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Heute ist sie per Spedition angekommen. 80 KG, eine Kiste und zwei Kartons.
Erstmal alle Teile einzeln in die Werkstatt getragen und dann bei 19 Grad erstmal abkühlen, draußen waren es heute 34 Grad.
Alleine zusammenbauen war nicht ganz so einfach, weil heben, zielen und schrauben sich recht schwierig gestalten kann. Die Motoreinheit mit dem Fahrgestell zu verbinden ging nur mit Hilfsmitteln (Kanthölzer und Wagenheber). Hat ein bisschen gedauert, aber ging doch alles recht gut. Die originalen Schrauben waren nicht so ganz kompatibel mit dem Wera Inbus, aber so wie bei Ikea, waren da auch die passenden Schlüssel mit bei und nun das Beste: Die Tonne bzw. der Deckel lässt sich heben und senken mit zwei Hebeln. Also einfach den Deckel anheben, Tonne herausziehen, alten Sack raus, neuen hinein, Tonne wieder unter den Deckel schieben und Deckel absenken, das war es..... und weiter kann gehobelt werden. Das ganze dauert mit Sackwechsel weniger als eine Minute. Alleine dafür hat sich der Kauf schon gelohnt. Der Sack unter der Patrone, die übrigens eine mechanische Abrüttlung hat, ist zwar mit 35L recht klein und muss wie üblich mit dem Spannband festgemacht werden. Da das aber nur der Sack für den Feinstaub ist, gehe ich davon aus, dass ich den höchstens 1 x im Jahr sauber machen muss und das sehe ich dann nicht als Problem. Die Tonne selber hat rechnerisch knapp 100 L und ist damit deutlich größer, als der Sack von der Scheppach.
Dann der erste Test...... uih, macht ganz schön Krach das Teil und saugt ordentlich was weg, also gleich mal den Hobel angeworfen und gleich mal was zur Probe gehobelt. Das Teil zieht einem echt die Wurst von der Stulle und es sind wesentlich weniger Hobelspäne, die in der Werkstatt landen.
Abschließend ein paar Gedanken. Der Verteiler den ich gekauft habe funktionier tadellos. Das Kabel an der Absaugung ist nur 1,5 m lang und damit deutlich zu kurz für mich. Zum Testen habe ich mein 25 m Kabel genommen, aber das nichts für immer, da wird noch ein kurzes Kabel kommen, vermutlich bau ich das selber zusammen und das hat dann 7 - 8 m. Was mir nicht gefällt ist, dass da nicht mal ein Absaugschlauch mit dabei war, also musste ich erstmal den von der Scheppach nehmen, aber der ist auch nicht so das Gelbe vom Ei.
Da ich beim Umschalten vom Abrichten zum Dickenhobeln den Schlauch abnehme, werde ich mir noch etwas überlegen müssen. Irgendwo hab ich mal Adapter mit Magneten gesehen, was mir persönlich gefallen würde. Den Schlauch werde ich noch ersetzten, gegen einen der innen glattwandig ist, was die Saugleistung wohl nochmal erhöht.
Die Scheppach hat mir am Anfang gereicht, aber auf dauer für mich nicht tragbar. Der Filtersack hat den ganzen Feinstaub durchgelassen. Kann man machen, wenn man nur gelegentlich hobelt ist das O.K., aber wenn man viel mit Massivholz baut, dann geht das so nicht.
Ansonsten ist die Absaugung etwas größer geworden, aber das stört mich nicht..... und dann kommen noch ein paar Fotos.