Baumbart hat geschrieben: Do 14. Mai 2026, 22:20
Sieht jetzt schon wieder ganz gut aus, der Länge nach betrachtet erinnern mich die Anordnung der Schmetterlinge an einen Reißverschluss
Ja, kann man meinen. Die Butterflies stabilisieren die Platte sehr gut. Hätte ich nicht gedacht. Sieht fast so aus wie die Naht von Frankenstein.
pumuckel hat geschrieben: Do 14. Mai 2026, 21:39
ich hätte an beiden Seiten der breiten Bohle ein schmaleres Stück angeleimt. Ich glaube, das hätte die breite Bohle nochmal besser in Szene gesetzt.
Michael, das verstehe ich nicht, was du meinst. Ich möchte ja die Baumkante erhalten. Die Stirnseiten werden erst zugeschnitten, wenn ich die Platte geschliffen habe. Auch die Wurmlöcher möchte ich erhalten. Würmer sind keine mehr drin. Die Frage ist nur: farblos bzw. mit Eschestaub spachteln oder schwarz. Da bin ich mir noch nicht ganz schlüssig.
So, dann mal das Ergebnis von heute. Die eine Seite ist fertig. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zu frieden.
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Die Butterflies sitzen und bei der Gelegenheit hab ich dann gleich noch ein paar Faulstellen ausgebessert.
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Danach war erst mal saubermachen angesagt. Unglaublich, was mit dem Handhobel für ein Haufen voll Späne zusammenkommt.
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So ist es schon besser
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So sieht die Platte im ganzen aus.
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Dann wollte ich euch noch zeigen, wie ich die Ecken von den Butterfly- Löchern sauber bekomme. Ich habe mir Stemmeisen schräg geschliffen. Diese sind von Smalcalda und nicht so hochwertig wie die namhaften Werkzeuge. Aber für den Zweck sind sie ausreichend. Ich hab mir dien Pendants von Kirschen angesehen. Fazit: Für die Arbeiten unbrauchbar:
1. Winkel viel zu steil, der Winkel sollte nicht steiler sein als 30°
2. Die Stemmeisen von Kirschen sind viel zu breit. Für die schmalen Butterflies brauche ich schmale Eisen, damit ich in die Ecken komme. Die Kirschen sind ja gedacht um die Ecken von Schwalben auszuarbeiten. Da hat man ja dasselbe Problem. Ich frage mich wie man damit in die Ecken kommen soll?
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Dann das Ergebnis von heute vor dem Feierabend. Die kleinen Butterflies sind schon versenkt. Mit den großen geht es dann morgen weiter.
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Dann noch eine Frage in die Runde:
Ich habe beim Fräsen gemerkt, dass die Platte bis ca. 1cm Tiefe extrem hart ist. Wenn ich mit dem Fräser die Kavitäten herausarbeite fangen teilweise schon die Späne an Glutnester zu bilden und ich muß aufpassen, damit nichts Feuer fängt. Ist die erste Ebene herausgefräst, läßt sich die 2. Ebene mit demselben Fräser ohne Probleme mühlelos herausarbeiten. Die Feuchte habe ich gemessen. Die ist an der Oberfläche 16.5% und in 1cm Tiefe 16.2%. Das liegt in der Messtoleranz und ich würde sagen daran liegts nicht.
Auch beim Bohren mit dem Forstnerbohrer dasselbe. Man merkt direkt, wenn man ca. 1cm tief ist, dass dann der Bohrer viel leichter ins Material eintaucht. Ich kann mir das Phänomen nur erklären, dass die Bohle an der Sonne sich oberflächlich verändert hat.
Dann hab ich noch eine sehr schnelle Möglichkeit gefunden die Butterflies zu putzen. Ich trenne sie einfach vom Stab ab und schleife die Fläche auf dem Bandschleifer nach. Das geht recht schnell und man kann die Winkel sehr leicht korrigieren. Das gilt vor allem für die kleineren Butterflies.
Wenn man den Dreh heraus hat, geht das einstemmen sehr schnell:
Mit dem Anreißmesser die Kontur außen anreißen. Dann mit Forstnerbohrer in verschiedenen Größen die Kavitäten vorbohren und mit Oberfräse die Tiefe in 2 Schritten heraus arbeiten. Dann mit breiten Stemmeisen die Seiten vorstemmen (ca. 1mm stehen lassen), dann mit schmaleren Eisen die Stirnseiten vorstemmen. Dann Loch am Boden putzen und zum Schluß nochmals alle Seitenflächen nachstemmen und die Ecken sauber ausarbeiten. Fertig. Wenn man den Dreh raus hat, dauer ein Loch, je nach Größe zwischen 5 und 10 Minuten.