Es waren 2x 1300m durch das Tister Bauernmoor.
Brombeeren waren da auch. Aber auch Wasserflächen unter vermeintlich trockenem Boden.
Wenn ich dran denke, dass ich die ersten 200m um Pfützen herumnavigiert habe, damit die Schühchen nicht nass werden muss ich immer noch schallend lachen.
Ich war 4x bis zur Hüfte schwimmen. Die Male, wo das Wasser bis zum Knie ging, zähl ich nicht. Keiner der 12 Treiber und Hundeführer in meiner Treiberwehr an irgendeiner Stelle trocken - denn es hat auch noch wie aus Eimern geregnet.
Die Veteranen meinten: So nass war es noch nie.
Jacke, Hose, Waffe, Mütze, Schuhe sahen lustig aus.
Zur Sauenschutzhose: Die sind in der Regel mit einem durchstichfesten Material, welches bei den guten Hosen noch innen gegengepolstert ist, versehen. Gute Hosen haben die Schutzschicht auch an den inneren Oberschenkeln hochgezogen, sind aber an der Rückseite der Oberschenkel stretchig und atmungsaktiv.
https://w.grube.de/p/nordforest-hunting ... 19-01-1-XS
Leider ging die Hose nicht bis zur Nase - das rechte Nasenloch hatte intensiven Kontakt mit einem Ast, worauf ich für eine halbe Stunde ein wenig Blut aus der Nase gespendet hab. Gottseidank hat mich keiner der Hunde apportiert - so ein Deutsch Drahthaar im Jagdfieber ist nicht zu unterschätzen.
Drückjagd als Durchgehschütze macht Spass.
Nächstes Jahr fahr ich da wieder hin.
Bis dahin ist hoffentlich der Muskelkater wieder weg, der mich aktuell an der Fortbewegung hindert.
Noch Fragen?
Der :Osi
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