Re: variable Frässchablone für die Oberfräse gesucht
Verfasst: Mi 9. Nov 2016, 14:32
Hallo Thomas!
Den Einleger mache ich zum Ausrichten der Kanten mit etwas doppelseitigem Klebeband fest. Dann habe ich kleine Abstand-Klötzchen, die genau so groß sind, wie der Abstand zwischen Fräserkante und Seite der Grundplatte. Das ist bei meiner Dewalt 621 unterschiedlich: Links am größten, rechts etwas geringer, oben und unten am wenigsten (dort aber immerhin gleich). Die genauen Maße habe ich gerade nicht im Kopf. Mit Hilfe der Klötzchen kriege ich die Führungskanten an der Seite eigentlich ganz gut ausgerichtet. Als Führungskanten suche ich mir irgend etwas zusammen, was groß genug ist, so dass ich es gut festzwingen kann. Das braucht ja an den Ecken noch nicht einmal zusammenzustoßen, weil man da mit der Fräse ohnehin nicht hinkommt. Festschrauben kann man die Anschläge natürlich auch, nur schraubt man dann in die Tischplatte rein, was man vielleicht nicht unbedingt will (beim Fußboden habe ich das allerdings so gemacht). Statt der Abstandklötzchen einen Bleistiftstrich zu ziehen, hat sich bei mir nicht bewährt, das kriege ich nicht genau genug hin.
Wenn die Ränder ausgerichtet und fest sind, nehme ich den Einleger raus und fräse im Uhrzeigersinn einmal rum. Wenn mir die Nut, die ja später als Auflage für den Einleger dient, noch nicht breit genug ist, lege ich einfach eine schmale Leiste an den Rand zwischen Lineal und Fräse und fräse noch einmal.
Am einfachsten wäre das mit einer Oberfräse, die eine runde Grundplatte hat, weil man sich da nicht über unterschiedliche Seitenabstände den Kopf zerbrechen muss. Hast Du nicht eine Perles? Ist das nicht auch ein Nachbau einer Elu? Dann dürfte die meiner Dewalt ziemlich ähnlich sein.
Oh je, hoffentlich ist dieses Gestammel so einigermaßen verständlich.
Schnell noch eine Ergänzung:
Wie groß der Abstand zwischen Grundplattenkante und Fräser ist, kriegt man, finde ich jedenfalls, am einfachsten raus, wenn man einen Anschlag auf ein Brett schraubt und dann schlicht mit allen vier Seiten der Fräse an dem Anschlag entlang fräst. Dann sieht man ja genau, wie weit die verschiedenen Nuten vom Anschlag entfernt sind. Ich hantiere also gar nicht mit der Fräse zwischen dem Einleger und dem Anschlag herum.
Falls das jetzt nicht verständlich war, muss ich Dich leider aufs Wochenende vertrösten. Sorry!
Viele Grüße
Heike
Den Einleger mache ich zum Ausrichten der Kanten mit etwas doppelseitigem Klebeband fest. Dann habe ich kleine Abstand-Klötzchen, die genau so groß sind, wie der Abstand zwischen Fräserkante und Seite der Grundplatte. Das ist bei meiner Dewalt 621 unterschiedlich: Links am größten, rechts etwas geringer, oben und unten am wenigsten (dort aber immerhin gleich). Die genauen Maße habe ich gerade nicht im Kopf. Mit Hilfe der Klötzchen kriege ich die Führungskanten an der Seite eigentlich ganz gut ausgerichtet. Als Führungskanten suche ich mir irgend etwas zusammen, was groß genug ist, so dass ich es gut festzwingen kann. Das braucht ja an den Ecken noch nicht einmal zusammenzustoßen, weil man da mit der Fräse ohnehin nicht hinkommt. Festschrauben kann man die Anschläge natürlich auch, nur schraubt man dann in die Tischplatte rein, was man vielleicht nicht unbedingt will (beim Fußboden habe ich das allerdings so gemacht). Statt der Abstandklötzchen einen Bleistiftstrich zu ziehen, hat sich bei mir nicht bewährt, das kriege ich nicht genau genug hin.
Wenn die Ränder ausgerichtet und fest sind, nehme ich den Einleger raus und fräse im Uhrzeigersinn einmal rum. Wenn mir die Nut, die ja später als Auflage für den Einleger dient, noch nicht breit genug ist, lege ich einfach eine schmale Leiste an den Rand zwischen Lineal und Fräse und fräse noch einmal.
Am einfachsten wäre das mit einer Oberfräse, die eine runde Grundplatte hat, weil man sich da nicht über unterschiedliche Seitenabstände den Kopf zerbrechen muss. Hast Du nicht eine Perles? Ist das nicht auch ein Nachbau einer Elu? Dann dürfte die meiner Dewalt ziemlich ähnlich sein.
Oh je, hoffentlich ist dieses Gestammel so einigermaßen verständlich.
Schnell noch eine Ergänzung:
Wie groß der Abstand zwischen Grundplattenkante und Fräser ist, kriegt man, finde ich jedenfalls, am einfachsten raus, wenn man einen Anschlag auf ein Brett schraubt und dann schlicht mit allen vier Seiten der Fräse an dem Anschlag entlang fräst. Dann sieht man ja genau, wie weit die verschiedenen Nuten vom Anschlag entfernt sind. Ich hantiere also gar nicht mit der Fräse zwischen dem Einleger und dem Anschlag herum.
Falls das jetzt nicht verständlich war, muss ich Dich leider aufs Wochenende vertrösten. Sorry!
Viele Grüße
Heike