Hallo zusammen,
haifisch18 hat geschrieben:wenn dir der GSS nicht liegt, Mirka hat seit kurzem auch Schwingschleifer mit dem Antriebsaufbau wie der Exzenter. Ich Eier auch da drum rum seit ich den Ceros habt. Der Schwingschleifer hat den schönen Namen Deos.
*den Benedikt einfach völlig ignorier* *nicht gegoogelt und nicht gesehen* *nein, ich will's gar nicht wissen*
Nein, im Ernst, Danke für den Hinweis. Und ja, der wäre sicher eine Überlegung und wenn ich ihn mal irgendwo testen kann landet er bestimmt auch auf meiner *irgendwann einmal haben*-Liste. Aber nur für ab und zu Kantenschleifen ist er mir derzeit dann doch zu teuer. Da reicht mir dann doch erst einmal der große Deros.
Ein bisschen habe ich die Tage wieder weitergearbeitet.
Nach der zweiten Schicht Lack habe ich alles Klebeband abgeknippelt, die Nägel (zur Lagerung während des Trocknens) entfernt und alles nochmal mit 240er Korn geschliffen.
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Manchmal habe ich das Gefühl, dass da doch eigentlich der ganze Lack wieder mit abgehen müsste, aber der Wasser-Test zeigt, das ist nicht der Fall. Aus diesem Gefühl heraus schleife ich nach dem letzten Lackieren auch nur per Hand. Ist das übertrieben? Wie macht ihr das? Bedenkenlos nochmal mit der Maschine drüber rutschen oder gefühlvoll per Hand?
Hier seht ihr wie sich der AquaClou Holzlack macht. Eventuell hatte ich das schon beim Unterschrank gezeigt, aber besser ein Bild zu viel als eines zu wenig!
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Handschliff macht ganz schön viel Staub. Irgendwann brauche ich doch mal so einen absaugbaren Klotz. Der Nachteil ist dann allerdings wieder der Sauger-Lärm... hach ja, man kann nicht alles haben.
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Nachdem dafür alles geschliffen war ging es an den Zusammenbau des ersten Korpus. Eigentlich waren es ja nur vier Seiten mit 6 Lamellos, aber irgendwie war es am Ende dann doch wieder etwas hektisch. Zum Glück klappte alles, die Ausrichtung stimmt rundherum und alle Ecken sind im rechten Winkel.
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(Der Zwischenboden ist nur eingelegt, um dem ganzen mehr Winkel-Stabilität zu geben)
Einzig der Schonhammer hinterließ schwarze Schlieren. Nicht am Werkstück, sondern auf der Werkbank *puh*. Irgendwann muss ich mir doch mal einen weißen kaufen ... (und irgendwie wird mit jedem Projekt die Einkaufsliste immer länger ...

)
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Da mit einem Korpus schon wieder alle ordentlichen Zwingen verzwungen waren (heißt das so?) durfte ich weiter schleifen *juhu*
An manchen Stellen dann auf einmal der Feind jeder Frau mittleren Alters: Orangenhaut!
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Da hat wohl jemand ein bisschen zu dick lackiert...
Mit etwas mehr Schleifkraft ließ sich das zum Glück beheben. Die exponiert sichtbare Rückwand habe ich dann auch gleich noch über 400er bis zu 600er Korn geschliffen.
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Wenn man sich reinlegen könnte, dann könnte ich mich jetzt in die Oberfläche reinlegen. Herrlich!
Während der zweite Korpus zwischendrin auch verleimt wurde, konnte ich beim ersten schon mit dem Endschliff für das Öl beginnen. Über 240er ging es dabei bis 300er - dieses Mal wieder mit der Maschine.
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Das Ölen zeige ich euch nicht mehr, das kennt ihr ja schon - Osmo TOPoil natural. Und es war ja auch nicht die letzte Ölung (Achtung, Flachwitz!). Daher hier nur noch das Ergebnis nach getaner Arbeit (inklusive dem Lohn fürs leibliche Wohl).
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Und damit war Feierabend. Der TOPoil-Gestank hat mich dann doch auch recht schnell aus der Werkstatt getrieben, das ist selbst mit Filter zu viel.
Zumindest bin ich zuversichtlich, dass ich unter der Woche noch die zweite Schicht Öl aufbringen und mich am Wochenende dann wieder spannenderen Arbeiten widmen kann.
Viele Grüße,
Jana