Re: Werkzeug aufarbeiten, Flohmarktfund
Verfasst: Mo 2. Nov 2026, 16:56
Hallo Uli
Mit zweimal werde ich es nicht schaffen, müsste ich mal ausprobieren, bzw genau drauf achten. Den Grat entferne ich, außer bei der Schruppröhre (aus Bequemlichkeit) eigentlich immer, habe aber auch noch nicht drauf geachtet, ob es was bringt, den Grat bei Röhren stehen zu lassen. Vom Winkel der Fase her eigentlich unlogisch. Aber vielleicht ist es beim Drechseln anders. Könnte ich mal probieren. Beim ziehenden finalen Schnitt kann ich es mir aber nicht so recht vorstellen, dass es was bringt. Wie ist es denn beim Engelshaarschnitt mit Grat?
Mit der CBN bekomme ich eine glattere Fase hin, als mit der Wassersteinscheibe. Am ehesten nervt mich an der Tormek, dass ich bei den Schabern keinen vernünftigen Grat hinbekomme. Zumindest nicht so, wie ich es gerne hätte, um so wenig wie möglich schleifen zu müssen. Daher auch immer mal der Gedanke, mir doch noch einen Langsamläufer zuzulegen. Irgendwelche Eisen umzuschleifen werde ich sicherlich nicht machen. Da kaufe ich mir lieber das Passende.
Um mal zu meiner eigentlichen Frage zurückzukommen. Ich habe heute meinen ersten Versuch gestartet, den Rost auf Schneiden und Zunder wegzubekommen. Als Möbelrestaurator fängt man ja immer mit dem sanftesten Mittel an und steigert sich dann nach und nach. Daher habe ich mit Schleifvlies und einem Multiöl von Fuchs (wahrscheinlich etwas ähnliches wie WD40) angefangen, erschien mir in dem Fall als das Schonendste. Das hat überraschend gut geklappt. Rost weg, Zunder ohne Beschädigung. Ein paar verkrustete Verschmutzungen mit Harzlöser von Stihl und einer alten Ziehklinge entfernt. Das war es schon. Danach habe ich dann den ersten groben Anschliff der Äxte und Rindenschäler mit dem Bandschleifer und 80er Papier vorgenommen. Immer mal zwischendrin in Wasser gekühlt, war auch das kein Problem. Hat dann aber, wegen ein paar Scharten, schon etwas mehr Zeit gekostet. Alles in allem (Entrosten und Grobschliff) bisher 2 Stunden.Dannach habe ich mich noch den zwei Ziehmessern gewidmet. Entrosten auch wie oben beschrieben und dann versucht zu schärfen. Ging zwar mit Feilen *Normal und Diamant) ganz gut, aber die Schneiden sind nicht mehr gleichmäßig rund bzw gerade. Da ich die nicht nur zum Entrinden, sondern auch zum Schnitzen einsetzen wollte, muss ich da nochmal dran und erstmal eine gleichmäßig runde bzw gerade Schneidenform herstellen.
Womit ich den Dechsel schärfe, weiß ich noch nicht. Der hat leider nicht nur innen eine Fase. Irgendein Tro.... ist mit irgendwas auch außen drüber gegangen. Das wird dann noch lustig werden. Ich fürchte, mit meinen Mitteln dürfte das extrem zeitaufwendig werden. Erstmal muss die Schneide 2 - 3mm runtergeschliffen werden und dann eine komplett neue Innenfase anschleifen.
Jemand eine Idee, womit man das mit möglichst wenig Zeitaufwand machen könnte?
Gruß Michael
Mit zweimal werde ich es nicht schaffen, müsste ich mal ausprobieren, bzw genau drauf achten. Den Grat entferne ich, außer bei der Schruppröhre (aus Bequemlichkeit) eigentlich immer, habe aber auch noch nicht drauf geachtet, ob es was bringt, den Grat bei Röhren stehen zu lassen. Vom Winkel der Fase her eigentlich unlogisch. Aber vielleicht ist es beim Drechseln anders. Könnte ich mal probieren. Beim ziehenden finalen Schnitt kann ich es mir aber nicht so recht vorstellen, dass es was bringt. Wie ist es denn beim Engelshaarschnitt mit Grat?
Mit der CBN bekomme ich eine glattere Fase hin, als mit der Wassersteinscheibe. Am ehesten nervt mich an der Tormek, dass ich bei den Schabern keinen vernünftigen Grat hinbekomme. Zumindest nicht so, wie ich es gerne hätte, um so wenig wie möglich schleifen zu müssen. Daher auch immer mal der Gedanke, mir doch noch einen Langsamläufer zuzulegen. Irgendwelche Eisen umzuschleifen werde ich sicherlich nicht machen. Da kaufe ich mir lieber das Passende.
Um mal zu meiner eigentlichen Frage zurückzukommen. Ich habe heute meinen ersten Versuch gestartet, den Rost auf Schneiden und Zunder wegzubekommen. Als Möbelrestaurator fängt man ja immer mit dem sanftesten Mittel an und steigert sich dann nach und nach. Daher habe ich mit Schleifvlies und einem Multiöl von Fuchs (wahrscheinlich etwas ähnliches wie WD40) angefangen, erschien mir in dem Fall als das Schonendste. Das hat überraschend gut geklappt. Rost weg, Zunder ohne Beschädigung. Ein paar verkrustete Verschmutzungen mit Harzlöser von Stihl und einer alten Ziehklinge entfernt. Das war es schon. Danach habe ich dann den ersten groben Anschliff der Äxte und Rindenschäler mit dem Bandschleifer und 80er Papier vorgenommen. Immer mal zwischendrin in Wasser gekühlt, war auch das kein Problem. Hat dann aber, wegen ein paar Scharten, schon etwas mehr Zeit gekostet. Alles in allem (Entrosten und Grobschliff) bisher 2 Stunden.Dannach habe ich mich noch den zwei Ziehmessern gewidmet. Entrosten auch wie oben beschrieben und dann versucht zu schärfen. Ging zwar mit Feilen *Normal und Diamant) ganz gut, aber die Schneiden sind nicht mehr gleichmäßig rund bzw gerade. Da ich die nicht nur zum Entrinden, sondern auch zum Schnitzen einsetzen wollte, muss ich da nochmal dran und erstmal eine gleichmäßig runde bzw gerade Schneidenform herstellen.
Womit ich den Dechsel schärfe, weiß ich noch nicht. Der hat leider nicht nur innen eine Fase. Irgendein Tro.... ist mit irgendwas auch außen drüber gegangen. Das wird dann noch lustig werden. Ich fürchte, mit meinen Mitteln dürfte das extrem zeitaufwendig werden. Erstmal muss die Schneide 2 - 3mm runtergeschliffen werden und dann eine komplett neue Innenfase anschleifen.
Jemand eine Idee, womit man das mit möglichst wenig Zeitaufwand machen könnte?
Gruß Michael