Aus Pumuckels Werkstatt
Re: Aus Pumuckels Werkstatt
Moin Michael
Gefällt mir auch sehr gut, dass Du viel mit Handwerkzeugen machst!
Gerne auch mehr Bilder von Deiner Werkstatt!
Grüße Mario
Gefällt mir auch sehr gut, dass Du viel mit Handwerkzeugen machst!
Gerne auch mehr Bilder von Deiner Werkstatt!
Grüße Mario
Re: Aus Pumuckels Werkstatt
Heute war so einer von den Tagen, die man am liebsten vergisst. Aber auch die gehören dazu und man lernt viel darüber, wie man es nie wieder macht. (Hoffentlich)
Meine Frau hatte sich ein neues Esszimmer im WabiSabi Stil gewünscht. Eine Art, Möbel zu bauen, die ich so vorher noch nie gemacht habe. Die gebürstete Oberfläche war da noch das einfachste. Als Material haben wir uns für alte aufgesägte Eichenbalken entschieden, mit Rissen und sonstigen Gebrauchsspuren. Ursprünglich wollte meine Frau sehr helle, gekälkte Eiche haben. Eine fertige Tischplatte in ungefähr der Art, sowie das Material für das Tischgestell haben wir bei einem Altholzhändler bekommen. Der Selbstbau der Tischplatte hätte die Möglichkeiten in meiner kleinen Werkstatt gesprengt.
Mit dem Tischgestell hatte auch alles gut funktioniert. Die Schlitz und Zapfenverbindung habe ich wieder mit Handwerkzeug ausgeführt. Bilder von der Herstellung habe ich wieder fast keine. Stellvertretend dafür mal Fotos vom verwendeten Werkzeug.
Die Zapfen habe ich mit Zapfen- und Schultersäge ausgeführt.
Dann noch mit dem Grundhobel die Zapfen nachgearbeitet
Und die Schultern mit Stemmeisen und Simshobel in den rechten Winkel gebracht.
Die Schlitze habe ich vorgebohrt, mit dem Lochbeitel zu Ende ausgestemmt und die Flanken noch mit einem Stemmeisen geglättet.
Ich weiß nicht, ob ich mir das einbilde, aber alte Eiche kam mir bei der Bearbeitung härter vor, als normale Eiche. Die Schneiden der Stech- und Lochbeitel hatten auch nach kurzer Zeit mehr Ähnlichkeit mit einem Sägeblatt, als mit einem scharfen Eisen. Beim ersten Nachschärfen habe ich mir auch gleich eine Mikrofase angeschliffen.
Die Zargen bekamen dann noch eine Nut für Versteifungen und die Nutklötze und die Oberfläche wurde anschließend gebürstet.
Verleimt habe ich diesmal mit Fischleim, weil der so eine lange offene Zeit hat. Wenn man alleine arbeitet, ist das doch sehr angenehm.
Die Zapfen wurden dann noch durch Eichennägel gesichert.
Bis hierhin hatte alles gut funktioniert. Das Wetter wurde besser und es war erstmal Zeit für den Garten. Dann ging es weiter mit der Tischplatte. Fortsetzung folgt.
Gruß Michael
Meine Frau hatte sich ein neues Esszimmer im WabiSabi Stil gewünscht. Eine Art, Möbel zu bauen, die ich so vorher noch nie gemacht habe. Die gebürstete Oberfläche war da noch das einfachste. Als Material haben wir uns für alte aufgesägte Eichenbalken entschieden, mit Rissen und sonstigen Gebrauchsspuren. Ursprünglich wollte meine Frau sehr helle, gekälkte Eiche haben. Eine fertige Tischplatte in ungefähr der Art, sowie das Material für das Tischgestell haben wir bei einem Altholzhändler bekommen. Der Selbstbau der Tischplatte hätte die Möglichkeiten in meiner kleinen Werkstatt gesprengt.
Mit dem Tischgestell hatte auch alles gut funktioniert. Die Schlitz und Zapfenverbindung habe ich wieder mit Handwerkzeug ausgeführt. Bilder von der Herstellung habe ich wieder fast keine. Stellvertretend dafür mal Fotos vom verwendeten Werkzeug.
Die Zapfen habe ich mit Zapfen- und Schultersäge ausgeführt.
Dann noch mit dem Grundhobel die Zapfen nachgearbeitet
Und die Schultern mit Stemmeisen und Simshobel in den rechten Winkel gebracht.
Die Schlitze habe ich vorgebohrt, mit dem Lochbeitel zu Ende ausgestemmt und die Flanken noch mit einem Stemmeisen geglättet.
Ich weiß nicht, ob ich mir das einbilde, aber alte Eiche kam mir bei der Bearbeitung härter vor, als normale Eiche. Die Schneiden der Stech- und Lochbeitel hatten auch nach kurzer Zeit mehr Ähnlichkeit mit einem Sägeblatt, als mit einem scharfen Eisen. Beim ersten Nachschärfen habe ich mir auch gleich eine Mikrofase angeschliffen.
Die Zargen bekamen dann noch eine Nut für Versteifungen und die Nutklötze und die Oberfläche wurde anschließend gebürstet.
Verleimt habe ich diesmal mit Fischleim, weil der so eine lange offene Zeit hat. Wenn man alleine arbeitet, ist das doch sehr angenehm.
Die Zapfen wurden dann noch durch Eichennägel gesichert.
Bis hierhin hatte alles gut funktioniert. Das Wetter wurde besser und es war erstmal Zeit für den Garten. Dann ging es weiter mit der Tischplatte. Fortsetzung folgt.
Gruß Michael
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Re: Aus Pumuckels Werkstatt
Hallo Michael,
Mir gefällt das was du machst sehr gut. Die gebürsteten Balken und Bretter von der Tischplatte sehen wirklich sehr gut aus. Scheinbar hat das bürsten genauso funktioniert, wie du dir das vorgestellt hast. Sehr schön.
Nein, dein Eindruck täuscht nicht das altes Holz härter wird und mit neuem Holz nicht vergleichbar ist. Ich habe den Fall schon öfter gehabt, insbesondere bei Kiefernholz, dass sehr trockenes altes Holz extrem hart werden kann. Ob es bei Eiche genauso ist wie bei Kiefer kann ich nicht 100-prozentig sagen aber ich denke schon. Ich habe diesbezüglich mit einem Zimmermann gesprochen, der mir bestätigt hat, dass Altholz Verglasen kann. Dieses Holz kann man dann kaum noch mit normalem Werkzeug bearbeiten, sondern braucht Hartmetall Werkzeug. Das wird bei dir der Fall sein. Insofern ist das völlig normal, wenn du deine Stemmeisen öfter nach schärfen musst.
Mir gefällt das was du machst sehr gut. Die gebürsteten Balken und Bretter von der Tischplatte sehen wirklich sehr gut aus. Scheinbar hat das bürsten genauso funktioniert, wie du dir das vorgestellt hast. Sehr schön.
Nein, dein Eindruck täuscht nicht das altes Holz härter wird und mit neuem Holz nicht vergleichbar ist. Ich habe den Fall schon öfter gehabt, insbesondere bei Kiefernholz, dass sehr trockenes altes Holz extrem hart werden kann. Ob es bei Eiche genauso ist wie bei Kiefer kann ich nicht 100-prozentig sagen aber ich denke schon. Ich habe diesbezüglich mit einem Zimmermann gesprochen, der mir bestätigt hat, dass Altholz Verglasen kann. Dieses Holz kann man dann kaum noch mit normalem Werkzeug bearbeiten, sondern braucht Hartmetall Werkzeug. Das wird bei dir der Fall sein. Insofern ist das völlig normal, wenn du deine Stemmeisen öfter nach schärfen musst.
Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Claus
Claus
Re: Aus Pumuckels Werkstatt
Sieht schon wieder sehr interessant aus was du da baust, arbeitest du nur mit Naturleimen?
Gruß Christian
Sauberes Werkzeug, saubere Arbeit
Sauberes Werkzeug, saubere Arbeit
Re: Aus Pumuckels Werkstatt
Guten Morgen ClausClaus P hat geschrieben: Mi 18. Mär 2026, 22:08 Hallo Michael,
Mir gefällt das was du machst sehr gut. Die gebürsteten Balken und Bretter von der Tischplatte sehen wirklich sehr gut aus. Scheinbar hat das bürsten genauso funktioniert, wie du dir das vorgestellt hast. Sehr schön.
Nein, dein Eindruck täuscht nicht das altes Holz härter wird und mit neuem Holz nicht vergleichbar ist. Ich habe den Fall schon öfter gehabt, insbesondere bei Kiefernholz, dass sehr trockenes altes Holz extrem hart werden kann. Ob es bei Eiche genauso ist wie bei Kiefer kann ich nicht 100-prozentig sagen aber ich denke schon. Ich habe diesbezüglich mit einem Zimmermann gesprochen, der mir bestätigt hat, dass Altholz Verglasen kann. Dieses Holz kann man dann kaum noch mit normalem Werkzeug bearbeiten, sondern braucht Hartmetall Werkzeug. Das wird bei dir der Fall sein. Insofern ist das völlig normal, wenn du deine Stemmeisen öfter nach schärfen musst.
Ja, mit dem Gebürsteten war ich sehr zufrieden. Das ging leichter, als gedacht. Zunächst hatte ich es nur mit der mitgelieferten Nylonbürste versucht. Da hatte sich bei der Alteiche kaum was getan. Ben von woodworker, von dem ich auch das Holz gekauft hatte, hatte mir dann netterweise einer seiner Drahtürsten leihweise zur Verfügung gestellt. Damit funktionierte es hervorragend und ich habe mir dann für die Platte selber eine bestellt. Danke an dieser Stelle auch nochmal für deine Ausführungen zu den verschiedenen Arten von Bürsten. Das war ja der eigentliche Grund, warum ich mich hier im Forum angemeldet hatte.
Danke auch für die Bestätigung zur Härte des Holzes. Ich konnte es erst gar nicht glauben, dass ich nach zwei Schlitzen schon die Beitel nachschärfen musste.
Gruß Michael
Re: Aus Pumuckels Werkstatt
Nein, aber gerne da, wo ich es sinnvoll finde. Und auch fast nur mit selber angesetzten Hautleim und mit fertig gekauften Fischleim. Bei beiden mag ich, dass sie reversibel sind, wenn mal was schief läuft und bei größeren Verleimaktionen lieber den Fischleim wegen seiner langen offenen Zeit.Baumbart hat geschrieben: Do 19. Mär 2026, 00:18 Sieht schon wieder sehr interessant aus was du da baust, arbeitest du nur mit Naturleimen?
Ansonsten verwende ich aber auch andere Leime und Kleber. Im Außenbereich z.B. D3 und D4 Leime, aber auch Epoxy beim Drechseln für Halbzeuge, Kontaktkleber bei Lederarbeiten, etc.
Alles ginge zwar auch mit Glutinleimen, aber das ist mir oft zu aufwendig, bzw ich habe die Rezepturen nicht mehr. Die sind dem letzten Ausmisten zum Opfer gefallen.
Gruß Michael
Re: Aus Pumuckels Werkstatt
So, es geht weiter. Gestern Abend war ich dann doch zu müde. Aber ich musste mir einfach mal den Frust von der Seele schreiben.
Die Tischplatte mit Baumkante kam gebleicht und mit weißpigmentierter Oberfläche bei uns an. Also möglichst hell, so wie meine Frau es sich gewünscht hatte.
Das änderte sich dann. Doch keine Baumkante, etwas kleiner und auch dunkler wurde gewünscht. Auch das Hartöl glänzte ihr zu sehr. Also alles mit der Schleifbürste runter gearbeitet und die Baumkante begradigt. Dafür habe ich dann aber doch die Tauchsäge und Führungsschiene genommen.
Das war dann das Ergebnis. Bis jetzt immer noch alles gut, nur noch etwas zu hell. Hätte man meiner Meinung nach so lassen können. Noch Ölen und fertig. Aber auch die Risse und Löcher wollte meine Frau noch gefüllt haben. Wenn mal was verschüttet wird, wäre die Reinigung einfacher. Sie hat ja recht.
Also erstmal auf den Abschnitten ein paar Farbproben gemacht. Vorher noch Schutzausrüstung angelegt und los ging es. Die Wahl fiel auf eine 3% Kaliumpermanganatlösung.
Im geölten Zustand (Farbprobe mit Alkohol, nicht auf dem Foto zu sehen) passte es farblich fast perfekt zumTischgestell. Super!
Und dann begann das Desaster.
Zum Verfüllen der Risse wurde mir von verschiedenen Seiten Woodrepair empfohlen. Die von mir sonst verwendeten Mittel hätten hier auch keinen Sinn gemacht. Also ein kleines Woodrepair Set gekauft. Meine Frau hatte sich als Farbton Nussbaum gewünscht.
Das sieht doch einfach nur Sch.... aus. In mehrfacher Hinsicht. Zum einen war der Farbton zu hell. Gut, das kann man noch ändern, rauskratzen und nochmal von vorne. Aber diese glänzende Oberfläche passt, meinem Geschmack nach, überhaupt nicht zur gebürsteten Eiche. Und dauernd hat man irgendwelche Ausbrüche in der Füllmasse. Kennt jemand ein Mittel dagegen. Ich bin gerade maximal frustriert. Mit dem Rauskratzen hab ich schon mal angefangen. Für die schmaleren Risse werde ich wahrscheinlich nur einen dunkleren Farbton verwenden. Aber was ich bei den größeren Stellen mache, weiß ich noch nicht. So lassen oder Inlays?
Mal schauen. Wenn ihr Ideen habt, gerne her damit.
Gruß Michael
Die Tischplatte mit Baumkante kam gebleicht und mit weißpigmentierter Oberfläche bei uns an. Also möglichst hell, so wie meine Frau es sich gewünscht hatte.
Das änderte sich dann. Doch keine Baumkante, etwas kleiner und auch dunkler wurde gewünscht. Auch das Hartöl glänzte ihr zu sehr. Also alles mit der Schleifbürste runter gearbeitet und die Baumkante begradigt. Dafür habe ich dann aber doch die Tauchsäge und Führungsschiene genommen.
Das war dann das Ergebnis. Bis jetzt immer noch alles gut, nur noch etwas zu hell. Hätte man meiner Meinung nach so lassen können. Noch Ölen und fertig. Aber auch die Risse und Löcher wollte meine Frau noch gefüllt haben. Wenn mal was verschüttet wird, wäre die Reinigung einfacher. Sie hat ja recht.
Also erstmal auf den Abschnitten ein paar Farbproben gemacht. Vorher noch Schutzausrüstung angelegt und los ging es. Die Wahl fiel auf eine 3% Kaliumpermanganatlösung.
Im geölten Zustand (Farbprobe mit Alkohol, nicht auf dem Foto zu sehen) passte es farblich fast perfekt zumTischgestell. Super!
Und dann begann das Desaster.
Zum Verfüllen der Risse wurde mir von verschiedenen Seiten Woodrepair empfohlen. Die von mir sonst verwendeten Mittel hätten hier auch keinen Sinn gemacht. Also ein kleines Woodrepair Set gekauft. Meine Frau hatte sich als Farbton Nussbaum gewünscht.
Das sieht doch einfach nur Sch.... aus. In mehrfacher Hinsicht. Zum einen war der Farbton zu hell. Gut, das kann man noch ändern, rauskratzen und nochmal von vorne. Aber diese glänzende Oberfläche passt, meinem Geschmack nach, überhaupt nicht zur gebürsteten Eiche. Und dauernd hat man irgendwelche Ausbrüche in der Füllmasse. Kennt jemand ein Mittel dagegen. Ich bin gerade maximal frustriert. Mit dem Rauskratzen hab ich schon mal angefangen. Für die schmaleren Risse werde ich wahrscheinlich nur einen dunkleren Farbton verwenden. Aber was ich bei den größeren Stellen mache, weiß ich noch nicht. So lassen oder Inlays?
Mal schauen. Wenn ihr Ideen habt, gerne her damit.
Gruß Michael
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Re: Aus Pumuckels Werkstatt
Was aber gestern funktioniert hat, wenigstens ein Erfolgserlebnis, waren die Vorbereitungen für das Folgeprojekt. Durch die Trockenzeiten und Frustverarbeitung hatte ich mir einen Rest Ahorn zum Abrichten vorgenommen. Noch ein paar Ausrisse beim Astloch entfernen und die erste Seite passt.
Gruß Michael
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Re: Aus Pumuckels Werkstatt
Hallo Michael,pumuckel hat geschrieben: Do 19. Mär 2026, 09:23 Das sieht doch einfach nur Sch.... aus. In mehrfacher Hinsicht. Zum einen war der Farbton zu hell. Gut, das kann man noch ändern, rauskratzen und nochmal von vorne. Aber diese glänzende Oberfläche passt, meinem Geschmack nach, überhaupt nicht zur gebürsteten Eiche. Und dauernd hat man irgendwelche Ausbrüche in der Füllmasse. Kennt jemand ein Mittel dagegen. Ich bin gerade maximal frustriert. Mit dem Rauskratzen hab ich schon mal angefangen. Für die schmaleren Risse werde ich wahrscheinlich nur einen dunkleren Farbton verwenden. Aber was ich bei den größeren Stellen mache, weiß ich noch nicht. So lassen oder Inlays?
Mal schauen. Wenn ihr Ideen habt, gerne her damit.
ich arbeite selber viel mit Woodrepair und als erstes, für 40€ bekommt man eine Klebepistole von Dremel, da passen die Sticks genau hinein. Hab mir aber erst das große Set von Woodrepair gekauft um dann hinterher festzustellen, dass das mit dem Dremel genauso funktioniert nur viel günstiger.
Schadstellen zu kaschieren, also den ähnlichen Farbton zu finden, kannst du knicken, sieht man eh immer, deswegen habe ich meinen Eichentisch mit Schwarz gemacht und das sieht gut aus. Wenn du einen Fehler nicht verdecken kannst, dann betone ihn..... das funktioniert wirklich ganz gut.
Um den Farbton so gut wie möglich zu treffen würde ich mit Schleifstaub und Leim arbeiten.
Bei Woodrepair ist es wichtig, dass die Fehlstellen möglichst sauber und tief sind. Sind sie zu flach, dann schleife ich nur noch ganz sanft, dann bricht dort nicht mehr viel aus. Was zu Eiche auch noch gut passen würde, wäre Zinn und Messing. Habe ich aber selber noch nie gemacht, würde mich aber reizen.
https://www.youtube.com/watch?v=ylJo0ih1UQs
Gruß Dirk
Re: Aus Pumuckels Werkstatt
Hallo Michael,
ich schaue dir mit großen Augen zu. Das ist großes Kino wie du arbeitest und das bisherige Ergebnis gefällt mir.
An einer Stelle fing mein innerer Chemiker an zu grübeln:
Einerseits ist Kaliumpermanganat ja ein Oxidationsmittel. Das kann sicherlich die Gerbsäure in der Eiche, welche ein Reduktionsmittel ist, neutralisieren. Andererseits bringst du ja Metallionen in Eiche ein und die Gerbsäure, sofern sie nicht vollständig neutralisiert wird, baut dann lustig farbige Metallionenkomplexe.
Auf dem Bild ist es für mich schwierig zu sehen, aber ich nehme an, dass Endergebnis ist eine dunklere Holzstruktur.
(OK zugegeben, ich könnte auch im Internet nachschlagen aber erst selbst Denken und einen Anwender fragen macht mehr spaß
)
ich schaue dir mit großen Augen zu. Das ist großes Kino wie du arbeitest und das bisherige Ergebnis gefällt mir.
An einer Stelle fing mein innerer Chemiker an zu grübeln:
Welchen Effekt hat den KMnO4 auf die Eiche?
Einerseits ist Kaliumpermanganat ja ein Oxidationsmittel. Das kann sicherlich die Gerbsäure in der Eiche, welche ein Reduktionsmittel ist, neutralisieren. Andererseits bringst du ja Metallionen in Eiche ein und die Gerbsäure, sofern sie nicht vollständig neutralisiert wird, baut dann lustig farbige Metallionenkomplexe.
Auf dem Bild ist es für mich schwierig zu sehen, aber ich nehme an, dass Endergebnis ist eine dunklere Holzstruktur.
(OK zugegeben, ich könnte auch im Internet nachschlagen aber erst selbst Denken und einen Anwender fragen macht mehr spaß
live long and prosper
Sebastian
Sebastian
