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Re: richtig Löcher sägen - eine traurige Geschichte

Verfasst: Di 1. Nov 2016, 23:20
von Heike
Hallo Mario,

Du hast völlig recht, mit entsprechend dimensioniertem Werkzeug geht es auch von einer Seite.
Wer keinen ganz so langen Fräser zur Verfügung hat, muss halt von beiden Seiten arbeiten. Wobei ich zugeben muss, dass bei 55 mm Materialstärke Fräser mit einer Gesamtlänge von 51 mm, wie sie häufig in Sets zu finden sind, wohl noch nicht reichen werden. Bei meiner DW 621 ragt jedenfalls ein 51 mm langer Fräser unter dem Fräszirkel, der ja auch Höhe kostet, nur noch knapp 15 mm heraus. 70 mm sollten die Fräser schon lang sein.
Viele Grüße
Heike

Re: richtig Löcher sägen - eine traurige Geschichte

Verfasst: Mo 7. Nov 2016, 16:30
von Dozent
Sven hat geschrieben:Wirklich gute Lochbohrer habe ich noch nicht gesehen. Die sind alle nur für grobe Arbeiten in weichem Material zu gebrauchen.

Gruß Sven
Ich war auch von den Lochsägen frustriert und habe mir dann mal einen Kreisschneider gegönnt. Der funktioniert richtig gut: Präzise, fast ausrissfreie Kreise bzw. Löcher. Damit habe ich beispielsweise das Loch und die Einlegeringe für meinen Frästisch gemacht.

Grüße, Daniel

Re: richtig Löcher sägen - eine traurige Geschichte

Verfasst: Mo 7. Nov 2016, 16:49
von Thomas
Dozent hat geschrieben: Ich war auch von den Lochsägen frustriert und habe mir dann mal einen Kreisschneider gegönnt. Der funktioniert richtig gut: Präzise, fast ausrissfreie Kreise bzw. Löcher. Damit habe ich beispielsweise das Loch und die Einlegeringe für meinen Frästisch gemacht.
Grüße, Daniel
Moin,

das Ding sieht ja lustig aus. Und das funktioniert wirklich? Im Vorschaubild und im Video sieht es so aus, als wenn die beiden Messern auf unterschiedlichen Bahnen laufen. Muss das so?

Gruss
Thomas

Re: richtig Löcher sägen - eine traurige Geschichte

Verfasst: Mo 7. Nov 2016, 17:28
von Mandalo
Von meinem Vater hatte ich einen mit Hartmetallschneiden für Fliesen. Hat funktioniert muss ich sagen, wobei ich aber auch immer "Angst" hatte. Irgendwann hat's ihn mal zerlegt...

Re: richtig Löcher sägen - eine traurige Geschichte

Verfasst: Mo 7. Nov 2016, 18:04
von Mario
Mandalo hat geschrieben:Von meinem Vater hatte ich einen mit Hartmetallschneiden für Fliesen. Hat funktioniert muss ich sagen, wobei ich aber auch immer "Angst" hatte. Irgendwann hat's ihn mal zerlegt...
Ja, so ging mir das auch. Ich hatte, bzw. mein Vater hatte so ein ähnliches Ding und ich hab`s zerschrotet. Ich glaub es war wohl das falsche Material. :oops: :o :shock:

Grüße, Mario!

Re: richtig Löcher sägen - eine traurige Geschichte

Verfasst: Mi 9. Nov 2016, 13:35
von Fred
Thomas hat geschrieben:... als wenn die beiden Messer auf unterschiedlichen Bahnen laufen. Muss das so sein?
muß nicht, aber kann, wenn der Ersteller sich dabei was gedacht hat und gleich zwei Arbeitsgänge vereint hat...

Güße
Fred

Re: richtig Löcher sägen - eine traurige Geschichte

Verfasst: Mi 16. Nov 2016, 11:34
von Dozent
Thomas hat geschrieben:
Dozent hat geschrieben: Ich war auch von den Lochsägen frustriert und habe mir dann mal einen Kreisschneider gegönnt. Der funktioniert richtig gut: Präzise, fast ausrissfreie Kreise bzw. Löcher. Damit habe ich beispielsweise das Loch und die Einlegeringe für meinen Frästisch gemacht.
Grüße, Daniel
Moin,

das Ding sieht ja lustig aus. Und das funktioniert wirklich? Im Vorschaubild und im Video sieht es so aus, als wenn die beiden Messern auf unterschiedlichen Bahnen laufen. Muss das so?
Ja, das muss so – das ist der eigentliche Trick an den Dingern :ugeek: : Die beiden Messer laufen ja nach unten spitz zu, wobei das äußere nach innen und das innere nach außen zeigt. Dadurch wird die Schnittkante innen wie außen sehr sauber, die Messer selber aber sind dennoch stabil genug, um sich nicht zu verwinden oder verkeilen (wie bei den Lochsägen). Die rausgeschnittene Nut ist allerdings 8 mm breit, man kann also nicht den rausgeschnittenen Kreis direkt verwenden, um das Loch wieder zu stopfen :D

Grüße,

Daniel

Re: richtig Löcher sägen - eine traurige Geschichte

Verfasst: Mi 16. Nov 2016, 11:38
von michaelhild
Also ne Art Wechselzahnung.

Re: richtig Löcher sägen - eine traurige Geschichte

Verfasst: Di 29. Nov 2016, 18:31
von Naagg
Moin,

wollte schön länger mal meinen Senf hierzu geben, aber bin bis zum Jahresende auf der Arbeit im Dauerstress.
Aber heute hatte ich mal bissel Werkstattzeit und war eh mit den Dingern zugange. :)

Und zwar geht es um Famag Paroli HM Lochsägen.
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So sehen die Dinger aus:
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Dann mal sehen was die in MDF machen
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zur Sicherheit alles gut fest machen ;)
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Wie immer bei MDF dreck ohne ende
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Ergebniss sage ich mal wie bei allem was ich bisher von Famag in der Hand hatte sehr sauber.
Der etwas unsaubere start am oberen Rand lag daran das ich die Festool Klemme nicht richtig fest hatte und das Plätchen sich bewegt hat, aber danach alles sauber ohne Rauchen etc.

Gruß Axel

Re: richtig Löcher sägen - eine traurige Geschichte

Verfasst: Di 29. Nov 2016, 18:55
von elektroulli
Hallo Axel,
ich habe ähnliche aber von Bosch.
Vorher hatte ich für Holz die normalen Bi-Metall-Lochsägen.
Dann bin ich mal an einen Verkäufer geraten der mich darüber aufgeklàrt hat, dass Bi-Metall für Holz nicht so ideal ist (weil für Metall gemacht) und hat mir welche mit HM Verkauft. Der Unterschied ist schon enorm.
Logo - Fräser und Sägeblätter sind ja auch HM bestückt.
Ulli