Anwendung von Acryllack

Was darf es für welche Oberfläche sein?
oldtimer
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Anwendung von Acryllack

Beitrag von oldtimer »

Hallo,

wie ich im Einkaufsthread gezeigt habe, sind heute einige Produkte der Firma Jansen angeliefert worden, die ich hier vorstellen möchte und deren Anwendung ein wenig dokumentieren werde.
Diesmal werde ich nicht zur Lackierpistole, sondern zu Pinsel und Rolle greifen.
Angewendet werden die Produkte bei diesem Bauvorhaben http://www.holzwurmtreff.de/viewtopic.p ... 458#p33458

Da es sich um einige Quadratmeter Fläche handelt, werden die nächsten Abende mit Schleifen der Oberflächen, vielleicht Spachteln, und dann Grundieren gefüllt sein.
DSC02439.JPG
Ich verlinke hier einmal die Produkte:
Der Ahrweitex Schnellspachtel kann direkt auf Rohholz aufgetragen werden
https://www.jansen.de/de/produkte/spach ... htel-tube/

Allgrund als Isoliergrund
https://www.jansen.de/de/produkte/grund ... -allgrund/

und Acryl Seidencolor als Decklack
https://www.jansen.de/de/produkte/weiss ... idencolor/

Behandelt wird ein Korpus für den Aussenbereich. Der Acryl Seidencolor ist aber auch für innen geeignet.


Gruß
Volker
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oldtimer
Beiträge: 9642
Registriert: Do 30. Jun 2016, 16:29

Re: Anwendung von Acryllack

Beitrag von oldtimer »

Hallo,

heute Abend konnte ich dann mit den ersten Arbeiten beginnen.

Das erste Werkstück ist eine Rückwandplatte, die ich aus Rauhspundbrettern mit Nut und Feder gefertigt habe. Ihr Format ist 1630x1160 mm.

Diese habe ich mit der Rotex mit 80er Papier geschliffen.
DSC02440.JPG
Danach mit 120er und ein Feinschliff nach dem Spachteln wird mit 150er erfolgen.

Vor dem Verleimen hatte ich den Brettern eine Fase gefräst, so dass nach dem Verleimen eine V-Nut entsteht.
Hier einige Bilder dieses früheren Arbeitsschritts, im CMS-Modul der eingespannte V-Nut-Fräser und die verleimten Bretter.
DSC02252.JPG
DSC02253.JPG
DSC02254.JPG


Die V-Nuten habe ich dann mit dem Festool-Duplex und dem entsprechenden Schleifschuh geschliffen.
DSC02442.JPG
Allerdings, damit ich in die enge Nut hineinkomme, habe ich das Papier in der Mitte geknickt und spitz aufgeklettet, also nicht exakt auf dem Schuh.
Das mache ich häufiger und oft noch viel extremer, es garantiert aber immer ein Ausschleifen ansonsten unzugänglicher Stellen.
DSC02443.JPG
Der nächste Schritt war dann Fehlstellen und Harzgallen mit Feinspachtel aufzufüllen.
DSC02446.JPG
Dafür habe ich ein wenig Masse der Tube entnommen
DSC02447.JPG
und mit einem Modellierspachtel glatt gestrichen.
DSC02448.JPG
Nun muss der Spachtel trocknen. Jansen gibt für den Schnellspachtel 2 - 3 Stunden an.
DSC02449.JPG
Gruß
Volker
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Mandalo
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Registriert: Mi 19. Okt 2016, 08:18

Re: Anwendung von Acryllack

Beitrag von Mandalo »

Hallo Volker, ich würde dir empfehlen die Harzgallen vor dem Verspachteln, mittels Stemmeisen, auszukratzen und von Harz zu befreien. Ansonsten kann es leicht passieren daß das Harz irgendwann durchschlägt. Ansonsten vielen Dank für deinen interessanten Beitrag.
Mit nichts ist man großzügiger als mit gutem Rat!
Es grüßt euch Dieter
oldtimer
Beiträge: 9642
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Re: Anwendung von Acryllack

Beitrag von oldtimer »

Hallo Dieter,

richtig. Zuerst hatte ich mich auch mit dem Stemmeisen genähert, dann aber gesehen. dass das Harz, nachdem die Platte 14 Tage gestanden hatte, abgetropft und verklumpt war, so dass ich mich lediglich auf das Ausbürsten mit einer Drahtbürste beschränkt habe.
oldtimer
Beiträge: 9642
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Re: Anwendung von Acryllack

Beitrag von oldtimer »

Hallo,

heute Abend ging es weiter. Zuerst die Kanten mit der kleinen Makitafräse abrunden,
DSC02450.JPG
ein Feinschliff mit 120er Papier,
DSC02452.JPG
DSC02454.JPG
entstauben,
DSC02455.JPG
Jansen Allgrund gründlich durchmischen,
DSC02456.JPG
und erst einmal in den V-Nuten die Farbe mit dem Pinsel vorlegen.
DSC02458.JPG

Gruß
Volker
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oldtimer
Beiträge: 9642
Registriert: Do 30. Jun 2016, 16:29

Re: Anwendung von Acryllack

Beitrag von oldtimer »

Dann die Fläche mit einer Schaumstoffwalze gerollt (entgegen des Datenblatts nehme ich keine Mohairwalze, ich komme einfach seit vielen Jahren mit den anderen hervorragend zurecht).
DSC02459.JPG
DSC02461.JPG
DSC02462.JPG
Während der Trockenphase habe ich im kleinen Werkraum ein Seitenteil vorbereitet. Dieses habe ich mit dem RS 3 geschliffen,

DSC02466.JPG
die Harzgallen ausgestemmt. Dieter hatte dies auch oben erwähnt. Hier glänzen sie so stark, dass sie entfernt werden müssen.
DSC02467.JPG
Danach
DSC02469.JPG
wird wieder mit Ahrweitex gespachtelt.
DSC02471.JPG

Und jetzt wünsche ich Euch

ein schönes Pfingstfest
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Klaus
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Re: Anwendung von Acryllack

Beitrag von Klaus »

Hallo Volker,

leider jetzt erst dazu gekommen, den Thread mit der gebührenden Aufmerksamkeit zu lesen. Sind ja jetzt schon ein paar interessante Sachen dabei. Welche Schaumwalzen von Storch verwendest Du für den Lösungsmittellack?

Gruss, weiterhin gutes Gelingen und auch Dir ein schönes Pfingsten
Klaus
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Mario
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Re: Anwendung von Acryllack

Beitrag von Mario »

Hallo Volker
Ist es Wurscht mit welcher Farbe man über diesen Spachtel geht, oder funzt das nur mit dem Acrylzeugs?
Reicht da einmal spachteln aus oder muss man nachspachteln?

Grüße, Mario!
oldtimer
Beiträge: 9642
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Re: Anwendung von Acryllack

Beitrag von oldtimer »

Hallo Klaus,

die blauen von Storch oder die roten von Fries. Auf dem Bild habe ich wohl versehentlich Frieswalzen in ein Storchblister gepackt :lol: .
Für den Deckanstrich solltest Du aber beidseitig gerundete Walzen verwenden, das verhindert sichtbare Ansätze.

Beachte aber bitte, dass es sich bei diesem Objekt um eins für den Aussenbereich handelt.

Gruß
Volker
RockinHorse

Re: Anwendung von Acryllack

Beitrag von RockinHorse »

Moin Volker und Klaus,
Klaus hat geschrieben:Welche Schaumwalzen von Storch verwendest Du für den Lösungsmittellack?
Der Jansen Acryllack/Acrylgrund ist doch frei von Lösungsmitteln? oder täusche ich mich?

Frohe Pfingsten wünsche ich auch.
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