Hallo zusammen,
gestern war wieder ein Werkstatttag und es sollte nun an die Fronten gehen.
Natürlich steht genaues Ausmessen am Anfang aller Front-Einpassungen.
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(Dieses Foto steht stellvertretend für das Messen und Berechnen. Es ist zwar mein Original, aber besser ihr versucht erst gar nicht, da durchzublicken ...)
Danach habe ich mir ausgerechnet wie groß die Fronten bei 2mm Spaltmaß werden müssen. Ich habe es natürlich drei Mal berechnet. Kam auch immer das gleiche raus, aber vertraut habe ich dem noch nicht. Also habe ich mir erst einmal Papierstreifen in den passenden Maßen zugeschnitten.
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Und diese mit etwas Klebestreifen am Originalschrank 'eingepasst'.
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Und, oh Wunder, es hat alles gepasst wie ausgemessen und berechnet!
Also wieder zurück in die Werkstatt.
Die inneren Fronten bekommen eine Zierleiste. Ursprünglich wollte ich dafür Kirschholz nehmen. Dann war mir das doch zu dunkel und ich bin bei Birne oder Elsbeere gelandet. Unverhofft bin ich dann jedoch zu ein paar Reststücken Erle gekommen und da ich nur ca. 10x50x2cm benötige war das natürlich viel
billiger besser als eine ganze Bohle irgendwas anderes zu kaufen.
Also habe ich daraus passende Anleimer zugeschnitten.
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Und diese noch schön gehobelt.
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Obwohl die Absaugung an der Metabo mit dem neuen passenden Saugschlauch prima funktioniert (zumindest verstopft nichts mehr), spuckte die Raboteuse doch noch einiges nach vorne aus. Wahrscheinlich heißt sie deswegen Baustellenhobel ...
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Für die 'normalen' Ahorn-Anleimer habe ich vom Schrankbau noch genügend übrig. Weitere Hobelei blieb mir also erspart.
Nach den Anleimern kommen die eigentlichen Fronten. Nachdem die dafür vorgesehenen Plattenstücke in meiner Werkstatt waren, ist das Gästezimmer nun auch wieder frei und es
kann neues Holz gekauft werden können wieder Gäste kommen.
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Da die Platten für meine TKS zu groß waren musste die Handkreissäge mit Schiene herhalten.
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Die genaue Breite habe ich dann aber nochmal auf der TKS geschnitten. Hier sieht man ,dass das mit dem Parallelanschlag gerade noch so reichte. Ich habe zwar noch einen Erweiterungstisch, aber den muss ich erst herauskramen und das wird dann irgendwie wackelig und überhaupt ... ich brauche doch eine größere Säge!
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Am Ende mal wieder ein Stapel Platten.
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Danach kam wieder der mühsame Teil. Anleimer anbringen mit vier Schraubzwingen. Ja, natürlich, ich könnte ja auch andere Zwingen verwenden wie Generationen von Schreinern vor mir, aber mit den Korpuszwingen geht es doch einfach so schön und wird auch so schön und überhaupt ... ich brauche doch noch mehr von diesen Korpuszwingen.
(Wieso fällt hier eigentlich ständig der Satz, dass ich irgendetwas brauche? Das muss wirklich eine Holzwurmkrankheit sein. Zum Glück brauche ich keine Dominofräse!)
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Na gut, das ging dann doch ein bisschen zu langsam voran. Also doch noch ein paar andere Zwingen hervorgeholt. Ja, ja, zugegeben, das ging auch gut (aber die Korpuszwingen brauche ich trotzdem! Ehrlich!).
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Während noch die letzen Anleimer verleimt wurden, habe ich von den dicken Erle-Anleimern schon mal ein Stück auf der TKS abgesägt. Dann muss ich nämlich erstens später nicht so viel abhobeln und zweitens bleibt nicht nur Späne übrig, die ich entsorgen muss, sondern etwas Holz, das ich im Ofen verfeuern kann.
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Und das war es auch schon. Wenn ich heute Lust habe, dann werde ich noch per Hand Anleimer hobeln - das geht ja auch am Ruhe-Sonntag.
Viele Grüße,
Jana