- Plastik entfernen und Holz kreuzweise mit Latten dazwischen stapeln
- gut lüften, Ventilator, aber nicht direkt aufs Holz (gleichmässig Umluft)
- Schwimmend verlegen: nein
- Feuchtigkeitsmessgerät für Holz: wenn der Feuchtewert über mehrere Tage stabil bleibt und nicht über 14% liegt, kann verlegt werden.
Dielenboden
Re: Dielenboden
Die KI hatte verschiedene Empfehlungen
Re: Dielenboden
Die Dielen über einen Zeitraum unter Umgebungsbedingungen im Haus zu lagern ist schon mal gut. Aber ich versichere dir, egal wie lange du die Dielen bei Luft trocknest, du bekommst sie nie so trocken, als wenn sie kammergetrocknet sind.
Im Winter hast du eine niedrigere Luftfeuchtigkeit und die Dielen werden schwinden. Dann gibts Schundrisse. Im Sommer verschwinden die dann wieder.
Lufttrocken kommst du unter 12% vielleicht 11% Feuchte nicht runter. Kammergetrocknet bist du bei 8% und die 4 % Unterschied sind dann der Grund weil du im Winter Schundrisse bekommen wirst.
Das ist bei dem Dielenboden von dem Bauernhaus auch nicht anders. Die Bretter hatten eine Restfeuchte von 8% aber trotzdem sind die Dielen im Winter geschwunden. Mein Cousin hat damit kein Problem und ich hab damit auch kein Problem. Holz ist ein Naturprodukt und arbeitet eben.
Im Winter hast du eine niedrigere Luftfeuchtigkeit und die Dielen werden schwinden. Dann gibts Schundrisse. Im Sommer verschwinden die dann wieder.
Lufttrocken kommst du unter 12% vielleicht 11% Feuchte nicht runter. Kammergetrocknet bist du bei 8% und die 4 % Unterschied sind dann der Grund weil du im Winter Schundrisse bekommen wirst.
Das ist bei dem Dielenboden von dem Bauernhaus auch nicht anders. Die Bretter hatten eine Restfeuchte von 8% aber trotzdem sind die Dielen im Winter geschwunden. Mein Cousin hat damit kein Problem und ich hab damit auch kein Problem. Holz ist ein Naturprodukt und arbeitet eben.
Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Claus
Claus
Re: Dielenboden
Meine Meinung bzw. Feststellung ist, dass heutzutage in den Häusern und Wohnungen ein gleichbleibenes und gleichmäßiges Klima herrscht und das Holz, so bei mir, auf 7 - 8 % trocknet. Das ändert sich nur noch minimal etwas zwischen Sommer und Winter. Früher war das anders, da musste deutlich mehr auf fachgerechtes Bauen mit Holz geachtet werden.
Gruß Dirk
Re: Dielenboden
Dielen für Fußböden sind kammergetrocknet. Durch den einen Tag draußen passiert so gut wie nichts. Massivholz nimmt nur seeeehr langsam Feuchtigkeit auf, gibt aber sehr viel schneller ab. 48h akklimatisieren reicht normalerweise immer. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, warte 72h. Verlegen kannst du auf vielerlei Art. Halt dich einfach an die Bedienungsanleitung der Firma, auch bezüglich des Abstandes zur Wand, also min 15mm. Viel Erfolg.
Das Auro schau ich mir mal an. Das kenne ich noch nicht. Wir haben früher im Betrieb, neben der Möbelrestauration, auch biologischen Innenausbau angeboten. Für Holzböden etc haben wir fast ausschließlich Auro Produkte genommen und gute Erfahrungen gemacht.
Gruß Michael
Das Auro schau ich mir mal an. Das kenne ich noch nicht. Wir haben früher im Betrieb, neben der Möbelrestauration, auch biologischen Innenausbau angeboten. Für Holzböden etc haben wir fast ausschließlich Auro Produkte genommen und gute Erfahrungen gemacht.
Gruß Michael
Re: Dielenboden
Ok, das Nr 529 ist ein Hartöl auf Wasserbasis. Kannst du nehmen. Erwarte aber keine Wunder. Nadelhölzer sind halt empfindlich gegen Abrieb. Filzgleiter, Filzhausschuhe sind sinnvoll. Hunde haben den Boden gleich verkratzt. Da helfen Oberflächenmittel nur wenig.
Gruß Michael
Gruß Michael
Re: Dielenboden
Da hab ich andere Erfahrungen gemacht. Der Tisch in der Lounge hat in der Breite ein paar (2-3mm) Unterschied zwischen Sommer und Winter bei 500mm Breite. Das ist auch hier beschrieben viewtopic.php?t=2843&start=90 und mathematisch untermauert. Ich denke, es gibt viele Faktoren, die das beeinflussen und man sollte da schon drauf achten wenn man lange Spass an seinen Werken haben will.Dikado hat geschrieben: Do 2. Jul 2026, 21:33 Meine Meinung bzw. Feststellung ist, dass heutzutage in den Häusern und Wohnungen ein gleichbleibenes und gleichmäßiges Klima herrscht und das Holz, so bei mir, auf 7 - 8 % trocknet. Das ändert sich nur noch minimal etwas zwischen Sommer und Winter. Früher war das anders, da musste deutlich mehr auf fachgerechtes Bauen mit Holz geachtet werden.
Gruss, Klaus
Re: Dielenboden
Hallo KlausKlaus hat geschrieben: Fr 3. Jul 2026, 09:54Da hab ich andere Erfahrungen gemacht. Der Tisch in der Lounge hat in der Breite ein paar (2-3mm) Unterschied zwischen Sommer und Winter bei 500mm Breite. Das ist auch hier beschrieben viewtopic.php?t=2843&start=90 und mathematisch untermauert. Ich denke, es gibt viele Faktoren, die das beeinflussen und man sollte da schon drauf achten wenn man lange Spass an seinen Werken haben will.Dikado hat geschrieben: Do 2. Jul 2026, 21:33 Meine Meinung bzw. Feststellung ist, dass heutzutage in den Häusern und Wohnungen ein gleichbleibenes und gleichmäßiges Klima herrscht und das Holz, so bei mir, auf 7 - 8 % trocknet. Das ändert sich nur noch minimal etwas zwischen Sommer und Winter. Früher war das anders, da musste deutlich mehr auf fachgerechtes Bauen mit Holz geachtet werden.
Gruss, Klaus
Das passt aber zu dem, was Dirk schreibt. 2-3mm ist bei 50cm sehr wenig. Früher musste man da mit mehr rechnen.
Gruß Michael
Re: Dielenboden
Das Holz stammt aus der lokalen Sägerei, Bedienungsanleitung gibt es da natürlich nicht.
Das Haus steht auf 1000m und ist eine Baita und die Dielen sind Fichte, i.e. mit der Zeit wird es sicher Spuren im Boden geben (Schuhe kommen bei mir nicht ins Haus, ich habe einige Zeit in Asien gelebt). Das halte ich für völlig akzeptabel. Ich habe extra 31mm Dielen gewählt, damit in 10 bis 20 Jahren auch einmal abgeschliffen werden kann.
Was ich vermeiden möchte, sind grobfahrlässige Fehler.
Inzwischen habe ich die Dielen von der Strasse ins Haus gebracht und mit Zwischenraum gestapelt. Am Mittwoch oder Donnerstag werde ich verlegen.
Fragen:
1. Kopfende der Dielen
Die Anleitung spricht von Verleimen, Nut und Feder, siehe Bild.
Muss ich die Enden somit einfräsen und die Dielen verleimen?
2. Zwischenraum
Zwischen alten und neuem Boden wird es ca 10cm Raum geben. Muss ich den an den Rändern mit Metall-Gitter vor Mäusen, etc. absichern?
Das Haus steht auf 1000m und ist eine Baita und die Dielen sind Fichte, i.e. mit der Zeit wird es sicher Spuren im Boden geben (Schuhe kommen bei mir nicht ins Haus, ich habe einige Zeit in Asien gelebt). Das halte ich für völlig akzeptabel. Ich habe extra 31mm Dielen gewählt, damit in 10 bis 20 Jahren auch einmal abgeschliffen werden kann.
Was ich vermeiden möchte, sind grobfahrlässige Fehler.
Inzwischen habe ich die Dielen von der Strasse ins Haus gebracht und mit Zwischenraum gestapelt. Am Mittwoch oder Donnerstag werde ich verlegen.
Fragen:
1. Kopfende der Dielen
Die Anleitung spricht von Verleimen, Nut und Feder, siehe Bild.
Muss ich die Enden somit einfräsen und die Dielen verleimen?
2. Zwischenraum
Zwischen alten und neuem Boden wird es ca 10cm Raum geben. Muss ich den an den Rändern mit Metall-Gitter vor Mäusen, etc. absichern?
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Re: Dielenboden
Danke Dir für die Klarstellung, Michaelpumuckel hat geschrieben: Fr 3. Jul 2026, 10:11Hallo KlausKlaus hat geschrieben: Fr 3. Jul 2026, 09:54Da hab ich andere Erfahrungen gemacht. Der Tisch in der Lounge hat in der Breite ein paar (2-3mm) Unterschied zwischen Sommer und Winter bei 500mm Breite. Das ist auch hier beschrieben viewtopic.php?t=2843&start=90 und mathematisch untermauert. Ich denke, es gibt viele Faktoren, die das beeinflussen und man sollte da schon drauf achten wenn man lange Spass an seinen Werken haben will.Dikado hat geschrieben: Do 2. Jul 2026, 21:33 Meine Meinung bzw. Feststellung ist, dass heutzutage in den Häusern und Wohnungen ein gleichbleibenes und gleichmäßiges Klima herrscht und das Holz, so bei mir, auf 7 - 8 % trocknet. Das ändert sich nur noch minimal etwas zwischen Sommer und Winter. Früher war das anders, da musste deutlich mehr auf fachgerechtes Bauen mit Holz geachtet werden.
Gruss, Klaus
Das passt aber zu dem, was Dirk schreibt. 2-3mm ist bei 50cm sehr wenig. Früher musste man da mit mehr rechnen.
Gruß Michael
Gruss, Klaus
Re: Dielenboden
Ich muss jetzt doch nochmal nachfragen, bevor ich da Mist erzähle. Zum einen sind mir einige deiner Begriffe nicht geläufig, zum anderen bin ich wohl von falschen Voraussetzungen ausgegangen.
1. Wie genau muss ich mir dein Haus vorstellen? Basta sagt mir nichts. Ist das unterkellert, wird das normal durch eine Art von Zentralheizung beheizt, gibt es eine Dämmung nach außen? Oder ist das mehr so eine bewohnbare Hütte und wie liegt es klimatisch?
Wie ist der Bodenaufbau geplant. Ich sehe da jetzt Dielen und darauf Kanthölzer, auf denen wohl der neue Boden verschraubt werden soll? Kommt zwischen die Kanthölzer noch eine Dämmung und was ist unter den alten Dielen? Ein Hohlraum, Bodenplatte, etc?
Zu den Dielen. Ich bin davon ausgegangen, dass die in einem Fachgeschäft gekauft wurden. In Deutschland wären die dann kammergetrocknet. Was muss ich mir unter einer Sägerei vorstellen, ein Sägewerk? Haben die eine Trockenkammer und wurden die Dielen auch kammergetrocknet. Wäre wichtig zu wissen. Kann man das in Erfahrung bringen?
Die PDF Datei zum Verlegen gehörte nicht als Bedienungsanleitung zu dem Boden? War also eine x- beliebige?
Fragen über Fragen, wären aber wichtig für das weitere Vorgehen
Gruß Michael
1. Wie genau muss ich mir dein Haus vorstellen? Basta sagt mir nichts. Ist das unterkellert, wird das normal durch eine Art von Zentralheizung beheizt, gibt es eine Dämmung nach außen? Oder ist das mehr so eine bewohnbare Hütte und wie liegt es klimatisch?
Wie ist der Bodenaufbau geplant. Ich sehe da jetzt Dielen und darauf Kanthölzer, auf denen wohl der neue Boden verschraubt werden soll? Kommt zwischen die Kanthölzer noch eine Dämmung und was ist unter den alten Dielen? Ein Hohlraum, Bodenplatte, etc?
Zu den Dielen. Ich bin davon ausgegangen, dass die in einem Fachgeschäft gekauft wurden. In Deutschland wären die dann kammergetrocknet. Was muss ich mir unter einer Sägerei vorstellen, ein Sägewerk? Haben die eine Trockenkammer und wurden die Dielen auch kammergetrocknet. Wäre wichtig zu wissen. Kann man das in Erfahrung bringen?
Die PDF Datei zum Verlegen gehörte nicht als Bedienungsanleitung zu dem Boden? War also eine x- beliebige?
Fragen über Fragen, wären aber wichtig für das weitere Vorgehen
Gruß Michael
