Hallo zusammen,
neues Spielzeug bedingt in einer kleinen Werkstatt oft einen Arbeitseinsatz - denn irgendwo muss es ja untergebracht werden. Bei mir war es gestern soweit, denn nach einem Frustkauf aufgrund von vermehrtem Holzstaubaufkommen stand das Spielzeug nun ständig im Weg herum.
-- Achtung --
Es wird wieder funktional und praktisch, ein bisschen auch quick&dirty. Also nichts für zarte Ästhetik-Gemüter.
(Denn eigentlich will ich ja einen Schrank und nicht Zeugs für die Werkstatt bauen...)
Nach groben Überlegungen, wie das aussehen könnte, ging es erstmal in den Baumarkt, lange Latten besorgen. Zwei Stück und diese jeweils der Länge nach in ein etwas breiteres und ein schmaleres Stück aufgetrennt.
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Danach mit dem Dübelmaster ein paar Dübellöcher gebohrt.
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Und unter Aufbietung aller möglichen Zwingen zu einem Winkel verleimt.
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Weil das ganze stabil sein muss, kommen zur Verstärkung noch Schrauben dazu. Und dann wird durch die lange Seite vorgebohrt.
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Jetzt könnte ich an die Decke gehen! Ach nein, nur die Winkelhölzer sollen an die Decke gehen.
Da ich keine Baustützen habe, müssen ein paar Latten her. (Ja, an dem Chaos im Hintergrund arbeite ich noch ... *seufz*)
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Das hat erstaunlich gut funktioniert und ich konnte mit dem Akkuschrauber und einem dünnen Steinbohrer die vorgebohrten Löcher an die Decke übertragen.
Manchmal muss man für Spielzeug noch weiteres Spielzeug anschaffen. Ich hatte 20 Löcher in die Decke vor mir. Wann, wenn nicht zu dieser Gelegenheit, ist endlich ein ordentlicher Bohrhammer gerechtfertigt? Genau, und daher musste - auch nach euren Empfehlungen im Päckchenthread - der GBH 2-28 auch noch eben einziehen.
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Wahnsinn! Ich bin überhaupt kein Werkstatthänfling der keine Löcher in die Mauer bekommt - mir fehlte nur bis jetzt der passende Bohrhammer! Jetzt bin ich
der König der Welt die Königin der Bohrlöcher!
Ok, den Ehemann brauche ich trotzdem noch, denn irgendwer muss ja nun das Staubsaugerrohr halten (Bohrstaub ist ja noch schlimmer als Holzstaub). Aber
man Frau kann halt nicht alles haben. Das von Benedikt vorgestellte Absaug-Dingens für den Bohrhammer ist mir dann doch zu teuer.
Auf jeden Fall hat das wunderbar funktioniert und alsbald waren die beiden Schienen an der Decke.
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An den Enden gibt es noch ein paar Schrauben-Stopper
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.
Jetzt brauchte es nur noch einen Schlitten. Also her mit einem alten MPX-Rest und ein paar Rollen drauf.
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Löcher für die Befestigungsschrauben. (Wurden nach dem Bild noch zu Sacklöchern)
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Und dann nur noch befestigt.
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Na, jetzt habt ihr es bestimmt erraten, was das gibt?
Ja, ganz richtig. Eine Laufscheine für einen Record Power AC400 Luftfilter.
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Einfach irgendwo an der Decke befestigen geht bei mir nicht. Wegen der geringen Deckenhöhe wäre er entweder im Weg oder hätte nicht genug Raum nach hinten zum Ausblasen der Luft. Auf einer Schiene kann ich ihn nun im Raum herum schieben, dorthin wo er mich am wenigsten stört, bzw. in dem Moment am meisten nutzt.
Ein Problem, das ich noch lösen muss, ist die Stromversorgung. Momentan kann ich ihn entweder rechts oder links in eine Steckdose einstecken, oder nach hinten/unten über einen Mehrfachstecker. Da möchte ich aber sowieso noch etwas ändern (am liebsten natürlich mit mehr Steckdosen...). Fürs erste passt es so.
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Nachdem das Gerät an der Decke war, ging es noch etwas weiter mit Quick&
DirtyEco-friendly. Gut, dass wir Deutschen so fleißig Müll sammeln, da findet sich in einem gelben Sack immer noch eine alte Shampoo-Flasche.
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Diese habe ich etwas ausgeschnitten und an einen übrig gebliebenen Keilleisten-Halter (neudeutsch: French Cleat Holder) befestigt.
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Fertig.
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So ist auch die Fernbedienung zum Luftfilter immer griffbereit.
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Das ganze hat mich dann leider doch den ganzen Tag aufgehalten. Mehr als noch etwas aufräumen und sauber machen war dann nicht mehr drin. Aber das muss ja auch ab und zu gemacht werden, und dafür gibt es demnächst dann (hoffentlich) gute Luft.
Viele Grüße,
Jana