Kellerwerkstatt - funktional und praktisch

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Jana
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Kellerwerkstatt - funktional und praktisch

Beitrag von Jana »

Hallo zusammen,

ein gute Methode der aktuellen Hitzewelle zu entgehen ist sich in die angenehme Kühle einer Kellerwerkstatt zu flüchten. Ich habe das in den letzten Tagen genutzt um ein bisschen aufzuräumen. Und da es sauberer vermutlich niemals werden wird, habe ich ein paar Bilder gemacht, um euch meine Werkstatt vorzustellen.

Vor vier Jahren war das ganze noch ein bis oben hin voll-gerümpelter Kellerraum. Schon bald nach unserem Einzug war für mich klar - dieses Gerümpel muss weichen! Stück für Stück habe ich mir den Platz erkämpft - erst ein kleiner Werktisch unterm Fenster, dann eine weitere Wand mit Werkbank, dann immer mehr Bodenfläche und Anfang dieses Jahr habe ich das letzte Regal rausgeworfen, das 'in meiner Werkstatt nichts zu suchen' hat. :twisted:
Nun habe ich ca. 15qm, bei ca. 2,10m Deckenhöhe.

Da die Werkstatt für mich (noch) nicht Selbstzweck ist, sondern ich darin schöne Dinge für den Rest des Hauses/Garten bauen möchte, lege ich wenig Wert auf eine ästhetisch ansprechende Ausstattung. Wenn ich feststelle, dass ich noch ein Regal/Schrank/Halterung/Vorrichtung/.. brauche, dann muss das schnell gehen und nur seinen Zweck gut erfüllen. Daher ist ein Großteil meiner Werkstatteinrichtung aus alten Möbeln, Dingen, die sich im Haus gefunden haben (Rest-Balken vom Dachausbau, übrig gebliebene Kanthölzer, nicht genutzte Regalböden, ...) günstigen Materialien oder Kleinanzeigen-Käufen (z.B. alle Schubladenauszüge). Auch wenn ich schöne Werkstätten wirklich bewundere - meine muss einfach nur für mich funktionieren.

So, nun aber genug der Worte. Nachfolgend die Bilder.

Als erstes für das grobe Raumgefühl ein Rundumblick in drei Teilen (ich habe mehrere Bilder gemacht, leider sind das die schärfsten, die mein Handy ausspucken wollte...):

Blick aus dem Türrahmen:
010_Werkstatt.jpg


Weiter nach rechts:
020_Werkstatt.jpg.jpg
Und noch ein Stück:
030_Werkstatt.jpg

Und nun etwas mehr ins Detail, auch hier wieder von links nach rechts im Rundgang.
040_Werkstatt.jpg.jpg
Hinter der Tür befindet sich mein "Leisten- und sonstige Stäbe- und Stab-ähnliche-Objekte-Lager". Die beiden oberen Querlatten sind nur auf einer Seite fest und auf der anderen mit Maschinen-Schrauben fixiert. Ist eine Leiste zu lange als das sie nach oben herausgezogen werden könnte (was bei 2,10m Deckenhöhe schnell mal passiert), kann die Querlatte nach unten/oben weggekippt und die Leiste einfach nach vorne entnommen werden.

050_Werkstatt.jpg
Im Zuge der Bad-Kernsanierung letztes Jahr war eine Heizung übrig, die perfekt in meine Werkstatt passte. Die Heizleitungen laufen sowieso auf der Decke montiert quer durch, so dass auch der Anschluss kein Problem war. Somit kann ich endlich auch im Winter werkeln, ohne zu frieren (und ihr wisst ja, wie kritisch das bei Frauen ist :roll: ).
Darüber hängen ein paar Sachen, die ich nicht so oft oder an der Kreissäge brauche. Das Wolfcraft Dübel-Ding habe ich kürzlich von meinem Opa geerbt und dort aufgehängt, weil gerade Platz war und ich es nicht aus den Augen verlieren wollte (weil ich es sonst in irgendeiner Schublade vergesse bevor ich es ausprobiert habe).

060_Werkstatt.jpg
Neben der Heizung hat das meiste Kreissägen-Zubehör seinen Platz gefunden (Tischverbreiterung, Queranschlag, Schiebehilfe, Parallelanschlag, Gehrungslade, Schutzausrüstung, ...). Dort steht auch der Schiebeschlitten, wenn ich ihn nicht brauche. In der Ecke schließt ein "dicke, kleine Platten"-Lager an.

Oben an der Wand hängt noch ein Verteiler für den Kabelanschluss. Das ist eines der wenigen Überbleibsel, die ich nicht aus meiner Werkstatt rauswerfen konnte und tolerieren muss. Aber wenigstens hat's da eine extra Steckdose dran, die ich nun nutzen kann.

070_Werkstatt.jpg
An der Rückwand steht mein kleiner Frästisch. Den CRT kann ich Holzwürmern mit wenig Platz und wenig Geduld/Lust zum präzisen Selbstbau durchaus empfehlen. Und wer feststellt, dass er später doch noch etwas größeres benötigt, der kann immer noch die Komponenten wiederverwenden und kommt vermutlich nicht viel teurer als beim Einzel-Einkauf.
Mittlerweile habe ich eine Triton-Fräse fest eingebaut. Diese hat eine sehr praktische Höhenverstellung durch den Tisch und kann mit 8er und 12er oder amerikanischen Spannzangen betrieben werden. Außerdem hat sie wie ich finde ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis für eine Fräse, die nur im Tisch bleiben soll.

Im Schrank untendrunter befinden sich eine kleine Fräse für den Handbetrieb, Zubehör und Fräser.

Darüber habe ich versucht in einem offenen Regal etwas Ordnung zu schaffen. Auch wenn es nicht unbedingt danach aussieht, es ist tatsächlich alles sortiert. Fürs erste hat dort auch meine Flohmarkt-Fund-Rahbank ihren Platz gefunden.

Das viereckige schwarze Ding in der rechten Bildmitte ist mein Selbstbau-Feinstaubfilter. Ich konnte auf der Arbeit einen ausrangierten Server-Lüfter mitnehmen, den ich darin verbaut habe. Er filtert schon einiges an Staub (sieht man an dem dreckigen Filter), aber richtig Sog hat er nicht. Irgendwann werde ich mir vielleicht auch noch den Record-Power-Filter leisten ...

080_Werkstatt.jpg
Mittig an der Wand habe ich (oben) ein Holzlager-Regal geplant. Bisher haben aber keine passenden Bohlen oder Bretter zu mir gefunden und plötzlich war es mit allem möglichen Kram vollgeladen. Oben drauf liegt auch noch ein ganzer Packen Furnier den ich geerbt habe, mit dem ich aber noch nichts richtig anzufangen weiß (außer Klobürsten-Halter-Dekor :D).

An den Hängeleisten darunter hängt Werkzeug, das ich nicht so oft benötige, bzw. der Anfang meiner Zwingensammlung und Zubehör.

090_Werkstatt.jpg
In der rechten rückwärtigen Ecke habe ich die größeren Zwingen angebracht. Damals dachte ich nebeneinander wäre am besten, mittlerweile denke ich aber ein paar voreinander wäre platzsparender und daher besser gewesen (da ich bald noch zwei neue Korpuszwingen anschaffen möchte und dann schon kein Platz mehr ist ...).

Darunter stehen zwei mobile Containerschränke - die zusammen mal ein hoher Badschrank waren (der bei der Badsanierung übrig war). Im linken ist obendrin mein Schraubenvorrat - ja, das ist alles, was ich an Vorrat horte. An Lothars Schraubenlager komme ich noch lange nicht heran! :D
Außerdem hat er eine höhen-verstellbare Plattform.

095_Werkstatt.jpg
Der Boden in meiner Werkstatt ist leider sehr uneben und hat einige Macken. Alle Arbeitsflächen in gleicher Höhe aufzustellen ist daher schon eine Herausforderung, aber mobile Tische in einer Standardhöhe sind unmöglich. Bei diesem Schrank habe ich daher eine an allen Ecken höhenverstellbare Auflage angebracht - z.B. als verlängerte Auflage für den Frästisch oder die Kreissäge. In der weißen Schrankoberseite sind Einschlagmuttern eingebracht. Durch die obere Siebdruckplatte gehen von oben in Sacklöcher eingelassen Maschinenschrauben, die in den Muttern höher oder tiefer geschraubt werden können. Das funktioniert tatsächlich recht gut.
Der Knubbel nach unten ist eine Kugel von einem Deo-Roller. Umgedreht kann die Platte mit drei (oder mehr) solcher Rollen als Rollenbock verwendet werden. So zumindest in der Theorie. Die Praxis ist daran gescheitert, dass Deo-Roller nicht genormt sind, jede Sorte ihre eigene Kugel-Größe hat und ich nicht mehr wusste, von welchem Deo ich diese Rolle abgemacht habe ... Seitdem sind mein Mann und ich am Durchtesten aller möglichen Deos, nur leider halten die dann doch recht lange. :roll:

100_Werkstatt.jpg
Neben den Zwingen geht es unspektakulär weiter mit Führungsschienen, (ungeplantem) Holzlager, einer Hängeleiste und einem undichten Fenster. Irgendwann möchte ich das noch austauschen. Da aber sowieso nicht viel Licht durch kommt macht es im Winter auch nicht viel aus, dort mehrere Schichten Dämmung davor zu packen.

110_Werkstatt.jpg
Es folgen mehr Hängeleisten, diesmal mit Werkzeugen, die ich oft brauche. Denn dieser Bereich ist direkt hinter mir wenn ich am Werktisch arbeite.
Daneben schließt ein alter Küchenschrank an. In diesem sind alle möglichen Kleber, Kleinteilmagazine und ein bisschen Kram untergebracht. Darunter hängen meine zwei Schrauben-Regale. Das sind diese günstigen Kleinteilemagazine, die es bei Aldi immer wieder mal gibt und das funktioniert für mich sehr gut. Die Menge an Schrauben, die in ein Fach passen, brauche ich lange nicht auf (und der Rest ist im Vorratslager).
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Jana
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Re: Kellerwerkstatt - funktional und praktisch

Beitrag von Jana »

120_Werkstatt.jpg
An der Wand neben der Tür steht dann meine erste, selbstgebaute Werkbank. Das ist ein seeeeeehr pragmatischer Bau aus Rest-Dachbalken, Eisenwinkeln und einer alten Küchenarbeitsplatte. Aber sie funktioniert gut als Tisch - vor allem als Ablade-Tisch, wie man in der linken Ecke sieht. Ich versuche immer sie irgendwie frei zu halten, aber ständig sammelt sich da irgendwelcher Kram von vergangenen, aktuellen oder anstehenden Projekten an.

Im Schrank darunter - den ich versucht habe möglichst passend unter die schiefe Werkbank zu bauen - sind Werkzeuge untergebracht. Die Beschriftung mit Kreppband hat sich für mich bestens bewährt - sieht vielleicht nicht so schön aus wie gelabelt, ist aber schnell und praktisch beim Umsortieren.
Der Schrank selbst ist aus OSB-Platte, die Schubladen sind aus allen möglichen Rest-Teilen diverser ehemaliger Schränke. Es kommt daher vor, dass in einer Schublade vier verschiedene Farben und Plattenstärken verbaut sind. Nur für die Fronten habe ich extra eine Seekieferplatte gekauft, damit es etwas schöner aussieht.

125_Werkstatt.jpg
Hier noch ein Detail zur Akkuschrauber-Aufhängung. Der ein oder andere hat diese Methode vielleicht schonmal mit PVC-Rohren gesehen. Ich fand die Idee gut, hatte aber kein PVC-Rohr da und wollte nicht extra eines kaufen. Eine alte Papprolle hat sich dagegen gefunden - und das funktioniert genauso gut. :)

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Noch mehr Hängeleisten. Tatsächlich waren dies meine ersten Hängeleisten. Da die Wände im Keller leider ebenso uneben sind wie der Boden habe ich hinter jeder Hängeleiste ein Stück Laminat angebracht. Das hatte ich reichlich von diversen Renovierungen übrig. Für die Hängeleisten habe ich recht dicke Kanthölzer verwendet (26mm), weil ich die auch gerade da hatte. Das würde ich heute nicht mehr machen, denn die Leisten können ja viel dünner sein - was natürlich auch Platz spart.

Darunter mein Bohrtisch. Der Bohrständer ist von Wolfcraft, den ich beim Praktiker-Ausverkauf 50% reduziert gekauft habe. Das macht ihn nicht besser, aber zumindest ist der Frust dadurch nicht ganz so groß. Gerade Löcher schaffe ich damit schon, allerdings verzieht es die Bohrmaschine vor dem Eintauchen immer. Das könnte aber auch an dem alten Bosch-Schätzchen liegen, das eingespannt ist. Ich muss das unbedingt mal mit einer anderen Bohrmaschine testen ...

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An der Tür endet die Werkbank. Darauf steht noch mein Band- und Tellerschleifer. Darunter steht momentan ein alter Schreibtisch-Rollcontainer quer und darauf ein Kleinholz-Lager (in der roten Box). Im Container ist nur Zeug, das ich wirklich sehr selten benötige. Bald wird er aber für einen neuen, passgenauen Werkstattschrank weichen müssen (dann kommt hoffentlich ein kleiner Dickenhobel, der diesen Platz braucht).

Am Hängeregal darüber habe ich einen Sortier-Kasten (das Holz-Box-Regal). Dort sortiere ich Kleinteile wie Schrauben, Unterlagsscheiben, Muttern, Nägel, ... die irgendwo herumliegen vor (Art, groß/klein, etc...). Denn jedes Mal die passende Aufbewahrung heraussuchen, dazu habe ich keine Lust, ebensowenig wie eine große Kiste mit allem möglichen Kram zu sortieren.

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In der Mitte vom Raum steht meine massive Werkbank. Spätestens durch das Gewicht der Unterschränke ist sie unverrückbar. Orientiert hatte ich mich beim Bau am Henn'schen Multifunktionstisch. Ich habe sogar diese Säge-Anschläge an der Rückseite angebaut. Kurz nach der Fertigstellung habe ich allerdings meine TKS gekauft und habe sie daher noch nie wirklich benutzt.

An den zwei hauptsächlich zugänglichen Seiten und der Oberseite habe ich T-Nuten angebracht. Meistens funktioniert das Spannen damit ausreichend gut (mit Zwingen, Niederhaltern, Stopklötzen, ...), manchmal aber nicht - z.B. beim Festpannen von Platten zum Hobeln. Daher bin ich immer wieder am überlegen noch ein paar Löcher reinzubohren, um Benchdogs verwenden zu können - aber irgendwie kann ich mich doch nicht dazu durchringen.

Im Unterschrank ist ein Großteil meiner Hand-Elektrowerkzeuge untergebracht. Auch diese Schubladen bestehen aus allen möglichen Schrank-Rest-Hölzern.

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Hinter der Werkbank steht die Säge-Insel. Die kleine Magnum TK1256 habe ich von einem netten Holzwerker sehr günstig über Kleinanzeigen gekauft. Ich denke beim Sägen
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oft an ihn und bedaure dann immer, dass ich seinen Namen nicht mehr habe - denn ich würde ihm ab und zu gerne schreiben, wie glücklich ich mit der Säge bin. :)
Sie ist ausgestattet mit Schiebeschlitten und einer Tischverbreiterung. Eine weitere Tischverbreiterung habe ich mir aus Ersatzteilen und Siebdruckplatte noch selbst dazu gebaut (diese hängt aber meist nur an der Wand, da ich doch selten so breite Teile zuschneide).

Meine 'Absauganlage' ist ein Kärcher WD6, mit dem ich sehr zufrieden bin - insbesondere in Verbindung mit dem Zyklon. Zur Absaugung habe ich einmal die direkte Verbindung zur Kreissäge (im Bild hängt die vornüber) und einen Schlauch über die Decke hinter die Werkbank (für Handgeräte, Bohrständer und Schleifer). Absperrschieber habe ich noch keine, da ich immer wieder am Überlegen bin ob und wie ich diese Rohrführung optimiere.

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Mein Zyklon steht übrigens auf einem alten Einkochtopf. Dieser hatte sich im Keller-Gerümpel gefunden, hat für mich mehr als ausreichend Volumen (mal schauen wie es mit dem Dickenhobel wird) und gibt beim größten Unterdruck nicht nach.

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Die Säge steht auf einem kleinen Unterschrank, in den Schubladen sind Säge-Zubehör und meine Stichsägen untergebracht. Und so eine Staub-Schublade wie der Ulli habe ich schon lange (aber natürlich lange nicht so schön) - durch die Magnum fällt nämlich auch so einiges durch. :D

180_Werkstatt.jpg
Dass ich einen unebenen Boden habe, habe ich ja schon erwähnt. Diesem mit Ausgleichsmasse zu begegnen ist leider erstmal auch nicht drin, da ich meine Werkbank nicht mehr durch die Tür nach außen bekomme. Und sie ist leider für die Ewigkeit gebaut, d.h. auseinander nehmen geht noch mal, danach aber nicht mehr zusammen. :-/

Für die TKS wollte ich daher nicht nur Mobilität, sondern habe auch eine Höhenverstellung an jede Ecke benötigt - da ich diese mehr oder minder für jede Position im Raum neu einstellen muss, so dass der Werktisch aus TKS-Verlängerung fungieren kann. Die Füße sind daher Maschinenschrauben, die einzeln in der Höhe justiert werden können. Und zum Rollen ist an den Seiten jeweils ein Brett mit Rollen, das mit einem Hebel bei Bedarf nach unten gedrückt wird. Das ganze funktioniert, allerdings nur mäßig - da sich die Rollen immer in die falsche Richtung drehen und immer verkeilen - so dass ich etwas nachhelfen muss. Beim nächsten Schrank würde ich fest montierte Feststell-Rollen anbringen und zwischen dem Schrankdeckel und der Sägeplattform eine ähnliche Konstruktion anbringen wie beim Rollenbock-Container.


Und damit endet meine Werkstatt-Tour - die Werkstatt-Optimierung allerdings nicht.
Wie bereits erwähnt steht als nächstes ein Dickenhobel auf der Wunschliste, der dann wieder einen neuen Schrank benötigt. Zwei Korpuszwingen werden eine Umgestaltung der Zwingenecke erzwingen (Achtung Kalauer-Alarm!). Hängeleisten-Aufhängungen bin ich immer wieder am Ändern/Verbessern. Irgendwann will ich irgendwas an der Absaugung verbessern (wenn ich weiß, was).

Und irgendwann dann noch ein Anbau, oder vielleicht die Übernahme der Garage - was machen dieses ganze Gerümpel und das Auto eigentlich in meiner Werkstatt? :D
Nein, nein - tatsächlich bin ich mit meinem Platz schon sehr zufrieden. Noch ... ;)

Viele Grüße,
Jana
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oldtimer
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Re: Kellerwerkstatt - funktional und praktisch

Beitrag von oldtimer »

Hallo Jana,

eine kleine Werkstatt mit vielen Aufbewahrungsmöglichkeiten, gefällt mir, wie Du das machst. Manche Detaillösungen zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht, wie die Akkuschrauberhalterung. Auf die Lösung wäre ich nicht gekommen, griffbereiter kann man einen Schrauber gar nicht haben.

Gruß
Volker
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Bavarian-Woodworker
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Re: Kellerwerkstatt - funktional und praktisch

Beitrag von Bavarian-Woodworker »

Hallo Jana,

ja, schöne "kuschelige" Werkstatt hast Du dir da "erschaffen".

Man (oder in Deinem Fall ja Frau) wächst mit seinen Aufgaben. Und die Werkstatt wächst mit. Ich versuche ja von Anfang an, meine Werkstatt für mich so funktionell wie möglich einzurichten. Aber leider sieht man dann wieder, wie ihr das alle so macht - dann denkt man wieder um - und schon gibts wieder was zu verbessern. Ich sehe meine Werkstatt somit als "Dauerprojekt" an, das eben mit mir und meinen immer wieder neu erworbenen "Skills" mitwächst.

Deshalb, danke für Deinen kurzweiligen Bericht und die aufschlussreichen Bilder.

Servus, der Lothar
Bild <<< never touch your holster unless you have a chance to draw... :lol: >>>
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tmaey
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Re: Kellerwerkstatt - funktional und praktisch

Beitrag von tmaey »

Hallo Jana,
Danke für die schöne Werkstattvorstellung. Das war eine feine "Sonntagsmorgenlektüre"
Der Titel deines Tread passt wirklich. Sehr praktisch eingerichtet. Gefällt mir.
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Baumbart
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Re: Kellerwerkstatt - funktional und praktisch

Beitrag von Baumbart »

Hallo Jana,

Danke für die Einblicke in deine Werkstatt :D

Diese Holzschubladenboxen finden sich auch in meiner Kellerwerkstatt, ich bewahre dort meine Bitsortimente, Holz- und Metallbohrerkasetten auf. Damit sich der Staub nicht so auf der Oberfläche festsetzt habe ich die Schubladenboxen mit Klarlack überzogen. Von den Plastiksortimentskästen habe ich auch 2 Stück an der Wand hängen um dort Schrauben, U-scheiben und Muttern einzusortieren.

Und Aufräumen müsste ich auch mal :oops: :lol:
Gruß Christian
Sauberes Werkzeug, saubere Arbeit :lol:
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Strubsch
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Re: Kellerwerkstatt - funktional und praktisch

Beitrag von Strubsch »

Danke für die Vorstellung, ich würde sagen das beste drauß gemacht!

Gruß Felix
"So lang im Walde Bäume stehen,
solange Menschen leben,
wird Holz der Menschheit nützlich sein,
wird´s Zimmerleute geben!"

https://woodworkingfelix.com
und nun auch
Mein You Tube Kanal
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JoachimK
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Re: Kellerwerkstatt - funktional und praktisch

Beitrag von JoachimK »

Hallo Jana,

schöne Werkstatt, gefällt mir gut.

Was den Platz angeht, da wird man immer zu wenig von haben. Ich hatte ja meine TKS in die Garage verbannt, und das ist was den Platz angeht immer noch zu wenig, da man doch immer umräumen muss, zumindest bei größeren Werkstücken.

Viele Grüße
Joachim
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the_black_tie_diyer
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Registriert: Mi 3. Aug 2016, 21:57

Re: Kellerwerkstatt - funktional und praktisch

Beitrag von the_black_tie_diyer »

Hi!

Sehr schöne Vorstellung deiner Werkstatt, herzlichen Dank dafür! :)

Viele Grüße,
Oliver
Viele Grüße,
Oliver

"... lade ich Sie nun in mein belgisches Lieblings Bistro gleich um die Ecke ein, und ich bin beglückt sagen zu können das sie dort kein L'eau d'orties haben." - David Suchet als Hercule Poirot (S08/E01)
Olli_T
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Registriert: Di 28. Jun 2016, 20:50

Re: Kellerwerkstatt - funktional und praktisch

Beitrag von Olli_T »

Hallo Jana,

Danke für die vielen Werkstattbilder und die Erläuterungen dazu.

Das Thema mit dem Boden bin ich vor einigen Jahren auch angegangen. Dazu hab ich mir auf der Arbeit einen Hubwagen gelingen, damit ich die Formatkreissäge und den Werktisch überhaupt bewegen konnte. So konnte ich den Boden in mehreren Teilabschnitten mit Ausgleichmasse egalisieren. Anschließend wurde mit hellgrauer Betonbodenfarbe gestrichen. Das gab ein viel freundlicheres Bild und die Bastelbude war auf einmal auch viel heller. Vielleicht kannst Du Deinen Boden auch in Etappen herrichten?
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