Meine Schwalben sammeln sich - möchten sie wohl schon das Ende des Sommers ankündigen?
Wenn ja wird es aber Zeit dass es mit dem Hüttendach weitergeht!
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Ich habe jetzt Nachricht in Bezug auf das Sprenglerangebot, das Dach in Titanzink anzufertigen, bekommen. Er schafft es dieses Jahr nicht mehr - zu viel Arbeit. Das ist ehrlich und mir lieber als mich monatelang hinzuhalten.
Da ich eh damit gerechnet hatte gibt es für mich nur eins: Selbst ist der Mann!
Wie der Zufall es wollte hat mich ein Freund angesprochen: „...wird das Haus abgerissen, brauchst du Dachziegeln für deine Hütte?“. Ich hatte es mir natürlich sofort angesehen und bekam vom Besitzer netterweise die Aussage: „Du kannst nehmen was du möchtest, ich bin froh wenn noch etwas Verwendung findet.“, das erfreuliche, ohne wenn und aber und kostenlos - Herzlichen Dank nochmals, Erich!
Nun, was soll ich sagen, die Dachziegeln waren verlockend aber wenn, dann hatte ich anderes im Sinn und ich verzichtete dankend. Ihr wundert euch? Ich mich auch, aber wenn es hinhaut wie ich es mir vorstelle, dann versteht ihr vielleicht meine Entscheidung.
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Wo ich nicht verzichten könnte war die Dachrinne des Vorbaus, die am Haus selbst war durchgerostet. Mit Halterungen und Fallrohr in einem wirklich guten Zustand. Zwar kostet das Zeug in Neu nicht die Welt, aber hey, umsonst!? Das Ersparte Geld reicht für neues Werkstattzubehör - in dem Fall eine neue 1m-Blechabkantbank -
macht‘s Klick?
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Und als ich bei der Demontage der Dachrinne feststellte daß das Vordach mit Blech abgedeckt war, ging das auch noch mit - Doppelklick?
...und nein, ich mach definitiv kein Blechdach auf die Hütte!
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Aber zurück zur Hütte. Das ist hoffentlich das letzte Mal daß wir das Hüttendach in rohen Holzzustand sehen.
Ich habe nun alle Bretter der Dachschalung in stärkeres Material ausgetauscht. Es ist ein erhebendes Gefühl sicher auf dem Dach laufen zu können und zu merken dass man ein richtiges stabiles Bauwerk unter den Füßen hat.
Kleine Höhenunterschiede der Dachkanten habe ich durch Schleifen angepasst und gebrochen - die Dachpappe soll keinen Grund haben sich zu Wellen oder durch irgendetwas beschädigt zu werden.
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Aus diesem Grund habe ich auch die gefühlten Millionen von Klammern herausgezogen. Sie stammen vom unzähligen rauf- und runtermachen der Dachpappe nach jeder getaner Arbeit.
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Und nun kommt Dachpappe auf das Hüttendach, das allerletzte Mal und ich bin sehr froh darüber dass ich jetzt arbeiten kann ohne jedes Mal die Hütte regen- und sturmsicher machen zu müssen.
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Es wird langsam Fortschreiten, es ist Neuland für mich und ich werde die Sache nach meinen Vorstellungen durchziehen, fernab von Regeln und Vorgaben - aber hey, es ist kein Wohnhaus sondern nur eine Gartenhütte.
*** Ich wünsche uns viel Spaß dabei! ***
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