Großer hochfahrbarer Schreibtisch mit abgehängtem Schubladenschrank
Verfasst: Sa 9. Mai 2026, 21:51
Hallo zusammen,
nachdem mein Projekt: kleiner Schreibtisch aus Esche abgeschlossen ist und auch mein Hocker für den Schreibtisch vollendet wurde, brauche ich eine neue Herausforderung.
Also habe ich meinen Chef gefragt, ob ich für mein Büro einen Schreibtisch bauen darf. Ich habe ihm gesagt, es werden keine Kosten anfallen und solch ein Möbel gibt es nicht zu kaufen, der Tisch wird einzigartig werden. Er war damit einverstanden, also habe ich gestern damit begonnen, die Bohlen auszusuchen und zu formatieren.
Der Schreibtisch wird hochfahrbar. Die Hubsäulen habe ich günstig bei Kleinanzeigen ergattern können, besser gesagt sind es zwei Paar. Der Verkäufer hat ein kleineres und ein größeres Paar angeboten. Der Hersteller ist Linac. Linac ist Weltmarktführer für Hubsäulen für Schreibtische und Arbeitstische.
Eine Hubsäule hebt 300 kg, das heißt im Paar 600 kg und die zweite Hubsäule 200 kg (also 400 kg im Paar).
Ich werde auch noch einen Besprechungstisch bauen um mein Büro auch als Besprechungszimmer nutzen zu können.
So nun mal ein zum Aufbau. Der Schreibtisch wird eine Eschenplatte bekommen. Abmessungen ca. 2400x1000. Auf einer Seite wird ein Schubladenschrank an der Unterseite der Tischplatte aufgehangen. Ich möchte ja meine Schreibutenslien auch im Stehen erreichen können und mich nicht bücken müssen. Dann wird auf der Rückseite eine Rinne, die heruntergeklappt werden kann installiert, für Kabel und die Steuereinheit vom Schreibtisch. Ich habe mir lange Gedanken darüber gemacht, wie ich den Schubladenschrank aufhängen kann, ohne dass in der Tischplatte Spannungen entstehen. Dann kam mir die Idee: ich werde Gratleisten in die Tischplatte einsetzen und daran den Korpus von dem Schubladenschrank hängen.
Das hat den Vorteil, dass die Gratleisten die Tischplatte gerade halten und gleichzeitig der Korpus zusätzlich die Gratleisten stabilisiert.
Gestern habe ich die erste Bohle gehobelt. Natürlich hat meine große Dicke wieder mal gute Dienste geleistet:
Die Tischplatte wird aus einer großen und einer kleinen Bohle zusammengeleimt. Hier sieht man beide nebeneinander liegen:
Damit beim Verleimen möglichst kein Höhenversatz entsteht, habe ich zwei Nuten in die Leimfuge gefräst. Darin werden zwei Eschenleisten eingeleimt. Hätte ich eine Domino, dann würde ich diese benutzen, hab ich aber nicht. Die Eschenleisten sollen auch die Leimfuge später stabilisieren.
Nachdem die größere Bohle einen sehr großen Riss hat, wird dieser mit Butterflys stabilisiert und danach mit Epoxy ausgegossen. Hier sieht man die Platte in der Verleimpresse:
Für die Butterflys habe ich mir heute Nußbaum besorgt. Der Holzhändler hatte Nuß mit breiten Kern vorrätig. Davon hab ich mir einige Teile besorgt.
Momentan ist mein Plan so, dass beginnend mit dem großen Riss kleine Butterflys eingesetzt und zur Mitte des Risses hin größer werden. Auch Fehlstellen, wie faule Stellen werde ich noch herausfräsen und dann mit einem neuem farbmarkanten Teil ersetzen.
Nun eine Frage an Euch:
Soll ich die Leimfuge auch mit Butterflys stabilisieren? Notwendig ist dies aus Festigkeitsgründen nicht, wenn dann eher aus ästhetischen Gründen.
Ich bin hin und hergerissen. Momentan bin ich eher dagegen, in die Leimfuge noch Butterflys einzusetzen. Aber ich lasse mich gerne durch gute Argumente überzeugen.
nachdem mein Projekt: kleiner Schreibtisch aus Esche abgeschlossen ist und auch mein Hocker für den Schreibtisch vollendet wurde, brauche ich eine neue Herausforderung.
Also habe ich meinen Chef gefragt, ob ich für mein Büro einen Schreibtisch bauen darf. Ich habe ihm gesagt, es werden keine Kosten anfallen und solch ein Möbel gibt es nicht zu kaufen, der Tisch wird einzigartig werden. Er war damit einverstanden, also habe ich gestern damit begonnen, die Bohlen auszusuchen und zu formatieren.
Der Schreibtisch wird hochfahrbar. Die Hubsäulen habe ich günstig bei Kleinanzeigen ergattern können, besser gesagt sind es zwei Paar. Der Verkäufer hat ein kleineres und ein größeres Paar angeboten. Der Hersteller ist Linac. Linac ist Weltmarktführer für Hubsäulen für Schreibtische und Arbeitstische.
Eine Hubsäule hebt 300 kg, das heißt im Paar 600 kg und die zweite Hubsäule 200 kg (also 400 kg im Paar).
Ich werde auch noch einen Besprechungstisch bauen um mein Büro auch als Besprechungszimmer nutzen zu können.
So nun mal ein zum Aufbau. Der Schreibtisch wird eine Eschenplatte bekommen. Abmessungen ca. 2400x1000. Auf einer Seite wird ein Schubladenschrank an der Unterseite der Tischplatte aufgehangen. Ich möchte ja meine Schreibutenslien auch im Stehen erreichen können und mich nicht bücken müssen. Dann wird auf der Rückseite eine Rinne, die heruntergeklappt werden kann installiert, für Kabel und die Steuereinheit vom Schreibtisch. Ich habe mir lange Gedanken darüber gemacht, wie ich den Schubladenschrank aufhängen kann, ohne dass in der Tischplatte Spannungen entstehen. Dann kam mir die Idee: ich werde Gratleisten in die Tischplatte einsetzen und daran den Korpus von dem Schubladenschrank hängen.
Das hat den Vorteil, dass die Gratleisten die Tischplatte gerade halten und gleichzeitig der Korpus zusätzlich die Gratleisten stabilisiert.
Gestern habe ich die erste Bohle gehobelt. Natürlich hat meine große Dicke wieder mal gute Dienste geleistet:
Die Tischplatte wird aus einer großen und einer kleinen Bohle zusammengeleimt. Hier sieht man beide nebeneinander liegen:
Damit beim Verleimen möglichst kein Höhenversatz entsteht, habe ich zwei Nuten in die Leimfuge gefräst. Darin werden zwei Eschenleisten eingeleimt. Hätte ich eine Domino, dann würde ich diese benutzen, hab ich aber nicht. Die Eschenleisten sollen auch die Leimfuge später stabilisieren.
Nachdem die größere Bohle einen sehr großen Riss hat, wird dieser mit Butterflys stabilisiert und danach mit Epoxy ausgegossen. Hier sieht man die Platte in der Verleimpresse:
Für die Butterflys habe ich mir heute Nußbaum besorgt. Der Holzhändler hatte Nuß mit breiten Kern vorrätig. Davon hab ich mir einige Teile besorgt.
Momentan ist mein Plan so, dass beginnend mit dem großen Riss kleine Butterflys eingesetzt und zur Mitte des Risses hin größer werden. Auch Fehlstellen, wie faule Stellen werde ich noch herausfräsen und dann mit einem neuem farbmarkanten Teil ersetzen.
Nun eine Frage an Euch:
Soll ich die Leimfuge auch mit Butterflys stabilisieren? Notwendig ist dies aus Festigkeitsgründen nicht, wenn dann eher aus ästhetischen Gründen.
Ich bin hin und hergerissen. Momentan bin ich eher dagegen, in die Leimfuge noch Butterflys einzusetzen. Aber ich lasse mich gerne durch gute Argumente überzeugen.