Seite 7 von 30
Re: Hobelbank aus Esche
Verfasst: So 21. Dez 2025, 15:34
von Klaus
Hallo Volker,
oldtimer hat geschrieben: So 21. Dez 2025, 15:20
toller Fortschritt, den Du da zeigst. Den großen Festool Falzkopf hatte ich auch mal, gut Deiner scheint von Klein zu sein. Diesmal musste ich ein wenig lächeln, mittlerweile hat mein größter Fräskopf 160 mm Durchmesser.
Danke Dir

Für 160mm müsste ich ja das Loch in meinem Frästisch vergrössern ...
oldtimer hat geschrieben: So 21. Dez 2025, 15:20
Und endlich hast Du auch eine Rotex im Einsatz
Ja, und für solche groben Arbeiten ist das Tier recht gut geeignet. Ich hatte manche Beine nicht komplett gehobelt und es waren noch raue Stellen da. Bleistiftstriche verschwinden auch recht schnell. Also für solche Sachen, die nicht absolut plan werden müssen ist der Rotex wirklich recht brauchbar.
Gruss, Klaus
Re: Hobelbank aus Esche
Verfasst: So 21. Dez 2025, 16:32
von Sebastian
Toller Fortschritt. Ich bin sehr gespannt wie die Fertige Hobelbank dann aussieht, aber der Weg dahin ist sehr spannend.
Re: Hobelbank aus Esche
Verfasst: So 21. Dez 2025, 20:38
von Ghostwriter
Da schließe ich mich Sebastian direkt an, wirklich toller Fortschritt.
Re: Hobelbank aus Esche
Verfasst: So 21. Dez 2025, 20:59
von Klaus
Danke euch für die Rückmeldung und die Rückenstärkung
Ist noch ein weiter weg, bis die Bank an Ort und Stelle ihren Dienst antreten kann. Muss die Werkstatt noch massiv umräumen ...
Gruss, Klaus
Re: Hobelbank aus Esche
Verfasst: Fr 26. Dez 2025, 23:00
von Mario
Hallo Klaus
Bei dem Holz kann ich auch nur zustimmen.
Ein Einschraubgewinde neben die Schlitz- Zapfenverbindung zu setzen hab ich glaub ich auch noch nicht gesehen...
Grüße Mario
Re: Hobelbank aus Esche
Verfasst: Sa 27. Dez 2025, 05:43
von Mandalo
Sieht schon sehr sauber aus was du da machst, das wird garantiert gut. Da ich selbst im Hobelbankenbau keinerlei Erfahrung habe, kann ich da aber leider nicht viel mehr dazu sagen. Mach weiter so, ich bin bei dir!

Re: Hobelbank aus Esche
Verfasst: Sa 27. Dez 2025, 12:51
von Klaus
Danke euch - schön, dass ihr dabei bleibt
Über Weihnachten ist nicht wirklich viel passiert - die Familie fordert ihr Recht ...
Um das Gestell endlich aufbaufertig zu machen hab ich noch oben die Zapfen für die Verbindung mit der Tischplatte angefräst
Hobelbank_20251222_0001.jpg
Hobelbank_20251222_0002.jpg
Und gestern dann noch - neben einer Bastelei - die Bretter für die Tischplatte abgerichtet und eine Kante angestossen
Hobelbank_20251226_0001.jpg
Hier nur ein unspektakuläres Foto vom Ergebnis, waren etliche Stunden Arbeit und hinterher hab ich gut gemerkt, dass die 16 Teile ihr Gewicht haben

Zudem waren einige doch stark verzogen und mussten behutsam nivelliert werden, mein Hobeltisch ist zu kurz für die 2100mm langen Teile ... Aber mit etwas Überlegung und Übung ging es dann doch ganz ordentlich. Lediglich die Stärke, die bei manchen Lamellen übrig bleiben wird ist nicht berauschend. Mal schauen, ob die 4 Bretter, die ich als Puffer habe, ausreichen.
Gruss und geniesst die Tage zwischen den Jahren
Klaus
Re: Hobelbank aus Esche
Verfasst: Sa 27. Dez 2025, 13:22
von Claus P
Klaus,
sehr schöne Arbeit. Was ich anmerken wollte, aus den Erfahrungen meiner Hobelbank: So wie ich das sehe, hast du für die Bankplatte Zapfen und Zapfenlöcher an allen vier Gestellpunkten vorgesehen. So hab ich das auch gemacht. Allerdings würde ich das so heute nicht mehr machen.
Ich würde nur vorne die Bankplatte verzapfen und hinten auf den Stehern nur aufliegen lassen und verschrauben.
Das Problem ist, dass die Bankplatte aus verleimten Lamellen besteht, die sich unterschiedlich zum Längsholz von den Querstreben ausdehnt bzw schwindet. Das kann dazu führen, dass die Verleimung sich öffnet, weil die Zapfen von den Stehern gegen die Zapfenlöcher von der Bankplatte arbeiten.
Das kann sein, muß aber nicht.
Wenn die Bankplatte nur vorne verzapft ist, ist das vollkommen ausreichend um die Kräfte, die beim Arbeiten entstehen, von der Bankplatte in das Gestell abzuleiten.
Bei mir hat sich die Bankplatte in der Mitte ganz leicht geöffnet. Das ist nicht viel, aber das hätte ich vermeiden können, wenn ich auf den Rat eines Freundes gehört hätte. Aber hinterher ist man immer schlauer.
Re: Hobelbank aus Esche
Verfasst: Sa 27. Dez 2025, 13:36
von Klaus
Servus Claus,
vielen Dank für die Anregung. Die zwei(!) Bankplatten sind bei mir tatsächlich nur an der vorderen bzw. hinteren Kante eingezapft. Von unten wird jeweils durch ein grösseres Loch durch die Querzargen verschraubt. Das lässt zu, dass die Platte arbeiten kann. Dadurch, dass ich die Lamellen hochkant verleime vermute ich mal, dass sich die Veränderung in der Breite in Grenzen halten wird. Zudem ist das Klima in meiner Kellerwerkstatt auch recht konstant. Der Spalt zwischen den zwei Platten wird durch eine Leiste verschlossen, die ich bei Bedarf nachhobeln kann.
Du hattest diesen Tipp ja schon ganz am Anfang geschrieben und ich hoffe ich konnte mein Konzept entsprechend umsetzen.
Gruss, Klaus
Re: Hobelbank aus Esche
Verfasst: Sa 27. Dez 2025, 13:57
von Claus P
Bei zwei getrennten Bankplatten hast du kein Problem. Jetzt wo du das nochmals beschrieben hast, erinnere ich mich wieder. Solche Sachen merke ich mir nicht.
So wie du das machst, passt das.