Kommode mit Pflaume

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oldtimer
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Re: Kommode mit Pflaume

Beitrag von oldtimer »

Klaus hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 16:23
Da momentan noch wenig Pflaume zu sehen ist, gehe ich mal davon aus, dass da die (weiss lackierten?) Zwetschgenbretter vorgesehen sind. Wirst Du die auch für die Seitenteile nehmen? Werden die Schubladen sogar push-to-open?

Gruss und gutes Gelingen
Klaus
Hallo,

damit Klaus nicht ganz ohne Pflaume bleibt kann ich ein wenig von der Deckplatte zeigen.

Hier muss ich nun einige Korrekturen durchführen. Insgesamt sind hier fünf Äste und Fehlstellen auszufüllen.


20260115_134220.jpg



Ich unterfüttere mit Spänen die ich in Weißleim einlege und decke dann nach Möglichkeit mit farbähnlichen Spänen ab.


20260115_134513.jpg
Die ist jetzt der erste Durchgang, nach Aushärtung erfolgt ein Zwischenschliff und dann werden weitere Späne beigelegt.


20260115_140030.jpg
20260115_140043.jpg

Hier wird gegen einen Abdeckbandstreifen angelegt, das dann auch an der rechten Seite.

Damit wäre der erste Durchgang abgeschlossen.


Gruß
Volker
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Klaus
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Re: Kommode mit Pflaume

Beitrag von Klaus »

Servus Volker,

so ganz zwetschgenlos ist halt gar nix ... Interessante Technik mit den eingeklebten Spänen. Ich hätte das mit Wachs irgendwie zurechtgefrickelt aber Deine Methode ist da deutlich besser - vielen Dank für den Tipp :)

Gruss, Klaus
oldtimer
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Re: Kommode mit Pflaume

Beitrag von oldtimer »

Hallo Klaus,

Wachs und Schleifstaub mit Mischlack kommt auch noch.
Claus P
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Re: Kommode mit Pflaume

Beitrag von Claus P »

Hallo Volker,

ich habe früher auch Risse und Äste mit Weißleim, vermischt mit Holz- und Sägespänen, gespachtelt. Leider habe ich keine guten Erfahrungen damit gemacht. Der Leim braucht ewig, bis er trocknet. Außerdem hatte ich immer das Problem, dass beim Trocknen der Leim so stark geschwunden ist, dass ich mehrfach die Risse und Fehlstellen spachteln mußte, bis ich wirklich eine ebene Fläche herstellen konnte.

Ich bin dann zu Epoxy gewechselt und hab damit gute Erfahrungen gemacht. Allerdings dauert es auch mindestens 12 Stunden, bis das Epoxy richtig durchgehärtet ist. Unter das Epoxy mische ich auch Späne um die Farbe anzupassen. Meist wird die Füllung sehr dunkel. Außerdem muß man gut aufpassen, dass der "Honig" nirgends auslaufen kann und muß gut mit Gold- oder Kreppband abkleben - ggf. auch die Unterseite - damit das Epoxy dort bleibt, wo man es haben will.
Inzwischen sehe ich die Arbeit mit Epoxy kritisch. Im Prinzip ist das ja die Verbindung von Kunststoff mit Holz. Deswegen bin ich auf Spachtelmasse umgestiegen, auch wenn diese auch nichts anderes als Kunststoff ist.
Momentan arbeite ich mit Spachtelmasse in schwarz von Presto. Der Spachtel trocknet auch bei niedrigen Temperaturen relativ schnell (bei 5° in ungefähr 1 Stunde).

Aber letztendlich mußt du mit dem Ergebnis zufrieden sein. Wenn es funktioniert und du damit zufrieden bist, ist alles gut.
Liebe Grüße aus der Oberpfalz

Claus
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michaelhild
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Re: Kommode mit Pflaume

Beitrag von michaelhild »

Claus P hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 19:19 Momentan arbeite ich mit Spachtelmasse in schwarz von Presto. Der Spachtel trocknet auch bei niedrigen Temperaturen relativ schnell (bei 5° in ungefähr 1 Stunde).
Das hab ich ihm auch vorgeschlagen. Aber er will nicht.
Grüße
Micha

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oldtimer
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Re: Kommode mit Pflaume

Beitrag von oldtimer »

michaelhild hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 19:25
Claus P hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 19:19 Momentan arbeite ich mit Spachtelmasse in schwarz von Presto. Der Spachtel trocknet auch bei niedrigen Temperaturen relativ schnell (bei 5° in ungefähr 1 Stunde).
Das hab ich ihm auch vorgeschlagen. Aber er will nicht.
Neeeeeee!
Claus P
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Re: Kommode mit Pflaume

Beitrag von Claus P »

... alles gut.

Hab ich ja geschrieben. Wenn du damit gut zurecht kommst, passt das. Meine Erfahrung war nur ein Vorschlag, entscheiden mußt du immer selbst.

Ich gehe bewußt den Weg, Fehlstellen hervor zuheben. Mir gefällt, wenn ein Holz "Charakter" hat und man das auch sieht.

Ich bin wieder fit und möchte am WE mit meinem Schreibtisch weiterarbeiten. Dann stell ich auch ein paar Bilder ein.
Liebe Grüße aus der Oberpfalz

Claus
Dikado
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Re: Kommode mit Pflaume

Beitrag von Dikado »

Bei meinen Eichentisch habe ich Woodrepair schwarz genommen, das sieht absolut stimmig aus. Äste und Fehlstellen kommen richtig gut zur Geltung, sieht aus wie ein Bild.
Gruß Dirk
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Mario
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Re: Kommode mit Pflaume

Beitrag von Mario »

Moin
Ich hab schon vor etlichen Jahren auch mit Leim und Schleifstaub gearbeitet, so richtig zufrieden war ich damit auch nicht. Aber vielleicht gibt es ja da ein paar Tricks um das besser hinzukriegen...keine Ahnung. Ich hatte das damals nirgends gesehen oder davon gehört, hatte das einfach von mir aus ausprobiert.
Ich arbeite am liebsten mit Woodrepair oder fertige Spachtelmasse.

Grüße Mario
oldtimer
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Re: Kommode mit Pflaume

Beitrag von oldtimer »

Hallo,

Ich habe schon öfter mit verschiedenen Mitteln gearbeitet, ich werde auch hier so weiter vorgehen.

Im letzten Schritt hatte ich Späne beigelegt, nun füllte ich die Lücken mit dunklem Schleifstaub und Mischlack.

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Nach der Aushärtung wurde beigeschliffen, ein Klarlack wird dabei weißlich und die vorher eingeschmierten dunklen Stellen erscheinen hell.
Im nächsten Schritt wird die Platte mit Klarlack grundiert und dann werden diese hellen Stellen wieder dunkler.
Auf der Grundierung kann ich dann mit Patinierfarben bearbeiten. Durch die Grundierung dringen diese Farben dann nicht mehr ins Holz ein. Geht etwas schief muss ich die Farben nur oberflächlich abschleifen.


20260116_195510.jpg


Hier noch ein Beispiel für eine beigelegte Kante. An dieser Stelle werde ich auf der Grundierung mit Hartwachs arbeiten.


20260116_173248.jpg

Dann habe ich noch eine Kante zu bearbeiten begonnen. Hier habe ich ein Brettchen mit Abdeckband beklebt und an die Kante gezwungen, anschließend Späne eingearbeitet.


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Gruß
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