:
- Die meisten Games erscheinen zuerst als PC Version
- Bessere Grafik und Sound
- Besser, da größere Auswahl an Hardware, Speicher, GraKa, Joysticks, Lenkräder usw.
- Der Fernseher wird nicht blockiert
- Man läuft nicht Gefahr, dass man bei den Fitness-Games das Paddle in den Fernseher schleudert...
Nachteil:
Das ganze Equipment braucht zu viel Platz im Auto, wenn man unterwegs zocken will...

Angefangen hat alles mit 20 Jahren und einen Commodore C16, dann kam der Commodore C64, dann der C128, darauf der Amiga 500 gefolgt vom letzten seiner Art, dem Amiga 2000. Alle Computer wurden immer bis zur Schmerzgrenze aufgerüstet.
Atari war für einen eingefleischten Commodorianer ein Ding der Unmöglichkeit.
Der Commodore Spielemarkt war damals einfach nur riesig. Ich glaub, zu meiner besten Zeit war ich stolzer Besitzer von unglaublichen 1000 Spielen aller Genres. Natürlich hat man die meisten davon höchstens einmal gezockt und dann auf der 5 1/4 " Floppy Disk in die "Sammelbox" gestellt und archiviert, bis zur nächsten Tauschbörse. Besser wurde es dann, als die 3,5 " Disketten kamen, die gingen nicht mehr ganz so schnell kaputt wie die 5 1/4 " Floppy Disk und hatten auch mehr Speicherkapazität.
Die Grafik und der Sound waren zur damaligen Zeit auf dem C64 und dem Amiga 500 überwältigend. Nur die Monitore waren immer etwas zu klein. PCs spielten zu der Zeit auf dem Spielesektor so gut wie keine Rolle.
Zur Zeit zocke ich auf einem High End Gaming PC alle erdenklichen Aufbau- und Strategie-Games. Auch "Red Dead Redemption" hab ich mir für den PC besorgt und muss ehrlich sagen, dass die Grafik auf dem PC noch um einige besser ist als auf der PS4.
Klar hat so eine Nintendo Switch den "Unterwegs" Vorteil auf seiner Seite. Nur, wie oft zockt man den unterwegs? Sollte ich wirklich in die Verlegenheit kommen, mal länger auf meine Holde warten zu müssen, hab ich immer meinen KINDLE zum lesen im Auto, oder ich zocke halt auf dem Handy. Ist ja auch kostenlos oder ohne Abbo möglich. Wobei mich zocken auf so kleinen Bildschirmen eher abturnt...
Meist sitzt man ja vor dem heimischen Fernseher zum zocken. Und wenn ich schon daheim spiele, dann mit dem größtmöglichen Spaß dabei, was die Ausstattung usw. angeht. Spiele, wie den Landwirtschaft-Simulator, "Euro Truck Simulator" oder "Red Dead Redemption" mit einem PS Game Controller zu spielen ist für mich der wahre Horror. Ich habs probiert, ehrlich. Die gibts ja auch für den PC in Verbindung mit verschiedenen Games.
Lenkrad und Schaltkonsole muss einfach sein, wenn man Landmaschinen oder Trucks komfortabel bedienen will. Selbst auf der Tastatur machen Aufbauspiele wie "Medieval Dynasty" oder "Satisfactory" mehr Laune als auf einer Konsole, da viel mehr Funktionen auf die Tastatur gelegt werden können. Ich finde, es ist einfach ermüdend für die Hände, wenn man stundenlang das Teil, teilweise total verkrampft, in der Hand halten muss.
Und wenn ich "stundenlang" schreibe, sagt mir mein Steam Account:
Landwirtschaft-Simulator : 4.798,6 Stunden
Medival Dynasty: 3.050,5 Stunden
Das ist, wie ich schon geschrieben habe, aber nur meine subjektive Meinung dazu. Evtl. hilft es ja ein wenig bei Deiner Entscheidungsfindung. Zumindest solltest Du es nicht ganz ausschließen...
Servus, der Lothar (der heute noch 15 ha Mais häckseln müsste)