Genau darum geht's, 2000 N ist für mich ein Leichtgewicht. Und ich bin mir nicht sicher, ob ein Anwender, wenn er nicht gerade ein Profi ist, seinen Fehler auch erkennen kann. Ich habe mir seinerzeit irgendwelche Clamps zugelegt und schon beim ersten Einsatz war ich maßlos enttäuscht und kurze später war mir ein Spannhebel gebrochenoldtimer hat geschrieben:Ich kann dies im Moment nur mit der Anwendung meiner Kliklamps, die als leichte Zwingen ausgewiesen sind und die ich auch nur für diese Spannarbeiten nehme. Trotzdem liest man gelegentlich, dass jemand diese gebrochen hat - also Anwenderfehler.
Wer hat schon mal eine Zwinge mit einer Zange...
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RockinHorse
Re: Wer hat schon mal eine Zwinge mit einer Zange...
Moin Volker,
Bei mir waren es somit falsche Erwartungen, die ich an die Clamps geknüpft habe, also Anwenderfehler. Ich denke, es wird noch andere Anwender mit ähnlichen Erfahrungen geben.[/quote]
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RockinHorse
Re: Wer hat schon mal eine Zwinge mit einer Zange...
Moin Roland,

Ich hatte aber mal Muße drüber zu sprechenThreedots hat geschrieben:Ja, die Diskussion ist eigentlich müßig. Aber man kann sich durchaus mal drüber auslassen.
Über Spezifikationen habe ich heute auch nicht nachgedacht, als ich 3 Schichten Buchenholz miteinander zu verleimen hatte. Das sind in der Fläche zwei Leimfugen, womit sich für mich die Quizfrage ergeben hat, ob in dem Falle eine "normale" Presskraft ausreichend wäre. Ich wollt's nicht testen und hab' wieder zur Zange gegriffenThreedots hat geschrieben:Da werden schonmal Zwingen ein Stück weit über ihrer Spezifikation belastet.
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Re: Wer hat schon mal eine Zwinge mit einer Zange...
Gewaltig ist des Hubert's Kraft, wenn er mit Verlängrung schafftRockinHorse hat geschrieben:.....und hab' wieder zur Zange gegriffen
LG Dirk, der sowas natürlich nie macht!
Re: Wer hat schon mal eine Zwinge mit einer Zange...
[/quote]RockinHorse hat geschrieben:Moin Volker,Genau darum geht's, 2000 N ist für mich ein Leichtgewicht. Und ich bin mir nicht sicher, ob ein Anwender, wenn er nicht gerade ein Profi ist, seinen Fehler auch erkennen kann. Ich habe mir seinerzeit irgendwelche Clamps zugelegt und schon beim ersten Einsatz war ich maßlos enttäuscht und kurze später war mir ein Spannhebel gebrochenoldtimer hat geschrieben:Ich kann dies im Moment nur mit der Anwendung meiner Kliklamps, die als leichte Zwingen ausgewiesen sind und die ich auch nur für diese Spannarbeiten nehme. Trotzdem liest man gelegentlich, dass jemand diese gebrochen hat - also Anwenderfehler.Bei mir waren es somit falsche Erwartungen, die ich an die Clamps geknüpft habe, also Anwenderfehler. Ich denke, es wird noch andere Anwender mit ähnlichen Erfahrungen geben.
Hallo Hubert
Hmmm...das ein Spannhebel an solchen Zwingen, wie den KliKlamps brechen, ist meines Erachtens kein Anwenderfehler, sondern eher ein Materialfehler. Kann ich mir jedenfalls anders nicht vorstellen.
Du hast bei den Dingern ja nur einen begrenzten Weg für den Hebel und kommst darüber nicht hinaus, bzw. wenn ich über die Rasterung hinaus drücke, passiert im Normalfall eigentlich nichts, der Hebel ist recht elastisch.
Die einzigen Zwingen, die ich je über`n Jordan geschickt habe, waren zwei Federzwingen von Wolfcraft.
Grüße, Mario!
Re: Wer hat schon mal eine Zwinge mit einer Zange...
...mit ein klein wenig Mühe bekommt Mann doch alles kaputt! Egal wie elastisch etwas ist. 
Mit nichts ist man großzügiger als mit gutem Rat!
Es grüßt euch Dieter
Es grüßt euch Dieter
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RockinHorse
Re: Wer hat schon mal eine Zwinge mit einer Zange...
Moin Dieter,

man(n) muss sich dabei noch nicht einmal stressen. Vieles wird heute von Designern bestimmt, deren Wissen um Materialeigenschaften und Grundregeln im Maschinenbau eher minimalistisch ist. Ich hab' eine Nichte, die Design studiert hat und ihr Studium sogar mit Diplom abgeschlossen hat. Im Gespräch mit ihr war zu merken, wo die Defizite sind. Eigentlich sollte als Zulassungsbedingung zum Designstudium ein abgeschlossenes Maschinenbaustudium gefordert werden. Die Designerhebeln an meinen Clamps sind ein typisches Beispiel dafür, wie eine Kerbwirkung, bedingt durch die Bohrung für den Lagerstift zum Bruch des Hebels geführt hat - AnwenderfehlerMandalo hat geschrieben:...mit ein klein wenig Mühe bekommt Mann doch alles kaputt! Egal wie elastisch etwas ist.
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RockinHorse
Re: Wer hat schon mal eine Zwinge mit einer Zange...
und jetzt mal ein Bild zu meinem letzten Beitrag.
Hier wurde der Querschnitt des Hebels an der Stelle des höchsten Belastungsmomentes übermäßig und ganz ohne jeden Zwang bedeutend verringert. Der verbliebene Querschnitt beträgt weit weniger als an anderen Stellen des Hebels. Durch die Bohrung kommt es zu einer Kerbwirkung. Was war das jetzt? Anwenderfehler? Oder Designfehler!
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Re: Wer hat schon mal eine Zwinge mit einer Zange...
Weder noch, das nennt man "Sollbruchstelle"! 
Mit nichts ist man großzügiger als mit gutem Rat!
Es grüßt euch Dieter
Es grüßt euch Dieter
