Leichtes Vorzeltregal
Verfasst: Fr 21. Aug 2026, 22:39
Hallo zusammen,
mir fehlte im Vorzelt ein Regal. Es sollte ein Leichtgewicht werden und einfach und werkzeuglos auf- und abzubauen sein. Als Konstruktion schwebten mir zwei „Leitern“ vor, die man rechts und links als Seiten positioniert und auf deren Stufen man die Regalbretter legt. Die Stufen wollte ich einfräsen. Grob skizziert stelle ich mir das ungefähr so vor: Da meine Kreissäge gerade zur Reparatur ist, habe ich auf Leisten aus dem Baumarkt zurückgegriffen. Die Auswahl dort war recht beschränkt. Genommen habe ich Leisten mit einem Querschnitt von 13 mm x 20 mm. Etwas stärker wäre mir lieber gewesen, aber die nächste Größe schien mir zu monströs zu sein – das Regal soll ja leicht werden.
Leider habe ich vergessen, von den Fräsungen für die Querstreben ein Foto zu machen. Aber das könnt Ihr Euch bestimmt vorstellen.
Die Regalbretter habe ich jeweils aus zwei 1-mm-Sperrholz-Platten, verklebt mit 10 mm Abstand, in bewährter Sandwich-Bauweise
viewtopic.php?p=81675&hilit=Reiseschreibtisch#p81675
erstellt.
Damit die Bretter später auf den Querstreben nicht verrutschen, sondern an Ort und Stelle liegen bleiben, erhalten die Querstreben Dübel und die Regalbretter Aufnahmelöcher. Damit die Dübel beziehungsweise Löcher jeweils an der gleichen Stelle sitzen, habe ich mir schnell eine Schablone zurechtgespaxt, mit deren Hilfe ich die Löcher mit der Oberfräse präzise bohren konnte. Hübscher wäre es gewesen, wenn ich bei den Regalbrettern nur Sacklöcher von unten gebohrt hätte. Das fiel mir aber erst auf, als es schon zu spät war. Das rede ich mir jetzt einfach schön: Die Löcher habe ich durchgebohrt, damit ich beide Seiten des Bretts als Oberseite nutzen kann. Sollte es durchbiegen, drehe ich es einfach um.
Die Dübel habe ich etwas eingekürzt, damit sie nicht überstehen. So vorbereitet wird das Zusammenleimen narrensicher: Die oberen Ecken waren mir dann doch zu filigran, deshalb haben sie zur Verstärkung kleine Dreiecke erhalten: Im Prinzip funktioniert das so, wie ich mir das vorgestellt habe: Jetzt noch zur Aussteifung an der Rückseite ein Kreuz angebracht und fertig ist das Regal.
Es gefällt mir aber noch nicht. Was mag passieren, wenn man versehentlich von unten gegen ein Brett stößt und es abhebt? Um das zu verhindern, schraube ich noch kleine Riegel an, die die Bretter auf den Querstreben halten. In Betrieb sieht das dann so aus: Das untere Brett nimmt rechts eine Kühlhalte-Kiste auf, in der wir Gemüse lagern. Zum Befüllen kann man sie seitlich herausziehen und auf dem Tritt zwischenlagern. Das ist übrigens noch dasselbe Provisorium, das ich vor zwei Jahren im Urlaub mit Bordmitteln gebaut habe.
Viele Grüße aus dem Urlaub
Heike
mir fehlte im Vorzelt ein Regal. Es sollte ein Leichtgewicht werden und einfach und werkzeuglos auf- und abzubauen sein. Als Konstruktion schwebten mir zwei „Leitern“ vor, die man rechts und links als Seiten positioniert und auf deren Stufen man die Regalbretter legt. Die Stufen wollte ich einfräsen. Grob skizziert stelle ich mir das ungefähr so vor: Da meine Kreissäge gerade zur Reparatur ist, habe ich auf Leisten aus dem Baumarkt zurückgegriffen. Die Auswahl dort war recht beschränkt. Genommen habe ich Leisten mit einem Querschnitt von 13 mm x 20 mm. Etwas stärker wäre mir lieber gewesen, aber die nächste Größe schien mir zu monströs zu sein – das Regal soll ja leicht werden.
Leider habe ich vergessen, von den Fräsungen für die Querstreben ein Foto zu machen. Aber das könnt Ihr Euch bestimmt vorstellen.
Die Regalbretter habe ich jeweils aus zwei 1-mm-Sperrholz-Platten, verklebt mit 10 mm Abstand, in bewährter Sandwich-Bauweise
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erstellt.
Damit die Bretter später auf den Querstreben nicht verrutschen, sondern an Ort und Stelle liegen bleiben, erhalten die Querstreben Dübel und die Regalbretter Aufnahmelöcher. Damit die Dübel beziehungsweise Löcher jeweils an der gleichen Stelle sitzen, habe ich mir schnell eine Schablone zurechtgespaxt, mit deren Hilfe ich die Löcher mit der Oberfräse präzise bohren konnte. Hübscher wäre es gewesen, wenn ich bei den Regalbrettern nur Sacklöcher von unten gebohrt hätte. Das fiel mir aber erst auf, als es schon zu spät war. Das rede ich mir jetzt einfach schön: Die Löcher habe ich durchgebohrt, damit ich beide Seiten des Bretts als Oberseite nutzen kann. Sollte es durchbiegen, drehe ich es einfach um.
Die Dübel habe ich etwas eingekürzt, damit sie nicht überstehen. So vorbereitet wird das Zusammenleimen narrensicher: Die oberen Ecken waren mir dann doch zu filigran, deshalb haben sie zur Verstärkung kleine Dreiecke erhalten: Im Prinzip funktioniert das so, wie ich mir das vorgestellt habe: Jetzt noch zur Aussteifung an der Rückseite ein Kreuz angebracht und fertig ist das Regal.
Es gefällt mir aber noch nicht. Was mag passieren, wenn man versehentlich von unten gegen ein Brett stößt und es abhebt? Um das zu verhindern, schraube ich noch kleine Riegel an, die die Bretter auf den Querstreben halten. In Betrieb sieht das dann so aus: Das untere Brett nimmt rechts eine Kühlhalte-Kiste auf, in der wir Gemüse lagern. Zum Befüllen kann man sie seitlich herausziehen und auf dem Tritt zwischenlagern. Das ist übrigens noch dasselbe Provisorium, das ich vor zwei Jahren im Urlaub mit Bordmitteln gebaut habe.
Viele Grüße aus dem Urlaub
Heike