Dazu habe ich was im 2. Teil geschrieben.
Ich mal mal ne Preview

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Das Projekt war zwar nichts anderes als ein Brett, trotzdem gab es beim Bau einige Probleme zu lösen:
Das erste war das Fräsen der Schablone, die Kurve sollte ja IN eine Platte, von daher konnte ich das Kurvenlinfix nicht unterhalb montieren. Und die Oberfräse nur auf dem Lineal zu balancieren, wäre sicher schief gegangen.
Die Lösung war ein Anbringen von Abfallstücken im Bereich des Lineals. Damit die OF dort aufliegt, müssen diese mindestens so hoch sein, wie das Kurvenlineal. Eine weitere Möglichkeit wäre gewesen, unter die Grundplatte der Fräse passende Klötzchen zu kleben, allerdings ist sie dann nicht mehr frei drehbar.
Zerteilen der Furniere ohne Furniersäge aber mit Cutter war auch ein Problem. Ging Bescheiden. Der Multimaster + rundes Sägeblatt löste das Problem. Werde ich weiter so machen.
Das größte Problem stellte das Verleimen dar. Ich hatte ja anfangs rein mit Zwingen und ausgeklinkten Zulagen gearbeitet. Das war durch das Schwimmen der einzelnen Teile und Furnierlagen auf der Leimschicht sehr schwierig und der falsche Weg, wenigstens für mich. Auch gab es dabei kein "Anschlag" für die Furnierpakete, sodass diese sogar in beide Richtungen sich verschieben konnten.
Die Lösung war, die Zuhilfenahme des MFTs, das vereinfachte die Verleimung, bzw. das Verpressen schon erheblich. Als Abstandshalter für die Furniere dienten Glasklötzchen. Das funktionierte sehr gut.
Beim nächsten Mal, werde ich die Zulagen auf der Platte mit einer zum Überstand der Furniere passenden Ausklinkung versehen, dann werden die von beiden Seiten geführt und die Gefahr des Verschiebens wird weiter reduziert. Dazu müssen aber die Furnierstreifen alle gleich breit sein. Das hatte ich nur pi mal Daumen gemacht und daher ging das diesmal nicht.
Wichtig war auch, die verleimten Furniere bei jedem Durchgang komplett bündig zur Platte zu hobeln.
Noch ein Problemkind waren anfangs Ausrisse beim Bündigfräsen an den Stellen, wo der Fräser die Furnierstreifen traf. Das konnte ich umgehen, in dem ich den Überstand an den Stellen auf etwa 1mm reduzierte. Dann waren Ausrisse kein Thema mehr.
Der Ausriss ließ sich gut mit Epoxidharz ausgießen und fiel später so gut wie nicht mehr auf.
Über die Griffmulden habe ich auch etwas nachdenken müssen. Was passendes an Fräsern mit Anlauflager hatte ich nicht. Aufgrund der Rundung hätte ich bei Benutzung des Frästisches eine passende Kulisse anfertigen müssen, an dem das Brett entlang gleitet. Da war der Einsatz der handgeführten OF mit doppeltem Parallelanschlag die einfachste Lösung. Ich musste nur eine Sohle mit kleiner Öffnung montieren um die Frästiefendifferenz die aufgrund des Kreisbogens entstanden ist zu minimieren.