Hallo zusammen,
vielen Dank für die Lasur-Tipps! Das hat mir auf jeden Fall geholfen, auch wenn ich für das perfekte Ergebnis wohl noch etwas üben muss.
Bezüglich der Holzauswahl: es ist jetzt nicht so, dass ich mich groß ärgern würde, und sooo schlecht ist das Holz nun nicht. Aber bei ein paar kleineren Macken und Dellen denke ich mir, dass es im Holzhandel vielleicht besser gewesen wäre. Andererseits kann ich dann immer behaupten, diese Dellen und Macken wären alle schon drin gewesen ... auch die, für die ich verantwortlich bin.
Diese Woche ging es mit dem Lasieren weiter. Die Lasur, die ich verarbeitet habe ist Alpina Premium Lasur. Wie bereits erwähnt gab es die im Baumarkt und außer die ganzen Werbeversprechen der einzelnen Hersteller zu vergleichen hatte ich kein Auswahlkriterium.
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Farblich hat mein Mann sich 'Mahagoni' gewünscht. Die Lasur selbst ist ziemlich dickflüssig.
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Auftragen ließ sie sich gut und ich habe wirklich versucht sehr dünn zu pinseln. Nach dem Trocknen gab es aber an der Seite und Unten doch ein paar Stellen, an denen sich die Lasur zu dickeren Wülsten oder Nasen gesammelt hat. Sieht man aber am Ende nicht mehr - deswegen bekommt ihr es auch nicht im Detail zu sehen.
Auf dem nachfolgenden Bild ist links die erste Schicht, rechts die zweite Schicht Lasur zu sehen. Ich habe immer erst die Kanten, dann die Rückseite lasiert und nach dem Lagern auf Nagelbrettchen die 'schöne' Oberseite. Die Trockenzeit war jeweils ein Tag.
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Recht angetan war ich vom Geruch der Lasur, bzw. vom kaum vorhandenen Geruch. So lässt es sich auch in der Keller-Werkstatt gut arbeiten. Zwar trotzdem mit Filtermaske, aber auch hinterher stinkt nicht der ganze Keller.
Heute wollte ich dann alles zusammen bauen. Gestern kam die gute Nachricht, dass meine Holzlieferung am Montag ankommt und da brauche ich Platz in der Werkstatt!
Am Gestell war noch eine Schraube verblieben, die sich nicht öffnen ließ (auch nicht mit roher Männer-Kraft).
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Die habe ich erstmal noch abgesägt.
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Dann das Rückteil in der Werkstatt zusammengeschraubt. Das gusseiserne Teil wird ringsum mit den Brettern verschraubt. Hier kam nun endlich der neue Gewinn-Schrauber zum Einsatz. Ging prima!
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Ah ja ... ging viel zu gut. Kennt ihr das ... auf der letzten Zielgeraden ... und dann wieder Mist gebaut?
Ja, zum Glück gibt es hier noch ein paar andere Holzwürmer, die solcherlei in ihren Bauvorhaben berichten! Da leide ich regelmäßig mit, bin aber doch irgendwie froh, dass ich nicht die einzige bin, der so etwas passiert.
Also, ich war ganz sicher, dass ich die zu verwendende Schraube an Gusseisen und Holz gehalten habe, und die Länge gepasst hat. Nachdem ich fröhlich den oberen Bogen mit allen fünf Schrauben befestigt hatte, bin ich auf die Idee gekommen mal zu schauen, dass auch ja keine Schraubenspitze auf der anderen Seite raus schaut.
Ihr könnt euch wohl denken, dass es genau so war. Alle 5 Spitzen schauen mich erwartungsvoll an.
Ich habe dann nochmal kürzere Schrauben verwendet und die Löcher ein bisschen mit Lasur kaschiert. Man sieht es kaum noch und wenn die Bank erstmal draußen steht, dann wird es vermutlich überhaupt nicht auffallen. Aber natürlich ärgert es mich doch!
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Hier in der Mitte des Bildes eines der Löcher. Kaum zu sehen, aber doch ärgerlich!
Zur Befestigung hatte ich noch passende Schrauben da. Dachte ich zumindest. Allerdings sind die Köpfe größer als die der alten Schrauben. Und natürlich habe ich die Sacklöcher in passender Größe zu den alten Brettern gebohrt. Die neuen Schrauben passen nicht in die Sacklöcher.
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Das war der Augenblick, an dem ich heute dann keine Lust mehr hatte. Zuvor musste nämlich auch noch die Garage aufgeräumt werden (für das Holz am Montag) und ich hatte so gar keine Lust mehr, nochmal in den Baumarkt zu fahren.
Den Zusammenbau und das Endergebnis wird es also erst nächste Woche geben.
Viele Grüße,
Jana