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Re: Hobelbank aus Esche
Verfasst: So 18. Jan 2026, 20:31
von Claus P
oldtimer hat geschrieben: So 18. Jan 2026, 19:52
Hallo Klaus,
Danke für die saubere Darstellung. Sollte ich jemals eine Hobelbank bauen würde ich bei Klaus und Claus nachlesen.
Aber keine Angst, ich werde keine Hobelbank bauen.
Schönen Restsonntag
Volker

Re: Hobelbank aus Esche
Verfasst: Mo 19. Jan 2026, 07:07
von Sebastian
Hallo Klaus,
es ist schön dir zuzusehen wie es weiter geht. Mir geht es wie Volker, wenn ich mal eine Hobelbank bauen sollte informiere ich mich bei (C<>K)laus.
Lustig finde ich, dass die meiseten Menschen sich für die "Unordnung" entschuldigen. Dabei sieht es meist nach Arbeit aus. Den schlimmsten "Saustall" den ich mal betreten habe war eine kleine, metallverarbeitende Firma in der überall die Späne rumlagen. Und mit Überall meine ich Überall, sogar auf den Wegen zwischen den Maschinen mindestens 5 cm hoch.
Schönen Wochenstart
Re: Hobelbank aus Esche
Verfasst: Mo 19. Jan 2026, 10:18
von Klaus
Servus mitnand,
vielen Dank für die schönen Rückmeldungen
Ja, dem Statement kann ich mich vollumfänglich anschliessen
Wobei ich in meiner kleinen Werkstatt meistens nach jedem Arbeitsschritt zumindest grob Ordnung schaffen muss.
Sebastian hat geschrieben: Mo 19. Jan 2026, 07:07
Lustig finde ich, dass die meiseten Menschen sich für die "Unordnung" entschuldigen. Dabei sieht es meist nach Arbeit aus.
Naja, ist doch klar - das liegt in den deutschen Genen

Man könnte natürlich auch sagen, alles was nach Arbeit aussieht muss vermieden werden

Mir geht's allerdings nicht um die Unordnung an sich, sondern um die Nachteile die sich draus ergeben. Platz zugemüllt, Druckstellen im Werkstück durch Holzreste, Werkzeug beliebig verteilt mit entsprechendem Suchaufwand, von dem Aspekt der Arbeitssicherheit erst gar nicht zu reden. Aber das brauch ich Dir ja nicht zu sagen, die 5cm Metallspäne sprechen für sich
oldtimer hat geschrieben: So 18. Jan 2026, 19:52
Aber keine Angst, ich werde keine Hobelbank bauen.
Ja, aber aber - wie kann man denn ohne Hobelbank irgendwas sinnvolles bauen???!??
Gruss und schöne Woche
Klaus
Re: Hobelbank aus Esche
Verfasst: Mo 19. Jan 2026, 10:49
von oldtimer
Klaus hat geschrieben: Mo 19. Jan 2026, 10:18
Servus mitnand,
...
oldtimer hat geschrieben: So 18. Jan 2026, 19:52
Aber keine Angst, ich werde keine Hobelbank bauen.
Ja, aber aber - wie kann man denn ohne Hobelbank irgendwas sinnvolles bauen???!??
Gruss und schöne Woche
Klaus
Wer sagt denn, dass ich was sinnvolles baue?

Re: Hobelbank aus Esche
Verfasst: Mo 19. Jan 2026, 12:36
von Klaus
oldtimer hat geschrieben: Mo 19. Jan 2026, 10:49
Klaus hat geschrieben: Mo 19. Jan 2026, 10:18
Servus mitnand,
...
oldtimer hat geschrieben: So 18. Jan 2026, 19:52
Aber keine Angst, ich werde keine Hobelbank bauen.
Ja, aber aber - wie kann man denn ohne Hobelbank irgendwas sinnvolles bauen???!??
Gruss und schöne Woche
Klaus
Wer sagt denn, dass ich was sinnvolles baue?
Ich!

Re: Hobelbank aus Esche
Verfasst: Sa 31. Jan 2026, 12:37
von Klaus
Hallo Holzwurmgemeinde,
nach einem fordernden Arbeitstag musste ich mich gestern Abend noch in der Werkstatt austoben

Dabei durften die Neuanschaffungen gleich mal zeigen, ob sie den Erwartungen gerecht werden
Hobelbank_20260130_0004.jpg
Mobiler Bohrarbeitsplatz mit Bohrlochbeleuchtung - komfortabel wenn die Sehstärke nicht mehr die alte ist

Und der kleine TXS hat die 20mm gebohrt ohne im Ansatz beeindruckt zu sein. Die Absaugung hatte mit den groben Spänen zu kämpfen aber einen sehr guten Job gemacht. Der MB40 ist recht leicht, das ist hier eher ein Vorteil. Also ich bin mit den teuren Teilen recht zufrieden, muss aber noch das eine oder andere optimieren. Damit bin ich auch für die Löcher in der Bankplatte gut vorbereitet
Warum überhaupt Löcher bohren? Ich wollte die Zapfen mit 20mm Rundstäben sichern. Ob das notwendig ist? Keine Ahnung, aber jetzt ist es schnell gemacht und deswegen die Hobelbank nochmal demontieren wöllte ich definitv nicht. Also Stab eingeleimt
Hobelbank_20260130_0005.jpg
und mit der Kugihiki bündig gesägt
Hobelbank_20260130_0006.jpg
Alles noch bündig geschliffen und dann mit pigmentiertem Öl, das noch da war, gestrichen. Werkstattmöbel dürfen ja auch schön aussehen
Gruss, Klaus
Re: Hobelbank aus Esche
Verfasst: Sa 31. Jan 2026, 13:21
von oldtimer
Hallo Klaus,
nun kann jeder sehen wie dringend erforderlich die Anschaffung des Bohrständer war - da kann niemand was gegen sagen.
Ich hätte auch mit einer Dübelstange verstiftet.
Gruß
Volker
Re: Hobelbank aus Esche
Verfasst: Sa 31. Jan 2026, 15:18
von Klaus
Servus Volker,
oldtimer hat geschrieben: Sa 31. Jan 2026, 13:21
nun kann jeder sehen wie dringend erforderlich die Anschaffung des Bohrständer war - da kann niemand was gegen sagen.
Ich hätte auch mit einer Dübelstange verstiftet.
Ja, immer schön zu sehen, wenn ein Plan funktioniert

Die paar hundert Euro unterliegen schon mal nicht mehr der Inflation

Und wie geschrieben, der wird noch etliche Male zum Einsatz kommen. Wollte schon immer so einen mobilen Bohrständer haben, zumindest als Problemlöser. Den billigen traue ich nicht und die teuren (Famag) waren mir dann doch nicht die Investition wert. Das Kapitel kann ich jetzt auch schliessen
Schön auch zu hören, dass Du die Verdübelung als sinnvoll erachtest. Ist ja bei mir als Laie immer die Überlegung, ob ich nicht zu viel des Guten mache
Gruss, Klaus
Re: Hobelbank aus Esche
Verfasst: Sa 31. Jan 2026, 15:41
von Sebastian
Die Esche kommt gut mit dem pigmentierten Öl. Danke fürs Zeigen.
Re: Hobelbank aus Esche
Verfasst: Sa 31. Jan 2026, 15:55
von Zwackelmann
Hi Klaus,
das wird wohl ein bis zwei Generationen halten.
LG Dirk