Ich habe zu dicke Finger für die Handytastatur.
Hobelbank aus Esche
Re: Hobelbank aus Esche
Servus mitnander,
vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen

Bei 96 Biobohrungen würde ich aber auch nicht mit dem Bohrständer rumwerkeln, obwohl der für meine 8 Löcher recht gut und schnell funktioniert hat.

Gruss und schönen Restsonntag
Klaus
vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen
Prima - es ist immer sehr angenehm, wenn das eigene Handeln aus berufenem Munde bestätigt wird, danke DirMario hat geschrieben: Sa 31. Jan 2026, 22:09 Ich freue mich auch über meinen Bohrständer und sehe das auch wie Du mit den billigen und den noch teureren Bohrständern.
Die Sicherung mit den Rundstäben halte ich auch nicht für übertrieben, würde ich auch so machen.
Ja klar, viele Wege führen nach Rom (wenn man denn dahin will). Aber wenn schon neues Spielzeug im Haus ist, muss das natürlich auch ausprobiert werdenoldtimer hat geschrieben: So 1. Feb 2026, 09:12 So schön Klausens neue Beute ist, aber für den Rahmenbau ist das schon etwas overdressed. Da reicht eine einfache Bohrschablone fürs genaue Setzen der Dübel und es geht schneller. Bei mir waren es insgesamt zwölf Rahmen mit je acht Biohrungen.
Danke Dir - und ich hoffe ja auch sehr, dass es irgendwann mal ein brauchbares Werkzeug werden wird (bin da aber zuversichtlich).Heike hat geschrieben: So 1. Feb 2026, 09:50 ich freue mich mit Dir über den Baufortschritt, die wunderschöne Hobelbank und das brauchbare Werkzeug.
Gruss und schönen Restsonntag
Klaus
Re: Hobelbank aus Esche
Servus Mitwürmer,
gestern noch ein paar Stunden in der Werkstatt gewesen und ein paar Sachen fertig gemacht. Die Montage der Zangenführungen steht auf dem Plan. Also erst mal das komplette Möbel wieder zusammenbauen um Mass nehmen zu können. Dann die Bankführung anlegen und mit einem Zentrierbohrer ankörnen. Und dann gleich die erste Schraube beim Eindrehen abgerissen
Der Versuch, die Reste mit so einem Satz rauszudrehen ist grandios gescheitert
Also so weit wie möglich mit dem Bohrer zu Leibe gerückt und zumindest kann ich wieder eine Schraube eindrehen. Diesmal - Lesson learnt - mit tiefer vorgebohrtem Loch und Bienenwachs als Gleitmittel
Das Wachs macht wirklich den Unterschied, die Schrauben lassen sich "butterweich" eindrehen 
So ist dann die "Hinterzange" für die nächsten Schritte vorbereitet Die da wären - bohren der Durchgangslöcher in die Holzbacken, möglichst an der richtigen Stelle. Hab da wieder meine Schablone genommen, oben aber zwei Millimeter zugegeben um die nachher bündig hobeln zu können. Die Backen sind 80mm stark, das schaffen meine Forstner nicht. Also so tief wie möglich gebohrt und dann mit dem Körner den letzten Zentimeter durchgestochen und von der anderen Seite durchgebohrt Das hat überraschend gut funktioniert und hat sogar gepasst.
Die Schürze hinten bekommt noch zwei Dominos verpasst und wird dann mit einer Schraube mittig befestigt. Ich möchte alles ohne Leim zusammenbauen, damit ich bei Bedarf die Bankplatte nackig durch die Hobelmaschine schieben kann.
Und so sieht es am Abend dann doch endlich nach Bankzangen aus Ich konnte die Führung für die Vorderzange weiter aussen platzieren als geplant. Dadurch ist es doch noch was mit der zur Bankplatte bündigen Holzbacke geworden.
Es waren noch etliche "Kleinigkeiten" zu erledigen und durch die Widrigkeiten hab ich mein Tagesziel - Bankplatten unten geölt - leider nicht erreicht. Das schaff ich hoffentlich heute noch, obwohl das Wetter eher dazu einlädt nach draussen zu gehen.
Gruss und schönen Sonntag
Klaus
gestern noch ein paar Stunden in der Werkstatt gewesen und ein paar Sachen fertig gemacht. Die Montage der Zangenführungen steht auf dem Plan. Also erst mal das komplette Möbel wieder zusammenbauen um Mass nehmen zu können. Dann die Bankführung anlegen und mit einem Zentrierbohrer ankörnen. Und dann gleich die erste Schraube beim Eindrehen abgerissen
So ist dann die "Hinterzange" für die nächsten Schritte vorbereitet Die da wären - bohren der Durchgangslöcher in die Holzbacken, möglichst an der richtigen Stelle. Hab da wieder meine Schablone genommen, oben aber zwei Millimeter zugegeben um die nachher bündig hobeln zu können. Die Backen sind 80mm stark, das schaffen meine Forstner nicht. Also so tief wie möglich gebohrt und dann mit dem Körner den letzten Zentimeter durchgestochen und von der anderen Seite durchgebohrt Das hat überraschend gut funktioniert und hat sogar gepasst.
Die Schürze hinten bekommt noch zwei Dominos verpasst und wird dann mit einer Schraube mittig befestigt. Ich möchte alles ohne Leim zusammenbauen, damit ich bei Bedarf die Bankplatte nackig durch die Hobelmaschine schieben kann.
Und so sieht es am Abend dann doch endlich nach Bankzangen aus Ich konnte die Führung für die Vorderzange weiter aussen platzieren als geplant. Dadurch ist es doch noch was mit der zur Bankplatte bündigen Holzbacke geworden.
Es waren noch etliche "Kleinigkeiten" zu erledigen und durch die Widrigkeiten hab ich mein Tagesziel - Bankplatten unten geölt - leider nicht erreicht. Das schaff ich hoffentlich heute noch, obwohl das Wetter eher dazu einlädt nach draussen zu gehen.
Gruss und schönen Sonntag
Klaus
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Re: Hobelbank aus Esche
Sehr schöne Arbeit Klaus,
wirklich sehr sehr schön!
Zu den abgerissenen Schrauben. Das kannst vergessen, die wieder raus zubekommen. Wenn die mal in der Esche sitzen, dann geht nur eines: ausbohren und zwar komplett. Ich hab die Erfahrung auch bei meiner Hobelbank machen müssen. Da hab ich mal eine Gewindebuchse überdehnt und das Gewinde ausgerissen. Das ist schnell mit den 10.9er Schrauben passiert. Ich hab die Gewindebuchsen nur entfernt bekommen, indem ich sie innen komplett mit einem HM- Bohrer ausgehöhlt habe und dann vorsichtig mit einem Kreuzmeißel die Gewindebuchse zerstört habe.
Eine Gewindebuchse habe ich schief gesetzt. Die hab ich auch nicht mehr nach hinten und nach vorne bekommen. Die Holzschrauben sind ohnehin ein Glump.
Das sind ja nur 4.6er Schraube aus Kaugummi. Die halten ja nix aus. Deswegen hab ich überall Gewindebuchsen gesetzt und mit metrischen Schrauben gearbeitet.
Ich muß dir leider den Zahn ziehen, dass du die Schrauben wieder demontieren kannst, um die Platte durch die Dicke zu schieben. Die Fasern im Holz sperren sich so, dass die Schrauben eher abreißen, bevor du die raus bekommst. Zumindest ist das meine Erfahrung. Da sind Spax- Schrauben wesentlich besser. Die sind vergütet und halten das aus. Normale Holzschrauben leider nicht.
wirklich sehr sehr schön!
Zu den abgerissenen Schrauben. Das kannst vergessen, die wieder raus zubekommen. Wenn die mal in der Esche sitzen, dann geht nur eines: ausbohren und zwar komplett. Ich hab die Erfahrung auch bei meiner Hobelbank machen müssen. Da hab ich mal eine Gewindebuchse überdehnt und das Gewinde ausgerissen. Das ist schnell mit den 10.9er Schrauben passiert. Ich hab die Gewindebuchsen nur entfernt bekommen, indem ich sie innen komplett mit einem HM- Bohrer ausgehöhlt habe und dann vorsichtig mit einem Kreuzmeißel die Gewindebuchse zerstört habe.
Eine Gewindebuchse habe ich schief gesetzt. Die hab ich auch nicht mehr nach hinten und nach vorne bekommen. Die Holzschrauben sind ohnehin ein Glump.
Das sind ja nur 4.6er Schraube aus Kaugummi. Die halten ja nix aus. Deswegen hab ich überall Gewindebuchsen gesetzt und mit metrischen Schrauben gearbeitet.
Ich muß dir leider den Zahn ziehen, dass du die Schrauben wieder demontieren kannst, um die Platte durch die Dicke zu schieben. Die Fasern im Holz sperren sich so, dass die Schrauben eher abreißen, bevor du die raus bekommst. Zumindest ist das meine Erfahrung. Da sind Spax- Schrauben wesentlich besser. Die sind vergütet und halten das aus. Normale Holzschrauben leider nicht.
Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Claus
Claus
Re: Hobelbank aus Esche
Servus Claus,
vielen Dank für die vielen Informationen
Einen "Kreuzmeissel" hab ich gar nicht, gibt's wohl nur im gottesfürchtigen Niederbayern
Die Nachricht zu meinen Schrauben ist jetzt ernüchternd. Hab die zwar problemlos nach der "Anprobe'" wieder rausbekommen, da waren sie aber vielleicht noch nicht gut genug verwachsen. Mit dem ausbohren der abgerissenen hat's ganz gut geklappt, ist aber schon ein Mordsgefrickel. Kommt davon, wenn man sich beim Metall nicht gut auskennt, kauft man halt auch Kaugummi und meint man hätte was passendes 
Zum Glück ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich die Platte in meiner verbleibenden Lebenszeit noch hobeln muss ist zumindest recht gering, sollen sich halt meine Nachkommen damit rumärgern
Gruss, Klaus
vielen Dank für die vielen Informationen
Zum Glück ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich die Platte in meiner verbleibenden Lebenszeit noch hobeln muss ist zumindest recht gering, sollen sich halt meine Nachkommen damit rumärgern
Gruss, Klaus
Re: Hobelbank aus Esche
Trotz schönstem Sonnenschein wollte ich noch die geplanten Arbeiten von gestern abschliessen.
Erst mal noch die Rollen an die Tischbeine schrauben Dann hab ich beim Probeaufbau gemerkt, das die Längszargen um einen knappen Millimeter Lücke zum Tisch haben. Also Umleimer mit 1mm aufgeleimt, die werden dann beim Zusammenbau nivelliert. Diese Klammern für die Umleimerrollen sind zwar nicht ganz billig aber unheimlich praktisch Dann die Unterseiten noch mit der Rotex vorbereitet und dann wieder mit pigmentiertem Öl eingeschmiert Den Holzbacken der Vorderzange hab ich vorne noch an den vorderen Ecken mit 45 Grad abgeschrägt, da gibt's dann Fotos beim Zusammenbau.
Gruss und schönen Wochenstart
Klaus
Erst mal noch die Rollen an die Tischbeine schrauben Dann hab ich beim Probeaufbau gemerkt, das die Längszargen um einen knappen Millimeter Lücke zum Tisch haben. Also Umleimer mit 1mm aufgeleimt, die werden dann beim Zusammenbau nivelliert. Diese Klammern für die Umleimerrollen sind zwar nicht ganz billig aber unheimlich praktisch Dann die Unterseiten noch mit der Rotex vorbereitet und dann wieder mit pigmentiertem Öl eingeschmiert Den Holzbacken der Vorderzange hab ich vorne noch an den vorderen Ecken mit 45 Grad abgeschrägt, da gibt's dann Fotos beim Zusammenbau.
Gruss und schönen Wochenstart
Klaus
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Re: Hobelbank aus Esche
Wow, dass sind ja große Fortschritte.
Das mit der abgerissenen Schraube ist sehr ärgerlich. Aber toll das Claus da seine Erfahrung teilt.
Ich bin sehr gespannt, wie deine Hobelbank fertig aussieht.
Das mit der abgerissenen Schraube ist sehr ärgerlich. Aber toll das Claus da seine Erfahrung teilt.
Ich bin sehr gespannt, wie deine Hobelbank fertig aussieht.
live long and prosper
Sebastian
Sebastian
Re: Hobelbank aus Esche
Klaus hat geschrieben: So 8. Feb 2026, 18:11 Servus Claus,
vielen Dank für die vielen InformationenEinen "Kreuzmeissel" hab ich gar nicht, gibt's wohl nur im gottesfürchtigen Niederbayern
Die Nachricht zu meinen Schrauben ist jetzt ernüchternd. Hab die zwar problemlos nach der "Anprobe'" wieder rausbekommen, da waren sie aber vielleicht noch nicht gut genug verwachsen. Mit dem ausbohren der abgerissenen hat's ganz gut geklappt, ist aber schon ein Mordsgefrickel. Kommt davon, wenn man sich beim Metall nicht gut auskennt, kauft man halt auch Kaugummi und meint man hätte was passendes
Zum Glück ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich die Platte in meiner verbleibenden Lebenszeit noch hobeln muss ist zumindest recht gering, sollen sich halt meine Nachkommen damit rumärgern![]()
Gruss, Klaus
Hallo Klaus,
nein, ein Kreuzmeißel hat nix mit gottesfürchtig oder ungläubig zu tun. Der Unterschied zu normalen Meißeln ist, dass die so ausgeschmeidet sind, dass man mit den Ecken von der Schneide gut ansetzen kann.
Als Metaller hat man sowas im Werkzeugkasten. Zum Teil schmiede ich mir solche Sachen auch selbst.
Was mir noch einfällt. Normale Holzschrauben kannst du problemlos ausbohren. Die sind ja weich. Exakt in der Mitte ankörnen und erst mit einem kleinen Bohrer die Schrauben komplett durchbohren. Dann mit größeren Bohrern stufenweise aufbohren. So ist die Gefahr, dass die der Bohrer verläuft gering.
Wenn die Schraube komplett ausgebohrt ist, kannst du einen Stopfen aus Holz wieder einleimen und hast wieder einen tragfähigen Untergrund. Das hab ich auch schon gemacht. Hält bombenfest.
Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Claus
Claus
Re: Hobelbank aus Esche
Servus Claus,
danke Dir für die Hinweise
Schrauben hab ich bisher noch nie ausbohren müssen und wird hoffentlich auch in Zukunft die Ausnahme bleiben. Aber wenn es vorkommt ist es gut, Deine Tipps im Hinterkopf zu haben 
Hab mal nach den Kreuzmeisseln gesucht - hatte ich vorher noch nie gesehen
Wieder den Horizont etwas erweitert, vielen Dank 
Gruss, Klaus
danke Dir für die Hinweise
Hab mal nach den Kreuzmeisseln gesucht - hatte ich vorher noch nie gesehen
Gruss, Klaus
Re: Hobelbank aus Esche
Als ich mein Bett gebaut habe brach auch eine Schraube, bei der Montage der Berliner Betthaken, ab. Die hab ich dann mit dem Teil ausgebohrt, mit einem Holzdübel wieder verschlossen und neu verschraubt, hält bis heute.
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Gruß Dirk
