Hobelbank aus Esche
Re: Hobelbank aus Esche
Die wird bestimmt schön. Ich freue mich schon auf weitere Bilder.
Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Claus
Claus
Re: Hobelbank aus Esche
Hmm, Gewindestangen in Rohren (bzw. in einer Nut in der Zarge) hatte ich verworfen weil ich dachte die Rampa Lösung ist flexibler und einfacher.Mandalo hat geschrieben: Sa 22. Nov 2025, 17:01 Du wirst ja schon eine "klassische" Hobelbank bauen wollen!? Ansonsten könntest du als Zargen auch Gewindestangen, welche in Rohren laufen, verwenden.
Oder gleich das Ganze auf einen Schrank packen, ich wollte es nicht mehr anders haben.
Hobelbank auf einem Schrank hat definitiv was. Aber dann hast Du hoch unten keinen Platz für die Niederhalter, oder? Ich werd vor allem am Anfang mit den Teilen vom MFT arbeiten, deshalb auch die 20mm Löcher. Möchte mir aber die Möglichkeit offenhalten, Holdfasts oder ähnliches einzusetzen. Selbst der Banggood Niederhalter braucht 11cm nach unten. Ich werd aber sicher noch Stauraum im unteren Bereich schaffen (müssen) um noch ein paar Systainer verstauen zu können
Woswasi hat geschrieben: Sa 22. Nov 2025, 18:51 Ich wäre schon öfter froh gewesen, wenn mein Schraubstock mit der Tischplatte abschließen würde. Zum absagen von kurzen Stücken wärs zb praktisch
Ja, genau die Stelle mein ichMandalo hat geschrieben: Sa 22. Nov 2025, 19:45 Jetzt musste ich lange überlegen was du damit meinst, ich denke diese Stelle hier:
Gruss, Klaus (der auch die Popcornesser gerne willkommen heisst
Re: Hobelbank aus Esche
Ja genau das meine ich. Ich kann kurze Sachen leider nur vertikal spannen, was zum sägen per Hand unpraktisch ist.Mandalo hat geschrieben: Sa 22. Nov 2025, 19:45Jetzt musste ich lange überlegen was du damit meinst, ich denke diese Stelle hier:Woswasi hat geschrieben: Sa 22. Nov 2025, 18:51 Ich wäre schon öfter froh gewesen, wenn mein Schraubstock mit der Tischplatte abschließen würde. Zum absagen von kurzen Stücken wärs zb praktisch
IMG_2667.jpeg
Ja, das ist wohl wahr! Man vermisst es nicht wenn man es hat. Du hast recht, aber ob Klaus das berücksichtigen kann?
Bei langen backen ist halt fraglich wie lange die gut klemmen.
LG Gerald
Re: Hobelbank aus Esche
Servus Gerald,
Gruss, Klaus
ah, da ist also eher mit Problemen zu rechnen, Dank Dir für den Hinweis. Dann lass ich das mal so und schaue, ob ich auch mit meiner bündigen Hinterzange zurecht komm. Und auch mal schauen, wie viel da von Hand gesägt wird, wenn die FKS daneben stehtWoswasi hat geschrieben: So 23. Nov 2025, 12:44 Bei langen backen ist halt fraglich wie lange die gut klemmen.
Gruss, Klaus
Re: Hobelbank aus Esche
Das kann ich nicht mit Sicherheit sagen, war nur eine Vermutung.Klaus hat geschrieben: So 23. Nov 2025, 14:55 Servus Gerald,
ah, da ist also eher mit Problemen zu rechnen, Dank Dir für den Hinweis. Dann lass ich das mal so und schaue, ob ich auch mit meiner bündigen Hinterzange zurecht komm. Und auch mal schauen, wie viel da von Hand gesägt wird, wenn die FKS daneben stehtWoswasi hat geschrieben: So 23. Nov 2025, 12:44 Bei langen backen ist halt fraglich wie lange die gut klemmen.![]()
Gruss, Klaus
LG Gerald
Re: Hobelbank aus Esche
Danke für den Hinweis, Sebastian. Mein Knöchel an der Hand hängt auf 86cm, so hoch wird die Bank auch werden. Hab nach oben auch wenig Spielraum weil es sonst an der FKS eingeschränkt wird. Da muss ich bei längeren Bauteile über die Tischplatte fahren könne und da sind maximal 87cm drin. Halt ein Problem einer zu kleinen Werkstatt ...Sebastian hat geschrieben: Sa 22. Nov 2025, 19:36 Tu dir mit der Hobelbank aber eine gute Sache, schau dass die Arbeitshöhe passt. Dein Rücken wird sich bedanken.
Werde aber bei Bedarf noch eine "moxon vise" bauen und damit für bestimmte Arbeiten weiter nach oben kommen.
Gruss, Klaus
Re: Hobelbank aus Esche
So, der Anfang ist gemacht ... hatte ein paar Tage Urlaub und hab mich ab und zu in die Werkstatt verkrümeln können 
Also erst mal die Teile für das Gestell ausgehobelt. Dann die Beine verleimt damit sie auch schön stämmig werden Mit der Leimspachtel schön gleichmässig aufgetragen ging das super. Beim ersten hab ich noch beidseitig Leim aufgetragen, das suppt dann wie wenn ich Titebond verwenden würde ... Leider lassen meine Zwingen höchstens zwei Beine gleichzeitig zu Hier sieht man schön, dass ich nur jeweils eine Schmalkante und eine Fläche gehobelt hab. Der Rest kommt dann nach dem Trocknen dran.
Die Ausbeute nach dem Hobeln wird noch auf die passende Länge gebracht Dann werden erst mal die Messer gewetzt Der Unterschied zwischen dem 12mm Lochbeitel und dem 3mm Stechbeitel könnte nicht krasser sein. Sowohl den Lochbeitel als auch die japanischen Stechbeitel wollte ich mal probieren. Die Japaner sind aus weissem Papierstahl und ich hab noch nie so eine scharfe Schneide an einem Werkzeug gehabt. Mal schauen, wie lange sie anhält. Der Lochbeitel musste MHG-typisch noch etwas bearbeitet werden, hielt sich aber in Grenzen.
Erst mal wird angezeichnet Das erste Mal hab ich die 25mm oben vergessen, die ja noch für den Zapfen gebraucht werden. Ist mir zum Glück noch Abends im Bett eingefallen ...
Nach erfolgter Korrektur geht's dann ans Löcher machen Ich trau mich nicht mit dem 50mm Nutfräser die Löcher auf einmal auszufräsen, als wird erst mal mit dem Forstner ausgeräumt. Hatte zuerst einen eher günstigen Kunstbohrer drin, der Vergleich mit dem Zobo hat mich dann aber doch interessiert. Und ja, es ist eigentlich keiner, der Zobo ist um Längen besser.
So gibt's dann Dreizylinder und ein paar Fünfzylinder Zum fräsen hab ich mir eine kleine Schablone gebaut ... ... und damit dann den Rest vom Holz zerkleinert Hier sieht man den Anlaufring oben, deshalb konnte ich nicht in Etappen fräsen. Ging dann mit dem nötigen Respekt zu Werke und hab mir das manuelle Ausstemmen von 16 Zapfenlöchern gespart. Einmal hab ich den Fräser etwas zu früh rausgenommen (er guckt unten zur Grundplatte raus, auch wenn die Fräse ganz oben ist) und hab mir prompt meine Schablone kaputt gemacht. Naja, wusste ja jetzt wie sie gebaut wird
Natürlich muss das Runde noch eckig gemacht werden Der Eckausstecher funktioniert prima, für den Rest muss Loch- und Stechbeitel hergenommen werden Und endlich die ersehnten eckigen Löcher Leider noch nicht alle - mir ist die Zeit ausgegangen. Hoffentlich kann ich dieses Kapitel dann am Samstag abschliessen.
So ein Holzfuss wiegt knapp über 6kg, das hat der Schreibtischtäter dann Abends doch gemerkt in den alten Knochen
Gruss, Klaus
Also erst mal die Teile für das Gestell ausgehobelt. Dann die Beine verleimt damit sie auch schön stämmig werden Mit der Leimspachtel schön gleichmässig aufgetragen ging das super. Beim ersten hab ich noch beidseitig Leim aufgetragen, das suppt dann wie wenn ich Titebond verwenden würde ... Leider lassen meine Zwingen höchstens zwei Beine gleichzeitig zu Hier sieht man schön, dass ich nur jeweils eine Schmalkante und eine Fläche gehobelt hab. Der Rest kommt dann nach dem Trocknen dran.
Die Ausbeute nach dem Hobeln wird noch auf die passende Länge gebracht Dann werden erst mal die Messer gewetzt Der Unterschied zwischen dem 12mm Lochbeitel und dem 3mm Stechbeitel könnte nicht krasser sein. Sowohl den Lochbeitel als auch die japanischen Stechbeitel wollte ich mal probieren. Die Japaner sind aus weissem Papierstahl und ich hab noch nie so eine scharfe Schneide an einem Werkzeug gehabt. Mal schauen, wie lange sie anhält. Der Lochbeitel musste MHG-typisch noch etwas bearbeitet werden, hielt sich aber in Grenzen.
Erst mal wird angezeichnet Das erste Mal hab ich die 25mm oben vergessen, die ja noch für den Zapfen gebraucht werden. Ist mir zum Glück noch Abends im Bett eingefallen ...
Nach erfolgter Korrektur geht's dann ans Löcher machen Ich trau mich nicht mit dem 50mm Nutfräser die Löcher auf einmal auszufräsen, als wird erst mal mit dem Forstner ausgeräumt. Hatte zuerst einen eher günstigen Kunstbohrer drin, der Vergleich mit dem Zobo hat mich dann aber doch interessiert. Und ja, es ist eigentlich keiner, der Zobo ist um Längen besser.
So gibt's dann Dreizylinder und ein paar Fünfzylinder Zum fräsen hab ich mir eine kleine Schablone gebaut ... ... und damit dann den Rest vom Holz zerkleinert Hier sieht man den Anlaufring oben, deshalb konnte ich nicht in Etappen fräsen. Ging dann mit dem nötigen Respekt zu Werke und hab mir das manuelle Ausstemmen von 16 Zapfenlöchern gespart. Einmal hab ich den Fräser etwas zu früh rausgenommen (er guckt unten zur Grundplatte raus, auch wenn die Fräse ganz oben ist) und hab mir prompt meine Schablone kaputt gemacht. Naja, wusste ja jetzt wie sie gebaut wird
Natürlich muss das Runde noch eckig gemacht werden Der Eckausstecher funktioniert prima, für den Rest muss Loch- und Stechbeitel hergenommen werden Und endlich die ersehnten eckigen Löcher Leider noch nicht alle - mir ist die Zeit ausgegangen. Hoffentlich kann ich dieses Kapitel dann am Samstag abschliessen.
So ein Holzfuss wiegt knapp über 6kg, das hat der Schreibtischtäter dann Abends doch gemerkt in den alten Knochen
Gruss, Klaus
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Re: Hobelbank aus Esche
Moin
Das sieht schon mal gut aus Klaus, interessiert mich wie schon erwähnt sehr!
Die ZOBO`s sind schon tolle Teile, arbeite ich eigentlich am liebsten mit.
Grüße Mario
Das sieht schon mal gut aus Klaus, interessiert mich wie schon erwähnt sehr!
Die ZOBO`s sind schon tolle Teile, arbeite ich eigentlich am liebsten mit.
Grüße Mario
Re: Hobelbank aus Esche
Ja, ja, die Beine von Dolores.
Eine sehr schöne Darstellung, Klaus, da lese ich gerne mit.
Die Ausführung der Stemmarbeiten gefallen mir , ein solcher Eckenstanzer sticht mir schon lange im Auge.
Du erinnerst mich , endlich einmal ein Gestell zu bauen und die Lalo einzusetzen, irgendwie ist die überflüssig in meiner Werkstatt.
Einen schönen Tag noch,
ich muss jetzt in die Markthalle fahren
Eine sehr schöne Darstellung, Klaus, da lese ich gerne mit.
Die Ausführung der Stemmarbeiten gefallen mir , ein solcher Eckenstanzer sticht mir schon lange im Auge.
Du erinnerst mich , endlich einmal ein Gestell zu bauen und die Lalo einzusetzen, irgendwie ist die überflüssig in meiner Werkstatt.
Einen schönen Tag noch,
ich muss jetzt in die Markthalle fahren
Re: Hobelbank aus Esche
Tolle Arbeit Klaus!
Die Ausführung der Stemmarbeiten gefällt mir auch sehr. Ich erinnere mich noch an meine Bank aus Esche, das kann anstrengend sein. Wobei ich zugeben muss, dass ich mir noch einen Prozess für das Schärfen der Stechbeitel zulegen muss. Damit und durch vorheriges wegfräsen von 90% des Materials hätte ich mir vermutlich sehr viel Zeit erspart. Aber ich wollte ja alles von Hand machen.

Die Ausführung der Stemmarbeiten gefällt mir auch sehr. Ich erinnere mich noch an meine Bank aus Esche, das kann anstrengend sein. Wobei ich zugeben muss, dass ich mir noch einen Prozess für das Schärfen der Stechbeitel zulegen muss. Damit und durch vorheriges wegfräsen von 90% des Materials hätte ich mir vermutlich sehr viel Zeit erspart. Aber ich wollte ja alles von Hand machen.
Das ist ja richtig High-Tec, mit überlappenden BrennkammernKlaus hat geschrieben: Do 4. Dez 2025, 22:00
So gibt's dann Dreizylinder
...
und ein paar Fünfzylinder
live long and prosper
Sebastian
Sebastian
