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Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn
Verfasst: Di 25. Aug 2026, 17:28
von Dikado
Alles PLA...... der rote Handgriff ist aber von Parkside, der war beim Winkelschleifer dabei

Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn
Verfasst: Mi 26. Aug 2026, 07:08
von oldtimer
Guude Dirk,
Ich bewundere Deinen Fortschritt und die exakte Arbeit.
Gruß
Volker
Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn
Verfasst: Mi 26. Aug 2026, 11:38
von Dikado
Danke Volker, das geht aber nur so flott, weil ich die Shaper habe. Wenn ich die Löcher alle per Hand machen müsste, dann wäre es deutlich aufwendiger, um so genau zu arbeiten. Was wirklich genial ist, ist, dass du beinahe einen Fräser für jedes Loch nehmen kannst. Die Hauptsache ist, dass das Loch größer ist, als der Fräser. Hätte ich die Shaper nicht, dann hätte ich mir einen "optical Center punch" gekauft.
Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn
Verfasst: Mi 26. Aug 2026, 14:34
von Dikado
Langsam ist die 18 mm Platte so handlich geworden, dass ich sie auch tragen und auf dem Tisch filetieren kann.
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Nun geht es weiter mit der Tischauflage. Teile zuschneiden Fräsungen machen und zusammenbauen, also nichts Aufregendes.
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Leider geht meine Schiebelehre nur bis 200 mm, wenn es größer wird, wird es etwas ungenauer. So ein Teil mit 1000 mm Länge wäre mal was, aber leider nicht bezahlbar.
Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn
Verfasst: Mi 26. Aug 2026, 20:28
von Fred
Da du aber über eine Shaper verfügst, sollte sich doch ein genaues "Vorsatzteil" für einen Meßschieber handelsüblicher Größe fertigen lassen. Auch die Verwendung von Lochblechen (CAM-gefertigt im Raster) wäre eine Variante für Nicht-Shaperer, und zwar eine sehr genaue. Anbauteile sind mit Paßstiften Dm5 in jedes Loch ansteckbar und im Raster versetzbar. Ich habe solche Streifen in Q5-8 (Quadratlochung 5mm mit 8mm Abstand) als Zusatz für ein 32mm- Raster, was beliebig vergrößert werden kann. da tun sich ungeahnte Varianten und Möglichkeiten auf (sagt der erfahrene Maschinenschlosser

).
Und soo sehr teuer sind ja Meßschieber nicht mehr, zB
https://www.hogetex.de/analoger-werkstatt-messschieber, so ab 300mm ...
Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn
Verfasst: Mi 26. Aug 2026, 22:14
von Dikado
Fred hat geschrieben: Mi 26. Aug 2026, 20:28
Da du aber über eine Shaper verfügst, sollte sich doch ein genaues "Vorsatzteil" für einen Meßschieber handelsüblicher Größe fertigen lassen.
Na die Idee ist ja genial...... warum bin ich da noch nicht drauf gekommen.
Fred hat geschrieben: Mi 26. Aug 2026, 20:28
Auch die Verwendung von Lochblechen (CAM-gefertigt im Raster) .......
Darunter kann ich mir nix vorstellen, hast du mal ein Bild oder einen Link?
...... 740€ für einen 1000 mm Messschieber ist aber schon eine Hausnummer.
Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn
Verfasst: Do 27. Aug 2026, 10:00
von Klaus
Servus Dirk,
endlich mal dazu gekommen, Dein Werk in Ruhe zu betrachten. Sind ja tolle Fortschritte und die Beschreibung der einzelnen Schritte ist sehr erhellend - vielen Dank dafür
Da ich mit Maschinenbau nicht viel am Hut hab, kann ich wenig fachliches beitragen und nur staunend zugucken. Den Bosch Motor hatte ich auch in meiner ersten Oberfräse, bis sich dann im laufenden Betrieb Collector und Kohle zu nahe gekommen sind. War ein rechtes Feuerwerk ...
Gruss und weiterhin gutes und genaues Gelingen
Klaus
PS: nein, Du bist definitiv NICHT der einzige, dem solche Fehler unterlaufen, die Stricknadeln können also noch im Korb bleiben

Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn
Verfasst: Do 27. Aug 2026, 14:07
von Dikado
An Tagen wie diesen, da läuft es sehr schleppend. Entweder ich bin beim Suchen oder Reparieren. Erst hab ich meinen lieblings Fräser gesucht und ihn dann in der Fräse im Frästisch gefunden (hätte ich auch gleich drauf kommen können) um dann festzustellen, dass die Schneiden fertig sind. Also Wendeplatten und alles was man abschrauben kann abgeschraubt und festgestellt, dass das Kugellager sich kaum noch dreht. So ein bisschen hab ich es mit der Hand wieder gangbar gemacht, aber da werde ich wohl ein neues kaufen oder kann man die mit Terpentin reinigen?
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Dann hab ich die 0F1010 ausgepackt und bin immer wieder begeistert. Mit Licht, Feineinstellung und Schiene hab ich dann ein C-Profil eingefräst ..... saugend schmatzend ich war begeistert, bis ich merkte, dass ich einen kurzen Abschnitt von der alten Schiene genommen habe, die neue ist 1mm dicker und 0,2 mm breiter...... egal, nachfräsen geht ja immer. Wenn man sich da richtig konzentriert, dann passt auch alles richtig gut. So bündig gefräst, dass sie etwas tierfer ist, wenn die Schrauben eingedreht werden.
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Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn
Verfasst: Do 27. Aug 2026, 21:06
von Claus P
Ja mei Dirk,
ein bisschen Ärger gehört zum Arbeiten dazu. Ich habe mir abgewöhnt mich ärgern zu lassen und löse das Problem. Wenn absehbar ist, dass es nicht auf die schnelle gelöst werden kann, schlafe ich meist eine Nacht drüber und am nächsten Tag gehts meist leichter und oft ist die Lösung dann einfacher als gedacht.
Aber zu deinem Ergebnis: Toller Arbeitsfortschrit. Mir gefällt deine exakte Arbeitsweise. Das wird eine tolle Vorrichtung und ich bin schon auf die nächsten Bilder gespannt.
Vor allem interessiert mich, was man damit dann machen kann, wenn der 3-Achser fertig ist.
Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn
Verfasst: Fr 28. Aug 2026, 17:44
von Sebastian
Ich komme jetzt erst dazu mir das anzuschauen. In Summe wird das ja ganz schön Aufwändig.
Zu den Messschiebern hätte ich noch eine Anregung, bei Kleinanzeigen gibt es öfter mal Große, auch mit mehr als einem Meter für unter hundert Euro. Alternativ bei Metall- oder Maschinenbauern nachfragen. Für die sind Messschieber quasi Wertlos wenn die eine gewisse Genauigkeit unterschreiten. So bin ich z.B. an ei 1 m Exemplar gekommen.
VG
Sebastian