Moin zusammen,
schon wieder ein Tag rum, also Zeit für die tägliche Erfolgskontrolle.
Die letzten Arbeitsschritte bei der Fertigung des Auflagetisches waren doch recht schweißtreibend.
Erst der Angstschweiß beim sägen und fräsen der 45° Schräge,
dann der richtige beim feilen der Schräge und schleifen der Buchenkanten.
Ich sag mir dann immer wieder:
Schweiß ist nur Schwäche die den Körper verlässt.
Dennoch muss ich das nicht immer haben. Daher wollte ich gestern nichts Schwieriges machen
und einfach fröhlich vor mich hin werkeln. Somit wurden die Tischschwingen wiedermal verschoben
und die Grundplatte wurde in Angriff genommen.
Nun denn …….
Das Motorgehäuse musste dazu wieder rückgebaut werden, doch bevor die Dreikantleisten demontiert wurden,
habe ich schnell noch angezeichnet wo noch ein bischen nachgearbeitet werden muss.
Ursprünglich sollte die Schutzvorrichtung ja einige Millimeter schmaler werden,
das ging ja Aufgrund der Materialdicke nicht.
Daher stehen die Dreikantleisten nun in den Abluftauslässen etwas über.
K1024_1.JPG
Das gesamte Motorgehäuse soll mit 5 Stück 8x40 mm Sechskantschrauben von unten durch die Grundplatte
verschraubt werden. Dazu wurden die Positionen der Schrauben festgelegt, angezeichnet und gekörnt.
K1024_2.JPG
Die Maße habe ich mir mal aufgeschrieben, da diese später noch mal benötigt werden.
K1024_3.JPG
So ein Mist!
Für die geplanten 10mm Bohrungen ist meine Tischbohrmaschine zu klein, und auch der mobile Bohrständer kippelt ganz schön.
K1024_4.JPG
Also wider was zurecht basteln….
Diesmal eine alte 5mm Hartfaserplatte in der ein 50mm Loch mittels Lochkreissäge eingebracht werden.
So geht’s besser.
K1024_5.JPG
Nachdem die Bohrungen 40mm tief gesetzt wurden, habe ich diese sofort wieder mit entsprechend ein geleimten Holzdübeln verschlossen.
K1024_6.JPG
In der Zeit die der Leim zum trocknen braucht, habe ich schon mal die Grundplatte mit 413x500 mm zugeschnitten.
Bitte fragt jetzt nicht warum so ein krummes Maß.
Aber werde mir schon was dabei gedacht haben …….. kann mich leider nur nicht mehr daran erinnern.
Dann den Umriss des Motorgehäuses auf Position angezeichnet.
K1024_7.JPG
Nachdem der Leim endlich getrocknet war, wurden die Dübel bündig abgesägt und erneut angezeichnet und gekörnt.
Diesmal mit den richtigen Maßen
Nein Spaß beiseite. Die Maße sind so schon o.k.
Den Umweg über die Holzdübel mache ich deswegen, weil so die Gefahr dass die Schraube das MPX
auseinander drückt gebannt ist. Dies ist mir trotz vorbohren schon mal passiert.
Und gebranntes Kind scheut nun mal das Feuer.
K1024_8.JPG
Jetzt bohre ich mit 6mm vor.
Für 8er Schrauben passt das, und ich kann prima diese Übertragungskörner verwenden.
K1024_9.JPG
Nun das so präparierte Motorgehäuse umdrehen, positionieren und mit ein paar beherzten
Hammerschlagen die Bohrungen auf die Grundplatte übertragen.
K1024_10.JPG
K1024_12.JPG
Weiter nach einer kurzen Werbepause ......................