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Das kurvige Servierbrett

Verfasst: Sa 29. Okt 2016, 20:53
von michaelhild
Tataaaaa und da ist er, zumindest der erste Teil:
Servierbrett "Curve"

Bild

Re: Das kurvige Servierbrett

Verfasst: So 30. Okt 2016, 01:40
von Mario
Hallo,
na wird ja wohl auch Zeit mein lieber. :roll: :lol: Aber machst es ja ganz schön spannend, ein Bild und das war`s..., oder wie!???
Ich hoffe das geht nich so weiter, pro Teil ein Bild meine ich. :lol:

Grüße, Mario!

Re: Das kurvige Servierbrett

Verfasst: So 30. Okt 2016, 08:30
von michaelhild
Klicken Du musst auf den Link, dann sehen mehr Bilder!
Mindestens zwei. ;)

Re: Das kurvige Servierbrett

Verfasst: So 30. Okt 2016, 11:33
von Mario
Ja, jetzt ich das gesehen hab auch. Danke! :oops: :lol:

Grüße, Mario!

Re: Das kurvige Servierbrett

Verfasst: Mo 31. Okt 2016, 11:16
von Thomas
Ein wirklich sehr feines Servierbrett hast du da gezaubert. Ich habe selten eine so schöne Arbeit gesehen.

Gruss
Thomas

Re: Das kurvige Servierbrett

Verfasst: Mo 31. Okt 2016, 18:37
von Threedots
Hallo Micha,

endlich hast Du den armen Mario erlöst. Deine Arbeit ist wieder mal vom Feinsten. Hat es auf Anhieb geklappt oder war das "Opferbrett" vonnöten?

Re: Das kurvige Servierbrett

Verfasst: Mo 31. Okt 2016, 19:38
von michaelhild
Roland was für eine Frage, natürlich hat es auf Anhieb geklappt. :lol: :lol: :lol:
An Resten hatte ich ja vorher schon mal ein Testdurchlauf gemacht (trotzdem hat es paar mehr Streifen gebraucht, bis ich die Verleimmethode raus hatte, die einem nicht den Angstschweiß auf die Stirn treibt, aber dazu im 2. Teil was). Das war schon gut, wußte ich schon mal halbwegs den Ablauf.
Das dritte "Opfer"Brett war schon nötig. Es gab beim Fräsen an einem Brett einen unschönen Ausriss, genau im Bereich von den Furnieren, den konnte ich nicht mehr flicken und habe ihn hinterher mit Epoxy aufgefüllt. Wer es nicht weiß, dem wird es nicht unbedingt auffallen. Trotzdem wollte ich das Stück ungern verschenken, daher hab ich es behalten.
Auch am Nussbaum Brett gab es ein Problem, dazu auch was im 2. Teil.

Bild

Ausschnitt:
DSC_1379k.jpg
Rechts oben im dunkeln Furnier, wo der helle Streifen kreuzt, da ist der Defekt. Mit dem Epoxy fast nicht mehr zu erkennen. Aber ein Geschenk sollte schon möglichst perfekt sein.

Re: Das kurvige Servierbrett

Verfasst: Di 1. Nov 2016, 10:03
von Threedots
Hallo Micha,

das Kaschieren des Fehlers hat doch super geklappt. Ich fragte, weil ich die Vermutung hatte, dass die unterschiedliche Härte der verwendeten Hölzer, der Maserungsverlauf kreuz und quer sowie die Verleimung das ein oder andere Problem verursachen könnten.

Ich denke, es wäre nicht nur für mich interessant zu erfahren, welche Probleme sich Dir in den Weg stellten und wie Du sie gelöst hast.

Re: Das kurvige Servierbrett

Verfasst: Di 1. Nov 2016, 12:02
von michaelhild
Dazu habe ich was im 2. Teil geschrieben.

Ich mal mal ne Preview 8-) :

Das Projekt war zwar nichts anderes als ein Brett, trotzdem gab es beim Bau einige Probleme zu lösen:
Das erste war das Fräsen der Schablone, die Kurve sollte ja IN eine Platte, von daher konnte ich das Kurvenlinfix nicht unterhalb montieren. Und die Oberfräse nur auf dem Lineal zu balancieren, wäre sicher schief gegangen.
Die Lösung war ein Anbringen von Abfallstücken im Bereich des Lineals. Damit die OF dort aufliegt, müssen diese mindestens so hoch sein, wie das Kurvenlineal. Eine weitere Möglichkeit wäre gewesen, unter die Grundplatte der Fräse passende Klötzchen zu kleben, allerdings ist sie dann nicht mehr frei drehbar.

Zerteilen der Furniere ohne Furniersäge aber mit Cutter war auch ein Problem. Ging Bescheiden. Der Multimaster + rundes Sägeblatt löste das Problem. Werde ich weiter so machen.

Das größte Problem stellte das Verleimen dar. Ich hatte ja anfangs rein mit Zwingen und ausgeklinkten Zulagen gearbeitet. Das war durch das Schwimmen der einzelnen Teile und Furnierlagen auf der Leimschicht sehr schwierig und der falsche Weg, wenigstens für mich. Auch gab es dabei kein "Anschlag" für die Furnierpakete, sodass diese sogar in beide Richtungen sich verschieben konnten.
Die Lösung war, die Zuhilfenahme des MFTs, das vereinfachte die Verleimung, bzw. das Verpressen schon erheblich. Als Abstandshalter für die Furniere dienten Glasklötzchen. Das funktionierte sehr gut.
Beim nächsten Mal, werde ich die Zulagen auf der Platte mit einer zum Überstand der Furniere passenden Ausklinkung versehen, dann werden die von beiden Seiten geführt und die Gefahr des Verschiebens wird weiter reduziert. Dazu müssen aber die Furnierstreifen alle gleich breit sein. Das hatte ich nur pi mal Daumen gemacht und daher ging das diesmal nicht.
Wichtig war auch, die verleimten Furniere bei jedem Durchgang komplett bündig zur Platte zu hobeln.

Noch ein Problemkind waren anfangs Ausrisse beim Bündigfräsen an den Stellen, wo der Fräser die Furnierstreifen traf. Das konnte ich umgehen, in dem ich den Überstand an den Stellen auf etwa 1mm reduzierte. Dann waren Ausrisse kein Thema mehr.
Der Ausriss ließ sich gut mit Epoxidharz ausgießen und fiel später so gut wie nicht mehr auf.

Über die Griffmulden habe ich auch etwas nachdenken müssen. Was passendes an Fräsern mit Anlauflager hatte ich nicht. Aufgrund der Rundung hätte ich bei Benutzung des Frästisches eine passende Kulisse anfertigen müssen, an dem das Brett entlang gleitet. Da war der Einsatz der handgeführten OF mit doppeltem Parallelanschlag die einfachste Lösung. Ich musste nur eine Sohle mit kleiner Öffnung montieren um die Frästiefendifferenz die aufgrund des Kreisbogens entstanden ist zu minimieren.

Re: Das kurvige Servierbrett

Verfasst: Di 1. Nov 2016, 12:54
von Threedots
Ahhh,

Prima!