Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn
Verfasst: Do 6. Aug 2026, 20:52
Hallo Holzwürmer
Schon vor langer Zeit hat Guido Henn, den vermutlich hier alle kennen werden, eine Fräse der besonderen Art gebaut, also weniger die Fräse, als das Gestell. Gereizt hat mich das Teil schon sehr lange und als ich ihn dazu angeschrieben habe, sagte er mir, dass ich mit dem Bau noch warten soll, denn jetzt kommt eine überarbeitete Version heraus. Also hab ich noch gewartet und nun erschien sein neues Buch "Vorrichtungen für die Oberfräse". Für alle die, die nicht wissen, wovon die Rede ist, gibt es hier mal einen Videolink vom Guido. Ab 05:40 bekommt man einen kleinen Einblick, was man damit machen kann.
https://www.youtube.com/watch?v=jYnO0zR1MUQ
es ist wirklich nur ein kleiner Einblick, denn mit der Maschine kann man noch vieles mehr machen, z.B. Rahmenteile dübeln, Hoffmann Schwalben einfräsen, Zinken, Schwalbenschwänze, Lochreihen etc. pp.
Im Buch gibt es einen Link, da kann man sich dann alle Vorrichtung anschauen. Gerne würde ich den Link mit euch teilen, aber das wäre unfair gegenüber Guido, der sich mit dem Buch viel Mühe gegeben hat. Auf Holzwerken findet ihr aber auch noch ganz vieles über den Dreiachser, denn er tüftelt daran schon seit 14 Jahren oder so.
Ich war am Überlegen, ob ich einen kompletten Baubericht darüber schreibe oder euch Stück für Stück mitnehme und ihr beim Bau quasi live dabei seid. Ich habe mich für Letzteres entschieden. Wann das Teil fertig wird kann ich nicht sagen, könnte aber auch länger dauern. Also, wenn nichts von mir kommt, dann bin ich auch noch nicht weiter
am Anfang stand das Studium des Buches die Feststellung, dass ich es als Vorlage nehme, aber meine eigenen Veränderungen einfügen werde. Das fängt schon mal damit an, dass ich meinen Unterschrank nicht aus Multiplex bauen will, sondern ihn aus 40 x 40 Aluprofilen herstellen werde, denn das dürfte für mich deutlich günstiger sein. Zu den Linearschienen gibt es auch einen Link von ihm, aber die waren mir zu teuer und so habe ich mich für andere entschieden. Die Längen der Schienen waren gleich, aber die Linearwagen haben andere Maße und so musste die Abstände und Löcher etwas verändert werden, was aber kein Problem darstellte. Etwas was mir gar nicht gefallen hat war, dass er, um die Linearlager am Multiplex festzuschrauben, Senkkopfschrauben empfohlen hat. Im Buch wird darauf extra darauf hingewiesen, dass man mit einem Bohrständer und Abstandsklötzchen arbeiten soll. Die Senkkopfschrauben zentrieren sich automatisch und justieren geht dann nicht mehr, also muss man sehr genau bohren. Da ich eine Shaper mein Eigen nenne wäre das für mich kein Problem gewesen, trotzdem entschied ich mich für die, aus meiner Sicht, bessere Art.
Angefangen habe ich dann, wie im Buch beschrieben, mit der Zwischenplatte. Auf Maß gesägt, mit 16 Löchern versehen und die Linearwagen angeschraubt. Danach kam dann die Grundplatte dran.
Es wurden 16 mm Löcher mit einer Tiefe von 5,6 mm gefräst und das Durchgansloch dann mit 7 mm anstelle von 6 mm. Der Vorteil der Shaper besteht z.B. darin, dass der Fräser gleich oder kleiner als das Loch sein muss, dann kann man alles fräsen, egal ob 6 mm oder 600 mm..... es geht alles mit einem Fräser. Als Schrauben nahm ich dann Inbusschrauben mit extra flachem Kopf und einer Unterlegscheibe.
Die Anschläge, die Guido aus Multiplex gebaut hat, habe ich einfach gedruckt, selbst die Spannhebel kommen aus dem 3D Drucker, nur die Schrauben und die Muttern, kamen aus meinem Schraubenlager.
Und nun ein paar Fotos.......
Schon vor langer Zeit hat Guido Henn, den vermutlich hier alle kennen werden, eine Fräse der besonderen Art gebaut, also weniger die Fräse, als das Gestell. Gereizt hat mich das Teil schon sehr lange und als ich ihn dazu angeschrieben habe, sagte er mir, dass ich mit dem Bau noch warten soll, denn jetzt kommt eine überarbeitete Version heraus. Also hab ich noch gewartet und nun erschien sein neues Buch "Vorrichtungen für die Oberfräse". Für alle die, die nicht wissen, wovon die Rede ist, gibt es hier mal einen Videolink vom Guido. Ab 05:40 bekommt man einen kleinen Einblick, was man damit machen kann.
https://www.youtube.com/watch?v=jYnO0zR1MUQ
es ist wirklich nur ein kleiner Einblick, denn mit der Maschine kann man noch vieles mehr machen, z.B. Rahmenteile dübeln, Hoffmann Schwalben einfräsen, Zinken, Schwalbenschwänze, Lochreihen etc. pp.
Im Buch gibt es einen Link, da kann man sich dann alle Vorrichtung anschauen. Gerne würde ich den Link mit euch teilen, aber das wäre unfair gegenüber Guido, der sich mit dem Buch viel Mühe gegeben hat. Auf Holzwerken findet ihr aber auch noch ganz vieles über den Dreiachser, denn er tüftelt daran schon seit 14 Jahren oder so.
Ich war am Überlegen, ob ich einen kompletten Baubericht darüber schreibe oder euch Stück für Stück mitnehme und ihr beim Bau quasi live dabei seid. Ich habe mich für Letzteres entschieden. Wann das Teil fertig wird kann ich nicht sagen, könnte aber auch länger dauern. Also, wenn nichts von mir kommt, dann bin ich auch noch nicht weiter
am Anfang stand das Studium des Buches die Feststellung, dass ich es als Vorlage nehme, aber meine eigenen Veränderungen einfügen werde. Das fängt schon mal damit an, dass ich meinen Unterschrank nicht aus Multiplex bauen will, sondern ihn aus 40 x 40 Aluprofilen herstellen werde, denn das dürfte für mich deutlich günstiger sein. Zu den Linearschienen gibt es auch einen Link von ihm, aber die waren mir zu teuer und so habe ich mich für andere entschieden. Die Längen der Schienen waren gleich, aber die Linearwagen haben andere Maße und so musste die Abstände und Löcher etwas verändert werden, was aber kein Problem darstellte. Etwas was mir gar nicht gefallen hat war, dass er, um die Linearlager am Multiplex festzuschrauben, Senkkopfschrauben empfohlen hat. Im Buch wird darauf extra darauf hingewiesen, dass man mit einem Bohrständer und Abstandsklötzchen arbeiten soll. Die Senkkopfschrauben zentrieren sich automatisch und justieren geht dann nicht mehr, also muss man sehr genau bohren. Da ich eine Shaper mein Eigen nenne wäre das für mich kein Problem gewesen, trotzdem entschied ich mich für die, aus meiner Sicht, bessere Art.
Angefangen habe ich dann, wie im Buch beschrieben, mit der Zwischenplatte. Auf Maß gesägt, mit 16 Löchern versehen und die Linearwagen angeschraubt. Danach kam dann die Grundplatte dran.
Es wurden 16 mm Löcher mit einer Tiefe von 5,6 mm gefräst und das Durchgansloch dann mit 7 mm anstelle von 6 mm. Der Vorteil der Shaper besteht z.B. darin, dass der Fräser gleich oder kleiner als das Loch sein muss, dann kann man alles fräsen, egal ob 6 mm oder 600 mm..... es geht alles mit einem Fräser. Als Schrauben nahm ich dann Inbusschrauben mit extra flachem Kopf und einer Unterlegscheibe.
Die Anschläge, die Guido aus Multiplex gebaut hat, habe ich einfach gedruckt, selbst die Spannhebel kommen aus dem 3D Drucker, nur die Schrauben und die Muttern, kamen aus meinem Schraubenlager.
Und nun ein paar Fotos.......