oldtimer hat geschrieben:...meist liegt man mit so etwas besser... man spiele bei den Großen mit... https://www.bernardo.at/de/holz/holzbea ... t-3-t.html
Da ist dann alles massiv, Graugußtisch und ein Gewicht von 57 kg.
Absolut richtig! Statt wie viele eine Werkstatt zu bauen (und dann nichts mehr von sich hören lassen) lieber mit der Werkstatt etwas anfertigen um sich daran zu erfreuen und es dann im Netz zu präsentieren.
Stattdessen immer das Selbe, das Internet ist vollgestopft mit: Ich baue mir einen MFT/Frästisch/Absaugung... Meist ist währenddessen oder kurz danach Schluss mit der Leidenschaft..
Mit nichts ist man großzügiger als mit gutem Rat!
Es grüßt euch Dieter
Lasto hat geschrieben:
Danke für den Tipp! Ich wusste nicht, dass es sowas gibt und preislich sind die ja echt noch im Rahmen. Einlegeplatte + Anschlag usw. kostet auch ordentlich Geld. Bleibt eigentlich nur der Platzvorteil, wenns in der GTS mit "drin" ist...
Muss mal schauen, in welche Richtung ich gehe, danke auf jeden Fall für den Input!
Ich habe zwölf Jahre mit einer CS 70 und einer Festool Basis +1010 gearbeitet. Für mich war das ideal, auf kleinem Raum schneller Wechsel zwischen Säge und Fräse, gelegentlich war die Fräse dann Ablagetisch beim Zuschnitt.
Ein Gefrimel mit einer eingelassenen OF in der Tischverbreiterung der CS hätte mich mit Sicherheit an den Rand des Wahnsinns gebracht.
Und alles andere hat Dieter geschrieben. Ich baue ja auch erst, nachdem fast alle Möbel fertig sind, Werkstattschränke. Vielleicht benötige ich sie dann auch mal als Werkstattschränke
Aber so ähnlich verhält es sich bei mir auch mit einer Absaugverrohrung mit Sperrschiebern für Kleingeräte, das lass ich auch sein, es passt für mich eben nicht.
Könnt mir nicht egaler sein, liegt aber wohl auch daran dass ich mich an solchen Themen kaum noch/ nicht mehr beteilige. Muss jeder selber wissen, vielleicht kam ja auch beim Bau der "Werkstattmöbel" die Erkenntnis das dass nichts für einen ist.
Oder Ersatzweise die Erkenntnis das, rechnet man das Ganze mal sauber durch, die erhoffte Ersparnis von der viele am Anfang schwurbeln, gänzlich ausbleibt - bzw. das auf längere Sicht kein echter Antrieb ist.
Und anders als bei anderen "midlife-crisis" Hobbies wie dem Jagdschein intensiv-Kurs, Oldtimern/Youngtimern, Harleys ... ist das doch auch nicht. Da wird mit viel Geld und Elan was angefangen, was sich dann oft genug als Rohrkrepierer entpuppt, andere gehen komplett darin auf und haben was "fürs Leben".
Ich wollte auch mal Gitarre spielen, mein Schulfranzösisch auf ein gewisses Niveau bringen, (...) und von den mannigfaltigen, nie umgesetzten Neujahrsvorsätzen fang ich gar nicht an.
Menschlich halt.
Und man darf nicht vergessen, aktuell ist es halt "hip" Werkstatt/DIY/Holzarbeiten ... Mal schauen welche Sau 2021 oder 2022 durch die Youtubes und Instagrams dieser Welt getrieben wird ...
Viele Grüße,
Oliver
Viele Grüße,
Oliver
"... lade ich Sie nun in mein belgisches Lieblings Bistro gleich um die Ecke ein, und ich bin beglückt sagen zu können das sie dort kein L'eau d'orties haben." - David Suchet als Hercule Poirot (S08/E01)
the_black_tie_diyer hat geschrieben:
Und anders als bei anderen "midlife-crisis" Hobbies ... Oldtimern/Youngtimern, Harleys ...
Danke für die Aufklärung. Endlich weiß ich dass meine "m-c" mit Neunzehn begann
the_black_tie_diyer hat geschrieben:Könnt mir nicht egaler sein, liegt aber wohl auch daran dass ich mich an solchen Themen kaum noch/ nicht mehr beteilige.
Und doch denke ich manchmal, dass ich meine nunmehr schon recht lange Erfahrung in diesem Hobby weitergeben kann und vielleicht mit einer Empfehlung helfen kann. Aber der Nebenmann hat wieder andere Erfahrungen, so ist es eben.
Also Volker egal ob du jetzt als Inhaber eines Oldtimer einen Krise hast oder nicht, mit der Weitergabe deiner Erfahrungen hast du mir schon oft geholfen