...nach einer kurzen Pause geht es nun auch bei mir wieder weiter mit der Schraubengarage.
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Nach dem Schleifen hab ich die Kanten der Nuten noch ein wenig mit einem meiner Lieblingsspielzeuge "verputzt".
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Alle Böden fertig für den nächsten Arbeisschritt...
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Für das EInbringen der Flachdübelfräsungen habe ich mir wieder kurz ein "Anzeichenbrettchen" gebastelt. Werkstück festspannen, Anzeichenbrettchen draufgelegt, damit nix verrutschen kann habe ich zum Beschweren kurzerhand meinen Türstopper "mißbraucht" und schon kann ohne messen oder anreißen losgefräst werden. Das hat mir bei 24 x 5 Fräsungen bestimmt die ein oder andere "Fehlmessung" erspart.
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Wieder einen Schritt weiter...
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Als nächstes waren die inneren Teile der Telskopauzüge an den Tragböden zu montieren. Da ich diesmal nicht, wie bei meinem Systainerschrank, links und rechts an die Tragböden noch Seitenteile in der gleichen Höhe wie die Tragschinenen montiert hatte, an denen ich die Schienen bündig ausrichten konnte, gab es hier leider das kleine Problem, das die zu verbauenden Teleskopschinen mit 25 mm breiter waren, als die 18 mm Tragböden. Wie also die Schienen zum Anzeichnen der Bohrungen für die 3 x 20 mm Befestigungsschrauben mittig ausrichten? Hinzinserln, wie wir hier in Bayern zu sagen pflegen, wollte ich nicht, da ich mir sicher war, das da später jede Schiene auf eine anderen Höhe sitzen würde.
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Also wieder kurz in die Kunststoff-Restekiste gegriffen und eine kleine Bohrschablone mit den passenden Maßen zusammengeklebt.
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Zwei Ø 6 mm Bohrungen...
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für den Ø 2mm Zentrierbohrer eingebracht...
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Schablone aufsetzen und dank der 10 mm Plattenstärke der Schablone mit leichter Führung losgebohrt...
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und schon sind die Bohrungen in jeder Tragplatte, auf jeder Seite da wo sie hingehören...
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- genau in der Mitte.
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Und ohne befürchten zu müssen, das die Schrauben das MPX evtl. spalten, können die 3 x 20 mm SPAX mit der "kleinen" Makita an ihren angestammten Platz befördert werden.
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So mag ich das...
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...wenn alles so passt, wie man es sich vorstellt.
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Ich steh auch "Fließbandarbeit"...
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Dann ging es weiter mit dem Zuschnitt der Abstandshölzer, die später in die Nuten der Tragböden eingeleimt werden. Hier konnte ich dann jede Menge Reste verwerten, die mir vom Bau vorheriger Projekte übrig geblieben waren. Für meine CS 50 kein Grund zur Aufregung. Auch hier hat mich wieder einmal die Wiederholgenauigkeit dieser Säge überzeugt. Alle Abstandhalter passten später gut "saugend" in die Nuten, was mir ein beschweren oder festzwingen der Teile nach dem Leimen erspart hat.
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Nach dem Ablängen der Abstandhalter auf die richtigen Maße an der Kapex erfolgte eine kurze Passprobe...
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Die hintere Abschlussleiste dient dem Zweck, damit die Kästen auf der Frontseite immer schön ausgerichtet bleiben.
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Dann war leimen angesagt. Wie schon geschrieben, konnte ich mir durch den passgenauen Sitz ein Beschweren der Abstandhalter sparen.
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Zuerst hatte ich ja geplant, den Abstandhaltern an der oberen Kante noch eine halbrunde "Verschönerung" zu gönnen. Leider hatte ich beim Zuschneiden derselben nicht auf den Verlauf der Maßerung auf der MPX-Deckschicht geachtet und so gab es sehr unschöne Ausrisse. Aber selbst wenn ich darauf geachtet hätte, wäre die zweite Schicht unter der Deckschicht sichtbar geworden und da das nicht dem entsprach, was ich mir vorgestellt hatte, habe ich die obere Deckschicht der Abstandhalter nach dem Verleimen einfach kurz mit dem ETS "gestreichelt" und die Kanten ein wenig gebrochen.
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Nachdem ich die Bohrungen in den Seitenteilen für die Teleskopschinen bereits in einem früheren Arbeitsschritt eingebracht hatte, ging das Montieren der Schienen dann sehr zügig von der Hand.
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Natürlich hat der kleine Maxl wieder mal nicht aufgepasst, als ich sagte, die drei sollten sich zum Gruppenfoto in einer Reihe aufstellen...
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Dann war es wieder mal so weit - wie immer spannend - der Moment der Wahrheit. Wird alles passen?
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Nach dem Einsetzen der ersten Teleskopauszüge zeigt sich, das sie recht geschmeidig raus und rein gleiten, obwohl die Endfestigkeit ohne die verstärkende Rückwand noch nicht ganz erreicht ist. Die verwendeten VB21 D-Verbinder sorgen durch ihre extreme Zugfestigkeit aber bereits für eine doch schon recht stabile Grundfestigkeit.
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Bis zu diesem Zeitpunkt bin ich doch recht zufrieden mit meinem "Werk".
Wenn es die Tage in meiner Lagerhalle nicht mehr ganz soooo kalt ist, werd ich mir noch das 12 mm MPX für die Rückwand und die Auszugblenden zuschneiden. Unter das Regal kommt dann noch ein separater Sockel. Diesmal habe ich bewusst den Sockel nicht in's Regal intigriert, weil ich den evtl. ein klein wenig schräg nach hinten zur (etwas schiefen) Mauer "hängen" lassen will, damit das Regal dann satt an der Mauer aufliegt und es mir die Befestigungen nicht aus der Wand reißt.
Aber, das bekommt ihr dann im letzten Teil meines Berichts zu sehen. Bis dahin...
Servus, der Lothar