Dreieckstisch mit Schublade für die Küche
Ersetzt werden soll dieses alte IKEA-Tischchen.
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Es passt mit seiner Dreiecksform perfekt in diese Ecke, aber ist eigentlich zu niedrig und auch nicht mehr besonders hübsch. Außerdem fände die Frau doch eine
Schublade schön, damit die stetig wachsende Sammlung an Nahrungsergänzungs-Wundermitteln für die ganze Familie endlich einen Platz hat.
Also ein Dreieckstisch mit Schublade
Da war erstmal Tüfteln angesagt

Damit da überhaupt ein was hinein geht, kann die Schublade ja nicht rechteckig werden, sondern muss auch sowas wie eine Dreicksform haben. Und das wiederum bedeutet, dass die Schubladenführungen nicht außen an die Schublade können, sondern darunter müssen. Je weiter in der Mitte, desto mehr Tiefe bekommt man, aber desto instabiler wird es auch.
Ob das, was ich mir nun überlegt habe, am Ende funktioniert, wird sich zeigen.
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Um so weit wie möglich nach außen zu kommen, habe ich die Zargen noch etwas "ausgehöhlt". Die Blum-Auszüge stammen aus dem Fundus. Um "Unterflur" benutzt werden zu können, werden sie auf gefalzte Hartholzleisten gesetzt, und mit dem Winkelschleifer entsprechend angepasst.
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Die Zarge und die Beine sollen später weiß lackiert werden. Auch das wird spannend

, da meine bisherigen Erfahrungen mit Lack auf Holz eher so lala sind. Spitze Ecken sind da ja besonders heikel (und bergen außerdem später ein gewisses "Aua"-Risiko), weshalb ich die 135-Grad-Ecken durch Aufteilen auf 90 und 45 Grad über ein kleines Distanzstückchen noch etwas abmildern möchte. Entsprechend sind mal wieder viele und teilweise fummelige Gehrungen angesagt. Verbunden wird mit 4x20 Dominos.
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Die Bodenplatte besteht aus 8 mm Buche-Sperrholz und ist eingenutet. Ihre etwas seltsame Form hat nicht
nur damit zu tun, dass das Reststück nicht breiter war, sondern die Aussparungen dienen auch dazu, später nach dem Verleimen des Korpus die Beine noch einestzen zu können.
Diese werden ebenfalls dreieckig. Im Fundus finden sich noch zwei 55x55 Buche-Kanthölzer in einer geeigneten Länge. Auf dem Bild sieht man deutlich, dass ich für das erste Paar noch das falsche Sägeblatt drauf hatte. Mit dem Freud Z24 geht es dann ohne Brandspuren. Anschließend erhalten die Beine auf dem Frästisch eine 8 mm Nut.
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Über diese Nut wird mit entsprechenden Federn (hier erstmal halbierten Dominos) später das Gewicht aufgenommen und sicher gestellt, dass alle Beine auf derselben Höhe befestigt werden.
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Die Tischplatte soll später mit 8er Runddübeln und Pocket Holes fixiert werden.
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Ich bin mit Pocket Holes ja nie so richtig warm geworden. Aber in Buche sehen die Löcher wenigstens mal nicht nach Holzschnitzel-Massaker aus. Die Dübellöcher werden mit der Teknatool gesetzt und sollen später mit Dübelspitzen auf die Tischplatte übertragen werden.
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